Sep 29

Burka-Verbot in Österreich: So wird Polizei vorgehen

Urlaubsregion Zell am See

Ab 1. Oktober drohen 150 Euro Strafe: Beamte verteilen vorher viersprachige Folder.

„Das ist ein ganz heißes Eisen“, sagen ranghohe Polizisten, wenn man sie auf das in zehn Tagen startende „Burka-Verbot“ anspricht. So manchen sind noch die Bilder in Erinnerung als Polizisten verschleierte Frauen am Strand von Cannes festnahmen. Fotos, die um die Welt gingen. Die Vorstellungen, wie die heimischen Beamten mit Trägerinnen von Niqab und Co künftig umgehen sollten, gehen derzeit allerdings auch innerhalb der Polizei stark auseinander.

Ministeriumserlass

Heute, Donnerstag, wird deshalb ein Erlass es Innenministeriums ausgeschickt, der regelt, wie die Beamten ab 1. Oktober vorgehen sollen. Auch die Medien werden informiert. Offenbar soll das Motto vor allem lauten: „Aufklären vor dem Strafen“. Die Beamten werden zunächst einen Folder übergeben, auch am Flughafen soll dieser bei der Einreise aufliegen. In vier Sprachen wird in dem Papier, das der Redaktion aus Polizeikreisen zugespielt wurde, auf das „Verbot Gesichtsverhüllung in Österreich“ hingewiesen.

Darin ist auf deutsch, türkisch, englisch und arabisch zu lesen: „Das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz sieht vor, dass an öffentlichen Orten (…) die Gesichtszüge nicht durch Kleidung oder andere Gegenstände in einer Weise verhüllt (…) werden dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Als öffentlicher Ort ist jeder Ort zu verstehen, der von einem nicht von vornherein beschränkten Personenkreis ständig oder zu bestimmten Zeiten betreten werden kann, einschließlich des Bus-, Schienen-, Flug- und Schiffsverkehrs.“

Burka-Verbot, Verschleierung, Verbot…Foto: /Info-Folder

Das steht in etwa auch so im erst im Juni beschlossenen Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz. Dieses wurde von der ÖVP forciert und von der SPÖ abgenickt. In dem Folder wird auch erklärt, wie die Polizisten bei der Vollstreckung vorgehen sollen: „Ein Verstoß gegen das neue Gesetz zieht eine Organstrafverfügung in der Höhe von bis zu 150 Euro nach sich (…). Die Strafe ist in bar oder mit Kreditkarte zu bezahlen. Bitte beachten Sie, dass die Gesichtsverschleierung jedenfalls auf Aufforderung vor Ort abgenommen werden muss. Wenn Ihre Identität nicht festgestellt werden kann, Sie letztlich trotz Abmahnung die strafbare Handlung fortsetzen, indem Sie sich weigern die Verhüllung zu entfernen (…), könnten Sie (…) auf die Polizeistation gebracht werden.“

Doch so weit will man es nicht kommen lassen. Beim Umgang mit Verschleierten gebe es bisher ohnehin kaum Probleme, heißt es etwa am Flughafen Schwechat. Dort müssen Frauen schon jetzt bei der Einreise ihr Gesicht zeigen. Notfalls werden sie in einen Extrabereich gebeten, um den Schleier vor weiblichen Personal zu lüften. Szenen von verhafteten verschleierten Frauen will man in Österreich aber offenbar vermeiden.

Burka-Verbot, Verschleierung…Foto: /Info-Folder

Beim Bezirkspolizeikommando in Zell/See – der Ort ist beliebtes Ziel für arabische Touristen – wurde zuletzt darauf verwiesen, dass das Gesetz in jedem Fall rigoros exekutiert werde. Verwarnungen sollen keine ausgesprochen, sondern sofort die 150 Euro Strafe fällig werden. Dass es deswegen zu unschönen Szenen kommen könnte, befürchtet man nicht. Die arabischen Gäste seien bisher durch ihre Kooperationsfreudigkeit aufgefallen, heißt es.

Touristiker ohne Sorge

Die Tourismusbranche hat für den Ernstfall vorgesorgt. „Wir informieren in den betroffenen Märkten, vor allem in Saudi-Arabien“, sagt Ulrike Rauch-Keschmann, Sprecherin der Österreich-Werbung. „Derzeit ist es kein Thema. Es ist bisher sehr ruhig.“ Allerdings verweist Rauch-Keschmann darauf, dass die Hauptsaison zu Ende und die Buchungen für kommenden Sommer noch nicht angelaufen seien. „Wir gehen aber derzeit nicht davon aus, dass es aufgrund des Vollverschleierungsverbots zu massiven Rückgängen kommen wird“, meint Rauch-Keschmann.

Quelle: Kurier

Sep 29

Mann greift Schwangerer unter die Jacke

Die Polizei sucht einen Mann, der eine 22-Jährige in Linden-Mitte sexuell belästigt haben soll.

Hannover. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben bereits am vergangenen Freitag in Linden-Mitte. Die 22-Jährige habe gegen 9.30 Uhr an der Wittekindstraße in der Nähe des Lichtenbergplatzes geparkt und wollte gerade ihren elf Monate alten Sohn aus dem Auto holen. „Plötzlich griff ihr von hinten ein Unbekannter unter die Strickjacke und streichelte der Frau über den Rücken und Po“, sagt Polizeisprecher Philipp Hasse. Der hochschwangeren Frau sei es zunächst nicht gelungen, den Sextäter abzuwehren.

Ihr Lebensgefährte schildert gegenüber der HAZ, dass erst eine Radfahrerin dazwischen gehen musste. „Sie hat angehalten und meiner Freundin geholfen“, sagt er. Der Täter ließ daraufhin von der 22-Jährigen ab und sei geflohen. Die sofort gerufene Polizei konnte den Mann nicht mehr ausfindig machen. „Meine Freundin hat der Angriff psychisch mitgenommen“, sagt der Hannoveraner. Sie ist im achten Monat schwanger. „Auch unser kleiner Sohn musste alles miterleben.“

Die Polizei sucht nun den Unbekannten wegen sexueller Belästigung. Er ist etwa 25 Jahre alt, 1,60 Meter groß und von südländischer Erscheinung. „Zur Tatzeit trug er blaue Jeans und einen blauen Kapuzenpullover“, sagt Behördensprecher Hasse. Gleichzeitig wird auch die Fahrradfahrerin gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Sie sei noch vor dem Eintreffen der Beamten weitergefahren. Zeugenhinweise erbittet die Inspektion West unter der Telefonnummer (05 11) 109 39 20.

Bereits am Sonntag berichtete die Polizei von der Vergewaltigung einer Frau an der Herschelstraße. Ein 30-Jähriger hatte das Opfer am frühen Sonnabend in einer öffentlichen Toilette zum Sex gezwungen, konnte aber kurz darauf festgenommen werden. Der 30-Jährige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Beide Taten stünden nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht im Zusammenhang, so Hasse.

Quelle: haz

Sep 29

Muslimhorde begrapscht schlägt und bespuckt Mädchen in Bus | Hanau

Muslimischer Armutsflüchtling spuckt einfach Frauen an

Eine halbstarke Muslimbande verhielt sich in einem Bus wieder einmal total daneben, sie betatschte, bespuckte und schlug drei Mädchen grundlos

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen eines Vorfalls, der sich am Mittwochmittag Am Freiheitsplatz in dem Bus der Linie 10 ereignet hat; insbesondere zwei Fahrgäste, einen etwa 35-jährigen Mann und eine Frau. Die Frau saß vorne im Bus. Kurz vor 12 Uhr stand die Linie 10 zum längeren Halt, als zwei etwa 14 Jahre alte, 1,55 Meter große und schlanke Jungs einstiegen. Anschließend fassten die Täter drei jungen Mädchen (14 bis 16 Jahre) unvermittelt an die Brust und in den Schritt. Außerdem spuckte einer von ihnen und schlug einer Jugendlichen die Brille herunter. Die Unbekannten hatten eine dunkle Hautfarbe mit auffälligen Frisuren. Einer hat blond/orangefarbene Strähnchen, der Mittäter ebenfalls gesträhnte Haare. Die zwei gesuchten Zeugen hatten sich eingemischt, leider jedoch nicht ihre Personalien hinterlassen. Diese und weitere werden nun gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Quelle: Truth24.net

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Sep 29

Sex-Mord an Studentin in Freiburg: Jetzt sprechen die Pflegeeltern

Im Prozess um den Sexualmord an einer Studentin sagen am Donnerstag die Pflegeeltern des Flüchtlings Hussein K. (Mitte) aus.

Freiburg – Im Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. vor dem Landgericht Freiburg werden am heutigen Donnerstag ab 9 Uhr die Pflegeeltern des Angeklagten als Zeugen gehört.

Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, lebte bei ihnen der junge Mann, der im November 2015 ohne Papiere nach Deutschland kam und als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling galt.

Er hat zugegeben, im vergangenen Oktober eine 19 Jahre alte Studentin überfallen, gewürgt, vergewaltigt und in den Fluss Dreisam gelegt zu haben. Dort ertrank sie. Hussein K. werden Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen.

Im Prozess sollen 45 Zeugen und zehn Sachverständige gehört werden – unter anderem zur Frage, wie alt der vor der Jugendkammer stehende Mann tatsächlich ist. Er selbst hatte behauptet, zur Tatzeit 17 Jahre alt gewesen zu sein.

Zum Prozessauftakt Anfang September gab er jedoch zu, gelogen zu haben und älter zu sein. Die Staatsanwaltschaft hält Hussein K. für mindestens 22 Jahre alt. Zwei Gutachten sollen dies untermauern. Ein Urteil könnte im Dezember gesprochen werden.

Quelle: Tag24

Sep 29

EU-Kommission will Zehntausende Flüchtlinge legal einreisen lassen

Über die Umverteilung von Flüchtlingen gab es zuletzt heftigen Streit – doch die EU-Kommission hat in der Migrationspolitik noch viel vor. Die Mitgliedsländer sollen freiwillig 50.000 weitere Migranten aufnehmen.

Um illegale Migration einzudämmen, will die EU-Kommission mindestens 50.000 Flüchtlingen in den kommenden zwei Jahren die legale Einreise nach Europa ermöglichen. Profitieren sollen davon laut Kommission Menschen aus Niger, dem Sudan, dem Tschad oder Äthiopien. Die aufnehmenden EU-Staaten sollen pro Person mit 10.000 Euro unterstützt werden. Insgesamt stünden 500 Millionen Euro bereit.

Mit diesem Vorschlag will die EU-Kommission einen neuen Rahmen für die Aufnahme von Migranten direkt aus Drittländern schaffen. Mit einem ähnlichen Programm haben EU-Staaten seit Juli 2015 bereits rund 23.000 Menschen aufgenommen.

Es müsse mehr Alternativen zu den gefährlichen und illegalen Wegen geben, sagte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos laut Mitteilung der EU-Kommission: „Deshalb sind mehr Möglichkeiten zur legalen Einreise unbedingt notwendig – sowohl zum Schutz von Menschen als auch zu Studien- oder Beschäftigungszwecken.“ Die Eckpunkte der nun vorgestellten Reformpläne hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bereits in seiner Rede zur Lage der Nation vor zwei Wochen skizziert.

Das selbst gesetzte Ziel, Flüchtlinge in großem Stil unter den Mitgliedstaaten umzuverteilen, hat die EU allerdings verfehlt – auch wegen des Widerstands mehrerer osteuropäischer Länder. Im September 2015 hatten die EU-Staaten mehrheitlich beschlossen, bis zu 120.000 Menschen sollten binnen zwei Jahren aus Italien und Griechenland in andere europäische Länder gebracht werden.

Trotz dieser Probleme und gescheiterter Versuche, das europäische Asylsystem grundlegend zu reformieren, stuft die EU-Kommission die Politik der vergangenen beiden Jahre als Erfolg ein. Es gebe mittlerweile weniger Anreize zur illegalen Migration. Die Grenzen seien besser geschützt.

In einem Pilotprojekt will die EU nun zudem prüfen, ob die Programme zur legalen Einwanderung auch „unter privater Förderung“ erfolgen könnten. Dies solle es „privaten Gruppen und Organisationen der Zivilgesellschaft erlauben, im Einklang mit nationaler Gesetzgebung Umsiedlungen zu organisieren und zu finanzieren“.

Für die Zukunft will die Behörde insbesondere die Zusammenarbeit der EU-Staaten bei Rückführungen verbessern. Dabei soll auch die mittlerweile gestärkte europäische Grenzschutzagentur Frontex helfen. 2014 und 2015 verließen laut der Behörde nur 36 Prozent aller ausreisepflichtigen Migranten auch tatsächlich die EU.

Die Behörde forderte die Mitgliedstaaten und das Europaparlament auch auf, sich bald auf eine Reform der so genannten Blue Card für hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten zu einigen. Sie war 2009 geschaffen worden, um etwa Ingenieure, Informatiker oder Ärzte nach Europa zu locken. Der Erfolg ist wegen komplizierter Verfahren und hoher Hürden bisher begrenzt.

Quelle: spiegel online

Sep 28

Sexuelle Übergriffe in Bus und Bahn sprunghaft angestiegen

2016 wurden mehr Fälle von sexuellen Übergriffen in Bahnen und Bussen bei der Polizei angezeigt als im Vorjahr (Symbolbild).

Berlin – Es kommt in Bussen und Bahnen immer wieder zu sexuellen Belästigungen von Fahrgästen. 2016 wurde fast jeden zweiten Tag ein solcher Fall angezeigt. Die Dunkelziffer ist möglicherweise noch höher.

Wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf die noch unveröffentlichte Langfassung der Berliner Kriminalitätsstatistik für 2016 berichtet, gab es im vergangen Jahr 150 derartige Fälle. Das ist ein Anstieg von 35 Fällen. Die meisten ereigneten sich in Regionalzügen und S-Bahnen mit 66 fällen, sowie in U-Bahnen (57). Die übrigen fallen auf Busse und Straßenbahnen.

Allerdings sind die allermeisten Fälle (70 Prozent) „nur“ exhibitionistische Handlungen mit einem „geringen Gewaltpotential“.

Die Ermittler vermuten, dass dieser Anstieg nicht unbedingt mit einer tatsächlichen Zunahme derartige Fälle einher geht, sondern dass nach den Übergriffen von Ausländern in der Silvesternacht von Köln (2015/16) sich das Anzeigenverhalten geändert hat. Soll heißen: Sexuelle Übergriffe werden seitdem schneller und häufiger angezeigt.

Dennoch ist dieser Kriminalitätsbereich das „kleinste“ Problem im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Taschendiebstähle und Sachbeschädigungen sind Alltag und erneut stark angestiegen. 23.748 Taschendiebstähle (+ 15 Prozent gegenüber 2015) wurden angezeigt.

Positiv: Die Gewalt in Bahnen und Bussen ging laut der Statistik zurück. Es gab 2794 Fälle von Körperverletzung, was ein Rückgang von 3,7 Prozent ist. Außerdem gab es 500 Raube, 63 weniger als 2015.

Quelle: Tag24

Sep 28

Heftige Prügelei in Asyl-Unterkunft: Zwei Männer im Krankenhaus

In der Erstaufnahme im Chemnitzer Adalbert-Stifter-Weg prügelten sich am Abend drei Tunesier (Archivfoto).

Chemnitz/Frankenberg – Über die Stränge und auf jeweilige Landsleute schlugen mehrere Ausländer am Mittwochabend und in der Nacht ein. Dabei gab es drei Verletzte.

In der Erstaufnahme im Chemnitzer Adalbert-Stifter-Weg prügelten sich am Abend drei Tunesier. Die Polizei musste den Streit beenden.

Zwei Männer (31, 33) kamen mit Schnittwunden ins Krankenhaus. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen (40) in Gewahrsam.

Der Grund für den Streit und eine Tatwaffe sind noch unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Ebenfalls noch unklar ist, warum kurz nach Mitternacht zwei Marokkaner (je 19) in der Frankenberger Melzerstraße in Streit gerieten. Einer der Kontrahenten zückte Reizgas und verletzte sein Gegenüber.

Ein Anwohner bemerkte den Zoff und alarmierte die Polizei. Die Beamten ließen den verletzten Marokkaner zum Arzt bringen und versuchen nun Licht ins Dunkel des Streits zu bringen.

Quelle: Tag24

Sep 28

Sexueller Übergriff auf junge Frau! Kripo fahndet nach diesem Kapuzenpulli-Mann!

Am 12. August 2017 gegen 05:10 Uhr ist es in der Fritz-Büchner-Straße in Erfurt zu einem sexuellen Übergriff auf eine 22-jährige Frau gekommen. Der unbekannte Täter verfolgte die junge Frau, hielt sie fest und versuchte sexuelle Handlungen an ihr vorzunehmen.

Als die Frau laut um Hilfe schrie, ließ der Mann von ihr ab und rannte in Richtung Breitscheidstraße. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

– 30 bis 35 Jahre
– dunkler Hauttyp
– vermutlich kurze, schwarze Haare (nach hinten gegelt)
– braune Augen
– Drei-Tage-Bart mit sichtbaren Wangenknochen

Er trug eine graue Kapuzenjacke, eine Jeanshose und weiß-rote Sneaker. Der Mann soll nur gebrochen deutsch gesprochen haben.

Die Polizei sucht nun mit einem Phantombild nach dem unbekannten Mann. Hinweise zu der Person werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Erfurt, Tel. 0361/662-1465, oder jeder andere Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: wize

Sep 28

AfD-Parlamentarier könnten weit vom Bundestag weg untergebracht werden

Eigentlich werden Abgeordnete in der Nähe des Bundestages untergebracht. Für die AfD könnte der Arbeitsweg länger ausfallen. Weil der Bundestag nach der Wahl deutlich wächst, müssen neue Gebäude angemietet werden.
Quelle: N24/Isabelle Bhuiyan

Müssen die neuen AfD-Abgeordneten zukünftig vier Kilometer laufen, um in den Bundestag zu kommen? Die Parlamentarier könnten im ehemaligen Innenministerium landen. Der Riesenbundestag stellt das Regierungsviertel vor Platzprobleme.

Die Büros der AfD-Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter werden möglicherweise nicht innerhalb des Berliner Parlamentsviertels untergebracht. Laut der „Rheinischen Post“ unter Berufung auf Bundestags- und AfD-Kreise ist dafür das frühere Innenministerium im Spreebogen im Gespräch. Die neuen AfD-Abgeordneten sind möglicherweise nicht allein: Auch die Mitarbeiter des Petitionsausschusses könnten dorthin umgesiedelt werden.

Während die meisten anderen Abgeordneten nur wenige Schritte zum Plenarsaal des Bundestages haben, müssten die AfD-Parlamentarier in diesem Fall jedes Mal rund vier Kilometer zurücklegen. Weil der Bundestag nach der Bundestagswahl von 630 auf 709 Abgeordnete gewachsen ist, müssen zusätzliche Liegenschaften angemietet werden.

Die Unterbringung der AfD-Abgeordneten birgt Konfliktpotenzial. Der Umgang mit den Rechtspopulisten wird derzeit stark diskutiert.

So ist nach dem Wahlerfolg die Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge gegen eine Ausgrenzung der Fraktion im Bundestag. 63 Prozent der Befragten sagten, dass die 93 Abgeordneten der AfD in der parlamentarischen Arbeit genauso behandelt werden sollten wie jede andere Fraktion auch. Das ergab eine Forsa-Befragung im Auftrag des Magazins „Stern“.

Zuletzt hatte die „Rheinische Post“ berichtet, dass die FDP laut einem Medienbericht im neuen Bundestag in der Mitte des Plenarsaals zwischen den möglichen künftigen Koalitionspartnern Union und Grünen sitzen will – um eine Platzierung neben der AfD zu vermeiden.

Quelle: welt

Sep 28

Im Zug: Lokführer zusammengeschlagen und getreten

In Oberlenningen hat ein Unbekannter einen Lokführer krankenhausreif geschlagen und getreten. (Symbolfoto)

Kirchheim/Lenningen – Ein 51-jähriger Lokführer der Regionalbahn Kirchheim-Lenningen ist am frühen Montagmorgen von einem Unbekannten dermaßen brutal attackiert worden, dass er ins Krankenhaus musste. Es kam zu Verzögerungen im Bahnverkehr.

Wie die Polizei berichtet, bestieg der Unbekannte kurz vor 5.30 Uhr die Teckbahn am Hauptbahnhof in Kirchheim und setzte sich in den ersten Wagen. Der Lokführer hielt kurze Zeit später planmäßig in Dettingen an und gab die Türen frei. Nachdem er ein optisches Signal erhalten hatte, dass jemand ausgestiegen war, schloss er die Türen und fuhr weiter.

Unmittelbar nach dem Losfahren schlug der Fahrgast mit den Fäusten gegen die verschlossene Tür des Führerstandes und beleidigte den 51-Jährigen aufs Übelste. Er warf ihm vor, er hätte ihn nicht aussteigen lassen. Nach einem Halt in Owen hielt die Regionalbahn gegen 5.40 Uhr am Zielbahnhof in Oberlenningen.

Dort musste der Fahrer seinen Führerstand verlassen, um für die Rückfahrt auf die andere Seite des Zuges zu gehen. Hierbei folgte ihm der Mann, fing mit ihm zu diskutieren an und packte ihn an der Schulter.

Der 51-Jährige verbat sich dies und versuchte nach Polizeiangaben, beruhigend auf den Aufgebrachten einzuwirken. Als er vom ersten Wagen aus den anderen Führerstand erreichte, wurde er noch vor dem Aufschließen von dem Unbekannten kräftig von hinten gestoßen.

Der Lokführer stürzte dadurch zwischen zwei Sitzreihen. Als er sich umdrehte, bekam er einen heftigen Faustschlag versetzt. Anschließend trat der Täter mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf des am Boden Liegenden. Hierbei erlitt der 51 -Jährige so schwere Verletzungen, dass er in eine Klinik musste und nicht mehr dienstfähig war.

Dadurch kam es am Montag zu Verzögerungen im morgendlichen Bahnverkehr zwischen Oberlenningen und Kirchheim.

Von dem Schläger liegt folgende Beschreibung vor: Der Mann ist etwa 20 Jahre alt, 175 cm groß und schlank. Er hat dunkle, kurze, leicht gewellte Haare. Bekleidet war der Gesuchte mit einer hellen Bluejeans und einer hüftlangen, schwarzen Jacke. Er hatte einen schwarzen Rucksack und ein rötliches Mobiltelefon bei sich.

Der Täter sprach Deutsch mit ausländischem Akzent.

Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07021/501-0 um Zeugenhinweise. Zur Tatzeit waren außerdem ein etwa 60 Jahre alter Mann und eine Frau mittleren Alters in der Bahn.

Quelle: Tag24

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