Dez 04

Fall Kader K. – Schwurgericht lehnt neuen Prozess ab

Häftling Nurettin B. wollte einen neuen Prozess – das Schwurgericht in Hildesheim hat seinen Antrag abgelehnt. Foto: ube

HAMELN. Nurettin B. (39), der im Mai wegen versuchten Mordes an der Hamelnerin Kader K. (29) zu 14 Jahren Haft verurteilt wurde, ist vorerst mit seinem Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gescheitert. Das Schwurgericht des Landgerichts Hildesheim hat die Beschwerde des Gefangenen „aus formalen rechtlichen Gründen für unzulässig erklärt“. Das teilte Richter Philipp Suden, Sprecher des Gerichts, am Freitag auf Anfrage der Dewezet mit. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Bis Anfang kommender Woche kann der Deutsche mit kurdischen Wurzeln Beschwerde beim Oberlandesgericht Celle einlegen.

Am 20. November 2016 hatte der Mann seine Ex-Frau auf der Hamelner Königstraße niedergeschlagen und mit Messerstichen in Herz und Lunge lebensgefährlich verletzt. Danach schlug er wie von Sinnen mit einer Axt auf Kopf und Oberkörper der jungen Mutter ein. Anschließend legte Nurettin B. der Schwerstverletzten einen Galgenknoten um den Hals, befestigte das andere Ende des Seils an der Anhängerkupplung seines Wagens – und gab Gas. Der Täter wollte die Mutter seines Sohnes zu Tode schleifen. Der kleine Junge saß während der Tat im Auto. Kader K. überlebte die drei Mordattacken wie durch ein Wunder. Die 29-Jährige und Cudi, der bald vier Jahre alt wird, leiden bis heute unter den Folgen des „barbarischen Verbrechens“ (O-Ton Oberbürgermeister Claudio Griese).

Während des Prozesses vor dem Landgericht Hannover hatten die Verteidiger ein von Nurettin B. unterzeichnetes Geständnis verlesen. „Er selbst hat hinter verschlossenen Türen einem Täter-Opfer-Ausgleich zugestimmt“, hieß es. Demnach verpflichtet sich Nurettin B., „dem Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 137000 Euro plus Zinsen zu bezahlen und für sämtliche materiellen und immateriellen Zukunftsschäden, die nicht von Dritten übernommen werden, aufzukommen. Ferner wird B. seiner Ex-Partnerin seinen VW Passat im Wert von 12000 Euro übereignen“ – so der richterliche Vergleich. Kader K. hat bis heute weder das Geld noch das Auto erhalten.

Nurettin B. hatte nach seiner Verurteilung einen Brief geschrieben und sich über das Urteil beklagt. Sowohl die Höhe des Strafmaßes als auch der Entschädigung seien zu hoch und unangemessen, meint er. Offenbar fühlt sich der Täter im Nachhinein von seinen Anwälten schlecht beraten. Er glaubt, dass das Urteil milder ausgefallen wäre, wenn er „die massive Einflussnahme seiner Rechtsanwälte nicht zugelassen hätte“, sagte Richter Suden. Ihm seien Fälle bekannt, so Nurettin B. in dem Schreiben, „wo Täter nach einem vollendeten Tötungsdelikt mit einer geringeren Strafe davongekommen sind“. Interessant ist eine weitere Aussage des Gewalttäters. Laut Gerichtssprecher hat er mitgeteilt, „dass seine Einlassung in vielen Teilen nicht der Wahrheit entsprochen habe“.

Kader K., die sich seit Mittwoch in einer Trauma-Klinik aufhält, ist von dem Verhalten des Gewalttäters nicht überrascht. „Ich habe es immer gewusst: Er bereut die Tat nicht.“

Während der Hauptverhandlung hatte Nurettin B. seine beiden Verteidiger in der Ich-Form vortragen lassen. Er habe auf „grausame Weise“ versucht, Kader K. zu töten, ließ er ausrichten. „Ich bekenne meine Schuld, habe die grauenvolle, widerliche und abscheuliche Tat begangen.“ Er habe niemals für möglich gehalten, „dass ich dazu fähig“ sein könnte. „Für das, was sich getan habe, gibt es keine Vergebung.“ Der Angeklagte äußerte sich ähnlich, als er das letzte Wort hatte. „Es tut mir unendlich leid, was ich Dir und unserem Sohn angetan habe“, sagte er eine Stunde vor der Urteilsverkündung. Kader K. nimmt ihm das nicht ab.

Quelle: szlz

Dez 04

Berliner Grüne planen Integrationskonzept und fordern Lehrerinnen mit Kopftuch

dpa

Die Berliner Grünen wollen ein Konzept für die erfolgreiche Integration von Zuwanderern entwickeln. Es gebe viele Themen, andenen gearbeitet werden könne, sagte Landeschef Werner Graf auf dem Landesparteitag am Samstag in Berlin.

„Es ist wichtig, dass wir das auf Senatsebene in ein Gesamtkonzept einfließen lassen.“ Demnach soll etwa die Anerkennung von Qualifikationen verbessert, Integrationskurse überarbeitet und Kinder schneller in Kitas und reguläre Schulklassen aufgenommen werden. Auch die Unterstützung von Sportvereinen und die bessere Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen stehen in dem Antrag, der von den Delegierten einstimmig angenommen wurde.

Die Grünen greifen auch das Neutralitätsgesetz an, das Lehrern das Tragen religiöser Symbole verbietet. Zuletzt hatten mehrere muslimische Kopftuchträgerinnen, die als Lehrer abgelehnt worden waren, auf dem Klageweg Entschädigungen erstritten. Die Bildung müsse neutral sein, das lasse sich jedoch nicht an Kleidungsvorschriften festmachen, argumentiert die Partei.

„Anstatt einen Kulturkampf um das Kopftuch zu führen“

„Ich möchte, dass es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt“, sagte die ehemalige Landeschefin Bettina Jarasch. „Was wir brauchen, sind Regelungen, die religiöse Manipulation wirksam ahnden, anstatt einen Kulturkampf um das Kopftuch zu führen.“ Die Frage gilt in der Partei als stark umstritten. Die erwartete Debatte unter den 130 Delegierten blieb aber weitgehend aus.

Auch beim Rückblick auf das erste Jahr der rot-rot-grünen Koalition in Berlinherrschte Harmonie. Trotz mancher Haken ist die Partei mit ihrer Politik als kleinste Regierungspartei rundum zufrieden. Man habe etwa Investitionen angestoßen, mit der Sanierung der Schulen und der Modernisierung der Verwaltung begonnen und den Klimaschutz vorangebracht, sagte Landesvorsitzende Nina Stahr. Mit Blick auf die weiteren vier Jahre Regierung sagte sie: „Der Rohbau ist fertig, und wir feiern heute sozusagen Richtfest.“

„Links-liberale progressive“ Politik

„25 Jahre Kaputtsparen auf der Straße und in der Verwaltung gleicht man nicht in einem Jahr aus“, betonte auch Fraktionsvorsitzende Antje Kapek. Die Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann sagte, die aktuellen Probleme seien über lange Jahre entstanden. Sie habe in den vergangenen Jahrzehnten einen „brutalsten Abbau“ der Bezirksverwaltungen erlebt, sagte Herrmann. Nicht nur „ein paar Fahrradwege“, sondern ein kompletter Umbau der Stadt stehe an. „Ich sage euch, die Stadt wird auf dem Kopf stehen, wenn wir richtig damit anfangen – und das ist gut so.“

Landeschef Werner Graf forderte seine Partei dazu auf, geschlossen für ihre Überzeugungen zu streiten und klare „links-liberale progressive“ Politik zu machen. „Die Linkehat gerade in unseren Hochburgen deutlich zugelegt“, sagte Graf. „Ich will die Wählerinnen und Wähler wieder zurück.“ Bei der Bundestagswahl hatten die Grünenin Berlin 12,6 und bundesweit 8,9 Prozent der Zweitstimmen gesammelt.

Quelle: Focus

Dez 04

Macron und Tsipras drängen Schulz zur GroKo

Nicht nur die Union, sondern auch die EU-Nachbarn schauen interessiert auf die Entscheidungsfindung der SPD in Sachen GroKo – und drängen wohl auch. Aus Paris und Athen habe er Pro-GroKo-Signale erhalten, sagte SPD-Chef Schulz. Das Kanzleramt nahm hingegen etwas Druck raus.

Die Union drängelt, die Wirtschaft und jetzt auch die europäischen Nachbarn: Der Druck auf die SPD in Sachen GroKo ist hoch, Tendenz steigend. SPD-Chef Martin Schulz, der wenige Tage vorm Parteitag und nach mehreren strategischen Fehleintscheidungen auch innerparteilich enorm unter Druck steht, bestätigte Anrufe und SMS-Kontakte aus Paris und Athen. Er sehe sich von den europäischen Nachbarn in eine neue Große Koalition gedrängt.

Er habe etwa von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron sowie dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras entsprechende Signale bekommen, bestätigte Schulz der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. In Telefonaten und SMS-Botschaften sei es darum gegangen, wie Deutschlands Sozialdemokraten europäische Reformen in einer Bundesregierung voranbringen könnten.

Der Kanzlerkandidat und SPD-Vorsitzende Martin Schulz (rechts) trifft im Elysee-Palast in Paris den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. | Bildquelle: dpa

Pro-Europäer: Macron und Schulz kennen schon lange.

Eindringliche Worte von Tsipras

Macron setzt sich für eine Reform der Europäischen Union ein und ist dazu auf Deutschland angewiesen. Und Tsipras habe ihn geschrieben: „Vergiss nicht, dass eine wahrhaft linke und fortschrittliche Position nicht darin besteht, die eigene Identität möglichst sauber zu halten“, berichtete der SPD-Chef. Vielmehr müsse man für wirkliche Veränderungen und Reformen zu kämpfen. „Ich bin sicher, Du wirst die richtige Entscheidung treffen“, so die Botschaft von Tsipras.

Noch mehr Druck? Das kann Schulz gar nicht brauchen

Schulz ist damit einmal mehr in der Bredouille. Denn inhaltlich steht er hinter den Vorschlägen für mehr europäische Zusammenarbeit, wie sie etwa Macron vorgelegt hat. Dennoch kann er noch mehr Druck in dieser fragilen Situation überhaupt nicht brauchen. Er muss den Spagat schaffen, die Basis auf ungeliebten GroKo-Kurs zu trimmen und damit eine gesichtswahrende Kehrtwende verkaufen. Der Parteitag am Donnerstag dürfte eine Vorentscheidung bringen, ob das gelingen kann.

Bis dahin verbittet sich die SPD jeden Zeitdruck, vor allem von Seiten der Unionsparteien. „Die CDU kann sich jetzt nicht hinstellen und von der SPD verlangen, dass sie innerhalb kürzester Zeit ihren Weg in eine nächste Bundesregierung klärt“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer der „Welt am Sonntag“. Und SPD-Vize Ralf Stegner findet, es reiche „völlig aus, wenn jedwede Gespräche zur Regierungsbildung im Januar beginnen“. SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer sagte: „Wir brauchen jetzt keine Koalitionsverhandlungen, sondern Informationen und Diskussionen.“

Kanzleramt verringert den Druck

Im Kanzleramt spürt man offenbar, dass Druck auf die Genossen jetzt kontraproduktiv ist. „Die SPD ist in einem schwierigen Entscheidungsprozess, ob sie zu einer Großen Koalition bereit ist“, sagte der Merkel-Vertraute und Kanzleramtschef Peter Altmaier der „Bild am Sonntag“. „Das sollten wir in Ruhe abwarten.“

Überhaupt gehe Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Altmaier erinnerte an 2013, als die damalige Große Koalition von September bis Mitte Dezember benötigt habe, bis sie im Amt gewesen sei. „Wir sollten uns also nicht unter Zeitdruck setzen.“

Quelle: Tagesschau

Dez 03

Wie Deutsche belogen, betrogen und medial manipuliert werden

Die normalen Durschnittsdeutschen wissen einfach nicht, dass täglich Gruppenvergewaltigungen, Morde und brutalste Überfälle fast ausschließlich durch muslimische Armutsmigranten und Armutsflüchtlinge begangen werden, weil die Medien sie manipulieren und die Alten keine Internetartikel oder Polizeistatistiken lesen

Dez 03

Integrationsturnier: Armutsflüchtlinge rücken mit Familienclans und Messern an

Muslime machen die Straßen Europas unsicher

Schwerer Landfriedensbruch durch Araberhorde in Verden: Wegen agressiven Verhaltens wurde eine muslimische Mannschaft ausgeschlossen, dann rückten sie mit ihren Familienclans und Waffen an, benahmen sich total daneben – Integration gescheitert

Am Freitagabend kam es in Verden zu tumultartigen Auseinandersetzungen im Bereich der Aller-Weser-Halle, die den Einsatz mehrerer Polizeibeamter erforderlich machte. Voraus ging ein gut gemeintes städtisches Freizeitfußballturnier zur Integration von Flüchtlingen. Aufgrund von unsportlichen und aggressiven Verhaltens musste der Veranstalter eine Mannschaft vom Turnier ausschließen, bestehend aus Spielern mit Migrationshintergrund, die bereits länger in Verden ansässig sind. Dieser Ausschluss führte nicht nur zu Unbehagen und Protest, sondern letztendlich auch zu einem schweren Landfriedensbruch.

Die beleidigten Armutsflüchtlinge rückten mit den Clans an und stürmten die Halle mit Hieb und Stichwaffen

Denn wie zuvor angedroht benachrichtigten die reglementierten Fußballer diverse Familienangehörige und stürmten schließlich mit etwa zwanzig Personen die Sportstätte unter Mitführung von Hieb- und Stichwaffen. In der Halle kam es zu lautstarken verbalen Auswüchsen sowie aggressiven Drohgebärden. Weiter wurde nach jetzigem Ermittlungsstand zumindest ein Flüchtling körperlich attackiert, der zum Glück weglaufen konnte. Während die später alarmierten Beamten einige Täter feststellen konnten, gelang den meisten Beteiligten dieses Überfalls die Flucht. In der folgenden Nacht sorgte das erhöhte Polizeiaufgebot für Ruhe.

Quelle: Truth24.net

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Dez 03

Altmaier will Syrer nicht abschieben

Kanzleramtsminister Peter Altmaier ist der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung.
(Foto: picture alliance / Bodo Marks/dp)

Die Unions-Innenminister wollen Syrer wieder abschieben, „sobald es die Sicherheitslage im Land erlaubt“. Für die Innenministerkonferenz ist ein entsprechender Antrag geplant. Der Kanzleramts- und der Fraktionschef halten das aber für unrealistisch – erstmal.

Die Pläne von Unions-Innenpolitikern zur Abschiebung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat stoßen auch in den eigenen Reihen auf Bedenken. Unionsfraktionschef Volker Kauder und Kanzleramtsminister Peter Altmaier sprachen sich gegen solche Abschiebungen in naher Zukunft aus. Kauder sagte der „Welt am Sonntag“: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist das für mich angesichts der Sicherheitslage kein Thema.“

Kanzleramtsminister Altmaier, der zugleich auch Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung ist, sagte der „Bild am Sonntag“: „Der Bürgerkrieg ist nicht beendet, und viele Menschen sind vor dem Assad-Regime geflohen, das ja nach wie vor an der Macht ist.“ Zwar kehrten in Syriens Nachbarland Irak inzwischen viele Flüchtlinge zurück – „diese Entwicklung sehen wir bei Syrien noch nicht“, betonte der CDU-Politiker.

Beim Familiennachzug für Menschen mit „subsidiärem Schutzstatus“ plädiert Altmaier jedoch für eine weitere Aussetzung auch über kommenden März hinaus. „Viele Kommunen besonders in den Ballungsräumen haben nach wie vor Probleme, den notwendigen Wohnraum für zusätzliche Menschen zur Verfügung zu stellen. Wir dürfen sie nicht überfordern. Dies werden wir mit der SPD besprechen“, kündigte Altmaier an.

Die uniongeführten Länder wollen ab Juli 2018 wieder nach Syrien abschieben. Der Antrag soll auf der Innenministerkonferenz in der kommenden Woche in Leipzig beraten werden. Darin fordern Sachsen und Bayern, Abschiebungen nach Syrien wieder aufzunehmen, „sobald es die Sicherheitslage im Land erlaubt“. Dazu fordern beide Länder eine Neubewertung der Sicherheitslage durch die Bundesregierung. Ziel müsse es sein, Gefährder und Personen, die schwere Straftaten begangen haben, zurückzuführen, sagte Sachsens Ressortchef Markus Ulbig vergangenen Dienstag.

Unionsfraktionschef Kauder wollte nicht ausschließen, irgendwann zu einer positiveren Lageeinschätzung zu kommen. „Natürlich muss man die Situation immer wieder neu bewerten“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Heftige Kritik an dem Vorstoß der Länder zu den Abschiebungen war auch von SPD, Grünen und Linkspartei gekommen.

Quelle: n-tv

Dez 03

Höhere Prämien für abgelehnte Asylbewerber

Freiwillige Ausreise abgelehnter Asylbewerber vom Flughafen Kassel aus (Archivbild)

Die Bundesregierung will abgelehnte Asylbewerber mit Geldgeschenken zu einer schnellen und freiwilligen Ausreise in ihre Heimat bewegen. Die zusätzliche Prämie soll es allerdings nur bis Ende Februar geben.

Bis zum 28. Februar kann laut Bundesinnenministerium eine zusätzliche „Reintegrationsunterstützung“ von bis zu 3000 Euro beantragt werden. Familien könnten Sachleistungen zum Beispiel für Miete, Bau- und Renovierungsarbeiten oder die Grundausstattung für Küche oder Bad im Wert von bis zu 3000 Euro bekommen, Einzelpersonen im Wert von bis zu 1000 Euro. Damit werde das im Februar gestartete Rückkehrprogramm „Starthilfe plus“ für drei Monate um einen Wohnkostenzuschuss „Dein Land, Deine Zukunft, Jetzt“ erweitert.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière richtete in der „Bild am Sonntag“ einen direkten Appell an die Betroffenen, von dem Angebot Gebrauch zu machen: „Wenn Sie sich bis Ende Februar für eine freiwillige Rückkehr entscheiden, können Sie neben einer Starthilfe erstmals eine Wohnkostenhilfe für die ersten zwölf Monate in Ihrem Herkunftsland erhalten.“ CDU-Minister de Maizière appellierte an die Betroffenen, es gebe Perspektiven in den Heimatländern. „Wir unterstützen Sie mit konkreten Hilfen bei Ihrer Reintegration.“

Deutschland Weitere Sondierungen für eine Jamaika-Koalition (picture-alliance/dpa/K. Nietfeld)De Maizières Kalkül: Freiwillige Rückkehr statt komplizierter Abschiebung

Die bisherige Rückkehrförderung haben laut „Bild am Sonntag“ zwischen Februar und Oktober 2017 nur 8639 Menschen in Anspruch genommen. Der Zeitung zufolge leben 115.000 abgelehnte Asylbewerber in Deutschland. 80.000 von ihnen würden derzeit noch geduldet, 35.000 Ausreiseentscheidungen wurden laut Innenministerium von Januar bis September rechtsgültig. Abgeschoben worden seien im gleichen Zeitraum 19.520 Menschen.

Die deutschen Behörden unterstützen Rückkehrer seit Jahren, nicht nur bereits abgelehnte Asylbewerber, sondern auch solche, die im laufenden Verfahren sind, und bieten ihnen in vielen Fällen auch finanzielle Hilfen. Dabei geht es unter anderem um die Kostenübernahme für die Rückreise und Reisebeihilfen. Auch Zuwanderern mit Aufenthaltsgenehmigung, die sich eine Rückkehr in ihre Heimat vorstellen können, werden über Rückkehrförder-Programme Starthilfen und Reisekostenbeihilfen gewährt.

Altmaier und Kauder gegen Unions-Minister

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), der auch Flüchtlingskoordinator der geschäftsführenden Bundesregierung ist, hat Plänen von Innenministern in CDU und CSU geführten Bundesländern eine Absage erteilt, Abschiebungen nach Syrien wieder zu erlauben. „Der Bürgerkrieg ist nicht beendet, und viele Menschen sind vor dem Assad-Regime geflohen, das ja nach wie vor an der Macht ist“, sagte Altmaier ebenfalls der „Bild am Sonntag“. Sachsen und Bayern hatten angekündigt, dass sie bei der Länder-Innenministerkonferenz kommende Woche in Leipzig einen entsprechenden Antrag beraten lassen wollten. Ziel müsse es sein, Gefährder und Personen, die schwere Straftaten begangen haben, zurückzuführen, sagte Sachsens Ressortchef Markus Ulbig (CDU). Der CDU-Fraktionschef Volker Kauder sagte der Zeitung „Welt am Sonntag“, angesichts der Sicherheitslage seien Abschiebungen nach Syrien gegenwärtig für ihn kein Thema.

Quelle: deutsche welle

Dez 03

Überfall auf Penny Markt

Polizei – Symbolbild

Duisburg. Am gestrigen Samstagabend (2. Dezember) kam es gegen 22.20 Uhr auf der Kommandantenstraße zu einem schweren Raub auf den dortigen Penny Markt.

Ein bislang unbekannter Täter bedrohte kurz nach Geschäftsschluss die Angestellten des Marktes mit einem Messer und zwang diese zurück in den Laden. Hier versuchte er vergeblich, in ein Büro einzudringen. Letztendlich erbeutete der Unbekannte mehrere Stangen Zigaretten und flüchtete vom Tatort.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

– circa 28 – 30 Jahre alt

– circa 170 – 175 cm groß

– circa 70 kg schwer

– vermutlich Ausländer

– auffällig dunkle Augenränder

– bekleidet mit dunkelgrüner Jacke mit Kapuze, blauer Jeanshose, weiß/grauen Schuhen mit einem Clip an den Schnürsenkeln, schwarzen Handschuhen sowie einem Halstuch vor Mund und Nase.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter 0203-2800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: focus

Dez 03

Polizei-Großeinsatz! Barfüßiger Mann hält Schnellrestaurant in Atem

Der Barfüßige Mann konnte von der Polizei unter Kontrolle gebracht werden.

Stuttgart – In einem Schnellrestaurant in der Ulmerstraße kam es zu einem Großeinsatz der Polizei. Ein barfüßiger Mann mit afro-amerikanischem Aussehen sei in eine Körperverletzung involviert gewesen.

Plötzlich habe es sich dort Sonntag um 15:30 Uhr ein Gewaltakt zugetragen, bei der einer oder mehrerer Personen beteiligt gewesen sind.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot und mehreren Streifenwagen an. Bisher bekannt ist, dass es sich wohl um einen Mann afro-amerikanischer Herkunft gehandelt haben soll, der laut Polizei in einer Körperverletzung verwickelt gewesen ist. Er soll barfuß in dem Schnellrestaurant eingedrungen sein.

Der Polizei gelang es, denn Mann in Gewahrsam zu nehmen und aus dem Schnellrestaurant zu führen. Die Ermittlungen laufen an. Bisher ist nichts genaueres zum Tathergang bekannt.

Die Polizei war Vor Ort um den Mann zu stellen.
Die Polizei war Vor Ort um den Mann zu stellen.
Die Polizei rückte mit gleich mehreren Streifenwagen zu dem Schnellrestaurant an.
Die Polizei rückte mit gleich mehreren Streifenwagen zu dem Schnellrestaurant an.
Selbst über Schienen sind die Beamten gesprungen, um einzugreifen.
Selbst über Schienen sind die Beamten gesprungen, um einzugreifen.

Fotos: Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Quell: Tag24

Dez 03

Türke versucht Schülerin (15) mitten auf der Straße zu vergewaltigen | Wetzlar

Symbolbild

Ein mutmaßlich türkischer Armutsmigrant versuchte am Samstag den 25.11. eine Schülerin zu vergewaltigen. Die Kripo Wetzlar bittet um Ihre Mithilfe

Die 15-jährige Schülerin war gegen 19.00 Uhr in der Gabelsberger Straße unterwegs. Etwa in Höhe der Hausnummer 38 zog ihr ein Unbekannter die Jogginghose bis zu den Knien hinunter. Sie kann den Täter wie folgt beschreiben: Etwa 35 Jahre alt, nach ihrer Einschätzung türkischer Abstammung, ca. 185 cm groß und von normaler Statur.

Der Täter verfolgte das Mädchen und zog ihr einfach die Jogginghose herunter um sie zu schänden

Er hatte schwarze kurze, leicht gelockte Haare, dunkle Augen und trug einen Vollbart. Zur Tatzeit war er mit einem orangefarbenen Arbeitsanzug bekleidet. Wer kann Angaben zu dem unbekannten Angreifer in dem auffälligen Arbeitsanzug machen? Wer hat den Vorfall am Samstagabend in der Gabelsberger Straße beobachtet? Hinweise erbitten die Wetzlarer Ermittler unter Tel.: (06441) 9180.

Quelle: Truth24.net

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