Apr 22

Exhibitionistischer Armutsmigrant belästigt Seniorin direkt vor ihrem Wohnhaus

Symbolbild, Credits: Youtube

Stetten | Die Seniorin befand sich auf dem Parkplatz direkt vor ihrem Wohnhaus als der Armutsflüchtling sie unsittlich belästigte

Am Samstagabend ist in Stetten (Leinfelden-Echterdingen) ein Exhibitionist unterwegs gewesen. Gegen 17.00 Uhr befand sich eine Seniorin auf ihrem Parkplatz neben dem Wohnhaus in der Stettener Hauptstraße. In diesem Moment lief ein Mann auf sie zu und zog seine kurze Hose so stark nach oben, dass sein Geschlechtsteil sichtbar war. Als der Sohn der Seniorin hinzukam, flüchtete der Täter. Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der mehrere Streifenwagenbesatzungen beteiligt waren, verlief ergebnislos. Der Exhibitionist ist circa 40-45 Jahre alt und hatte einen dunklen Teint. Er war mit einer kurzen Hose und einem T-Shirt bekleidet. Das Polizeirevier Filderstadt bittet unter Telefon 0711/70913 um Zeugenhinweise.

Exhibitionismus kein Kaverliersdelikt! Täter gelten in der Forensik als gemeingefährlich, in der Vergangenheit vergewaltigten sie bereits oft, oder sie vergewaltigen in der Zukunft – Es handelt sich um sadistische Triebtäter

In der Forensik gelten exhibitionistische Triebtäter als gemeingefährliche Sexualstraftäter, denn sie erregen sich an dem Leid und dem Schrecken ihrer Opfer. Sie sind in aller Regel Sadisten. Ihnen insgesamt gemein ist, dass sie häufig in der Vergangenheit vergewaltigt haben, oder dies in der Zukunft machen werden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 22

Rottweil: Flüchtlinge sollen im Juni einziehen

Der Bau der zwölf Wohnungen auf dem Hegneberg ist inzwischen weit vorangeschritten. Foto: Otto

Rottweil – Der Rohbau steht, die Fenster sind drin, jetzt wird im Innern auf Hochtouren gearbeitet: In das neue Zwölf-Parteien-Haus auf dem Hegneberg sollen schon im Juni Flüchtlinge einziehen. Der Gemeinderat informierte sich am Mittwoch vor Ort über das Projekt.

Von den zwölf neuen Wohnungen sind bereits elf vergeben. Flüchtlinge, die derzeit noch in Übergangsunterkünften im Stadtgebiet untergebracht sind, sollen hier eine langfristige Bleibe bekommen.

Die Stadtbau Rottweil erstellt das Gebäude in der Überlinger Straße 64, die Kosten beziffert Stadtbauchef Peter Hauser auf rund 2,19 Millionen Euro.

Das Besondere: Das Projekt wird zu 25 Prozent bezuschusst, nach zehn Jahren kann es dann dem freien Mietwohnungsmarkt zugeführt werden.

Aufzug soll später nachgerüstet werden

Bei einem Rundgang im Innern konnten sich die Stadträte die Wohnungen anschauen, die zwischen 60 und 80 Quadratmeter groß sind. Derzeit wird im Innern die Fußbodenheizung verlegt. „Das hat allerdings nicht mit Luxus zu tun“, betonte Peter Hauser, vielmehr sei dies im Förderprogramm so festgelegt. Für einen Aufzug wurde alles vorbereitet, dieser soll aber erst später nachgerüstet werden. Peter Hauser kann sich außerdem vorstellen, einen Teil der Tiefgaragenstellplätze auch an Bewohner der umliegenden Gebäude zu vermieten.

Im Birkenweg 4 entsteht im Auftrag der Stadtbau derzeit ein Wohnhaus mit neun Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Foto: Otto

Die Fragen der Stadträte zielten nicht nur auf die Bauweise und Ausstattungsdetails ab, es kam auch zur Sprache, inwieweit die Bewohner in ihrem neuen Lebensumfeld anfangs begleitet werden. Insgesamt stellt man sich bei der Stadtbau darauf ein, dass gerade zu Beginn öfter nach dem Rechten geschaut wird. Ein Hausmeister kümmert sich zudem um den Wohnkomplex. Schwierigkeiten könne es mit der Kommunikation mit den Bewohnern geben. Ob die verschiedenen Nationalitäten miteinander klarkommen, dies sei bei der Vergabe kein Kriterium gewesen, hieß es auf Nachfrage.

 

Der Mietpreis für diese geförderten Wohnungen liegt bei 5,57 Euro pro Quadratmeter und entspreche damit den Mieten am Omsdorfer Hang, so Hauser. Etwas teuerer wird es im Birkenweg 4, wo der Bus mit den Stadträten ebenfalls Halt machte. Hier erstellt die Stadtbau derzeit einen Neubau mit „bezahlbarem Wohnraum“.

Für 1,9 Millionen Euro entstehen neun Wohneinheiten und elf Tiefgaragenplätze sowie ein Blockheizkraftwerk, an das 50 Wohneinheiten in dem Gebiet angeschlossen werden.

Der Mietpreis wird laut Hauser bei etwa acht Euro liegen, die Fertigstellung ist für Herbst geplant. Weitere Bauprojekte dieser Art im Birkenweg sollen folgen.

Quelle: Schwarzwälder Bote

Apr 22

Grillabend endet in Massen-Schlägerei

Die Polizei musste wegen einer Massenschlägerei zwischen Bulgaren und Afrikanern anrücken. (Symbolbild)

Mannheim – Ein Grillabend ist am späten Samstagabend in Mannheim-Neckarstadt in einer großen Schlägerei zwischen Bulgaren und Schwarzafrikanern geendet.

Wie die Polizei mitteilt, begann die Prügelei gegen 23.30 Uhr auf der Neckarwiese, Höhe Dammstraße/Lortzingstraße. Auslöser soll nach Polizeiangaben der Streit eines Afrikaners mit einer Gruppe grillender Bulgaren gewesen sein. Diese sollen den Mann daraufhin geschlagen und getreten haben.

Weitere Afrikaner eilten ihm daraufhin zu Hilfe, es kam zur Schlägerei. Mehrere Bulgaren wurden von den Schwarzafrikanern die Lortzingstraße hinauf bis zur Ecke Langstraße verfolgt, wo es zu weiteren Auseinandersetzungen kam. Mittlerweile gerufene Polizisten beendeten diese.

Dabei beschädigte ein bislang unbekannter Afrikaner den Wagen eines vermeintlich an der ursprünglichen Attacke beteiligten Bulgaren. Ein Mann aus Guinea (20) kam ins Krankenhaus, die Ermittlungen der Polizei zu der Prügelei dauern an.

Quelle: Tag24

Apr 22

Syrischer Exhibitionist fragt Outlet- Verkäuferinnen nach Meinung zu seiner Penisgröße

Symbolbild

Metzingen: Ein dreister syrischer Armutsmigrant hat flegelhaft vor mehreren Verkäuferinnen sein Geschlechtsteil präsentiert und dazu diese ganz miese Masche angewandt

Ein 35-jähriger Armutsflüchtling aus Damaskus ist am gestrigen Samstag gegen 16.00 Uhr in einem Geschäft im Outletcenter „OutletCity Metzingen“ mehrmals unangenehm aufgefallen. Zunächst begab er sich in eine Umkleidekabine und rief dann eine Verkäuferin angeblich zur Beratung hinzu. Dieser zeigte er sich dann im unteren Körperbereich völlig ohne Bekleidung und wollte von der Verkäuferin dann noch eine persönliche Einschätzung erhalten, von dem, was er ihr da präsentierte.

Der Migrant rief die ahnungslosen Verkäuferinnen zur Umkleidekabine und zeigte unvermittelt sein Geschlechtsteil – dazu wollte er noch die Einschätzung zum „besten Stück“

OutletCity in Metzingen, Credits: Google

Den gleichen Vorgang wiederholte er mit einer weiteren Verkäuferin. Nach Hinzuziehung und Ermittlungen der Polizei wurde von dem in Damaskus wohnhaften syrischen Staatsangehörigen eine Sicherheitsleistung erhoben.

Exhibitionisten gelten in der Forensik als gemeingefährlich, meist haben sie in der Vergangenheit bereits vergewaltigt oder sie vergewaltigen in der Zukunft – Es handelt sich um sadistische Triebtäter

In der Forensik gelten exhibitionistische Täter als gemeingefährliche Triebtäter, denn sie erregen sich an dem Leid und Schrecken der Opfer. Sie sind in aller Regel Sadisten. Ihnen insgesamt gemein ist, dass sie häufig in der Vergangenheit vergewaltigt haben, oder dies in der Zukunft machen werden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 22

Armutsmigrant verfolgt junge Frau und onaniert direkt vor ihrer Haustüre | Stuttgart

Einer der vielen arabischen Armutsmigranten die polizeilich gesucht werden weil sie öffentlich onanieren

Zu einer der vielen Flegel- Sexattacken durch Migranten in Stuttgart kam es wieder am Donnerstag. Der Armutsflüchtling onanierte dreist vor der Wohnung der Frau, zuvor hat er ihr vom Bahnhof aus auf dem Heimweg nachgestellt.

Ein bislang unbekannter Täter hat am Donnerstag  den 19.04.2018 eine 24 Jahre alte Frau auf dem Nachhauseweg sexuell belästigt. Die Frau befand sich gegen 01.30 Uhr auf dem Heimweg vom Bahnhof Zuffenhausen zu ihrer Wohnung an der Möckmühler Straße.

Sie wollte einfach nur in Ruhe von der Haltestelle nach Hause laufen  – doch sie wurde verfolgt

Auf Höhe des Kelterplatzes bemerkte die Frau, dass sie von einem Mann verfolgt wird. Der Unbekannte folgte ihr schließlich bis nach Hause. Vor der Haustür drehte sich die Frau um und stellte fest, dass der Unbekannte an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Die Frau begab sich schnell in das Haus und verständigte die Polizei. Eine sofortige Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos.

Öffentlich Onanietrende Sextäter gelten in der Forensik als gemeingefährlich, oft haben sie in der Vergangenheit vergewaltigt oder sie vergewaltigen in der Zukunft – sie haben sadistische Triebe

In der Forensik gelten onanierende exhibitionistische Armutsmigranten als gemeingefährliche Triebtäter, denn sie erregt es insbesondere, dass das Opfer leidet und einen Schrecken davonträgt, sie sind in aller Regel Sadisten. Ihnen insgesamt gemein ist, dass sie häufig in der Vergangenheit vergewaltigt haben, oder dies in der Zukunft machen werden.

Die 24-Jährige beschreibt den Mann wie folgt: Zirka 165 Zentimeter groß, etwa 30 Jahre alt, er hatte kurze Haare und ein asiatisches Aussehen. Zur Tatzeit trug er eine helle Jacke, ein blaues T-Shirt und eine lange Hose. Zeugen werden gebeten, sich an die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 zu wenden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 21

Engensen – Flüchtlingsfamilien sind Erstbesitzer neuer Sozialwohnungen

Architekt Hans-Jürgen Lukanz und Burgwedels Kämmerer Christian Möhring vor dem Neubau. Quelle: Martin Lauber

Unter der Überschrift Nachhaltigkeit hat die Stadt Burgwedel ein zweites massives Wohnhaus für Flüchtlinge hochziehen lassen, das langfristig Sozialmietern zur Verfügung stehen soll.

Engensen. Es ist ein schicker Neubau aus rot-blauem geflammtem Klinker. „Hier würde ich auch einziehen“, meint eine Engenserin beim Ortstermin. Quadratische Gauben über den Haustüren – groß genug, dass man darin stehen kann – sind das Markenzeichen des Doppelhauses, das die Stadt Burgwedel am östlichen Dorfrand hat hochziehen lassen.

Dieses Wochenende ziehen dort zwei syrische Familien mit jeweils vier Kindern ein, deren Vertrag für ihre bisherigen von der Stadt angemieteten Wohnungen in Großburgwedel zum Monatsende ausläuft.  Die Verwaltung hat sie deshalb in den Neubau am Kiebitzweg eingewiesen. „Die werden hier integriert“, verspricht Engensens Ortsbürgermeister Friedhelm Stein, der selbst an Geflüchtete vermietet hat. Ebenso zuversichtlich ist sein Ortsratskollege Joachim Schrader, der sich ebenfalls als  Betreuer einer Engenser Migrantenfamilie engagiert.

In diese Doppelhaushälfte in Engensen sollen Flüchtlinge einziehen. Bürgermeister Axel Düker nimmt Stellungen zu der Resonanz auf Facebook.

Auf die Nachnutzung als Mietwohnungen ausgelegt

Das neue Doppelhaus mit schlichter funktionaler Ausstattung  hat zweimal 110 Quadratmeter Wohnfläche inklusive des ausgebauten Dachgeschosses. Rund 480.000 Euro hat das Gebäude, das Grundstück nicht mitgerechnet, gekostet. „Sie können nichts unter Neubau-Standard bauen“, erklärt Architekt Hans-Jürgen Lukanz einem Besucher, dass die Jalousien für den Wärmeschutz auch im Sommer sowie die Brennwert-Therme samt Wärmrückgewinnung als Pflichtanteil an alternativen Energien nun mal vorgeschrieben seien.

Der solide Neubaustandard hat einen Hintergrund, den Bürgermeister Axel Düker mit „Nachhaltigkeit“ umschreibt. Die Stadt baue selbst, statt zu mieten. Der Neubau solle, wenn er nicht mehr als Unterkunft für Geflüchtete benötigt wird, das Angebot an  dringend benötigten Sozialwohnungen verbessern. Das gilt ebenso für das 1,3 Millionen Euro teure Sechs-Familien-Haus an der Wallstraße in Kleinbrugwedel, das im  Mai 2017 in Betrieb genommen wurde.

Vorerst keine weiteren städtischen Neubauten

Ursprünglich wollte die Stadt zusätzlich auf dem früheren Spielplatzgelände an der Heierdrift in Wettmar ein weiteres Mehrfamilienhaus errichten. Mangels akuten Bedarfs und weil das Bauamt mit den Schulbaustellen komplett ausgelastet sei, habe man davon aber erstmal Abstand genommen, erklärt Düker. Auch von einer Neubebauung des Grundstücks Hinter den Höfen in Großburgwedel, auf dem früher Notunterkünfte standen, ist aktuell keine Rede mehr.

Burgwedel setzt vorzugsweise auf eine dezentrale Unterbringung in angemieteten Wohnungen sowie einigen Gemeinschaftsunterkünften. Als Notreserve sind am Fuhrberger Ortsrand zusätzlich seit einem Jahr 30 bislang ungenutzte Wohncontainer bezugsfertig, in die bis zu 90 Menschen einquartiert werden könnten. 150.000 Euro Miete bringt die Region Hannover dafür auf.

Noch wird Bauland nicht vermarktet

Die betagte Unterkunft am Kiebitzweg in Engensen hat die Stadt dagegen reaktiviert und aktuell mit sieben Flüchtingen belegt. Sie liegt direkt  hinter dem neuen Doppelhaus und soll, so die Stadtverwaltung, bis auf weiteres auch nicht aufgegeben werden. Ob diese Baracke der vom Rat beschlossenen Vermarktung der angrenzenden Baugrundstücke zwischen Kiebitzweg und Grashofweg förderlich ist, stellt Ortsratmitglied Joachim Schrader in Frage. Soweit sei es noch nicht, erklärt Bauamtsleiter Oliver Götze. Voirher müsse das kleine Baugebiet parzelliert und auch noch über die Vergabekriterien müsse noch gesprochen werden. Schließlich wünsche der Ortsrat sich Vorfahrt für Käufer mit Ortsbezug.

Quelle: haz

Apr 21

Elfjährige in Unterführung bedrängt: 63-Jähriger vor Gericht

Eine Elfjährige wird auf dem Weg zum Turnen in der Unterführung zwischen Friedberg und Fauerbach von einem 63-Jährigen auf Hand und Wange geküsst. Sie sagt, der Mann habe ihr auch einen Zungenkuss aufdrücken wollen. (Archivfoto: chh)

Eine Elfjährige läuft durch die Unterführung von Fauerbach nach Friedberg. Dort trifft sie auf einen 63-Jährigen, der ihr ungefragt auf Hand und Wange küsst. Und er wollte mehr.

Sein Bart ist lang, die Finger sind gelb, die Nägel dick. Der Mann riecht nach Rauch, sieht wie ein Obdachloser aus. Der 63-Jährige kann kaum an sich halten, als Zeugen vor dem Friedberger Amtsgericht am Donnerstag gegen ihn aussagen. Lediglich als das inzwischen zwölf Jahre alte Mädchen zu Wort kommt, das er vor rund einem Jahr in der Unterführung zwischen Friedberg und Fauerbach getroffen hat, reißt er sich zusammen.

Dem Arbeitslosen wird vorgeworfen, am 31. März 2017 die damals Elfjährige auf Hand und Wange geküsst zu haben. Als die Friedbergerin ihn angeschrien habe, hielt er sie laut Anklage fest und kündigte an, ihr einen Zungenkuss geben zu wollen. Sie habe sich losreißen und wegrennen können.

Angeblich als Major im Kongo tätig

Den Kuss auf Wange und Hand räumte der Mann ein. Zu den weiteren Vorwürfen schwieg er. Schnell stellte sich Zuhörern die Frage, wie es um den geistigen Zustand des Angeklagten steht. Statt dem Gericht zu erklären, wo und wovon er lebt, berichtete er, früher als Major in einer Botschaft im Kongo gearbeitet zu haben. Seine Frau und seine Kinder seien tot, sagte er und machte dabei mit dem Finger ein Zeichen, das wohl soviel heißen sollte wie: Kehle durchgeschnitten. Obwohl das Gericht nicht ansatzweise danach gefragt hatte, erfuhr es noch, dass der Bruder des in Reichelsheim lebenden Mannes einen Schädelbasisbruch erlitten habe.

Die heute Zwölfjährige sagte als Zeugin aus. Der Weg im Tunnel sei schmal. Der Angeklagte sei ihr entgegengekommen, habe signalisiert, sie vorbeizulassen. »Ich habe mich bedankt, dann hielt er mich fest.« Es sei zu den Küssen gekommen. »Ich schrie laut ›Nein‹. Er hielt meine Hand fest, streckte seine Zunge ganz weit raus.« Sie sei weggerannt, habe ihren Bruder angerufen. »Ich wollte ihr nichts Böses, will wegen so was nicht in den Knast«, kommentierte der Angeklagte die Aussage.

 

Nach dem Vorfall hatte sie einige Wochen lang Angst, alleine rauszugehen

Bruder des Opfers über seine Schwester

 

Der 23-jährige Bruder des Mädchens schilderte, wie seine Schwester »mit total verheulter Stimme« bei ihm angerufen habe. Er sei direkt zur Unterführung. »Sie sprang ins Auto.« Er habe den Wagen gestartet, sei kurz darauf am Angeklagten vorbeigefahren und habe die Polizei alarmiert. »Nach dem Vorfall hatte sie einige Wochen lang Angst, alleine rauszugehen«, schilderte der große Bruder dem Gericht die Auswirkungen des Vorfalls auf seine Schwester. Ein Polizist sagte aus, der Angeklagte habe 1,8 Promille gehabt. Er habe seinen Namen nicht nennen wollen. »Seine Fingerabdrücke waren bereits im System, es war leicht, seine Identität festzustellen.« Der Mann habe behauptet, das Mädchen sei mit dem Wangenkuss einverstanden gewesen. »Er äußerte unentwegt unappetitliche Dinge« sexueller Natur, zu denen es nicht gekommen sei, die das Mädchen aber laut Aussage des Angeklagten gewollt habe, sagte der Polizist. Aufgrund der Annahme, dass von dem Mann eine Gefahr ausgehe, habe man ihn eingewiesen.

60 Zigaretten täglich

Die Ärzte in der Psychiatrie sahen das anders, ließen den Mann tags darauf gehen, berichtete Richterin Franzke und verlas den entsprechenden Bericht der Mediziner. Ihnen hatte der Angeklagte erzählt, er habe sich darüber gefreut, dass die Sonne geschienen und das Mädchen gelacht habe, dass er ihr habe einen Kuss geben wollen. Das sei einvernehmlich gewesen. Er verteile öfter Handküsse, was ja nicht verboten sei. Er trinke täglich bis zu drei Flaschen Bier, etwas Rum und rauche 60 Zigaretten.

Die Richterin verlas das Vorstrafenregister des Mannes. Beleidigung, Körperverletzung, und mehr ist darin aufgeführt. Außerdem eine Verurteilung wegen sexueller Nötigung. 2008 küsste der Mann in Bad Nauheim eine Frau erst ungefragt auf den Kopf, versuchte ihr dann einen Zungenkuss aufzuzwängen.

Nach einer Prozesspause regte Staatsanwältin Nikola Barho an, ein Sachverständiger solle klären, wie es um die Schuldfähigkeit des Angeklagten bestellt sei. Gericht und Verteidigung stimmten dem Vorschlag zu. Konkret heißt das, es soll geklärt werden, ob der Mann im Falle einer Verurteilung besser in der Psychiatrie als im Gefängnis aufgehoben wäre.

Zwischenruf

Unbefriedigend

Das Verfahren sollte längst abgeurteilt sein. Ursprünglich war geplant, dass der Prozess im Februar beginnt. Der Angeklagte erschien damals nicht. Nun wurde er auf Anordnung des Gerichts von der Polizei vorgeführt. Trotz Verhandlung fiel kein Urteil. Erst soll ein Fachmann sich zum Geisteszustand des Mannes äußern. Das ist richtig und wichtig. Bis das Gutachten vorliegt, werden Wochen, vielleicht Monate ins Land gehen. Dann wird entschieden, ob erneut am Amtsgericht, oder gar am Landgericht verhandelt wird. Die junge Friedbergerin wird ein drittes Mal eine Zeugenladung erhalten, mit dem Erlebten wieder nicht abschließen können. Und: Bis es soweit ist, wird der Angeklagte sein Leben weiterleben – ob von ihm eine Gefahr ausgeht, oder nicht.          L. Conrad

Quelle: Wetterauer Zeitung

Apr 21

Inzest – Wenn der Cousin mit der Cousine schläft | Vater Ali

In Deutschland ist Inzest zwar nicht verboten, jedoch sozial weitgehend geächtet. Problematisch ist, dass vor allem in türkisch-islamisch geprägten Einwandererfamilien Inzucht keine Seltenheit darstellt.

Immer mehr Kinder im Berliner Stadtteil Neukölln kommen mit angeborenen Behinderungen zur Welt. Als Grund wird Inzest vermutet. Die Ehe zwischen Verwandten unter türkischen und arabischen Migranten ist weit verbreitet und ein Tabuthema.

Serkan G. war das Glück seiner Eltern. Besonders Vater Ali war stolz auf die Geburt des Jungen. Doch nach fünf Monaten erkrankt das Kind. Serkan trinkt nicht mehr richtig, schreit oft, ist schlapp und fahl. Sein Bauch ist aufgetrieben wie ein Ballon, weil Milz und Leber vergrößert sind. Und das Schlimmste: Serkan wächst nicht mehr. Die G.s suchen einen Arzt auf. Bald steht die Diagnose fest: Serkan hat ß-Thalassämie, eine Erbkrankheit. Der Junge produziert zu wenig rote Blutkörperchen, in denen wiederum zu wenig Hämoglobin zum Sauerstofftransport gebildet wird. Seine Organe drohen schrittweise zu „ersticken“. Der Grund für die Krankheit: Ali G. und seine Frau Emine sind Cousin und Cousine.

Der Fall von Familie G. steht stellvertretend für viele zugewanderte Eltern. Da gerade in der Türkei und arabischen Ländern Ehen zwischen Blutsverwandten verbreitet sind, gibt es unter ihnen auffällig oft geistige Behinderungen und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems durch Störung einzelner Gene. Nicht dazu gehört dagegen, wie oft angenommen, das Down-Syndrom.

Besonders in der türkischen Diaspora ist Inzest verbreitet

Bei einer Ehe zwischen Cousin und Cousine wie im Falle der G.s liegt das Risiko für vererbte Erkrankungen fast doppelt so hoch wie bei Nichtverwandten. Statt bei rund vier, liegt es zwischen sechs und sieben Prozent. „Das ist immer noch nicht besonders hoch. Das Risiko steigt aber deutlich, wenn bereits Erbkrankheiten in der Familie liegen. Leider wissen Betroffene oft nur wenig über diese wichtigen Fakten“, sagt der Humangenetiker Professor Claus R. Bartram von der Universität Heidelberg. Auch weil das Thema in Deutschland immer noch ein Tabu ist.

„Wir Wissenschaftler wollen eine bessere Information. Das Problem ist lange bekannt. Und es hat nichts mit Rassismus zu tun, offen darüber zu sprechen“, sagt etwa Jürgen Kunze, emeritierter Professor von der Charité.

Die türkische Psychiaterin Inci Sen sieht das Problem in der Deutschen Diaspora sogar noch verstärkt: „Wo weniger Auswahl besteht, kommen öfter Verwandte zusammen.“ Manche Wissenschaftler sprechen gar hinter vorgehaltener Hand vom „Türkenghetto“ Berlin, wo sich das Phänomen dadurch verstärke, dass Migranten oft nah bei einander wohnten.

ZfT-Studie: Jeder fünfte Befragte gesteht Inzucht

„So eine Formulierung ist natürlich diskriminierend“, sagt Gaby Straßburger, Professorin für Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB). Sie hat über das Heiratsverhalten und die Partnerwahl von türkischen Migranten promoviert. „Genau wie bei Deutschen findet man seinen Partner eben im persönlichen Netzwerk und bei Türken gehört die Verwandtschaft dazu“, sagt Straßburger. Oft werden diese Verbindungen von der Familie arrangiert – laut einer Befragung des Essener Zentrums für Türkeistudien (ZfT) machen sie ein Viertel der Heiraten von Türkischstämmigen in Deutschland aus.‘

Bei solchen Entscheidungen der Familie spricht die Berliner Senatsabgeordnete Canan Bayrem (SPD) von „moderner Sklaverei“. Bayrem, Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg, hatte auf Grund ihrer türkischen Abstammung und ihrer Tätigkeit als Anwältin früher öfter mit der Problematik zu tun. Jeder fünfte Befragte gab laut ZfT-Studie zudem an, tatsächlich mit seinem Partner verwandt zu sein. Für Gaby Straßburger ergibt das Sinn: „Die Migration verstärkt das Phänomen in der Anfangszeit eher noch.“

So reduzieren sich die Heimatkontakte nach der Auswanderung oft vor allem auf die Verwandtschaft, wodurch sich der Aspiranten-Kreis potenzieller Ehepartner verkleinert. Ferner ist auch auffällig, dass sich Migranten stärker auf Traditionen und Werte ihres Heimatlandes rückbesinnen, wenn sie es verlassen haben und in einem fremden Land leben.

„Für mich war es ganz natürlich, meinen Cousin zu heiraten“

Verboten ist die Ehe zwischen Blutsverwandten anders als in den meisten US-Bundesstaaten in Deutschland und dem restlichen Europa heute auch nicht – wohl aber geächtet. Neben Tradition und Religion sind es die praktischen Lebensverhältnisse, die Ehen zwischen Verwandten fördern. „Wenn die Menschen in vielen kleinen Oasen leben, die weit voneinander entfernt sind, dann heiratet man eben auch innerhalb dieses Mikrokosmos“, so Professor Jürgen Kunze.

Bei Ali und Emine G. war das ganz ähnlich. Zwar entstammen die beiden keinem Wüstenvolk, doch die Gesellschaft in ihrem anatolischen Heimatdorf funktionierte wie eine geschlossene. „Bei uns ist doch sowieso jeder mit jedem verwandt“, sagt Ali G.. Für ihn sei die Frau ausgesucht worden, gesprochen habe er mit Emine zum ersten Mal am Tage der Hochzeit. Mit westlichen Vorstellungen von Romantik und Verlieben hat das wenig zu tun. „Aber so sind alle versorgt. Für mich war es ganz natürlich, meinen Cousin zu heiraten“, sagt Emine G.

Dass ihr Sohn allerdings deswegen krank zur Welt kam, ist für das Ehepaar G. im Nachhinein ein Schock. Niemand habe sie über das Risiko informiert, und überhaupt sei die medizinische Versorgung nach der Geburt in der Türkei sehr schlecht gewesen. In Deutschland kamen dann andere Probleme hinzu: Das Ehepaar G. war zunächst illegal im Land und außerdem der Sprache nicht mächtig. So bekam der kleine Serkan erst sehr spät die richtige Behandlung.

Inzest: Medizinische Behandlung für betroffene Kinder

Heute sitzt er geduldig im Kinderzimmer einer Berliner Klinik, bekommt wie alle drei Wochen eine Bluttransfusion. „Au. Tut sehr weh“, sagt er und schaut sehr tapfer, als er gepiekt wird. Sein Körper braucht das fremde Blut, um genügend Sauerstoff transportieren zu können. Außerdem wird mittels Medikamenten versucht, die Unmengen Eisen aus seinem Körper zu entfernen, die zurückbleiben.

Ohne Behandlung hätte Serkan nur eine Lebenserwartung von wenigen Jahren. Er ist blass, klein und dünn für einen Fünfjährigen. Sein Skelett ist durch die erlittenen Anämien verbogen. Mit dem Sprechen tut er sich auch schwer. Die Eltern denken jetzt über eine Knochenmarktransplantation nach. Die wäre zwar eine große Tortur für ihren Sohn, könnte ihn aber vielleicht heilen – wenn er sie überlebt. Noch zögert Vater Ali: „So richtig vertraue ich euren Ärzten nicht“, sagt er, „woher sollen sie denn auch wissen, was gut ist für mein Kind“.

Gerade aufgrund schlechter Sprachkenntnisse und fehlender Integration bekommen behinderte Kinder aus Migrantenfamilien häufig nicht gleich Hilfe. „Oft wird mit der Frühförderung und Betreuungsangeboten viel zu spät begonnen“, sagt Gaby Straßburger. Die leeren Gesundheitskassen und die ausgereizten Ärztebudgets, insbesondere in sozialen Brennpunkten wie Neukölln, machen die Lage nicht besser. „Migranten sind da immer mit die ersten, die unter den Tisch fallen.“

Arabische Familien nehmen soziale Angebote selten wahr

Den Migranten wird ihrerseits vorgeworfen, sich aufgrund von Sprachbarrieren und Abschottung nicht genug um das Wohl ihrer Kinder zu kümmern. Beratungsstellen und Betreuungsangebote bekennen einmütig, dass muslimische Migranten bei ihnen unterrepräsentiert sind. „Im betreuten Wohnen etwa werden sie kaum einen finden. Die werden alle in der Familie gepflegt, eben weil diese in ihrer Kultur einen ganz anderen Wert hat“, sagt etwa Günter Jahn, Pressesprecher von der Lebenshilfe Berlin.

„Sie müssten die Leute wirklich an den Haaren herziehen, damit sie sich unser Angebot wenigstens einmal ansehen“, klagt Evemaria Grobleben aus dem Vorstand der Elterninitiative für behinderte Kinder Neukölln in der Donaustraße. Die Einrichtung bietet Förderung durch Freizeitprogramme an. Doch obwohl der Bezirk mit den höchsten Migrantenanteil Berlins hat, nehmen nur deutsche Kinder am Familien-Basteln teil. Auch die G.s, die nur zwei Straßen weiter wohnen, wiegeln ab: „So was ist nichts für uns. Unser Sohn bastelt nicht.“

Dass behinderte Menschen, gleich welches Handicap sie auch haben mögen, in türkisch- und arabisch-stämmigen Familien in höchstem Maße akzeptiert werden, ist unbestritten. „Es ist rührend, wie liebevoll etwa im Oman oder in Jordanien mit ihnen umgegangen wird“, so Professor Jürgen Kunze, der etliche arabische Länder bereits zu Forschungszwecken bereist hat.

Kampagnen gegen Inzest

Für den Wissenschaftler hat die Eingebundenheit in die Familie folglich eine gute und eine schlechte Seite. „Es wird sogar versucht, auch für behinderte Menschen einen Ehepartner zu finden“, fügt Gaby Straßburger hinzu. Auch in der Türkei gibt es allerdings heute Kampagnen, die gegen die Verwandtschaftsehe mobil machen. Aufgeklärte türkische Verbände hierzulande bemühten sich ebenso darum, so die SPD-Abgeordnete Canan Bayrem. „Aber es ist schwer das zu überwinden. Schließlich werden viele Ehen zu Verwandten ja geschlossen, um sie nachziehen und am westlichen Wohlstand teilhaben zu lassen.“

Von Aufklärungskampagnen hat Mutter Emine G. noch nichts gehört. Sie streicht ihrem Sohn Serkan am Abend eine Strähne aus dem Gesicht. Ihr Ältester – neben ihm hat sie auch zwei gesunde Kinder – hat wieder einmal Gelbsucht. Sie wiegt den kleinen Körper vorsichtig auf ihren Armen und redet leise auf ihn ein. Sie würde ihrem Sohn gerne Knochenmark spenden, sagt sie. „Wir lieben unser Kind doch, auch wenn es krank ist.“ Vater Ali nickt zustimmend. „Und ich würde auch jederzeit wieder meine Cousine heiraten.“

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es irrtümlich, Ehen zwischen Verwandten seien im Koran oft beschrieben worden. Wir haben den betreffenden Absatz gelöscht.

Quelle: welt

Apr 21

Nach BAMF-Skandal: Jetzt werden immer mehr Missstände aufgedeckt

Der Skandal beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitet sich aus.

Bremen/Berlin – Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat neben dem mutmaßlichen Korruptionsskandal von Bremen auch Probleme mit der Vertrauenswürdigkeit von Dolmetschern.

So habe die Behörde allein 2017 die Zusammenarbeit mit 30 Dolmetschern „aufgrund von Verletzungen gegen den Verhaltenskodex“ beendet, berichtet die Bild-Zeitung am Samstag unter Berufung auf eine Aussage des Bundesinnenministeriums.

In vielen Fällen hätten mehrere Verstöße zur Beendigung der Zusammenarbeit geführt. Zudem seien 2017 und 2018 insgesamt 2100 weitere Dolmetscher vor allem wegen fachlicher Mängel „von weiteren Einsätzen für das BAMF ausgenommen“ worden, heißt es in dem Bericht.

In den am Freitag bekannt gewordenen Fall bei der BAMF-Außenstelle Bremen soll auch ein Dolmetscher verwickelt sein. Die frühere Leiterin der Außenstelle soll im Zeitraum von 2013 bis 2016 in 1200 Fällen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen nicht gegeben waren.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Frau und fünf weitere Beschuldigte wegen Bestechlichkeit und „bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung“. In den meisten Fällen ging es nach Angaben der Bremer Staatsanwaltschaft um Jesiden.

Das Motiv der Beschuldigten ist noch unklar. Nach ersten Informationen ging es der BAMF-Mitarbeiterin aber womöglich nicht um Geld. Auf ihrem Twitter-Account hatte die Frau immer wieder Beiträge von Pro Asyl und dem Verein „Eziden Weltweit“ geteilt, berichtete die Braunschweiger Zeitung.

Als Konsequenz aus den Vorwürfen kündigte der Parlamentarische Staatssekretär Günter Krings vom Bundesinnenministerium eine Überprüfung der Abläufe bei Asylentscheidungen an. „Wir werden den Fall natürlich zum Anlass nehmen, sehr zügig dafür zu sorgen, dass die Abläufe bei Asylentscheidungen sehr gründlich und kritisch untersucht werden“, sagte Krings.

Die Bundesregierung nehme die Vorwürfe „sehr ernst“.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Apr 21

Ehe-Drama aus Eifersucht? Rocker sticht vor den Augen der Kinder seine Frau ab

Nachbarn alarmierten die Polizei, die kurze Zeit später die leblose Frau und den mutmaßlichen Täter in der Wohnung fanden. (Symbolbild)

Berlin – Eine unfassbare Tat ereignete sich am Donnerstagabend in einer Wohnung in Berlin-Wedding. Ein 39-Jähriger sticht seine 32 Jahre alte Lebensgefährtin ab. Die Polizei findet den leblosen Körper der Frau und nimmt anschließend den Mann fest. Nun wurde Haftbefehl erlassen.

Mit mehreren Messerstichen soll der 39-Jährige auf seine Frau eingestochen haben. Besonders dramatisch: Die vier Kinder im Altern von zwei bis elf Jahren mussten alles mit ansehen.

Wie die B.Z. berichtet, versuchten die alarmierten Rettungskräfte mehrfach die 32-Jährige wiederzubeleben – ohne Erfolg. Zuvor versuchte bereits die älteste Tochter, das Leben ihrer Mutter zu retten. Die Verletzungen waren jedoch zu gravierend.

Der Täter: Ehemann Ahmed T. (39). Laut Nachbarn soll er schon mehrfach damit gedroht haben, die gebürtige Polin umzubringen. Bereits einige Stunden vor der grauenvollen Tat kam es zu einem lautstarken Streit zwischen den Eheleuten. Offenbar wollte sich die 32-Jährige von Ahmed T. scheiden lassen.

Eine Nachbarin bekam alles mit und schildert diesen Moment: So soll er mit einem Messer vor seiner Frau gestanden haben und damit gedroht haben, ihr „das Hirn rauszuschneiden“. „Das war Mord mit Ansage, der hätte verhindert können“, so ein weiterer Nachbar zur Zeitung und ergänzt: „Schon wegen der Sicherheit der Kinder hätten sie den Mann längst mitnehmen müssen.“

Jetzt befinden sich die vier traumatisierten Kinder in der Obhut des Jugendamtes.

Am Freitag wurde Haftbefehl wegen Mordes gegen den bereits vorbestraften Rocker erlassen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Fotos: dpa (Symbolbild)

 

Quelle: Tag24

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