Okt 01

Armutsmigrant vergewaltigt Mädchen (11) | Fahndung nach Kinderschänder

Phantombild

Ganz mies! Wehrloses Mädchen ins Auto gezerrt und vergewaltigt! Wiesbadener Kriminalpolizei fahndet nun mit einem Phantombild nach dem Täter.

Der Mann soll das Mädchen am Freitagmorgen gegen 06.40 Uhr an der Schulbushaltestelle in Limbach aufgegriffen und anschließend mit seinem Auto auf einen Parkplatz an der Hühnerkirche gebracht haben. Dort soll es zur Vergewaltigung gekommen sein. Anschließend habe der unbekannte Mann das Mädchen bis zu ihrer Schule nach Idstein gefahren, von wo aus dann um kurz vor 08.00 Uhr die Polizei verständigt wurde.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat noch am Freitag eine Arbeitsgruppe, bestehend aus fünf spezialisierten Beamten, eingerichtet, welche mit Hochdruck an dem Fall arbeiten. Bislang waren bereits über 50 Beamtinnen und Beamte eingesetzt, welche die Arbeitsgruppe bei ihren Ermittlungen unterstützen. Nach ersten Zeugenbefragungen und einer umfangreichen Tatort- und Spurensicherung, bei welcher auch Spezialisten des Landeskriminalamtes mit eingebunden sind, ergaben sich bereits erste Ermittlungsansätze. Diese werden aktuell intensiv von der Arbeitsgruppe und weiteren unterstützenden Kräften bearbeitet. Nun bitten die Ermittler die Bevölkerung mit einem Phantombild um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Täter.

Auffällig gelbe Zähne und ein unbekannter Akzent

Der Täter soll 40- 45 Jahre alt, ca. 1,70- 1,75 Meter groß gewesen sein und einen dicken Bauch, einen Dreitagebart, dünne, ganz kurze, dunkle, abstehende Haare sowie auffällig gelbe und breite Zähne gehabt haben. Er habe zur Tatzeit eine Arbeitshose mit seitlichen Taschen, eine längsgestreifte schwarz-weiße Jacke und ein braunes Shirt getragen. Er habe eine helle Hautfarbe und soll Deutsch mit einem unbekannten Akzent gesprochen haben. Unterwegs war der Täter mit einem dunklen Audi Kombi, welcher ein verschlissenes Sicherheitsnetz zwischen der Rückbank und dem Kofferraum hatte. Hinweise zur Identität des Täters nimmt die Arbeitsgruppe der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-3201 entgegen.

Quelle: Truth24.net

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Okt 01

„Mama, ich wurde angegriffen“ | 15-Jährige von Afghanen sexuell genötigt

Gut ein Jahr nach einem sexuellen Übergriff auf eine 15-Jährige aus Stendal spricht nun die Mutter. © dpa-avis

Stendal. Es geschah am 25. Mai vergangenen Jahres: Die 15-jährige Lisa (Name zum Schutz der Person geändert) joggt am Nachmittag auf dem Nordwall, als ihr drei ausländische Männer entgegenkommen. Ein mulmiges Gefühl überkommt sie. Sie wechselt die Richtung.

Plötzlich soll ein Mann aus dem Gebüsch gesprungen und sie an beiden Armen festgehalten haben. Drei weitere Männer umzingeln sie. Sie fassen ihr ins Gesicht, grapschen ihr an den Po und die Brust. Sie schreit, tritt und schlägt um sich. Eine Zeugin kommt zu Hilfe. Die 15-Jährige kann fliehen. Total aufgelöst und unter Tränen ruft sie ihre Mutter an: „Mama, Mama ich wurde angegriffen. Komm so schnell es geht. “.

Ein Jahr ist seit diesem Angriff vergangen. Die Gymnasiastin hat mit dem „Vorfall“ abgeschlossen. So wirkt es zumindest nach außen, wie die Mutter im Gespräch mit der AZ sagt. Spuren hat die Sache dennoch hinterlassen. „Meine Tochter ist nach diesem Angriff ängstlicher geworden. Abends hat sie Angst, auf die Straße zu gehen. Wenn sie das Haus verlässt, nimmt sie immer Pfefferspray mit. Manchmal hat sie auch Angst, einem der Täter wieder zu begegnen“, erklärt ihre Mutter.

Über den Angriff redet die Tochter ungern. Eine Therapie blockt sie ab. „Es gibt nichts, worüber man reden müsste“, sei dann die Antwort. Verkriechen will sich Lisa aber nicht, betont ihre Mutter. Sie gehe weiterhin joggen. Und auch zu Männern habe sie ein für ihr Alter normales Verhältnis. „Lediglich bei ausländischen Männern reagiert sie verhalten“, erklärt die 43-Jährige. Der Übergriff hat nicht nur Spuren bei Lisa, sondern auch bei ihrer Mutter hinterlassen.

„Mich macht das alles wütend. Als ich damals im Auto saß um sie abzuholen, überkam mich ein unglaublicher Hass gegenüber Ausländern. Ja, ich weiß, es hätte auch ein Deutscher diese Tat begehen können, aber in unserem Fall waren es vier afghanische Männer. Ich bin nicht ausländerfeindlich, aber wenn so etwas passiert, überkommen einen Gedanken und Gefühle, die man sonst nie hat. Und man wird in eine Ecke gedrängt, in die man nie kommen wollte. Alleine würden diese Männer so etwas nicht machen, nur in der Gruppe. Denn da sind sie stark“, sagt die dreifache Mutter wütend.

Zwei der vier Männer – Esan N. und Schekib H., beide 20 Jahre alt – wurden wegen der sexuellen Nötigung nach Jugendstrafrecht zu einem Jahr Gefängnis verurteilt (AZ berichtete) und sitzen seit drei Monaten in Haft, wie der Pressesprecher des Landgerichts bestätigt. Nach der Haftstrafe sollen die beiden Täter in ihre Heimat abgeschoben werden, so das Urteil. Gegen einen der beiden anderen Angreifer ist Anzeige erstattet worden. Die Ermittlungen laufen.

„Man wird mit Informationen bombardiert, aber was vor der Haustür passiert, darf auch nicht in Vergessenheit geraten. Es ist unsere Region, unser Leben und es sind unsere Kinder“, sagt die 43-Jährige.

Quelle: az online

Okt 01

Sexueller Übergriff auf 25-Jährige im Chemnitzer Zentrum

Foto: Härtelpress/Archiv

Chemnitz. Eine 25-jährige Chemnitzerin ist am frühen Samstagmorgen Opfer einer Sexualstraftat geworden. Nachdem sie sich in der Morgendämmerung auf dem Nachhauseweg im Park der Opfer des Faschismus auf eine Bank gesetzt hatte, sprachen sie zwei Männer an. Beide haben sie unsittlich berührt.

Der Größere der Männer hat den Park schließlich in Richtung Zschopauer Straße verlassen, der andere hat die junge Frau festgehalten und mit sich in ein leerstehendes Haus an der Jägerstraße gezogen. Dort stieß der Mann das Opfer zu Boden, verletzte sie dabei leicht, bedrohte sie und versuchte, sie zu entkleiden. Er wurde erneut sexuell zudringlich, wogegen sich die Frau heftig wehrte und flüchten konnte. Wohin der Täter ging, ist unbekannt. Die alarmierte Polizei konnte im Tatortbereich niemanden mehr feststellen. Angaben zur konkreten Tatzeit liegen noch nicht vor, die Ermittlungen dauern an.

Nach Polizeiangaben beschreibt das Opfer den Mann folgendermaßen: Er soll 1,65 Meter groß, schlank und 25 bis 30 Jahre alt sein. Er hat dunkles, kurzes und zurückgekämmtes Haar. Bekleidet war er mit einem blau-weiß-karierten Hemd, einer braunen Jacke mit Pelzkragen und blauen Jeans. Sein Begleiter war etwa 1,75 Meter groß, etwa gleichen Alters und hat kurze, dunkle und hochgegelte Haare.

Beide Männer sprachen in gebrochenem Deutsch und seien südländischen Hauttyps.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0371 3873445.

Quelle: fp

Okt 01

Auf offener Straße niedergeprügelt – Mann (30) stirbt nach Schlägerei!

Der Arsenalplatz in Wittenberg, Sachsen-Anhalt. Hier kam es zu der folgenschweren Schlägerei (Archivbild)
Foto: Steffen Schellhorn

Wittenberg – Schreckliches Ende einer Prügelei auf offener Straße. Ein 30-jähriger Mann ist nach einer Schlägerei in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) an seinen Verletzungen gestorben.

Das Opfer war am Freitagnachmittag mit einer Begleiterin (24) auf dem Arsenalplatz in Wittenberg unterwegs, als beide aus einer Gruppe heraus bepöbelt wurden.

Dann kam es zu einer Schlägerei zwischen dem 30-Jährigen und einem anderen Mann.

Der Mann aus Wittenberg bekam mehrere Schläge ins Gesicht, ging zu Boden und stürzte auf den Hinterkopf. Er erlitt schwerste Kopfverletzungen und starb in der Nacht zum Samstag im Krankenhaus.

Die anderen Männer seien nach der Tat zunächst geflüchtet. „In der Nähe konnte dann ein 17-jähriger syrischer Asylbewerber als Beschuldigter und auch weitere Zeugen namentlich bekannt gemacht werden“, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens und wegen Körperverletzung mit Todesfolge aufgenommen. Das spätere Opfer habe aber als erster körperlich auf den Tatverdächtigen eingewirkt, hieß es.

Quelle: BILD

Okt 01

Fund von DNA-Spuren Siegauen-Vergewaltigung: Angeklagter nennt Opfer „Prostituierte“

Der Angeklagte Eric X. (31) beim Prozessauftakt.
Foto: Schwaiger

Die Handschellen hält Eric X. (31) eisern unter der Anklagebank versteckt. Nur wenn ihm das Auge tränt oder irgendetwas juckt, zieht er die Arme mit den schweren Ketten kurz ins Gesicht, aber dann lässt er sie schnell wieder auf den  Schoß fallen.

Der 31-jährige Schwarzafrikaner gilt als unberechenbar. In der Untersuchungshaft hatte er wiederholt randaliert, Wächter angegriffen und auch schon mal ein Feuer in der Zelle gelegt. So werden ihm beim Prozessauftakt am Montag auch nicht die Fußfesseln während des Prozesses abgenommen – zwei Wachtmeister sitzen fast auf Tuchfühlung hinter ihm.

Angeklagter im Blitzlichtgewitter

Nur das Blitzlichtgewitter der Phalanx von Kameras, die ihn im Schwurgerichtssaal erwarten, lässt den Angeklagten von der Westküste Ghanas zunächst verstummen. Fast scheint es so, als sei er ein verängstigtes, ja gejagtes Tier. Aber das legt sich schnell.

Ein halbes Jahr nach der Horrornacht für ein zeltendes Paar aus Freiburg muss sich der Schwarzafrikaner vor der 10. Großen Strafkammer des Bonner Landgerichts verantworten.

Oberstaatsanwältin Dr. Claudia Trauzettel ist überzeugt, dass Eric X. in der Nacht zum 2. April 2017, gegen 0.15 Uhr, das Zelt des Paares in der Siegaue mit einer Axtsäge aufgeschlitzt, seine Opfer bedroht und ihnen sechs Euro sowie eine Lautsprecherbox geraubt hat.

Vorwurf: Schwere Vergewaltigung und räuberische Erpressung

Schließlich soll er die 23-jährige Studentin beschimpft und aufgefordert haben, rauszukommen: Er wolle Sex mit ihr. Zehn Meter vom Zelt entfernt, so die Anklage, legt er sie auf eine mitgebrachte Decke und vergewaltigt sie, die Axtsäge in Griffweite neben sich.

Der 26-jährige Freund muss das Verbrechen hilflos miterleben, ohne eingreifen zu können. Der strafrechtliche Vorwurf: Vergewaltigung im besonders schweren Fall sowie schwere räuberische Erpressung vor.

Eric X. bestreitet alle Vorwürfe

Die Verteidiger Birgit Schurz und Martin Mörsdorf hatten dem Angeklagten Schweigen verordnet, denn die Beweislage spreche nicht für ihn. Aber Eric X. zeigt schnell seine unduldsame, aggressive Seite.

„Warum soll ich schweigen“, schreit er, „über einen Fall, über den ich nichts weiß?“ Natürlich werde er reden. Als er später zu den Vorwürfen gefragt wird, fühlt er sich bedroht, in die Zange genommen.

Aufzeichnungen aus der Unterkunft

In der Tatnacht habe er sich im Flüchtlingsheim Sankt Augustin aufgehalten, beteuert er. Aber dann hält ihm die Kammer unter Vorsitz von Dr. Marc Eumann vor, dass er nach der Anwesenheitsliste der Unterkunft, die elektronisch aufgezeichnet wird, die Unterkunft am Abend des 1. April um 19.58 Uhr verlassen und in der Nacht erst um 3.06 Uhr wieder betreten hatte.

„Das ist nicht die Wahrheit“, kontert Eric X. „Das ist ein Trick des Gerichts. Eine Fangfrage.“ Er habe keine Lust auf diese Spielchen, sagt er. „Ich habe keine Zeit, diese Märchengeschichte zu hören.“

Eric X. verhöhnt das Opfer

Der Prozess eskaliert weiter, als Eumann dem Angeklagten vorhält, dass an der 23-jährigen Studentin DNA-Spuren gefunden worden seien, die mit seinen identisch seien.

Wie er sich das erkläre? Der Angeklagte istaußer sich: „Wenn das Mädchen behauptet, sie sei vergewaltigt worden, muss sie eine Prostituierte sein“, höhnt er. Und schiebt nach: „Alle, die ihr bei der Lüge helfen würden, sind dreckige Menschen.“

Das Gericht stoppt schließlich seine Rede und den Dolmetscher, um den „Angeklagten vor sich selber zu schützen“. Nach einer kurzen Prozesspause, in der seine Verteidiger ihn wohl zur Mäßigung auffordern, beruhigt er sich. Über die Vorwürfe selber wird am Montag nicht mehr gesprochen.

Nebenklage reagiert moderat

Rechtsanwältin Gudrun Roth, die die 23-Jährige als Nebenklägerin vertritt, reagiert moderat. „Es ist immer ein Schlag ins Gesicht, wenn jemand, der so etwas erlebt hat, zudem verhöhnt wird.“

Mehr wolle sie nicht dazu sagen, um die Emotionen nicht noch hochzukochen. „Das Verfahren“, sagt sie den Journalisten, „wird im Gerichtssaal geführt und nicht vor den Türen“.

Eric X. erzählt seine Lebensgeschichte

Vor der Abfrage der Vorwürfe erzählt Eric X. am Montag ausführlich seine Lebensgeschichte. Es scheint ihm zu gefallen, dass alle zuhören.

Als stolzer Sohn eines reichen Kakao-Plantagenbesitzers in Ghana sei er nach dem frühen Tod seines Vaters („der war richtiger König“) in einen Streit mit dem Ehemann der Ältesten seiner neun Halbschwestern geraten.

Dabei sei es um das Erbe des Besitzes gegangen: Die beiden Männer hätten sich mit Kakaopflückstöcken geschlagen, dabei habe er den Schwager tödlich getroffen.

Über das Mittelmeer, Rom und Salzburg nach Deutschland

Seine eigene Mutter habe ihn zur Flucht aufgefordert: Es folgte eine Odyssee über Libyen, wo er eine illegale Schnapsbrennerei betrieb, vor der Militärpolizei in einem Schlauchboot über das Mittelmeer flüchtete.

Als das unterzugehen drohte, wurden er und einige andere gerettet und an die italienische Küste gebracht. Von dort ging es nach Rom, wo er nach einer missglückten Romanze Regenschirme verkaufte und für Reisende die Koffer vom Hafen bis zum Bahnhof schleppte.

Dort traf er auf eine alte Amerikanerin, die ihm 1000 Euro schenkte: Er solle das Geld nutzen, nach Deutschland reisen und „aus seinem Leben etwas machen“.

Er kaufte sich ein Bahnticket nach München, wurde in Salzburg festgenommen und reiste Anfang Februar 2017 – ohne einen gültigen Ausweis – nach Deutschland.

Seit Anfang März war er in der zentralen Asylunterkunft in Sankt Augustin untergebracht. Einen Monat später kam es zu dem Vorfall in der Siegaue. Für den Prozess sind bis zum 19. Oktober zehn Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: express 

Brutaler Säge- Vergewaltiger gefasst: Der Freund sah zu ohne zu verteidigen | die Hintergünde

Sep 30

Flüchtlinge Achterwehr: Amt will Unterbringung neu gestalten

Das Amt Achterwehr hat den Falkenhof in Brux für vier Jahre gemietet. Die Belegung mit bis zu mehr als 50 Flüchtlingen soll 2020 enden. Bis dahin braucht das Amt neue Unterbringungsmöglichkeiten.

Flüchtlinge und Obdachlose im Amt Achterwehr sollen in Zukunft wieder in amtseigenen Liegenschaften untergebracht werden. Dafür sprach sich der Finanz- und Bauausschuss am Dienstag einstimmig aus. 2020 läuft der Mietvertrag für den Falkenhof in Brux aus; er soll nicht verlängert werden.

Achterwehr. Bei der zügigen Suche nach Lösungen für die künftige Unterbringung sollen die Bürger beteiligt werden.

Auch ein möglicher Neubau in Jägerslust kommt jetzt wieder ins Gespräch. „Das Hotel ist keine optimale Unterbringung“,

räumte Amtsdirektor Joachim Brand ein. Die abgelegene Unterkunft mit mehr als 50 Plätzen schlägt finanziell für das Amt erheblich zu Buche. Neben dem Falkenhof ist auch der Felder Seegarten komplett für vier Jahre gemietet. Einnahmen erhält das Amt vom Kreis aber nur, wenn die Zimmer belegt sind. Zwar war die Verwaltung bemüht, andere Mietverhältnisse zu kündigen und Asylsuchende vornehmlich in Brux zu konzentrieren. „Doch nicht alle Flüchtlinge sind nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten miteinander kombinierbar.

Das sind eben auch Menschen“, betonte Brand. Im Haushaltes 2016 klaffte im gesamten Bereich Flüchtlingsunterbringung und -betreuung ein Defizit von 300000 Euro.

Der Amtsdirektor wies darauf hin, dass im Amtsgebiet derzeit etwa 120 Flüchtlinge untergebracht sind. Etwa 50 von ihnen wurden bereits als Flüchtlinge anerkannt und müssten aus den Unterkünften ausziehen. „Sie finden auf dem Wohnungsmarkt aber keine geeignete Unterkunft. Ihr Status ist insofern vergleichbar mit Obdachlosen“, erläuterte Brand. 30 Flüchtlinge befinden sich noch im Anerkennungsverfahren; 40 sind abgelehnt.

Auch aufgrund des möglichen Familiennachzugs kann die Verwaltung die künftige Obdachlosenzahl nur schwer einschätzen.

Es gibt nur drei Obdachlose ohne Migrationshintergrund. Brand beklagte, dass es an bezahlbaren Mietwohnungen für sozial Schwache mangele.

Rolf Sebelin (BFF/CDU, Felde) forderte, schon für diesen Winter einen Runden Tisch einzuberufen: „Die Zeit läuft. Zwei Jahre bis zur Beendigung des Mietverhältnisses in Brux sind schnell rum.“ Bernd-Uwe Kracht (WF, Felde) hielt es für sinnvoll, eine Einwohnerversammlung zur künftigen Unterbringung einzuberufen. Die Bildung nur eines Expertengremiums, wie von den Flüchtlingsinitiativen angeregt, sei zu einseitig.

Quelle: kn online

Sep 30

Nach langem Leerstand erste Flüchtlinge: Tübinger Erstaufnahmeeinrichtung

Mit wenig Gepäck: Frauen und Kinder kommen in Tübingen an.

Bis zu 500 Menschen haben in dem Neubau Platz. Die ersten Flüchtlinge haben nun ihre Zimmer bezogen: 23 Frauen und 13 Kinder. Sie lebten vorher im Erstaufnahmezentrum in Heidelberg und kommen ursprünglich aus Syrien, Ghana und Somalia. Die Tübinger Einrichtung ist für Frauen und Kinder gedacht, die von Krieg und Flucht besonders traumatisiert sind und nun einen besonders geschützten Raum brauchen, so das Regierungspräsidium.

Ruhe und Sicherheit

Schutz sei für alleinreisende Frauen und diskriminierte Minderheiten in normalen Flüchtlingsheimen oft schwierig, sagte der Leiter der Tübinger Erstaufnahmestelle Andreas Binder dem SWR. Viele seien traumatisiert, manche werden weiter verfolgt und diskriminiert. Auch Flüchtlinge, die wegen ihrer Homosexualität verfolgt werden, sollen in der Erstaufnahme Tübingen unterkommen.

Der Neubau hat rund 11 Millionen Euro gekostet. Er wurde 2016 in großer Eile gebaut und stand lange leer, weil sich die Flüchtlingslage im Land entspannt hatte. Außerdem konnte er nicht als Anschlussunterbringung für Familien genutzt werden. Denn es gibt beispielsweise keine abgeschlossenen Wohnungen, sondern nur einzelne Zimmer mit Gemeinschaftsküchen.

Quelle: swr

Sep 30

Asylunterkunft: Anschlag verzögert Einzug

Platz für 88 Flüchtlinge: Die neuen Häuser in Neuenstein sind bezogen. Foto: Hans Georg Frank

Sechs Häuser in Neuenstein bieten Platz für 88 Flüchtlinge. Ein Anschlag verzögerte den Bezug. Die mutmaßlichen Brandstifter stehen im Oktober vor Gericht.

Mit mehrwöchiger Verzögerung konnten jetzt sechs Häuser als  Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge in Neuenstein (Hohenlohekreis) bezogen werden. Ein Brandanschlag im Januar hatte drei der sechs Gebäude so schwer beschädigt, dass der Zeitplan des Landratsamtes für das 2,2 Millionen Euro teure Projekt nicht mehr eingehalten werden konnte. An den Fassaden war ein Schaden von 120 000 Euro entstanden.

Als mutmaßliche Täter wurden zwei Männer im Alter von 24 und 33 Jahren aus dem Hohenlohekreis verhaftet. Sie müssen sich vom 23. Oktober an vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Für den Prozess sind insgesamt vier Verhandlungstage terminiert, das Urteil wäre demnach am 9. November zu erwarten. Das Motiv des Duos war allem Anschein nach Fremdenhass.

Ungeklärt ist noch immer ein Brandschlag im neun Kilometer von Neuenstein entfernten Pfedelbach. Dort war im November 2016 ein Haus angezündet worden, das als Unterkunft für rund 40 Flüchtlinge fast bezugsfertig war. Der Neubau kostet 1,1 Millionen Euro. Weil die Versicherung nur 600 000 Euro übernimmt, hofft Bürgermeister Torsten Kunkel auf die Unterstützung des Landes, wie er gestern Ministerpräsident Winfried Kretschmann in einem Brief wissen ließ. Wegen der „politischen Dimension“ erwarte er „nicht nur einen Anerkennungsbetrag“.

Wer den Schaden verursacht hat, ist unklar. Obwohl Staatsanwaltschaft und Kommune eine Belohnung von 15 000 Euro ausgesetzt haben, gingen keine Hinweise ein, mit denen der oder die Täter überführt werden konnten.

Die sechs Häuser in Neuenstein stehen auf einer Brachfläche neben dem Bahnhof. Sie bieten auf jeweils zwei Geschossen Platz für 88 Personen. Die Grundrisse seien so beschaffen, dass sowohl einzelne Asylbewerber als auch Familien untergebracht werden könnten, teilte das Landratsamt mit. Eine Nachnutzung für den sozialen Wohnungsbau sei wegen des „hohen Maßes an Flexibilität“ auch möglich.

Quelle: swp

Sep 30

Flüchtlinge beziehen Neubau in Weingarten

43 Personen werden in das Haus in der Doggenriedstraße einziehen. Stadt WEingarten

Möglich war der Bau durch ein Landesförderprogramm

Weingarten. Das lange Warten hat nun endlich ein Ende gefunden: Neun Familien konnten in das neue Gebäude in der Doggenriedstraße, das die Stadt Weingarten für Flüchtlinge gebaut hat, einziehen.

Wie aus einer Pressemitteilung der Stadt hervorgeht, wurde der Bau möglich durch ein zinsloses KfW-Darlehen und ein Landesförderprogramm. An diese Unterstützung, ohne die es keinen Neubau gegeben hätte, ist die Bedingung geknüpft, dass zunächst ausschließlich Geflüchtete die Wohnungen beziehen. Das Gebäude ist für eine langfristige Nutzung geplant worden und soll daher auch weiterhin für Bedürftige zur Verfügung stehen, auch wenn Flüchtlinge ausziehen.

Insgesamt wurden 43 Personen zum 15. September zugewiesen, teilt die Stadt mit. Es handelt sich dabei um fünf Familien aus Syrien, zwei aus dem Kosovo, jeweils eine aus Afghanistan und Eritrea. Bisher haben die Familien in den Unterkünften der vorläufigen Unterbringung (Landkreis) gelebt: Sieben Familien kamen aus der Unterkunft in der Scherzachstraße, zwei aus der Lazarettstraße.

Am Gebäude selbst sind in den nächsten Wochen noch verschiedene Restarbeiten durchzuführen. Ein Büroraum im Erdgeschoss wird ebenfalls noch eingerichtet, teilt die Stadt mit. Dort sollen künftig regelmäßig Sprechstunden der Sozialbetreuer abgehalten werden.

Quelle: Schwäbische

Sep 30

Aggressiver türkischer Bettler drückt Mann Zigarette im Gesicht aus | Hannover

Bettelflüchtling, Symbolbild. Designed by Asier_relampagoestudio – Freepik.com

Der Pöbel- Armutsflüchtling benahm sich total daneben, er drückte einem Mann die Zigarette ins Gesicht, schlug einer Frau mit der Hand ins Gesicht und bewarf eine Bäckereiangestellte mit einer vollen Bierdose

Am 27.09., gegen 09:30 Uhr, hielt sich ein türkischer Staatsangehöriger (38) in der Haupthalle vor dem Verkaufsstand der Bäckerei Bosselmann auf. Er bettelte aggressiv Passanten an und wurde handgreiflich, wenn er kein Geld bekam. Einem Reisenden soll der Mann seine brennende Zigarette ins Gesicht gedrückt haben.

„Agressives Betteln“ – dieser Bettelmigrant funktioniert den Begriff ganz neu um

Anschließend warf der Bettler einer Bäckereifachverkäuferin eine fast volle Bierdose an den Kopf. Die Frau wurde dadurch im Gesicht verletzt. Der 38-Jährige entfernte sich und schlug beim Verlassen des Bahnhofs einer weiteren Frau grundlos mit der flachen Hand ins Gesicht.

Nach Zeugenaussagen soll der Mann schon mehrfach durch aggressive Handlungen aufgefallen sein. Geschädigte werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter folgender Rufnummer zu melden: 0511 30365 0.

Quelle: Truth24.net

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