Apr 14

Kriminelle Araber-Clans: „Die Hauptstadt ist verloren“

Foto: picture-alliance/ dpa

Kriminelle arabische Großfamilien beherrschen ganze Stadtviertel, vor allem in Berlin. Nun rekrutieren sie auch in Flüchtlingsheimen. Ihr Hauptargument: Selbst im Knast ist es besser als im Krieg.

Ein erstaunlicher Anblick: Luxuslimousinen vor Flüchtlingsheimen. Wem die wohl gehören? Den Flüchtlingen sicher nicht. Not und Armut, die Sorge um Verwandte und Freunde im syrischen Krieg steht in den Gesichtern geschrieben, die aus den Fenstern schauen. Diese Menschen haben alles verloren. Sie fragen sich, wie es weitergeht. Genau deshalb parken die teuren Schlitten vor dem Heim. Berlins berüchtigte arabische Großfamilien haben die Flüchtlinge entdeckt.

Polizisten beobachten nach Informationen der „Welt am Sonntag“ seit geraumer Zeit, dass diese multikriminellen Clans gezielt in Unterkünften Nachwuchs zu rekrutieren versuchen. „Während ganz Deutschland über die Flüchtlingskrise diskutiert, nutzen diese Verbrecherbanden die Situation der Menschen aus“, erzählt ein Ermittler. „Vor allem junge und körperlich starke Männer sind im Visier der Clans. Diese werden dann für die Drecksarbeit eingesetzt.“ Also Einbrüche, Handel mit Drogen, Knochenbrüche bei Konkurrenten. Das hat sich in der Unterweltszene herumgesprochen. Auch der Polizei und der Staatsanwaltschaft ist dieses Phänomen bekannt, aktenfest konnte es allerdings noch nicht gemacht werden.

Berlin hat, neben Bremen, große Probleme mit kriminellen arabischen Großfamilien. Laut Behörden gibt es in Berlin 15 bis 20 Großfamilien, von denen sieben bis neun kriminell auffällig sind. Sie kamen Ende der 70er-Jahre zumeist aus dem Libanon, kauften billige Häuser und brachten dort nach und nach ihre Familien unter. Mittlerweile beherrschen sie den Großteil der organisierten Kriminalität. Laut Kriminaldirektor Dirk Jacob vom Landeskriminalamt (LKA) Berlin kontrollieren die Angehörigen arabischstämmiger Tätergruppen Teile des Drogenmarktes, sind auf Eigentumsdelikte spezialisiert und zeigen durch „exponierte Taten“ ihre Macht – etwa die spektakulären Überfälle auf ein Poker-Turnier im Hotel Hyatt und auf das KaDeWe.

Dagegen kämpft Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra hier seit Jahren mit seiner OK-Abteilung (organisierte Kriminalität). „Die Flüchtlinge kommen hierher und haben kein Geld. Und ihnen wird gezeigt, wie man ungelernt sehr schnell an Geld kommen kann. Not macht verführbar. Viele von ihnen können kein Wort Deutsch und sind dadurch natürlich anfällig, wenn sie von jemandem in ihrer Heimatsprache angesprochen werden.“

Es gehört zum guten Ton, gesessen zu haben

Ein szenekundiger Ermittler erzählt, wie das läuft. Flüchtlingen, die dreckigen Jobs zugeneigt seien, werde „eingetrichtert“, selbst nach einer Festnahme oder gar in einem deutschen Gefängnis gehe es ihnen immer noch besser als im Krieg. „Es wird auch versprochen, sich in einem solchen Fall um die Familie zu kümmern, was natürlich eine glatte Lüge ist. Für die Clans sind die Flüchtlinge willkommener Nachwuchs, weil sie hier noch nicht in Erscheinung getreten und der Polizei nicht bekannt sind.“

Trotz aller Mühe fällt es Ermittlern schwer, die Machenschaften im Detail zu beleuchten. „Es ist extrem schwierig, in diese Großfamilien einzudringen. Das sind feste Gebilde, die man nur durch langwierige und aufwendige Ermittlungen knacken kann“, sagt Jacob. „Wird ein Mitglied einer Familie von einem Konkurrenten beispielsweise niedergeschlagen oder mit einem Messer schwer verletzt, haben wir als Beamte nur ganz wenige Stunden Zeit, die Aussagen der Zeugen zu sichern und daraus eine operative Ermittlung zu machen. Denn sehr schnell schalten sich die Familien ein und manipulieren die Zeugen. Entweder sie werden gekauft oder bedroht. Danach erfahren wir nichts mehr.“

Zwar sei den Tätern klar, dass die Polizei die meisten ihrer Taten aufkläre, sagt der Beamte, „doch es gehört in diesen Kreisen fast schon zum guten Ton, im Gefängnis gesessen zu haben. Knast macht Männer.“ In den wenigsten Fällen komme die Polizei an die Beute. „Es gibt also immer noch Hintermänner, die die Hand aufhalten und uns unbekannt bleiben.“

Polizisten, die im OK-Bereich arbeiten, wissen längst, dass die Großfamilien die Stadt dominieren. So wird der Straßenstrich in Schöneberg von einer Familie kontrolliert. „Die jungen rumänischen Prostituierten müssen an die Araber ein regelrechtes Standgeld entrichten. Ansonsten gibt es Prügel. Deutsche Zuhälter haben sich damit längst arrangiert und geben zum Teil 50 Prozent ihrer Einkünfte ab. Dafür wird ihnen Schutz versprochen“, so ein Ermittler. Auch wächst in letzter Zeit der Druck auf die kleinen, über die ganze Stadt verteilten Wohnungsbordelle.

Leasing-Wagen verschwinden spurlos nach Osteuropa

„Die Araber kommen als gewöhnliche Freier und machen dann sehr schnell deutlich, dass sie ab sofort Anteile der täglichen Einnahmen erwarten. Ansonsten werden die Huren geschlagen oder ihre Freier bedroht, die dann aus Angst nicht mehr in die Bordelle kommen“, erzählt der Beamte. Große Summen an Schutzgeld werden zudem bei Landsleuten eingetrieben – kaum ein Shisha-Bar-Betreiber bleibt von Erpressungen verschont. Die neueste Masche der kriminellen Familien ist das Betreiben kleiner Autovermietungen. Wie aus Polizeikreisen zu hören ist, werden Hinterhöfe angemietet und etwa bei Mercedes-Benz oder BMW Leasing-Autos bestellt.

Laut Oberstaatsanwalt Kamstra existieren viele Autovermietungen nur wenige Monate lang. „Oft werden diese Firmen dann plötzlich geschlossen, und die geleasten Fahrzeuge gelten als gestohlen. Tatsächlich werden sie nach Osteuropa verkauft. Zum anderen werden diese PS-starken Autos für Raubüberfälle und andere Straftaten verwendet. Wenn die Kriminalbeamten anhand des Kennzeichens dann zu der Adresse der Vermietung kommen, hat der Betreiber die Akten über den Mieter natürlich verlegt. Das erschwert uns das Arbeiten.“

Die Vermietungen liegen meist in kleinen Seitenstraßen von Neukölln, Wedding, Kreuzberg und Charlottenburg, neben Döner-Buden und Gemüseläden. Schilder weisen nur selten darauf hin, dass in den – wie es ein Beamter beschreibt – „Hamsterkäfig-großen“ Büros teure Autos vermietet werden.

Streitigkeiten unter den teils rivalisierenden Clans hätten ein „eigenes System der Rechtsfindung, ein eigenes Sanktionssystem“. Meist einigten sich die Familien finanziell. Verhandlungsführer unter den zerstrittenen Parteien seien Imame, Familienoberhäupter, „Friedensrichter“ oder „Schlichter“ – alles Männer aus dem gleichen kulturellen Umfeld. Ihr Urteilsspruch sei bindend. Wie groß und mächtig die Szene ist, erzählt ein zivil arbeitender Beamter. „Als kürzlich ein Mitglied einer Großfamilie in Berlin beerdigt wurde, erschienen 3000 Trauergäste.“

Personenschützer musste selbst geschützt werden

Mit Clan-Leuten legt man sich lieber nicht an, das zeigt der Fall eines Callgirls, das sich mit zwei Arabern in einem Luxushotel getroffen hatte. „Es stand von vorneherein fest, dass es um harten Sex mit Gewalt gehen würde“, so ein Beamter. „Aber die beiden Freier haben im Kokain-Rausch die Kontrolle verloren und die Frau schwer misshandelt und verletzt. Zunächst erstattete sie Anzeige, zog diese dann allerdings wieder zurück. Ob man ihr gedroht oder Geld gegeben hat, haben wir nicht ermitteln können.“

Dass es sogar lebensgefährlich ist, die Clans zum Feind zu haben, weiß auch Michael Kuhr. Er gilt als Deutschlands bekanntester Promi-Bodyguard und ist Chef der gleichnamigen Berliner Sicherheitsfirma. Ein Mann, dem so schnell nichts Angst macht. Glatze, breites Grinsen, Berliner Schnauze, fester Händedruck.

Wenn die Stars aus Hollywood in die Stadt kommen, sorgt er für ihre Sicherheit. Es waren seine Männer, die 2010 mit der Sicherung des Poker-Tuniers im Hotel Hyatt am Potsdamer Platz betraut waren. Nach dem Überfall dort kooperierte Michael Kuhr mit der Polizei, wie er das immer schon tat. Er trug durch seine Zeugenaussagen dazu bei, dass die Täter zu Haftstrafen verurteilt wurden. Es waren Angehörige des berüchtigtsten Clans in Berlin.

„Mir war klar, dass die mir das niemals vergessen würden“, sagt der ehemalige Kickbox-Weltmeister heute. Tatsächlich verdichteten sich nach den Urteilen die Hinweise, dass ein Auftragskiller angeheuert und eine MP besorgt worden war, um Kuhr zu ermorden. Der potenzielle Täter hatte schon dessen Umfeld ausgekundschaftet. Nun wurden die Oberhäupter dieser Großfamilie zur „Gefährderansprache“ ins Landeskriminalamt bestellt, wo ihnen ranghohe Polizeiführer erklärten, von den Mordplänen zu wissen. Monatelang wurde der Bodyguard nun selbst von Personenschützern begleitet.

Michael Kuhr, der einen guten Einblick in Berlins Unterwelt hat, zieht eine traurige Bilanz: „Die Hauptstadt ist verloren. Diese Strukturen haben sich in allen Bereichen des organisierten Verbrechens manifestiert, sodass man nie mehr auf den Stand von vor 20 Jahren kommen kann. Zudem sind die Leute brandgefährlich und haben beinahe jeglichen Respekt vor der Staatsmacht verloren.“ Allenfalls SEK-Einsätze mit Elite-Polizisten versuche man zu vermeiden.

Das Geld kommt meistens aus dem Libanon

Eine Entwicklung, die Oberstaatsanwalt Kamstra mit Sorge beobachtet. „Wir sind durchaus noch in der Lage, diesen Herrschaften klare Stoppsignale zu geben. Aber es macht mir Angst, dass sie in der Tat keinen Respekt mehr vor der Polizei haben.“ Fürchtet er um sein Leben? „Wissen Sie, ich bin in der Tat schon Personen der Großfamilien begegnet, gegen die ich ermittelte. Mir gegenüber waren sie respektvoll und höflich. Denn das ist auch klar – wenn man mich aus dem Spiel nehmen würde, sitzt morgen ein anderer auf dem Stuhl und macht den Job.“

Alarmierend ist, wie schnell verbrecherische Aktivitäten in legale Geschäfte münden. Immer tiefer fressen sich die Clans ins Gefüge der Stadt. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ investieren sie längst ihre illegal erworbenen Gelder in legale Unternehmungen. Sie betreiben Shisha-Bars, Restaurants, Nachtclubs und handeln mit Autos. „Einige“, sagt Kriminaldirektor Jacob, „führen mittlerweile ein fast schon normales Leben und verwalten ihr Vermögen.“

Vermehrt kauften sie Mietshäuser, etwa im Wedding, und wandeln sie in Flüchtlingsheime um. Auch in andere Immobilien investieren die Clans, teils im hohen sechsstelligen Bereich, die Gelder kommen meist von Verwandten oder Geschäftspartnern im Libanon. „Wir können die Herkunft und das Entstehen dieser Gelder aber nicht kontrollieren“, bedauert Jacob. „Wenn wir ein Rechtshilfeersuchen an die libanesischen Behörden stellen, bekommen wir in den meisten Fällen nicht einmal eine Antwort.“

Ernüchternd ist auch die Bilanz, die Oberstaatsanwalt Kamstra zieht: Strukturen und Vernetzungen der arabischen Großfamilien könnten nur dann erhellt und effektiv bekämpft werden, wenn Polizei und Staatsanwaltschaft Einblicke in deren Geldströme hätten. „Der Gesetzgeber lässt uns an dieser Stelle aber im Stich. Finden wir beispielsweise in der Wohnung eines Beschuldigten 150.000 Euro, obwohl er als Hartz-IV-Empfänger ein Legaleinkommen von weniger als 1000 Euro hat, müssen wir ihm nachweisen, dass die Summen aus kriminellen Geschäften stammen. Wir brauchen die Beweislastumkehr, es müsste genau andersherum laufen.“

Zudem sei das organisierte Verbrechen technisch stets einen Schritt voraus. „Es gibt neue Smartphones, die wir nicht abhören können und von denen die Täter wissen, dass wir sie nicht abhören können.“ Dazu kämen personelle Engpässe. Es dauere teils Monate, bis die Polizisten dazu kämen, abgehörte Telefonate zu übersetzen und auszuwerten. „Dann“, so ein Ermittler, „sind die Taten meistens schon begangen worden und die Beute ist verteilt.“

Eine juristische Beweislast, die oft nicht zu schultern ist, personelle wie technische Unterlegenheit der Ermittler, dazu ein Gegner, der aus einem geschlossenen ethnisch-familiären Milieu heraus agiert und in der Stadt so herrisch auftritt, als gehöre sie ihm – das alles macht den Kampf gegen die Clans zu einer Disziplin, die auf Sieg nicht hoffen darf. Berliner Polizisten brauchen das Gemüt eines Ackergauls, der stur Furche um Furche zieht, ohne viel Aussicht, je groß zu ernten.

Quelle: Welt

Apr 13

Der Islamische Staat ruft zum Angriff auf Berliner Polizisten auf

Achtung, Terror! „Hinweis zur Eigensicherung“ für Berlins Polizisten
Foto: picture alliance / dpa

Ein professionelles Video im Internet erklärt, wie man Polizisten ersticht. Die Sicherheitsbehörden nehmen es sehr ernst und fordern die Beamten zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Im Internet ist ein Video zu sehen, das ich am liebsten nie gesehen hätte. Es zeigt in szenischen Darstellungen, wie man einen Polizisten anspricht und ablenkt, um ihn dann hinterrücks mit einem Messer zu erstechen.

Wegen der Grausamkeit der Darstellung zeigen wir kein Foto und geben keinen Link bekannt. Das Video trägt den Titel „Greif sie an“ und ist von „ISIS“ produziert worden. Es fordert den Zuschauer direkt dazu auf, Polizisten in Deutschland zu ermorden.

Das Video wird von sämtlichen Sicherheitsbehörden Deutschlands sehr ernst genommen. Es sei professionell gedreht worden und verfehle seine Wirkung nicht, heißt es.

Die Polizeiführungen der Bundesländer haben reagiert und an alle Beamten eine Anleitung zur Eigensicherung verteilt, die sich auf das Video bezieht. Auch Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt hat die Mitarbeiter zur besonderen Vorsicht aufgefordert. Den „polizeiinternen Eigensicherungshinweis“ wollte er mir nicht zeigen und bat um Verständnis.

Dafür bekam ich einen solchen Hinweis aus einem anderen Bundesland. Dort wird den Beamten genau erklärt, welche Art von Angriff das Video empfiehlt, welche Art von Messer und welche Körperstelle getroffen werden soll.

Auch diese Beschreibungen möchte ich hier nicht wiederholen. Es geht einfach zu weit! Menschen sind in Gefahr. Sollte man dieses Video deshalb ganz verschweigen? Ich meine nein, denn diejenigen, die es sehen wollen und sehen sollen, werden es ohnehin finden. Und wir anderen müssen wissen, welcher Wahnsinn sich da schon wieder im Internet ausbreitet.

Die Gefahr ist groß und sehr konkret. In England und Frankreich hat es bereits gezielte Attentate auf Polizisten durch Islamisten gegeben. Am 26. Februar 2016 ging die 15-jährige Deutsch-Marokkanerin Safia S. bei einer Personenkontrolle in Hannover auf einen Bundespolizisten los. Sie rammte ihm ein Gemüsemesser in den Hals und verletzte ihn schwer. Safia S. glaubte, im Auftrag von „ISIS“ unterwegs zu sein.

Berlins Polizisten haben einen harten Job. Richtig gefährlich wird dieser Job durch die Gewalt von links: Ungeschützte Streifenbeamte werden in den Hinterhalt gelockt. Man schlägt die Scheiben ihrer Wagen mit großen Pflastersteinen ein. Die linke Szene plant ihre nächste große Gewaltorgie am 1. Mai.

Als wäre das nicht genug, treten jetzt auch noch die Mörder von „ISIS“ auf den Plan. Wie sollen die Beamten sich schützen? Schauen wir nach Israel, da sind die Messerstecher schon lange unterwegs. Da geht die Polizei nicht mit zwei Beamten auf Streife, sondern mit fünf. Während zwei von ihnen den Passanten kontrollieren, stehen drei mit gezogener MP dahinter.

Wollen wir das in Berlin sehen? Nein, das wollen wir nicht, aber wir werden dazu gezwungen. Warum hat sich unser Leben plötzlich so verändert? Warum ist es jetzt so gefährlich? Warum, verdammt noch mal, lassen uns diese heiligen Krieger nicht einfach in Ruhe?

Quelle: BZ

Apr 13

ISIS will Europa mit Kopfabschneidern fluten

Foto: © vchalup2

Das European Strategic Intelligence and Security Center, das sich auf die Erfassung und Analyse von Nachrichtenquellen im Umfeld der Sicherheit, Geopolitik und Wirtschaft spezialisiert, stellt in seinem neuen Artikel mit dem beunruhigenden Titel „For the EU the ISIS bell tolls“ („Für die EU schlägt die ISIS-Glocke“) die Frage, ob die EU-Mitgliedstaaten bereit sind, das Problem der ständig wachsenden terroristischen Bedrohung anzugehen.

Nachdem der ISIS in letzter Zeit mehrere grosse Rückschläge erlitten hat, darunter den Verlust seiner traditionellen Hochburgen in Mossul und Rakka, schlägt er zurück, indem er damit droht, alle ausländischen Kämpfer nach Europa zurückzusenden, um in der EU selbst Angst und Schrecken zu verbreiten. Zuvor dürfen sich damit rechnen von Teddywerfern mit offenen Armen als Flüchtlinge an den Grenzen begrüsst zu werden und sogleich staatlich alimentiert und mit allerlei wohltätigen Gaben versehen, um dann gestärkt ihr Werk in der EU an den „Ungläubigen“ beginnen zu können.

Europäische Staats- und Regierungschefs befinden sich währenddessen in Erwartung potenziell drastischer Veränderungen im Zug der in wichtigen Mitgliedstaaten anstehenden Wahlen in einem Zustand vorweggenommener Panik. Daher sind die Verfasser des Artikels der Meinung, dass der Sicherheitsaspekt hierunter am stärksten leidet, da Staats- und Regierungschefs weder in der Lage noch willens sind, während des Wahlkampfs „schwierige“ Fragen aufzuwerfen.

Da die ISIS-Glocke jedoch für die Europäische Union lauter schlägt als fast je zuvor, sollten sich die EU-Mitgliedstaaten gemeinsam auf Koordination konzentrieren und ihr volles Augenmerk auf Terrorbedrohungen von innerhalb wie auch ausserhalb der EU richten, um die Sicherheit ihrer eigenen Bevölkerung zu gewährleisten“, so Genovefa Etienne und Claude Moniquet, ESISC.

Den vollständigen, am 10. April veröffentlichten Artikel finden Sie hier: http://www.esisc.org/publications/opinions/11813

Quelle: Schweizer Morgenpost

Apr 13

Neue Polizeiausrüstung: Hamburgs Polizei will sich nicht mehr anspucken lassen

Spuckschutzhauben für Polizisten
Quelle: pa/dpa

In mehreren Bundesländern haben Beamte bereits Erfahrung mit ihnen, nun wird auch die Hamburger Polizei mit sogenannten Spuckschutzhauben ausgestattet. Ihr Einsatz ist aber an Bedingungen geknüpft.

Mit sogenannten Spuckschutzhauben will sich die Hamburger Polizei künftig vor Spuckattacken schützen. Erfahrungen gibt es bereits aus zahlreichen anderen Bundesländern, darunter Bremen und Niedersachsen, wo die Hauben, die aus einem durchsichtigen und luftdurchlässigen Synthetikgewebe bestehen, bereits zum Standardrepertoire der Einsatzkräfte gehören.

3000 solcher Hauben habe die Hamburger Polizei beschafft, erklärte Sprecher Ulf Wundrack. Noch seien sie allerdings nicht ausgeliefert. In den kommenden Tagen sollen die Bedarfe geklärt und die Spuckschutzhauben verteilt werden.

Wann die Polizei die Hauben einsetzen darf

Vor allem der Primärvollzug, also die Beamten an den Polizeirevieren, sollen mit den Hauben ausgestattet werden. Auf Anfrage allerdings würden sie auch an andere Dienststellen verteilt werden. Die Hauben seien ein „Hilfsmittel der körperlichen Gewalt“, erklärte Wundrack. Sie dürften deshalb nur dann eingesetzt werden, wenn ein Spuckangriff etwa eines Festgenommenen zu erwarten sei. „Wenn ein solcher Spuckangriff angekündigt wurde“, sagt Wundrack, „oder wenn die Person bereits für Spuckangriffe bekannt ist“.

Die Polizei selbst muss den Einsatz der Spuckschutzhaube androhen beziehungsweise ankündigen, bevor diese dem Betroffenen über den Kopf gezogen werden darf. Die Person ist dann in der Regel bereits mit Handschellen fixiert. Mit den Hauben „können sie atmen und sehen, Speichel bleibt jedoch an der Innenseite“ hängen, hieß es in einem entsprechenden Eintrag auf der Facebook-Seite der Hamburger Polizei. Außerdem muss die Polizei fortlaufend prüfen, ob die Person auch mit der Haube über dem Kopf frei atmen kann, sagte Wundrack.

In der Praxis werden die Spuckschutzhauben wohl vor allem während des Transportes Verdächtiger im Streifenwagen benutzt werden. Die Hauben sind ein Einwegprodukt, wiederverwendet werden die Hauben nicht. Dass die Hauben benötigt werden, zeigt eine Erhebung aus dem Jahr 2014: In nur 88 Tagen wurden vor drei Jahren 75 Spuckattacken auf Polizeibeamte gezählt, davon 40 allein innerhalb der Reviere der für St. Pauli und die Innenstadt zuständigen Kommissariate 11 und 15 (Davidwache). Die Polizei geht davon aus, dass die Dunkelziffer der Attacken weitaus höher ist und viele Attacken gar nicht angezeigt werden.

Quelle: Welt

Apr 13

Randale! Polizei-Einsatz am Conne Island

Am vergangenen Samstag kam es im Conne Island zu sexuellen Übergriffen, die Polizei musste einschreiten. (Symbolbild)

Leipzig – Wieder Randale am Leipziger Szene-Club „Conne Island“: Nach einem sexuellen Übergriff kam es am Wochenende zur Auseinandersetzung zwischen einem Libyer und mehreren Gästen.

Der 31-jährige Asylbewerber hatte in dem Club beim „Electric Island“ gefeiert. Offenbar zu ausgelassen: Der Mann soll weibliche Gäste sexuell bedrängt haben. Ein junge Frau, der er mehrmals an den Po gefasst haben soll, rief andere Gäste und die Security zur Hilfe.

„Rund zwei Stunden redeten die Beteiligten im Guten auf den Mann ein, doch er hatte kein Einsehen und wurde letztlich aus dem Club geworfen“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt. Vor dem Island bewarf der Libyer die Gäste des Clubs mit Steinen und einer Bierflasche. Die riefen schließlich die Polizei.

Die Beamten konnten den Mann gegen 10 Uhr morgens beruhigen. Seine Personalien wurden aufgenommen. Da er angab, dass seine Jacke noch im Club sei, betraten mehrere Polizisten das Conne Island, was wiederum für Protest bei den anderen Gästen sorgte. Dabei sollen die Polizeibeamten massiv beleidigt worden sein. „Letztlich konnten wir aber alles friedlich klären“, so Polizeisprecher Voigt.

Nicht der erste Fall dieser Art im Conne Island: Erst im Oktober vergangenen Jahres veröffentlichte der Club eine Stellungnahme zum vermehrten Aufkommen sexueller Übergriffe durch Asylbewerber (TAG24 berichtete).

Der links-alternative Club spricht darin von den Problemen, die durch kulturelle Unterschiede entständen. „Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung.“, so heißt es in dem Schreiben.

Das Island distanziert sich aber ganz klar von rechtspopulistischer Propaganda, macht deutlich, wie mit nicht geduldetem Verhalten umgegangen wird: „Jede Person, die sich nicht an unsere Regeln hält, wird des Eiskellers verwiesen – ungeachtet seiner/ihrer Herkunft.“

Das Conne Island bemüht sich um eine zukünftliche Lösung im Umgang mit derlei Fällen- bis dato mussten als Konsequenz mehr Security-Kräfte eingestellt werden. Das Ziel sollte jedoch sein, im friedlichen Miteinander zu feiern und Spaß zu haben.

Quelle: Tag24

Apr 13

Dortmund-Attentat | Bekennerschreiben: Auch Merkel auf der Todesliste

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in dem Bekennerschreiben gedroht. Foto: AP

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des deutschen Fußballvereins Borussia Dortmund am Dienstagabend  gehen die Ermittler derzeit von einem islamistischen Hintergrund aus. In einem in schlechtem Deutsch verfassten Bekennerschreiben wird auf den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt und den Einsatz deutscher Tornado- Kampfflugzeuge in Syrien Bezug genommen. Auch von einer Todesliste des Islamischen Staates ist in dem Schreiben die Rede. Auf dieser steht neben anderen Prominenten auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Behörden prüfen derzeit die Echtheit des Texts . Unter anderem heißt es darin: „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen, zwölf Ungläubige würden von unseren gesegneten Brüdern in Deutschland getötet. Aber anscheinend scherst du dich Merkel nicht um deine kleinen dreckigen Untertanen. Deine Tornados fliegen immer noch über dem Boden des Kalifats, um Muslime zu ermorden. Jedoch bleiben wir standhaft durch die Gnade Allahs.“

Ab sofort stünden alle ungläubigen Schauspieler, Sänger, Sportler und „sämtliche Prominente in Deutschland und anderen Kreuzfahrer- Nationen“ auf der bereits erwähnten Todesliste. Diese Personen seien so lange im Visier der Dschihadisten, bis folgende Forderungen nicht erfüllt würden: Deutsche Tornados aus Syrien abziehen. Die US- Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland muss geschlossen werden.

Die Sprengsätze waren in einer Hecke vor dem Stadion deponiert.
Foto: AP

Ermittlungen weiterhin „in alle Richtungen“

Mittlerweile sind zwei Verdächtige verhaftet worden.  Sie stammen aus der Islamistenszene. Doch zu 100 Prozent ist der Islamisten- Bezug des Angriffs auf die Dortmunder Fußballer noch nicht gegeben. Der nordrhein- westfälisch Innenminister Ralf Jäger sagte am Mittwoch, dass weiterhin in alle Richtungen ermittelt werde. Das aufgefundene Bekennerschreiben sei sehr merkwürdig. Es könne „sowohl echt sein als auch der Versuch, eine falsche Spur zu legen“, sagte Jäger. Daher könne es ein rechtsextremistischer Anschlag gewesen sein, ein linksextremistischer oder ein islamistischer. Die Täter hätten „eine größtmögliche Öffentlichkeit“ erzielen wollen. Man müsse davon ausgehen, dass die Täter weitere Anschläge ankündigen werden.

Die berittene Polizei überwacht die Fans vor dem Stadion.
Foto: AFP

„Es ist ein Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist“

Von den beiden Tatverdächtigen seien Wohnungen durchsucht worden, hieß es von der Bundesanwaltschaft. Die Sprengsätze waren laut Bundesanwaltschaft mit Metallstiften bestückt und hatten eine Sprengwirkung von mehr als hundert Metern. Einer der Metallstifte habe sich in die Kopftstütze eines Bussitzes gebohrt. „Wir können daher von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sagte Behördensprecherin Frauke Köhler in Karlsruhe.

Die Scheibe des Teambusses wurde zerstört.
Foto: AP

Der beschädigte Mannschaftsbus des BVB (Bild: AP)

Der beschädigte Mannschaftsbus des BVB
Foto: AP

Apr 13

Wirtschaftsflüchtling versucht Frau zu vergewaltigen und entblößt sich mehrfach | Kassel

Symbolbild

Auf dem schönen Buga Gelände leistete sich ein Wirtschaftsmigrant mehrere dreiste Frechheiten, nachdem er die Frau nicht vergewaltigen konnte

Am frühen Montagnachmittag näherte sich ein auffallend kleiner Mann mit südländischem Äußeren und Vollbart einer 37 Jahre alten Spaziergängerin in der Nähe der Seglergaststätte im Buga-Gelände und zeigte sich ihr anschließend unsittlich. Die sofort eingeleitet Fahndung nach dem Tatverdächtigen führte nicht zum Erfolg. Nun erhoffen sich die Ermittler des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo, Hinweise von möglichen Zeugen zu bekommen.

Das Opfer wandte sich gegen 13.30 Uhr über den Notruf 110 an die Kasseler Polizei. Gegenüber den kurz danach eintreffenden Beamten des Polizeireviers Kassel-Ost berichtete sie, dass ein ihr unbekannter Mann sie sexuell belästigt habe. Sie habe den Buga-See von der Strandbar, über den Wasserspielplatz im Uhrzeigersinn beinah umrundet, als rund 100 Meter vor der Seglergaststätte der Mann aufgetaucht sei. Zu dieser Zeit hatte sie das Vereinsheim der „Behinderten-Sport-Gruppe“ passiert und war auf dem Weg direkt am Buga-See in Richtung Seglergaststätte unterwegs. Der Mann täuschte in gebrochenem Deutsch offenbar vor, die Uhrzeit wissen zu wollen. Er drängte darauf, selbst auf die Armbanduhr der Frau zu schauen. Dabei griff er die 37-Jährige an die Hüfte und näherte sich aufdringlich.

Er versuchte sie zu vergewaltigen, hatte die Hose bereits heruntergelassen, doch die Frau konnte sich lösen

Dem Opfer gelang es sich zu lösen, der Mann hatte zwischenzeitlich die Hose heruntergezogen. Als die 37-Jährige sich schließlich entfernen konnte, ging der Mann in Richtung Brücke über die Bundesstraße 83 davon, blieb aber auf der Buga-Seeseite und entfernte sich in unbekannte Richtung. Als sei das Geschehene nicht schon genug für die Frau,  zeigte er sich noch an der Buga-Rampe abermals entblößt.

Danach ging das Sexferkel zur Buga Rampe und entblößte sich dreist wieder vor den Augen der armen Frau – eine echte „Rampensau“

Das Opfer beschrieb den Tatverdächtigen wie folgt: Mann, etwa Ende 20 Jahre alt und knapp 1,70 Meter groß. Er habe kurze, dunkle Haare, einen Vollbart und dunkle Augen. Das Opfer beschrieb ihn mit südländischem Äußeren. Er soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Bekleidet sei er mit hellgrauem Kapuzenpulli, schwarzer Baumwoll-Jogginghose und hellen Turnschuhen gewesen.

Die für Sexualdelikte zuständigen Ermittler des K12 der Kasseler Kripo bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf den beschriebenen Mann geben können, sich unter Tel.: 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Torsten Werner -Pressestelle- Polizeihauptkommissar Tel. 0561 – 910 1020

Quelle: Truth24.net

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Apr 13

Vergewaltigung in München und Rosenheim: Tatverdächtiger (27) festgenommen! 

Polizisten durchkämmen das Waldstück in Oberföhring nach Spuren
Foto: Sigi Kiener

München – Endlich! Der miese Vergewaltiger aus dem Englischen Garten scheint geschnappt zu sein.

►Wie die Polizei am Dienstagvormittag bekannt gab, wurde im Zusammenhang mit dem Sex-Überfall auf eine Joggerin nahe der Emmeramsmühle im Dezember ein 27-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

Erste DNA-Spur vom ​Joggerin-Vergewaltiger!
Auf einem Waldweg in Tatortnähe am Stauwehr bei der Emmeramsmühle hängt nach der brutalen Vergewaltigung ein Zeugenaufruf zur Tat vom 18. DezemberFoto: Eric Markuse

Er soll die 45-jährige auf der Isarinsel im Englischen Garten von hinten angegriffen und überwältigt haben. Danach habe er sein bewusstloses Opfer ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt. Als die Frau wieder zu sich kam, schleppte sie sich aus dem Mund blutend und mit zerkratztem Gesicht in ein nahe gelegenes Gasthaus. Sie musste in eine Klinik gebracht werden.

Offenbar hat der Mann nicht nur im Englischen Garten zugeschlagen. Auch eine brutale Vergewaltigung im November 2015 scheint auf das Konto des Mannes zu gehen. Das Opfer damals war eine 29-jährige Frau.

In beiden Fällen wurden übereinstimmende DNA sichergestellt.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen türkischen Asylbewerber, der 2015 nach Deutschland kam und seitdem in einer Münchner Asylunterkunft lebte.

Er befindet sich in Untersuchungshaft. Trotz der erdrückenden Beweislage bestreitet der Tatverdächtige die Taten.

Quelle: BILD

Apr 13

31-Jähriger mit Messer verletzt- Partyszene in Kassel: Dritte blutige Attacke innerhalb eines Monats

Kassel. Zum dritten Mal innerhalb eines Monats ist es in Kassels Nachtleben zu einem brutalen Übergriff von Männern auf Gäste einer Bar beziehungsweise einer Diskothek gekommen. Zuletzt am frühen Samstagmorgen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner verletzten vier Männer, die arabisch gesprochen haben sollen, einen 31-jährigen Mann aus Kassel auf der Partymeile der Friedrich-Ebert-Straße. Sie sollen ihn plötzlich und ohne Vorwarnung angegriffen und ihm mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Bauch, an den Armen, im Nacken und im Gesicht zugefügt haben.

Der Angriff ereignete sich zwischen 3.30 Uhr und 4 Uhr. Das Opfer und auch sein 22-jähriger Begleiter konnten die Tatzeit nicht genauer angeben. Zu dieser Zeit seien sie zu Fuß von der Bürgermeister-Brunner-Straße auf die Friedrich-Ebert-Straße Richtung stadtauswärts eingebogen.

Ohne sich an den genauen Tatort zu erinnern, sei der 31-Jährige kurz darauf von den unbekannten Männern angegriffen worden. Sie hätten dabei sofort ein Messer und ein Gürtel eingesetzt. Wie die beiden berichten, sei alles sehr schnell gegangen. Als der 22-Jährige helfen wollte, wären die Angreifer auch schon in Richtung Ständeplatz geflüchtet.

Den Stichverletzungen nicht bewusst, bestellten sich der 31-Jährige und sein Begleiter zunächst ein Taxi, um in ihre Kasseler Wohnungen zu fahren. Als der Fahrer auf die Verletzungen beim 31-Jährigen aufmerksam wurde, appellierte er an beide, ein Krankenhaus aufzusuchen. Dort wurden schließlich mehrere Verletzungen am Bauch, den Armen, im Nacken und im Gesicht behandelt.

Erst gegen kurz vor 6 Uhr erfuhr die Kasseler Polizei von dem Fall, so der Polizeisprecher. Beamte des Polizeireviers Nord nahmen die Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.

Das alkoholisierte Opfer konnte nur die beiden mit Messer und Gürtel bewaffneten Angreifer vage beschreiben, die anderen beiden hätten von hinten zugeschlagen: Die Angreifer sollen etwa 25 Jahre alt gewesen sein. Während der Täter mit dem Gürtel etwa 1,70 Meter groß war, soll der mit dem Messer ca. 1,85 Meter groß gewesen sein. Der Kleinere trug auffällig rote und grüne Kleidung, der Größere war komplett dunkel gekleidet. Alle vier sollen sich in arabischer Sprache unterhalten haben.

Die Polizei sucht nach wie vor nach den Tätern, die ihre Opfer im März vor der Disco „York“ und der Szenekneipe „FES“ angegriffen haben. Laut Werner gibt es aber keine Zusammenhänge in den drei Fällen.

Ein 29-jähriger Mann aus Bonn war in der Nacht zum Samstag, 18. März, von mehreren Männern vor der Bar „Fes“ krankenhausreif geschlagen worden.

Eine junge Frau aus Kassel und ein junger Mann aus dem Hochsauerlandkreis waren in der Nacht zum Sonntag, 12. März, vor der Diskothek „York“ (früher „New York“) von einer Männergruppe angegriffen und verletzt worden. Die Polizei sucht seitdem sechs bis sieben unbekannte Männer. Auch gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Hinweise in allen Fällen an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.

Quelle: HNA

Apr 13

Verbrechen | Sexualdelikt in Eslohe: Polizei erkennt keine Tötungsabsicht

Auf einem Wanderweg in Eslohe fällt am Sonntagmittag ein Mann eine ahnungslose Frau von hinten an, setzt sich auf sie und zerrt an ihren Kleidern. Jetzt ermittelt die Polizei wegen eines Sexualdeliktes. Bei unserem Foto handelt es sich nicht um den Tatort.

Eslohe.   Nach einer versuchten Vergewaltigung spricht die Familie über ihre Hilflosigkeit. Dabei äußert sie auch Kritik am Verhalten der Polizei.

Nach einem versuchten Sexualdelikt in Eslohe hat die Mescheder Polizei gestern offiziell die unfassbaren Details bestätigt, die Verwandte des Opfers bereits am Sonntagnachmittag gegenüber unserer Zeitung geschildert hatten.

Demnach haben sich am Sonntag gegen 12.15 Uhr in dem beschaulichen Waldstück in Eslohe heftige Szenen abgespielt: Um 12.15 Uhr spaziert eine 45-jährige Frau allein über den Wanderweg E5 in dem Gebiet oberhalb der Sormeckestraße, als sich von hinten ein Mann nähert und sie am hellichten Tag aus heiterem Himmel angreift. Der Mann schlägt die Frau zu Boden, setzt sich auf sie und reißt an ihrer Oberbekleidung. Weil die Frau sich wehrt, beginnt er, sie zu würgen.

Erst als es dem am Boden liegenden Opfer gelingt, geistesgegenwärtig einen Stein zu greifen und damit nach dem Mann zu schlagen, lässt der Täter ab und flüchtet. „Während des gesamten Tatablaufs sprach der Mann nicht ein Wort“, nannte die Polizei gestern in ihrem Pressebericht ein weiteres Detail des Angriffs. In welche Richtung der Unbekannte geflüchtet ist, konnte die Frau nicht beobachten.

Im Wald versteckt

Wie der Neffe des Opfers gegenüber unserer Zeitung mitteilte, hatte sich die 45-Jährige nach dem Angriff im Wald versteckt und ihren Sohn informiert, der sie abgeholt habe. Von Zuhause aus habe man dann die Polizei alarmiert. Von dort wurde die Frau dann mit einem Krankenwagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Sie konnte danach zwar wieder entlassen werden, klagte aber auch gestern noch über starke Kopfschmerzen. Auch psychisch habe der Vorfall deutliche Spuren bei seiner Tante hinterlassen, so der Neffe.

Nach der Tat ermittelt die Polizei, wie bereits gestern berichtet, wegen eines Sexualdeliktes und nicht wegen versuchter Tötung. „Nach den bisherigen Schilderungen des Opfers gehen wir nicht davon aus, dass der Täter eine Tötungsabsicht hatte“, so Polizei-Sprecher Holger Glaremin.

Gesicht mit Schal bedeckt

Der Täter ist nach Mitteilung der Polizei vermutlich zwischen 20 und 30 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß. Er hat braune Augen und eine bräunliche Haut. Konkretere Hinweise habe das Opfer leider nicht machen können, so Glaremin gestern auf Nachfrage. Daher könne er zur möglichen Nationalität nichts sagen.

Fest steht aber: Der Täter trug eine schwarze Jogginghose von Nike, schwarze Turnschuhe, einen schwarzen Kapuzenpullover sowie eine schwarze Bauchtasche mit einem weißen Emblem. Sein Gesicht hatte er während der Tat mit einem schwarzen Schal bedeckt. Zudem hatte er bei der Tat die Kapuze des Pullovers über den Kopf gezogen.

Gefühle der Hilflosigkeit bei der Familie des Opfers

„Eine direkt eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ohne Erfolg“, teilte die Polizei gestern offiziell mit. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen. Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Täter machen? Wem ist die Person auf dem Wanderweg oberhalb der Sportanlage aufgefallen? Gab es am Sonntagmittag Auffälligkeiten in dem Waldgebiet? Hinweise nimmt die Polizei in Meschede unter 0291/90 200 entgegen.

Nicht nachvollziehbar

„Es wäre angebracht gewesen, andere Menschen schnell vor dem geflüchteten Täter zu warnen“, betont er und ergänzt: „Wir können nicht nachvollziehen, warum erst 24 Stunden vergehen müssen, bis die Polizei eine offizielle Mitteilung des Vorfalls veröffentlicht“.

Polizei-Pressesprecher Holger Glaremin hat Verständnis für diese Ansicht. Es sei tatsächlich wünschenswert gewesen, zeitnah eine Öffentlichkeitsfahndung herauszugeben, gibt er dem Neffen des Opfers Recht. Glaremin verweist allerdings auch darauf, dass der Sachverhalt erst in den frühen Abendstunden habe „verifiziert“ werden können, weil die Kriminalpolizei zunächst mit einem anderen Fall beschäftigt gewesen sei.

Auch darüber hatte sich die Familie des Opfers gewundert. Erst um 18 Uhr, vier Stunden nach der Tat, sei die Kripo gekommen und habe die Frau persönlich angehört. „Danach“, so sagt Glaremin, „hätte man sich tatsächlich mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Medien wenden können“. Allerdings sei die Pressestelle am Wochenende nicht besetzt. „Dann muss die Pressearbeit über die Kollegen der Leitstelle zusätzlich zu all den weiteren Aufgaben erfolgen“, so Glaremin.

Mehrere Streifenwagen im Einsatz

Der Pressesprecher betont aber auch, dass seine Kollegen nach dem Vorfall keineswegs untätig gewesen seien und verweist auf die unmittelbar eingeleitete Fahndung, nachdem die Frau den Täter gegenüber den ersten Beamten beschrieben hatte. Daraufhin seien mehrere Streifenwagen zur Suche eingesetzt worden. „Intern“, so Glaremin, „wolle man die Verzögerung bei der Öffentlichkeitsfahndung auf jeden Fall ansprechen“. Fest stehe aber auch: „Aus Sicht der Polizei müssen Täterbeschreibungen wasserdicht sein, bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen.“

Quelle: WP

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