Mai 27

Siegaue „Meine Freundin wird vergewaltigt“ Polizei: „Wollen Sie mich verarschen?“

Auf einer Wiese in der Nähe der Siegfähre wurde die 23-Jährige brutal vergewaltigt.
Foto: Stephan Propach

Bonn –Was muss das für ein schreckliches Gefühl gewesen sein?

Kurz nach Mitternacht des 2. April wählt ein junger Mann den Polizei-Notruf und erklärt einer Beamtin, dass seine Freundin (23) gerade vergewaltigt wird. Doch die glaubt ihm nicht. Es handelt sich um den schrecklichen Übergriff in der Bonner Siegaue.

Beamtin in Notrufzentrale glaubt dem Anrufer nicht

Der „Rheinischen Post“ liegt das Protokoll des Telefongesprächs vor. So soll es abgelaufen sein: „Hallo, meine Freundin wird gerade vergewaltigt. Von einem Schwarzen. Er hat eine Machete“, erklärt der 26-Jährige aufgelöst.

Die Beamtin an der anderen Leitung fragt misstrauisch: „Sie wollen mich nicht verarschen, oder?“ „Nein, nein“, antwortete der Anrufer, der Täter habe eine Riesen-Machete dabei.

„Danke, tschö“ – Polizistin legt auf, ohne zu helfen

„Hm“, entgegnete die Frau zweifelnd. Panisch versicherte ihr der junge Mann, er habe Todesängste. Er fürchte, dass der Angreifer seine Freundin gleich umbringen werde. Die Polizistin erkundigte sich nach seinem Namen, versprach ihm, die Kollegen zu schicken, verabschiedete sich mit „Danke, tschö“ und legte einfach auf – ohne ihm irgendwelche Verhaltenstipps an die Hand zu geben.

Der hilflose Mann musste selbst zusehen, wie er klar kommt. Sollte er dazwischen gehen und sein eigenes Leben riskieren oder warten, bis die alarmierten Streifen eintreffen?

Camper wählt nochmal die 110

Auch als der Vergewaltiger von der Freundin des Campers abließ und das Paar weglief, war von der Polizei immer noch nichts zu sehen. Wieder wählte der Student die 110 und wurde bloß an die Polizeistelle in Siegburg verwiesen. Dort solle sich das Paar hinwenden. Erst 20 Minuten nach der Sex-Attacke traf endlich eine Streife ein.

Was sagt die Bonner Polizei zu dem unsensiblen Verhalten?

Frank Piontek, Sprecher der Bonner Polizei, räumte gegenüber der „Rheinischen Post“ ein, dass die „aufnehmende Beamtin in der Leitstelle nach unseren Feststellungen die Umstände des ersten Anrufs zunächst nicht richtig eingeordnet und sprachlich unangemessen reagiert hat“.

Auch der zweite Anruf sei im Sinne des Opfers nicht sachgerecht behandelt worden. Trotzdem hätte das Verbrechen nicht verhindert werden können, heißt es weiter.

Prozess startet im September

Der Prozess gegen den Siegauen-Vergewaltiger beginnt voraussichtlich im September. Die siebenseitige Anklageschrift enthält die Details der Pannen-Kommunikation der Polizei aus jener April-Nacht allerdings nicht.

Quelle: Express

 

Brutaler Säge- Vergewaltiger gefasst: Der Freund sah zu ohne zu verteidigen | die Hintergünde

Mai 26

Vor türkischem Laden: Armutsmigrant versucht Frau ins Auto zu zerren | Freiburg

Symbolbild

Erst machte er die Frau mehrfach erfolglos an, als das nicht half, versuchte der Migrant die Frau in den Wagen zu zerren um sie zu vergewaltigen

Freiburg-Herdern – Am Dienstag, 23.05.2017, gegen 12 Uhr, lief eine 21-jährige Frau auf dem Fußweg der Tennenbacher Straße in westliche Richtung, als sie auf Höhe des Lebensmittelgeschäftes „Anadolu“ von einem vorbeifahrendem Autofahrer mehrfach mit „Hallo“ angesprochen wurde. Als die Frau an das Fahrzeug herantrat, versuchte der Mann erfolglos diese zu einer Verabredung zu motivieren, packte sie dann am Arm und versuchte sie in das Auto zu ziehen. Die Frau konnte sich jedoch losreißen und flüchten. Der Wagen fuhr in Richtung Tennenbacher Platz weiter.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Pkw, weitere Details sind nicht bekannt. Es soll aber ein „größeres Fahrzeug“ gewesen sein, kein Kleinwagen.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

-Ca. 40 Jahre alt, schlank, schmales Gesicht, hatte sehr lichtes, braunes Haar, trug eine Sonnenbrille und ein braunes T-Shirt,

-sprach mit starkem osteuropäischen Akzent.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0761 882 4221 in Verbindung zu setzen. Diese Durchwahl ist rund um die Uhr erreichbar.

Quelle: Truth24.net

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Mai 26

Kontrollverlust im Epplehaus? Sexuelle Belästigungen bei Paedfescht und Queernight

Das Epplehaus, städtisches Jugendzentrum und vielgenutzte Partylocation. Bild: Metz

Bei zwei Partys soll es am Wochenende zu Übergriffen männlicher Gäste, darunter auch Schwarze, gekommen sein | Tübingen

Es gab am letzten Freitag (Paedfescht) und am Samstag (Queernight) massive Probleme im Epplehaus mit Grapschen und sexuellen Belästigungen.“ Das teilte die Stadtverwaltung Tübingen am Donnerstag auf Anfrage des TAGBLATT mit. Auslöser war ein Facebook-Posting der Fachschaft Erziehungswissenschaft, die zu besagtem „Paedfescht“ in das städtische Jugendzentrum eingeladen hatte.

„Nach einer anfangs sehr schönen Party kam es zu späterer Stunde zu massiven Grenzverletzungen und sexuellen Belästigungen. Und das in einem so großen Ausmaß, dass wir und das Epple-Team die Situation leider nicht in den Griff bekamen“,

schrieben die Studierenden. „Das hat uns sehr schockiert.“

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer entdeckte die Stellungnahme, verbreitete sie über sein Facebook-Profil und fragte: „Was ist los im Epple?“ Außerdem bat er Betroffene, sich bei ihm zu melden und ihre Erlebnisse zu schildern. Der Text wurde im Nullkommanichts weiterverbreitet und vielfach kommentiert. Daraufhin löschte die Fachschaft ihre Stellungnahme vorübergehend und schrieb: „Wir tolerieren es nicht, dass unsere Stellungnahme von Oberbürgermeister Boris Palmer und anderen Kommentierenden für politische und rassistische Zwecke missbraucht wird.“ Dadurch werde das eigentliche Problem, nämlich der Sexismus, in den Hintergrund gedrängt. Das sei kontraproduktiv und stehe der „lösungsorientierten Bearbeitung“ der Vorgänge im Weg.

In einer Stellungnahme auf Facebook solidarisiert sich das Epplehaus mit dem Vorgehen der Fachschaft: „Indem Palmer die Stellungnahme der Fachschaft Erziehungswissenschaft mit einem aus dem Kontext gerissenen Zitat in Zusammenhang bringt, instrumentalisiert er den an die Betroffenen gerichteten Text, um damit auf eine vermeintliche Tätergruppe zurückzuschließen. Dies erscheint uns als rassistischer Reflex, da in dem Text der Fachschaft keinerlei Hinweis auf die Herkunft der Täter enthalten ist.“

Was genau passiert ist, darüber wollte die Fachschaft auf mehrfache Nachfrage unserer Zeitung keine Auskunft geben. Seitens der Stadtverwaltung heißt es: „Mehrere Augenzeugenberichte und die Stellungnahme eines Veranstalters (Fachschaft Pädagogik) berichten davon, dass die Situation außer Kontrolle geraten ist.

“ Die Identität der Täter sei nicht bekannt. „Mehrere Augenzeugen berichten aber, dass unter den Tätern mehrere Schwarze waren, die in Gruppen agiert haben.“

Palmer, der am Donnerstag persönlich nichts zu den Vorfällen und der Diskussion sagen wollte, zitiert auf Facebook eine Betroffene: „Ich wurde einfach angefasst, gezogen, man hat mich trotz mehrfacher Gegenwehr nicht in Ruhe gelassen, meine männlichen Freunde haben sich fast in eine Schlägerei verwickeln lassen, da auch diese nichts gegen die wildgewordenen Männer unternehmen konnten, bis wir die Party schließlich nach einer Stunde, maximal genervt, verließen.“

Im Epplehaus hat man die Situation anders erlebt. Man habe weder die Kontrolle verloren, noch sei irgendetwas passiert, das nicht auch sonst irgendwo auf einer anderen Party, in einem anderen Club oder einer Diskothek schon passiert ist, sagte einer der Ehrenamtlichen, der anonym bleiben möchte, dem TAGBLATT. „Es gab durchaus Grenzverletzungen“, berichtet er, und die wolle man gewiss auch nicht schönreden oder schmälern. „Aber das, was da gerade passiert, ist ein Aufbauschen der Situation.“

Vielmehr sei die Stimmung auf der Party vor allem deshalb gekippt, weil man die Leute vor die Tür gesetzt habe. „Es wurde auch gegrapscht“, sagt der 33-Jährige, „aber in den meisten Fällen haben sich Frauen am Einlass beschwert, dass sie angemacht oder angetanzt werden, obwohl sie das nicht wollen.“ Männer, die ein „Nein!“ nicht akzeptierten, habe man rausgeschmissen. „Weil die nicht gehen wollten, kam es dann zu Problemen“, sagt der Ehrenamtliche. „Erst dadurch ist die Außergewöhnlichkeit dieser Situation entstanden.“

Die Polizei geht den Vorfällen, nachdem sie am Donnerstag öffentlich wurden, nun nach. Beim Polizeirevier in Tübingen sind laut Polizeisprecher Josef Hönes noch keine Anzeigen wegen sexueller Belästigung eingegangen. Auch die Staatsanwaltschaft Tübingen hat bisher keine Erkenntnisse.

Die Stadtverwaltung steht nun mit der Polizei im Kontakt. Kommende Woche werde man über geeignete Präventions- und Sanktionsmaßnahmen beraten, heißt es in der Stellungnahme. Und weiter: „Da das Haus städtisch ist, wird die Stadt auch mit dem Trägerverein und den Veranstaltern das Gespräch suchen.“ OB Palmer will dann übrigens einem Tipp von Stadtrat Markus Vogt (Die Partei) folgen: „Wenn die Debatte von der Stadt pragmatisch weitergeführt werden soll, dann einfach Frau Arbogast, der Sozialbürgermeisterin das überlassen (oder jemandem anderen aus der Sozialverwaltung). Ich halte es für unwahrscheinlich, dass das Epplehaus Sie als glaubwürdigen Debattenpartner in solchen Fragen wahrnimmt.“ Palmers Antwort auf Facebook: „Das ist schon längst beauftragt.“

Vergangene Nacht meldete sich das Epplehaus mit einer Presseerklärung zu Wort, die wir hier im Wortlaut dokumentieren:

„Wir, das Epplehaus, beziehen Stellung zur bisherigen medialen Debatte über die Ereignisse vergangenen Wochenendes 12./13. Mai 2017. Die in der Presse bisher erschienenen Äußerungen von einzelnen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Hauses können nicht als offizielle Stellungnahme des Vereins Epplehaus e.V. verstanden werden, da wir die Geschehnisse nicht verharmlosen wollen. Bei den Veranstaltungen am Freitag und Samstag kam es zu nicht hinnehmbaren Grenzüberschreitungen und sexuellen Belästigungen.

Mit diesen Problematiken sind wir schon länger konfrontiert und haben diverse Maßnahmen zum Schutz der Gäste und der Mitarbeiter*innen (Schutzpersonal, Hausverbote, Arbeitskreise) entwickelt. An diesen Abenden haben wir die Situationen zusammen mit den Mitveranstalter*innen falsch eingeschätzt und waren diesen im späteren Verlauf der Veranstaltungen nicht mehr gewachsen. Dies tut uns leid. Wir stehen hinter den Betroffenen und haben bereits Schritte eingeleitet, um zukünftig angemessen reagieren und einen sicheren Raum für Alle bieten zu können. Wir vermitteln bei Bedarf professionelle Unterstützungsmöglichkeiten.

Gemeinsam mit der Fachschaft Erziehungswissenschaft und mit Unterstützung des Netzwerks Antidiskriminierung e.V. befinden wir uns im Reflexionsprozess und im engen Austausch, um das Thema sachlich weiter zu bearbeiten. Hierbei möchten wir die Betroffenen einbeziehen und laden zum Austausch ein. Gern treten wir auch in den Dialog mit der Stadt.“

Quelle: Tagblatt

Mai 26

Frau in Heiligensee getötet SEK-Polizisten fahnden nach dem mutmaßlichen Täter Edin A.

Polizisten am Tatort in Heiligensee. Foto: Morris Pudwell

Berlin – Erneut hat es in Berlin einen Mord gegeben. In Heiligensee wurde am Donnerstagnachmittag eine 35-jährige Frau umgebracht. Gegen 15 Uhr fanden Polizisten die tote Frau in einer Wohnung am Dambockweg. Nach Angaben von Ermittlern wurde auch ein gefesseltes Kind entdeckt.

Es soll aber weitgehend unverletzt sein. „Wir vermuten eine Beziehungstat“, sagte ein Polizeisprecher lediglich.

Nähere Angaben machte die Polizei nicht, auch nicht darüber, wer die Polizei alarmiert hat. Zur Todesursache wollte sich die Polizei ebenfalls nicht äußern. Die Frau war nach Angaben von Beamten „übel zugerichtet“, unter anderem durch Messerstiche.

Bei dem Verdächtigen, den die Polizei schnell ermitteln konnte, handelt es sich um den 32-jährigen Edin A. aus Bosnien-Herzegowina. Er ist der frühere Lebensgefährte der Toten und hat nach Informationen der Berliner Zeitung keinen festen Wohnsitz.

Täter auf der Flucht

Die Polizei sperrte das Wohngebiet weiträumig ab und forderte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) an. Zur Sicherung des SEK-Einsatzes stellte die Feuerwehr an der Ecke Dambockstraße/An der Wildbahn ein größeres Aufgebot an Rettungswagen bereit.

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Polizisten am Donnerstag, dem 18. 05. 2017, nahe des Tatorts in Heiligensee. Foto: Morris Pudwell

Sogar ein Räumpanzer wurde aufgefahren, um in der weitläufigen Siedlung die SEK-Kräfte zu unterstützen. Die schwer bewaffneten SEK-Beamten durchsuchten die Gegend und auch das Wohnhaus, wo sich die Tat ereignete.

In dem Wohnhaus befindet sich unter anderem ein Diakoniezentrum, das nach eigener Darstellung Menschen „in jeder Lebenssituation ein Zuhause“ bietet. Mit Rammen brachen die Beamten in den verwinkelten Fluren des Hauses mehrere Wohnungen auf. In der Wohnung, in der die tote Frau gefunden wurde, sollen auch Waffen sichergestellt worden sein.

Bis zum späten Abend war Edin A. noch nicht gefasst. Die Polizei startete eine Großfahndung. Der Flüchtige wurde als hoch gefährlich eingestuft, er hat wahrscheinlich eine Schusswaffe bei sich.

Heiligensee Polizweiwagen

Wegen der Größe des Einsatzes und der Gefahr, die vom Täter ausgeht, gründete die Polizei eine „Besondere Aufbauorganisation“ (BAO) aus mehreren Bereichen des Landeskriminalamtes und der örtlichen Polizeidirektion. Eine BAO wird nur bei sogenannten „besonderen Gefahrenlagen“ gegründet.

Der vierte Mord in vier Tagen

Die Bluttat am Donnerstagnachmittag in Heiligensee war in Berlin der vierte Mord in vier Tagen: In der Nacht zum Sonntag war im Volkspark Friedrichshain der 34-jährige italienische Staatsangehörige Stefan Unterweger durch mehrere Messerstiche getötet worden. Der oder die Täter sind noch nicht gefasst. Am Donnerstag prügelten unbekannte maskierte Täter in Britz den 43-jährigen Ali O. tot. Es soll, wie berichtet, um 100.000 Euro Schulden gegangen sein. Er hatte das Geld verliehen und darauf gedrängte, es wiederzubekommen. In der Nacht zum Donnerstag wurde im Reinickendorfer Ortsteil Waidmannslust die 19-jährige Lisa P. erstochen.

Mai 26

Vergewaltigung im Flüchtlingsheim: Bewährung

Das Landgericht Konstanz hat einen 22-jährigen Asylbewerber wegen Vergewaltigung zu einer Bewährungsstraße verurteilt. dpa

Konstanz naa Das Landgericht Konstanz hat einen 22-jährigen Mann wegen Vergewaltigung einer 19-Jährigen in einer Überlinger Flüchtlingsunterkunft zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt. Die Strafe wurde unter Auflagen für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Damit kam der inzwischen anerkannte Asylbewerber aus Eritrea am Freitag nach fünf Monaten Untersuchungshaft wieder frei.

Nach einer traumatischen Flucht aus Eritrea wähnte sich die 19-jährige Asylbewerberin in Überlingen endlich in Sicherheit. Dort hatte sie in einer Flüchtlingsunterkunft einen jungen Landsmann kennengerlernt, der um sie warb. Er sprach von Heirat, davor aber war Sex tabu. Darauf schwor er. Und er hielt sich auch daran. „Bis dieser verfluchte Tag kam“, sagte der 22-Jährige am Freitag vor dem Landgericht Konstanz.

Mindestens eine Flasche Wein

Er habe schon öfter mit der 19-Jährigen zusammen gekocht und gegessen. So auch an diesem Dezemberabend im vorigen Jahr. Er sei aber ziemlich gestresst gewesen, berichtete er vor Gericht. Denn am nächsten Tag musste er wegen seines Asylantrags zur alles entscheidenden Anhörung nach Sigmaringen. In der Aufregung trank er an jenem Abend mindestens eine Flasche Wein. Auf diese Weise enthemmt, vergaß er sein Versprechen, bedrängte seine Freundin und warf sie auf sein Bett. Er versuchte sie und sich auszuziehen, doch die junge Frau wehrte sich mit aller Kraft. Trotzdem gelang es ihm, ihr sexuelle Gewalt anzutun, wie sie der Gesetzgeber unter dem Begriff der Vergewaltigung zusammenfasst. Dabei würgte er sie so stark, dass sie noch am nächsten Tag Schluckbeschwerden hatte.

Grafik: Zahl der tatverdächtigen Flüchtlinge nimmt zu

Schließlich konnte die 19-Jährige ihn wegstoßen und aus dem Zimmer fliehen. Sie lief in den Waschmaschinenraum, wobei er sie verfolgte und ihr eine Ohrfeige gab. Anschließend soll er sie noch bedroht haben. Als sie sich in Begleitung einer Nachbarin in ihrem Zimmer eingeschlossen hatte, hämmerte er noch an ihr Fenster, bis sie den Vorhang zuzog.

„Sie ist ein ganz großartiger Mensch“

Am Freitag bereute der 22-Jährige zutiefst, was er der jungen Frau angetan hatte. Zusammen mit ihrer Anwältin saß sie ihm im großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts gegenüber. „Sie ist ein ganz großartiger Mensch“, sagte er, und entschuldigte sich aufrichtig bei ihr. Er habe sie geliebt und davon geträumt, nach seinen schrecklichen Erlebnissen auf der Flucht mit ihr in Sicherheit und „ohne Angst“ eine Familie gründen zu können. Die junge Frau erklärte, sie habe den gewalttätigen Übergriff des 22-Jährigen gut überstanden. Seine Entschuldigung nahm sie an.

Aufgrund seiner intelligent anmutenden Einlassung hatte das Gericht den Eindruck, dass er sich in der Untersuchungshaft ernsthaft mit der Tat auseinandergesetzt hat. Weil sich dieser Fall so deutlich von anderen Vergewaltigungsdelikten unterschied, blieb man am Freitag unter der Mindeststrafe von zwei Jahren. Sowohl der Vertreter der Staatsanwaltschaft als auch das Gericht stellten dem 22-Jährigen eine günstige Sozialprognose, so dass die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden konnte. Als Auflage muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten und sich einem Bewährungshelfer unterstellen.

Quelle: Schwäbische

Mai 26

Mann begrapscht und belästigt Schülerin (15) in Kirchberg

Rubriklistenbild: © dpa

 

Reichenhaller Polizei sucht Zeugen: Am Mittwochabend, gegen 20.15 Uhr, wurde eine 15-jährige Schülerin aus dem Landkreis am Kirchberger Bahnhof belästigt.

Er setzte sich zu dem Mädchen auf die Bank und fasste ihr ans Bein und belästigte sie verbal. Es handelte sich um einen dunkelhäutigen Mann, etwa Mitte 20 Jahre. Augenzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Reichenhall in Verbindung zu setzen. Tel: 08651/9700.

Pressemeldung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Quelle: bgland24

Mai 26

Gerhard Schröder spricht sich dafür aus, die Amtszeit des Bundeskanzlers zu begrenzen

Altkanzler spricht Klartext: Altbundeskanzler Gerhard Schröder hat vorgeschlagen, die Amtszeit des Bundeskanzlers auf zwei Wahlperioden zu begrenzen. Dem Magazin „Cicero“ sagte Schröder: „Das ist gar nicht so schlecht, was die Verfassung der USA da vorgibt“.

Man werde im Laufe der Jahre in einem solchen Amt immun gegen Kritik, das kenne er auch aus eigener Erfahrung. „Das ist nicht gut. Deshalb finde ich: Acht oder zehn Jahre als Kanzler reichen.“

Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik

Bundeskanzlerin Angela Merkel warf Schröder Fehler in der Flüchtlingspolitik vor. „In jedem Fall wäre es richtig gewesen, die Entscheidung über die Grenzöffnung zusammen mit dem französischen Präsidenten zu treffen“, so der Altbundeskanzler.

Die Grenzöffnung selbst hätte man am Ende nicht anders entscheiden können. „Aber Frau Merkel hat den Fehler gemacht, so zu tun, als sei dieser Zustand ein neuer Normalzustand. Er war aber eine Ausnahme. Und muss eine einmalige Ausnahme bleiben“, sagte der 73-Jährige.

Quelle: Focus

Mai 26

Joggerin wird an Berliner Allee überfallen und sexuell angegangen | Augsburg

Eine 22-jährige Studentin ist am Dienstag von einem mutmaßlichen Sexualtäter angegangen worden. Die junge Frau war kurz nach 20 Uhr auf einem Kiesweg auf der Westseite des Lechs beim Joggen, als sie plötzlich unvermittelt auf Höhe der Johannes-Haag-Straße von hinten gepackt und zu Boden gedrückt wurde.

Frau befreit sich selbst

Der Mann äußerte dabei deutlich sexuell motivierte Absichten, wogegen sich die Joggerin mit Händen und Füßen wehrte. Es kam zu einem massiven Gerangel, bei dem die Frau so heftigen Widerstand leistete, dass sie sich aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien und flüchten konnte.

Der unbekannte Täter flüchte anschließend ebenfalls, allerdings in die entgegengesetzte Richtung über einen kleinen Trampelpfad in Richtung Berliner Allee.

Polizeihubschrauber sucht nach dem Täter

Die Geschädigte traf unmittelbar darauf auf Passanten, die sich um die Frau kümmerten und die Polizei verständigten. Eine sofortige Fahndung nach dem Sexualtäter mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber verlief anschließend ohne Erfolg.

Polizei sucht Zeugen

Die Kripo Augsburg bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe und hat folgende Fragen:

Wer hat am Dienstag kurz vor 20 Uhr einen Mann im Bereich des Lechufers wahrgenommen, der sich verdächtig verhalten hat, oder ist möglicherweise sogar von diesem angesprochen worden?

Wer hat einen Mann rennender Weise im Tatortumfeld / Berliner Allee gesehen und kann ergänzende Hinweise geben?

Der unbekannte Täter wurde von der Geschädigten der Polizei zufolge wie folgt beschrieben:

„Circa 25 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß und schlank, eher südländischer Typ mit gebräunten Teint (aber nicht dunkelhäutig), sprach offenbar deutsch ohne auffälligen Akzent und war bekleidet mit einem dunklen T-Shirt und einer dunklen Hose.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Augsburg unter 0821/323 3810 entgegen.

Quelle: Stadtzeitung

Mai 25

Hilferufe aus deutschen Schulen: Deutschfeindlichkeit nimmt zu

An Schulen in Deutschland wird immer mehr Deutschfeindlichkeit registriert. Verbale Attacken auf Schüler und Lehrer sind längst keine Ausnahmen mehr. Das ruft die Integrationsbeauftrage der Bundesregierung auf den Plan: Maria Böhmer will jetzt Schulen mit einem hohen Migrantenanteil unterstützen. Zudem soll die Sprachförderung von Kindern verbessert werden.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), hat Maßnahmen gegen Deutschenfeindlichkeit Schulen angemahnt. „Wir müssen die Berichte von Schulen wie in Berlin ernst nehmen: Es sind offensichtlich keine Einzelfälle mehr, dass sich Schüler und Lehrer deutschfeindliche Äußerungen anhören müssen“, sagte Böhmer der „Passauer Neuen Presse“. „Wenn sich Schüler nicht mehr auf den Pausenhof trauen oder wenn Lehrer eingeschüchtert werden“, könne man das nicht hinnehmen.

Deutsch sei Schulsprache – „das muss eine Selbstverständlichkeit sein“. Wenn eine Sprache gesprochen werde, verhindere dies Konflikte, die durch Ausgrenzung oder Missverständnisse entstünden, so Böhmer. Schulen mit einem hohen Migrantenanteil müssten intensiver unterstützt werden. „Sie brauchen mehr Geld, mehr Lehrer und Schulsozialarbeiter sowie mehr Zeit, damit sie Ganztagsunterricht anbieten können.“ Hilfreich seien auch Initiativen vor Ort wie Integrationslotsen oder die Berliner Stadtteilmütter, die Migranten aus der Isolation herausholen und ihnen das deutsche Bildungssystem näher bringen sollen, sagte die CDU-Politikerin.

Geld für tausende Erzieherstellen

Parallel zum Vorhaben der Ausländerbeauftragten will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) mit 4000 neuen Erzieherstellen die Sprachförderung von Kindern unter drei Jahren deutlich verbessern. Die Ministerin sagte der „Saarbrücker Zeitung“: „Wir werden von 2011 an vier Jahre lang insgesamt 440 Millionen Euro zusätzlich in die frühkindliche Bildung und in die Sprachförderung investieren.“

Immer öfter gebe es Sprachdefizite, „übrigens nicht nur bei Kindern mit Migrationshintergrund, sondern immer häufiger auch bei Kindern aus deutschen Familien“, sagte Schröder. Mit dem Geld werde daher in bundesweit 4000 Kitas in sozialen Brennpunkten jeweils eine neue Halbtagsstelle für einen Erzieher oder eine Erzieherin finanziert, „die sich ausschließlich um die Sprachförderung der Kinder kümmern“. Jede Kita, die teilnehme, erhalte somit ein Budget von 25.000 Euro für zusätzliches Fachpersonal, sagte die Ministerin. Die Förderung solle nur da angesetzt werden, wo es notwendig ist.

Quelle: ntv

Mai 25

Unfallzeugin in Düsseldorf angegriffen: Opfer bereut Zivilcourage nicht

Die rechte Augenhöhle der 49-Jährigen ist gebrochen und hat sich verschoben. Eine Operation ist noch nicht möglich. FOTO: Marc Ingel

Düsseldorf. Nach einem Verkehrsunfall in Düsseldorf mit einem Kleinkind wollte eine 49-Jährige schlichten. Daraufhin wurde die Frau von zwei Männern zusammengeschlagen. Jetzt liegt sie mit zertrümmerter Augenhöhle im Krankenhaus. Trotzdem würde sie noch einmal einschreiten, sagt die 49-Jährige. 

In Düsseldorf-Flingern ist am Samstag (20. Mai 2017) ein fünfjähriges Mädchen von einem Auto angefahren worden. Anschließend eskalierte die Situation.

Sie kann sogar schon wieder ein bisschen lächeln, wenn ihre Tochter versucht, sie aufzumuntern. Nur die Augen, die kann die 49-Jährige nicht so lange offen halten, das schmerzt zu sehr. Die rechte Augenhöhle ist gebrochen und hat sich verschoben, auch das linke Auge ist stark geschwollen.

„Ich muss noch so lange hierbleiben, bis die Schwellungen zurückgegangen sind, erst dann kann ich für eine Operation in eine Fachklinik verlegt werden“, sagt die Frau. Wo genau sie aktuell liegt, möchte die Schwerverletzte nicht sagen, denn sie hat Angst, Besuch von ihren Peinigern zu bekommen.

Das sind zwei 31 und 54 Jahre alte Männer, die am Samstagmittag auf sie losgingen, als die 49-Jährige auf der Junkersstraße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern Partei für eine 51-jährige Golf-Fahrerin ergriff, die zuvor ein plötzlich auf die Straße laufendes Mädchen angefahren hatte. Die Fünfjährige kam glimpflich davon. Sofort nach dem Unfall stürmten Familienangehörige auf die Straße und beschimpften zunächst die Fahrerin, kurz darauf die Zeugin, die direkt dahinter gefahren war. Dann schlugen sie zu.

„Die Frau hatte keine Schuld“

Wie oft und von wem genau sie getroffen wurde, das kann das Opfer nicht mehr sagen. Sie habe versucht ihr Gesicht mit den Armen zu schützen – vergeblich. „Die Frau hatte keine Schuld, fuhr wie ich exakt 30, hielt an, stieg aus und kümmerte sich um das Kind. Das hat die Meute aber nicht interessiert. Als ich dann noch gesagt habe, das Mädchen sei urplötzlich zwischen parkenden Autos auf die Straße gelaufen, und die Familie müsse doch besser auf das Kind aufpassen, war es auch schon um mich geschehen.“

Sie sei auf dem Nachhauseweg gewesen, wollte von der Rosmarinstraße kommend über die Junkersstraße abkürzen. „Ich habe aus der Ferne das Mädchen auf dem Gehweg noch rumtänzeln gesehen und gedacht, hoffentlich passiert da nichts“, erzählt die Schwerverletzte, die starke Schmerzmittel bekommen hat. Die Fahrerin hat das Kind offenbar nicht wahrgenommen, „aber das kann man ihr nicht zum Vorwurf machen“.

Und genau das wollte sie dann auch den Angehörigen des Mädchens klarmachen, „aber die waren für Argumente nicht zugänglich“. Nach den Schlägen sei das Blut auf ihrem Auto das Erste gewesen, was sie bewusst wahrgenommen habe. Die 49-Jährige habe die ganze Zeit gestanden, sie sei nicht umgekippt oder gar bewusstlos geworden.

„Wie ich das geschafft habe, weiß ich auch nicht“, sagt sie. Trotz des vielen Blutes habe sie zunächst auch nicht mit einer so schweren Verletzung gerechnet. „Das haben mir dann erst die Sanitäter verdeutlicht. Und in der Tat wurden die Schwellungen quasi auch minütlich schlimmer.“

Ein weiterer Autofahrer hinter ihr habe sich ein wenig um sie gekümmert. Und auch ihre Version des Unfallhergangs bestätigt. „Zum Glück, denn die Familie hält ja mit Sicherheit zusammen und behauptet das Gegenteil von dem, was passiert ist“, sagt das Opfer des brutalen Übergriffs. Wie ihre Tochter später mitbekam, hätten die Männer gegenüber der Polizei ausgesagt, sie hätten die Frau nur leicht geschubst. Die Polizei sprach am Sonntag auf Anfrage von einer „südosteuropäischen Großfamilie“.

„Ich würde es wieder machen“

Die 49-Jährige hat bereits Kontakt zu einem Anwalt aufgenommen, sie will auf jeden Fall juristisch gegen die Männer vorgehen. „Nicht wegen des möglichen Schmerzensgeldes, ich will Gerechtigkeit. Die können doch mit so was nicht davonkommen“, sagt sie.

Und obwohl ihr Akt der Zivilcourage so ein böses Ende nahm, sagt die Frau: „Ich würde es wieder machen, so bin ich einfach.“ Das kann die Tochter nur bestätigen: „Meine Mutter würde niemals wegsehen. Aber dass offen gezeigter Mut mit derart roher Gewalt beantwortet wird, ist einfach unfassbar.“

Quelle: RP

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