Jul 27

Wütender Mob belagert Bundespolizei am Hauptbahnhof Düsseldorf

Symbolbild. Ein wütender Mob hat die Polizeiwache am Hauptbahnhof Düsseldorf belagert.

Düsseldorf.  Die Festnahme eines Mannes hat am Hauptbahnhof Düsseldorf einen Massenkrawall ausgelöst. Ein wütender Mob belagerte die Bahnhofswache.

Ein wütender Mob von Männern und Frauen hat in der Nacht zu Samstag Bundespolizisten am Düsseldorfer Hauptbahnhof attackiert. Zudem sei die Wache des Bahnhofs belagert und bestürmt worden, um einen Mann zu befreien, den Polizisten zuvor festgenommen hatten.

Alles habe damit begonnen, dass Bundespolizisten gegen 2.10 Uhr am Samstag einen 28-Jährigen festgenommen hatten, der dort Reisende belästigt und provoziert hatte, berichtete eine Bundespolizeisprecherin am Montag. Auf dem Fußweg durch die Bahnhofshalle hätten sich andere mit dem Festgenommen solidarisiert und hätten die Bundespolizisten attackiert.

Polizisten angegriffen und geschubst

Der 28-Jährige habe Streitigkeiten mit Reisenden provoziert. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn AG seien nicht mit ihm fertig geworden und hätten die Polizei zu Hilfe gerufen. Als der 28-Jährige auch die Polizisten angriff und schubste, habe man ihm Handschellen angelegt und abgeführt.

In der Bahnhofshalle hätten dann andere Personen versucht, den Festgenommen zu befreien. Ein 20-jähriger Deutscher und ein 23-jähriger Lette hätten sich dort als besonders aggressiv hervorgetan und die Beamten angegriffen. „Nur mit Unterstützung weiterer Bundespolizisten konnten der Festgenommene und die zwei Anstifter der Gefangenenbefreiung auf die Dienststelle gebracht werden“, heißt es im Polizeibericht.

18-Jähriger geht auf Polizeihund los und wird gebissen

Insgesamt 30 Personen hätten anschließend die Wache im Uhrenturm belagert. Sie hätten „unentwegt geklingelt und geschrien“ und versucht, in die Wache zu kommen. Dabei sei die Glastür zur Wache zu Bruch gegangen. Ein 23-Jähriger aus der Gruppe der Belagerer habe sich dabei verletzt.

Erst mit zwei Diensthunden sei es schließlich gelungen, gegen die Belagerer vorzugehen. Ein 18-jähriger Serbe habe jedoch versucht, auf einen Diensthund einzuschlagen. Der habe sich das nicht gefallen lassen und den Angreifer in den Rücken gebissen. Der Eingang zur Wache wurde schließlich geräumt, wobei auch Beamte der Düsseldorfer Polizei eingriffen.

Laut einer Sprecherin, werde nun versucht die Identität möglichst vieler aus der Gruppe der Belagerer zu ermitteln. Es seien nicht nur Männer gewesen: „Ein paar hysterische Frauen haben die Situation noch aufgestachelt“. Nun werde versucht, mit Videobildern die Beteiligten zu ermitteln. An dem Abend selbst waren letztlich drei Personen vorläufig festgenommen worden. Blutproben zeigten, dass sie „vermutlich unter berauschenden Mitteln standen“. Alle seien im Laufe des Samstags wieder auf freien Fuß gekommen. Gegen sie liefen nun Strafverfahren wegen Gefangenenbefreiung, Körperverletzung, Widerstand, Landfriedensbruch und Beleidigung.

Quelle: WAZ

Jul 26

Syrer spuckt auf Richterbank und wirft mit Schuh nach Staatsanwalt

Neun Mal stand der Angeklagte schon vor Gericht: meist wegen Betrugs- und Diebstahlsdelikten.

Tumulte beim Prozess gegen einen Syrer: Der 23-Jährige warf mit einem Schuh nach dem Staatsanwalt und spuckte auf die Richterbank. Er wurde zu einer hohen Haftstrafe verurteilt.

Im Schwurgerichtssaal des Augsburger Landgerichts ist es am Dienstag abermals zu einem Tumult gekommen. Ein junger Syrer, gerade zu einer hohen Haftstrafe wegen einer Messer-Attacke verurteilt, sprang erregt auf, warf einen Schuh in Richtung des Staatsanwalts und spuckte mehrmals verächtlich auf die Richterbank. Mehrere Justizwachtmeister und ein Polizeibeamter mussten den tobenden Mann überwältigen und ihm Handschellen anlegen. Der 23 Jahre alte Angeklagte zeigte sich davon unbeeindruckt.

Mehrfach musste Richterin Susanne Riedel-Mitterwieser ihre Ausführungen zum Urteil unterbrechen, da sie vom Angeklagten lautstark unterbrochen wurde. In dem Schwurgerichtssaal hatte sich vor einigen Monaten schon ein ähnlicher Zwischenfall abgespielt. Ein Asylbewerber aus Afrika, wegen versuchten Totschlags verurteilt, hatte während der Urteilsverkündung einen Stuhl auf die Richter geworfen.

In dem am Dienstag nach fünf Verhandlungstagen beendeten Prozess hatten nie Zweifel an der Schuld des Syrers bestanden. Auch, weil der seit 2015 vor dem Bürgerkrieg geflüchtete 23-Jährige gleich zu Beginn über seinen Verteidiger ein Geständnis abgelegt hatte. Rätselhaft war nur sein Motiv, da er dazu schwieg. Die Anklage unterstellte religiöse Gründe.

Mit Küchenmesser auf schlafenden Landsmann eingestochen

Das Verbrechen war vorigen November in einer Asylunterkunft in Hurlach im oberbayerischen Landkreis Landsberg verübt worden. Der junge Syrer hatte morgens mit einem Küchenmesser auf seinen schlafenden Landsmann eingestochen und ihn am Hals lebensgefährlich verletzt. Es entspann sich ein beinahe tödlicher Zweikampf. Dem Überfallenen gelang es, das Messer an sich zu bringen und den Angreifer durch einen Stich in den Bauch schwer zu verletzen. Im Prozess schilderte der 38 Jahre alte Syrer, was ihm der Täter während des Kampfes zugerufen hatte: „Ich werde dich töten, dich enthaupten, du Schwein, du Druside.“ Der Zeuge gehört der Gemeinschaft der Drusen an, einer religiösen Minderheit in Syrien, die sich im 11. Jahrhundert von den Schiiten abgespalten hat. Mitbewohner, durch die Hilferufe alarmiert, beendeten den Kampf.

Staatsanwalt Michael Nißl rückte in seinem Plädoyer den Angeklagten in die Nähe radikaler Islamisten. Als Indiz wertete der Ankläger Videoaufnahmen. „Ein „Spaßvideo“, ließ der Angeklagte durch seinen Verteidiger Werner Ruisinger dem Gericht ausrichten. Das Gericht überzeugte er damit nicht. Die 8. Strafkammer verurteilte den Syrer zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und neun Monaten. Mit dem Strafmaß lag sie über dem Staatsanwalt, der zwölf Jahre beantragt hatte.

 

Jul 26

Mittelmeerroute: Hunderte Migranten nach Libyen zurückgebracht

Diese illegalen Migranten aus Afrika sind von der Küstenwache gerettet und zurück aufs Festland gebracht worden. (AFP / Mahmud Turkia)

Vor der Küste Libyens sind rund 280 afrikanische Bootsflüchtlinge gerettet worden. Libyschen Behörden zufolge brachten Einheiten der Küstenwache die zumeist aus Ländern südlich der Sahara stammenden Menschen wieder zurück ans Festland.

Dort seien sie medizinisch betreut sowie mit Wasser und Essen versorgt worden. Für die meisten sei Abschiebehaft vorgesehen.

Morgen berät die italienische Regierung in Rom mit Hilfsorganisationen über einen Verhaltenskodex für Einsätze im Mittelmeer. Darin soll unter anderem vorgesehen sein, dass NGOs nicht mehr bis in libysche Gewässer fahren dürfen. Unklar ist, ob sie den Kodex unterschreiben. Kritiker werfen den Hilfsorganisationen vor, mit ihren Einsätzen die Tätigkeit von Schleusern zu befördern. Italien hatte zuletzt mit der Schließung seiner Häfen für Rettungsschiffe gedroht.

Quelle: DLF

Jul 26

18-Jähriger niedergestochen

Viel Arbeit für die Polizei in der Nacht auf Sonntag.

In Basel wurde ein Jugendlicher von zwei Männern aus dem Nichts attackiert und schwer verletzt.

Ein 18-Jähriger wurde in der Nacht auf Sonntag Opfer eines schweren Verbrechens. Der Jugendliche hielt sich um circa 1.30 Uhr mit zwei Kollegen in der Dreirosenanlage am Unteren Rheinweg auf, als plötzlich zwei Männer erschienen, die ihn angriffen. Die Täter stachen mehrmals mit einer Stichwaffe auf ihn ein, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Sonntag mit.

Danach seien die Angreifer geflüchtet. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei konnte die beiden Männer jedoch in der Nähe festnehmen. Das Opfer musste in die Notfallstation eingewiesen werden, befindet sich aber ausser Lebensgefahr. Bei den mutmasslichen Tätern handle es sich um einen 22- und einen 26-jährigen Somalier. Warum die beiden Männer den 18-Jährigen angriffen, ist noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen.

Belästiger verprügelt

Rund eine halbe Stunde später kam es auch an der Greifengasse zu einer Auseinandersetzung. Dort sei ein 50-jähriger Mann durch einen Unbekannten verletzt worden, heisst es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Der mutmassliche Täter, ein 33-jähriger Schweizer, sei kurze Zeit später festgenommen worden.

Grund für die Attacke war offenbar der 50-Jährige selbst. Er soll die Begleiterin des 33-Jährigen, der mit weiteren Personen unterwegs war, belästigt und ihr einen Faustschlag versetzt haben. Daraufhin sei der Schweizer auf den 50-Jährigen losgegangen und habe mehrmals heftig auf ihn eingeschlagen, auch noch, als dieser bereits am Boden lag. Das Opfer erlitt diverse Verletzungen am Kopf und Oberkörper und musste ins Spital gebracht werden. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung sei noch nicht geklärt. Auch in diesem Fall werden Zeugen gesucht. (amu)

Quelle: Basler Zeitung

Jul 26

Menschenschmuggel: Schlepper-Boss in Linz festgenommen

Symbolbild

Die oberösterreichische Polizei hat einen Schlepperboss in Linz festgenommen. Auf seine Spur waren die Ermittler gekommen, nachdem ein Menschenschmuggel von Salzburg nach Bayern aufgeflogen war. Die kriminelle Vereinigung um den 31-jährigen Iraker soll für zumindest fünf weitere Schleppungen verantwortlich sein, teilte die Landespolizeidirektion in einer Presseaussendung am Dienstag mit.

Ende März erwischte die Polizei in Deutschland zwei dort lebende Iraker als sie in ihrem Pkw drei aus Österreich illegal eingereiste Iraner ins Landesinnere transportierten. Die Kriminalpolizei Traunstein informierte die österreichischen Kollegen über den Verdacht, dass der Iraker in Linz der Hintermann beziehungsweise Auftraggeber dieser Schlepperei sei.

Das Landeskriminalamt in Oberösterreich und das Bundeskriminalamt ermittelten wegen des Verdachtes der Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Vereinigung. Ihr Ergebnis: Der 31-Jährige komme für zumindest fünf weitere ähnlich gelagerte Fälle infrage. Er soll Menschen, die illegal über die Grenzen wollten, in Linz entgegengenommen, Zugtickets besorgt und sie nach Salzburg begleitet haben. Dann habe er Taxifahrten zu einem kleinen Grenzübergang organisiert, wo er die Menschen nach Deutschland lotste und an die dortigen Transporteure übergab.

Darüber hinaus wird ihm Geldwäsche vorgeworfen. Denn das mit dem Menschenschmuggel und durch Schwarzarbeit verdiente Geld soll er in den Irak transferiert haben, wo er sich ein Haus baute. Zudem soll es Transaktionen mit einem 31-Jährigen in London geben, der eine weitere Schleppung von Ungarn nach Frankreich bezahlte. Der Linzer habe dabei als Mittelsmann der Geldüberweisungen fungiert und dazu Kontakte zu einer noch unbekannten einschlägigen Organisation in Österreich gehabt haben.

Die in dem Fall zuständige Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete schließlich die Festnahme des Mannes an. Denn es bestand dringender Verdacht, dass weitere Schleppungen erfolgen und die Gefahr, dass sich der 31-Jährige absetzen könnte. Der Zugriff des Einsatzkommandos Cobra erfolgte am vergangenen Donnerstag an der Wohnadresse in Linz. Der Beschuldigte ist teilweise geständig. Er wurde in die Justizanstalt Puch eingeliefert. Die Finanzpolizei Linz ermittelt noch wegen des Vorwurfes der Schwarzarbeit.

Quelle: oe24

Jul 26

Verwaltungsgericht kommt bei Asylklagen nicht hinterher

Das Berliner Verwaltungsgericht kommt bei den Asylklagen nicht hinterher.Foto: Johannes Eisele/dpa

Weil immer mehr Flüchtlinge gegen ihren negativen Asylbescheid klagen, kommt das Verwaltungsgericht an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Derzeit sind rund 13.500 Klagen von Asylsuchenden anhängig.

Die hohe Zahl von Asylklagen nach der sogenannte Flüchtlingskrise 2015 sorgt für einen Bearbeitungsstau an Verwaltungsgerichten in ganz Deutschland. Am größten Verwaltungsgericht des Bundes in Berlin sind derzeit nach Angaben eines Sprechers knapp 13.500 Klagen von Asylsuchenden anhängig. Das seien rund 65 Prozent aller Verfahren des Gerichts.

Im ersten Halbjahr 2017 seien bereits so viele Klagen eingegangen wie sonst fast in einem ganzen Jahr.

Die meisten Asylklagen kommen von Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – rund 4300 allein von Syrern. Seit Mitte 2016 ist die Zahl der Klagen in die Höhe gegangen. Um die Mehrarbeit zu bewältigen, sind sechs neue Kammern gebildet worden, deren Richer sich nur um Asylklagen kümmern. Eine Kammer ist bereits seit Januar in Kraft, fünf weitere haben am 1. Juli ihre Arbeit aufgenommen.

Trotz dieser Maßnahmen kommen mehr Fälle rein als erledigt werden können, so der Sprecher. Das ist besonders angesichts eines erwarteten erneuten Anstiegs der Flüchtlingszahlen alarmierend.

In ganz Deutschland stehen mehr als 250.000 Verfahren aus

In ganz Deutschland sind nach Informationen der Nachrichtenagentur epd Verfahren von mehr als 250.000 Personen anhängig. „Die Lage ist dramatisch, wir stoßen derzeit komplett an unsere Grenzen“, sagte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ in Hannover. „Eine derartige Zahl an Verfahren kann die Verwaltungsgerichtsbarkeit auf Dauer nicht aushalten.“ Irgendwann breche alles zusammen.

Die Zahl von 250.000 klagenden Asylbewerbern ergibt sich dem Redaktionsnetzwerk zufolge aus einem Abgleich der Statistiken des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge mit denen der EU-Behörde Eurostat. Die Brüsseler Statistiker rechnen Asylbewerber, die gegen ihren Bescheid klagen, zur Gesamtzahl der Asylsuchenden dazu, das Bundesamt klammert sie aus. Eurostat nennt für April 2017 rund 483.000 Asylbewerber, das Bundesamt 232.000. Die Differenz von rund 250.000 seien diejenigen, die gegen ihren Bescheid klagten.

Auch ein Teil der anerkannten Geflüchteten reicht Klage ein, um den Flüchtlingsstatus zu verbessern. Nur so können sie ihre Familie nachholen. Wem lediglich subsidiärer Schutz zugesprochen wird, kann nicht auf eine Familienzusammenführung hoffen. (mit epd)

Quelle: Tagesspiegel

Jul 26

Zeugen gesucht: Junger Mann erpresst 63-Jährige Frau in Arnsberg

Arnsberg. Am Donnerstagabend gegen 22 Uhr nahm ein bislang unbekannter Täter in der Nähe der Sekundarschule am Eichholz den Hund einer 63-jährigen Frau und forderte dann Geld für die Herausgabe des Tieres.

Der Täter war Mitglied einer Gruppe biertrinkender Männer, war ca. 19 bis 22 Jahre alt und hatte ein nordafrikanisches Aussehen.

Nach Hilferuf Hund herausgegeben

Als die Frau an den fünf Männern vorbeigehen wollte, nahm einer der Männer den Hund auf den Arm und hielt diesen fest. Gegenüber der Frau forderte er in englischer Sprache Geld für die Herausgabe des Hundes. Als die Frau laut um Hilfe rief, gab der Mann den Hund heraus. Die Frau ging anschließend weiter. Die Polizei wurde erst am nächsten Tag über den Sachverhalt informiert. Die Frau sowie der Hund blieben unverletzt.

Polizei sucht Zeugen

Der Täter war etwa 19 bis 22 Jahre alt, das Aussehen wir als ein nordafrikanisch beschrieben. Er hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild. Der Mann war rasiert, trug ein graues T-Shirt, Bluejeans und hohe ADIDAS-Schuhe. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Arnsberg unter 02932 – 90 200 in Verbindung.

Quelle: Blickpunkt- Arnsberg- Sundern

Jul 26

Kind aus Fenster gestürzt: Flüchtlinge greifen Retter in Asylunterkunft an

Als ein Kind am Samstag in der Asylunterkunft in Breitbrunn am Ammersee aus dem Fenster gestürzt war, griffen 40 aufgebrachte Flüchtlinge die Retter massiv an. Die Einsatzkräfte kamen kaum zu dem Kind durch. Jetzt ermittelt die Polizei.

„Wieso die Bewohner der Unterkunft so aufgebracht reagiert haben, ist momentan noch unklar“, sagte Albert Huber von der Polizeiinspektion Herrsching. „Möglicherweise hatten sie die unbegründete Angst, dass ihnen das Kind weggenommen wird“.

Es sei aber auch möglich, dass die circa 40 Flüchtlinge aufgebracht gewesen seien, weil erst einmal erhebliche Verwirrung herrschte, als sie den Notruf anriefen. Es dauerte wohl ein paar Minuten, bis aufgrund der Sprachbarrieren klar war, was überhaupt passiert war und wo sich das verletzte Kind befindet.

Die Rettungskräfte seien aber innerhalb kürzester Zeit vor Ort gewesen, so Huber. Auf einen der Bewohner kommt wohl eine Anzeige zu – er hatte einen First Responder bespuckt und beleidigt. Allerdings betonte Albert Huber auch, dass es bislang in der Asylunterkunft aus polizeilicher Sicht sehr wenig Probleme gegeben habe.

Retter beschimpft und gestoßen

Am Samstag war in der Asylunterkunft ein etwa zwei Jahre altes Kind aus einem der oberen Stockwerke – wahrscheinlich dritter Stock – gestürzt. Es erlitt Brüche und wohl auch eine Kopfverletzung. Als die ehrenamtlichen Frist Responder der Feuerwehr Breitbrunn eintrafen, wurden sie beschimpft und gestoßen.

Sie kamen kaum zu dem Kind durch. Laut Polizei versuchten die Angehören außerdem in den Rettungswagen einzudringen, in der der Notarzt das Kind behandelte. Daraufhin rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen an. Der Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, der am Seeufer landete. Dadurch verlagerte sich das Geschehen weg von der Asylunterkunft. Dem Kind geht es nach einem Krankenhausaufenthalt besser. Es ist nun wieder zuhause bei seinen Eltern.

Feuerwehr will Flüchtlinge aufklären

Florian Kleber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Breitbrunn, hat aus dem Vorfall Konsequenzen gezogen: „In Gesprächen mit dem Helferkreis Asyl haben wir nun vereinbart, dass die Feuerwehr vor Ort über den ‚qualifizierten Notruf‘ und die Arbeit und die Strukturen des Rettungsdienstes und des First Responders der Feuerwehr sprechen werden.“

Er erhofft sich dadurch, offene Fragen der Bewohner beantworten und gleichzeitig die Bedürfnisse und möglichen Ängste der Bewohner in Zukunft besser einschätzen zu können.

Quelle: br

Jul 26

Mehr illegale Migranten kommen auf Güterzügen

Die Zahl der illegalen Migranten, die die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof aufgegriffen hat, hat sich seit Juni verdoppelt.

In den ersten fünf Monaten waren es 100. Seit Juni sind es schon 200 Menschen.

Quelle: Welt

Jul 26

Geklingelt und geöffnet: Araber prügelt Großmutter (68) durch Tür vergewaltigt und verletzt sie schwer

Phantombild

Der brutale Armutsmigrant klingelt, die gutmütige Großmutter öffnet nichtsahnend die Tür, dann tritt und schlägt er sie in die Wohnung, misshandelt sie körperlich und vergewaltigt die arme Seniorin auf grausame Weise | Velbert

Bereits am Mittwochabend den 19.07.2017 kam es zu einem Überfall auf eine 68-jährige Frau in Velbert, bei dem die Seniorin in ihrer eigenen Wohnung, in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Birth, zum Opfer eines brutalen muslimischen Straftäters wurde. Gegen 21.30 Uhr hatte es an der Wohnungstür der Velberterin geklingelt, welche dem unbekannten Mann vollkommen arglos öffnete. Dieser drängte die Seniorin sofort gewaltsam in ihre eigenen Wohnräume zurück, wo die 68-Jährige von dem noch unbekannten Mann körperlich misshandelt und vergewaltigt wurde. Erst danach ließ der Armutsmigrant von der schwer verletzten Frau ab und verließ die Tatwohnung in bislang unbekannte Richtung.

Nach bekannt werden der Tat wurde die Großmutter zur stationären ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Erste polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Straftäter verliefen bisher leider ohne einen schnellen Erfolg. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, Maßnahmen zur Spurensicherung sowie auch weiterhin intensiv andauernde Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Dabei wurde nach Angaben des Opfers ein Phantombild des flüchtigen Gewalttäters gefertigt, welches nun mit aktuellem Gerichtsbeschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung eingesetzt werden kann. Der Täter, der nach ersten Ermittlungsergebnissen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Bereich Velbert stammt und dort zuvor im Bereich Birth auch gesehen wurde, wird wie folgt beschrieben:

– 20- bis 25-jähriger Mann,

– nordafrikanisch wirkendes Aussehen,

– sprach aber akzentfreies Deutsch,

– ca. 170 – 175 cm groß,

– schlanke Figur,

– kurze, dunkle, leicht wellige Haare, nach hinten gekämmt und an den Seiten kürzer,

– dunkler Kinn- und Oberlippenbart, der an der Oberlippe stark ausgedünnt wirkte,

– zur Tatzeit bekleidet mit weißem T-Shirt, darüber einer hellgrau melierten Sweatshirt-Jacke mit Kapuze, dunkelblauer Jeanshose und überwiegend weißen Turnschuhen.

Mit dieser Beschreibung und dem veröffentlichten Phantombild wenden sich die zuständigen Ermittler vom Kriminalkommissariat 11 in Mettmann heute an die Öffentlichkeit mit folgenden Fragen:

Wer kennt den abgebildeten und näher beschriebenen Mann? Wer kann Hinweise zu Identität, Herkunft und Aufenthalt der abgebildeten Person geben? Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, wie auch der polizeiliche Notruf 110, jederzeit entgegen.

Quelle: Truth24.net

Helfen
Ihnen hat unser Beitrag gefallen? Dann sagen sie unsere News weiter, auch über eine Unterstützung würden wir uns freuen.

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge

Close