Apr 13

Gruppe überfällt Fußgänger im Volksgarten

FOTO: Archiv

Ein 19 Jahre alter Mann wurde am Dienstagnachmittag im Volksgarten überfallen und dabei so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Eine Gruppe von mehreren Personen hatte das Opfer angegriffen.

Apr 13

Entführungsattacken: Verdächtiger (27) gesteht: „Ich wollte nur f*****“

Eine Zeugin machte Bilder während des Kidnappingversuchs in der Ernest-Thun-Straße in Salzburg. Foto: Markus Tschepp, thinkstockphotos.de

„Ich hatte Flugzeuge im Kopf und wollte nur ficken.“ Das hat jener 27 Jahre alte Verdächtige aus Rumänien gegenüber der Polizei gestanden, der Anfang April versucht hatte, innerhalb von nur wenigen Stunden zwei Frauen in Salzburg in sein Auto zu zerren. Der mutmaßliche Täter sitzt mittlerweile in der Justizanstalt Salzburg in U-Haft.

Wie der Verdächtige gegenüber Beamten weiter ausführte, will er im ersten Fall  sein Opfer eine 21-Jährige für eine Prostituierte gehalten haben. Der Mann hatte die junge Frau auf Höhe einer Tankstelle in der Sterneckstraße angesprochen, soll die Deutsche danach angegriffen und versucht haben, sie ins Auto zu zerren. Sie wehrte sich jedoch aus Leibeskräften und konnte fliehen. Der Rumäne selbst erklärte den Beamten, die 21-Jährige sei „durchgedreht“, als er gesagt habe, was er von ihr wolle. Er habe versucht, die Frau zu beruhigen. Da sie jedoch auf ihn eingeschlagen habe, sei er mit seinem Auto geflüchtet.

27-Jähriger bestreitet Entführungsabsicht

Der zweite Angriff  fand in der Nähe einer Tiefgarage in der Ernest-Thun-Straße statt. „Nur als Vorwand“ habe er sein Opfer eine Taiwanesin aus dem Wagen heraus nach dem Weg in Richtung Trimmelkam gefragt, um danach seine eigentliches Begehr zu äußern. So stellte er der Frau die Frage, „ob sie mit ihm wörtlich ausgedrückt ‚ficken‘ wolle“, so die Polizei via Aussendung. Daraufhin kam es zum Handgemenge zwischen den beiden, das Opfer wehrte sich und schrie, woraufhin der Verdächtige es mehrmals schlug und die Frau an den Haaren riss. Eine Entführungsabsicht bestreitet der 27-Jährige jedoch.

Bei dieser Tiefgarage in der Ernest-Thun-Straße kam es zum Entführungsversuch an der 27-Jährigen. (Bild: MARKUS TSCHEPP)
Bei dieser Tiefgarage in der Ernest-Thun-Straße kam es zum Entführungsversuch an der 27-Jährigen.
Foto: MARKUS TSCHEPP

Drittes Opfer des Verdächtigen ausgeforscht

Überdies kam auch noch ein dritter ähnlich gelagerter Fall ans Tageslicht. So konnte die Exekutive eine weitere Frau ausforschen, die sich am 2. April gegen 5.30 Uhr per Taxi vom Hanuschplatz zu ihrer Wohnung fahren ließ. Sie erklärte den Beamten, dass der Verdächtige erst das Taxi und nach dem Aussteigen sie zu Fuß verfolgt habe. Das Opfer wusste sich jedoch zu helfen und sprach den Lenker eines vorbeifahrenden Autos an. Sie erklärte ihm, dass sie verfolgt werde. Der Fahrer ließ die Frau daraufhin in den Pkw steigen. Der Verdächtige ergriff die Flucht. Später konnte das Opfer den 27-Jährigen eindeutig als seinen Verfolger identifizieren.

Verdächtiger (27) gesteht: "Ich wollte nur f*****" (Bild: APA/dpa)
Foto: APA/dpa

Der Rumäne wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg wegen versuchten Raubes, versuchter Freiheitsentziehung, versuchter Nötigung und Sachbeschädigung angezeigt. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Quelle: Krone

Apr 12

Ein Jahr Haft auf Bewährung: Gericht lässt Sex-Täter aus Altstadt-Disko laufen

Tatort „Kulisse“: Hier passierte die Sex-Attacke
Foto: Meike Wirsel

Düsseldorf – Fiese Sex-Attacke in der Düsseldorfer Altstadt! Manuela L. (48) feierte mit zwei Freundinnen in der Altstadt-Disko „Kulisse“ bis in den frühen Morgen. Als sie zur Toilette ging, passierte es.

Von hinten wurde ihr der Mund zugehalten, mit Gewalt bugsierte ein Mann sie in eine Kabine des Herren-Klos. Dort öffnete er seine Hose, begann mit sexuellen Handlungen.

Azad R.
Azad R. fiel auf der Toilette über eine Frau her

Als das Handy des Täters klingelte, war er einen Moment abgelenkt – das Opfer floh.

Am Dienstag stand Iraker Azad R. (29) wegen sexueller Nötigung vor einem Schöffengericht. „Mein Verhalten war nicht in Ordnung“, gab er an. Aber an Einzelheiten könne er sich wegen seines Alkohol-Pegels nicht erinnern.

Quelle: BILD

Apr 12

Gruppenvergewaltigung: Schwarzafrikaner schänden Frau im Monbjioupark | Bern

Symbolbild

Eine Frau ist am späten Samstagabend in der Stadt Bern BE Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung durch drei unbekannte Wirtschaftsflüchtlinge geworden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen.

Die Frau war am Samstag, zwischen 22.15 und 23.15 Uhr, vom Hirschengraben her im Bereich des Monbjiouparks auf dem Trottoir der Monbjioustrasse unterwegs, als sie von drei unbekannten Migranten angegangen wurde.

Sie wurde wie Vieh in den Park gezerrt, als die Gruppe mit ihr fertig war, ging sie einfach weg

Gemäss aktuellen Kenntnissen wurde die Frau in der Folge brutal in den Monbjioupark gezerrt und dann einfach von der Gruppe Afrikaner vergewaltigt. Die Täter gingen als sie fertig einfach. Nach der Tat begab sich die Frau nach Hause und alarmierte die Polizei.

Täter mit Rasterfrisur, ein anderer hatte eine Glatze, der Dritte eine auffällige Zahnlücke

Die drei Unbekannten werden alle als dunkelhäutig beschrieben. Ein Mann soll eine kurze Rastafrisur mit einem Stirnband getragen haben. Ein zweiter Mann hatte eine Glatze und eine auffällige Zahnlücke.

Zeugen gesucht

Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen. Personen, die Angaben zu den unbekannten Männern machen können oder zum genannten Zeitpunkt am Samstagabend beim Monbjioupark verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Nummer +41 31 634 41 11 zu melden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 12

Eskalation nach Sex-Attacke im Bus

Wüste Szenen in Nandlstadt: Verprügelter Fahrer, verletzte Polizisten, demoliertes Schaufenster, Asylbewerber in Gewahrsam

(ty) Gestern gegen 18.20 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle in Erding der Notruf eines Busfahrers. Der Mann erklärte, dass er gerade von einem Fahrgast geschlagen worden sei. Daraufhin wurde sofort die Einsatzzentrale der Polizei verständigt und eine Streifenbesatzung der Inspektion Moosburg losgeschickt. Die Beamten wussten freilich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die Situation dann in Nandlstadt eskalieren sollte.

Vor Ort stellte sich nach Angaben eines Polizei-Sprechers heraus, dass ein 32-jähriger Asylbewerber aus München beim Einsteigen in den Bus eine 34-jährige aus Nandlstadt bedrängt und begrapscht hatte. Die Frau, so wird gemeldet, verbat sich das lautstark und wurde daraufhin weiter angepöbelt. „Fahrgäste und der Busfahrer kamen der Frau zu Hilfe“, heißt es im Polizeibericht. „Der Täter und seine zwei Begleiter hatten sich beim Eintreffen der Streife aus Moosburg bereits entfernt.“

Der 32-Jährige und ein 28-jähriger Asylbewerber aus Unterhaching wurden von den Gesetzeshütern in der Nähe des Tatorts, in Nandlstadt, gestellt. Bei der Befragung habe der 32-Jährige die angerückten Polizisten ebenso beleidigt wie zwei weitere Beamte der Inspektion Moosburg, die auf der Heimfahrt vom Dienst zur Unterstützung vorbeikamen.

Bei seiner vorläufigen Festnahme habe sich der 32-Jährige heftig widersetzt; er soll nach den Polizisten getreten und gegen sie gespuckt haben. „Nun mischte sich auch der jüngere ein und wollte einem Platzverweis nicht nachkommen“, heißt es weiter. „Er schlug mit der Faust eine Schaufensterscheibe ein und verletzte sich dabei an der Hand.“

Nach Angaben der Polizei konnte „unter erheblicher Gegenwehr“ sowie mit weiteren personeller Unterstützung der Inspektion Freising letztlich „die Situation bereinigt und die Täter festgesetzt werden“. Auch der 33-jährige Bruder des Hauptbeschuldigten musste noch in Gewahrsam genommen werden – er war zum Ort des Geschehens gekommen und mischte sich ein. Zudem hatte er ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 25 Zentimetern im Hosenbund stecken, das aber nicht zum Einsatz gekommen sei.

Neben den Polizisten waren der Rettungsdienst mit Notarzt zur Versorgung des verletzten Asylbewerbers und die Feuerwehr Nandlstadt zur Verschalung der demolierten Schaufensterscheibe im Einsatz. Eine 29-jährige Polizeibeamtin und ihr 52-jähriger Kollege, beide von der Inspektion Moosburg, wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Quelle: Pfaffenhofen Today

Apr 12

Gang bedroht Bistroangestellten mit Pistole – Zeugen gesucht

Symbolbild

Drei Wirtschaftsflüchtlinge haben am Samstagmorgen (8. April) einen Überfall auf sein Restaurant in Leverkusen-Opladen begangen. Mit aus aufgebrochenen Spielautomaten erbeutetem Bargeld flüchteten die Täter.

Laut Angaben des 25-Jährigen klopften gegen 8 Uhr drei Männer an die Tür des an der Fritz-Henseler-Straße gelegenen gastronomischen Betriebes. „Ich habe den Männern aufgeschlossen. Einer hat mich dann sofort mit einer Pistole bedroht“, erklärte der Geschädigte später bei der Anzeigenaufnahme. „Seine Komplizen haben dann zwei Spielautomaten aufgebrochen und das Geld eingesteckt“, ergänzte der Überfallene.

Mit ihrer Beute rannten die drei Täter in Richtung der Bonner Straße weg. Der Bistroinhaber beschrieb die Flüchtigen als etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß und ungefähr 30-40 Jahre alt. Sie hatten dunkle kurze Haare, waren von schlanker Statur und sollen südländischer Abstammung sein. Der bewaffnete Räuber hat laut Zeugenbeschreibung einen kurzen dunklen Bart. Zur Tatzeit waren sie mit blauen Jeanshosen und dunklen Oberteilen bekleidet. Zwei Täter hatten jeweils einen Rucksack bei sich.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 14, Telefonnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. (he)

Quelle: Truth24.net

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Apr 12

Massive sexuelle Übergriffe auf Mädchen im Freizeitbad Werl

Zu massiven sexuellen Übergriffen gegen junge Mädchen ist es am Sonntagnachmittag im Freizeitbad Werl gekommen.

Wie die Kreispolizei Soest berichtet, wurden auf der Rutsche des Familienbades an der Höppe gegen 16.30 Uhr  insgesamt 4 Mädchen aus Hamm – zwischen 11 und 14 Jahren alt – von 3 jungen Flüchtlingen „unsittlich berührt“, konkret sie wurden massiv begrapscht.

Die 16- bis 19 jährigen Männer suchten während des Rutschens Körperkontakt zu den jungen Mädchen. Dann gingen sie auf Tuchfühlung, umklammerten die Mädchen sogar. Die Schülerinnen reagierten genau richtig und wandten sich umgehend an die Aufsicht. Diese wiederum stellte die jungen Männer und rief unverzüglich die Polizei hinzu, die die Tatverdächtigen kontrollierte und Strafanzeigen fertigte.

Laut Polizei handelt es sich um einen 17-Jährigen aus Mali sowie zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 16 und 19 Jahren. Alle drei wohnen in Werl.

Quelle: Rundblick Unna

Apr 12

Somalier gefasst: Brutale Sex-Attacke bei Innsbrucker Tankstelle

Foto: APA/Hans Punz (Symbolbild)

Brutale Sex-Attacke in Innsbruck in der Nacht auf Sonntag! Ein Somalier (19) verfolgte eine 22-Jährige bis zu einer Tankstelle in der Haller Straße dort verprügelte er sie und riss ihr regelrecht die Kleider vom Leib. Autofahrer beobachteten den Angriff und schlugen Alarm. Eine Polizeistreife überwältigte den Sextäter.

Es ist der Albtraum jeder Frau, der spät in der Nacht für die Innsbruckerin wahr wurde. Die 22-Jährige war gegen 2.30 Uhr auf dem Weg zum Nightliner, als sie in der Haller Straße plötzlich von einem Somalier angesprochen wurde. Er bat sie angeblich um Feuer. „Die Frau bekam es dann offenbar mit der Angst zu tun und lief sofort zur nahe gelegenen Tankstelle. Dort klopfte sie an die Scheiben, doch die Tankstelle war bereits geschlossen“, schildert Chefermittler Ernst Kranebitter von der Innsbrucker Kripo.

Somalier verfolgte 22-Jährige

Dann nahmen die Höllenqualen ihren Lauf. Der Somalier hatte die junge Frau verfolgt. „Laut ersten Erkenntnissen hat er die Frau ausgezogen und versucht sie zu vergewaltigen. Beide waren im unteren Bereich bereits nackt“, erklärt Kranebitter weiter. Vorbeifahrende Autofahrer hätten die brutale Tat beobachtet, einer habe sogar gesehen, wie der 19-Jährige sein Opfer geohrfeigt hat. Die Zeugen schlugen sofort Alarm.

Glück im Unglück: Laut dem Chefermittler war zufällig eine Streife in der Nähe. „Als die Beamten eintrafen, ist der Mann noch auf der Frau gelegen“, sagt Kranebitter. Die Polizisten mussten den mutmaßlichen Sextäter von der 22-Jährigen regelrecht runterreißen.

Viele Schürfwunden und Kratzspuren am Hals

Die geschockte Frau musste folglich stundenlang in der Klinik behandelt werden. Sie erlitt laut Kranebitter jede Menge Schürfwunden, unter anderem an den Beinen und Armen. Zudem wies die junge Innsbruckerin Kratzspuren am Hals auf. Der Somalier wurde an Ort und Stelle festgenommen.

Quelle: Krone

 

Apr 12

Asylverfahren: „Alterslüge“ kostet drei Millionen Euro

Foto: /Grafik

Fast eintausend angeblich minderjährige Flüchtlinge schwindelten bei der Altersangabe.

18 – das ist die magische Zahl im Asylverfahren. An ihr entscheidet sich, ob Flüchtlinge in Massenquartieren oder Wohngruppen untergebracht werden, ob sie ihre Familie nach Österreich holen dürfen, und welche Bildungschancen sie haben. Für Minderjährige gelten nämlich besondere Bestimmungen. Grund genug für immer mehr Flüchtlinge, beim Alter zu schummeln.Bei 2252 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen hatte das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) im Vorjahr den begründeten Verdacht, dass ihre Altersangaben erfunden sind. In 41 Prozent der Fälle bestätigte sich das. Bei den durchgeführten Tests wurden laut Innenministerium 919 Personen als volljährig eingestuft. 2015 waren es noch 832. Das Problem: Die „Alterslüge“ kommt den Staat richtig teuer. Jedes Gutachten kostet rund 870 Euro. Alleine für 2016 bedeutet das Kosten von etwa 2,9 Millionen Euro, wie sich aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Team Stronach ergibt.Polizeigewerkschafter werfen der Regierung Untätigkeit vor. Bereits im Vorjahr wurden die Missstände im Kabinett des Innenministers sowie beim zuständigen Landesrat in NÖ deponiert. Damals gab es aber noch die Erwartung, dass mit dem Rückgang der Asylanträge sich das Problem ohnedies in Luft auflöse. Offenbar eine Fehleinschätzung. Denn in Traiskirchen zeige sich noch immer das selbe Bild. „Männer, die augenscheinlich viel zu alt sind, versuchen, als Minderjährige ins System zu kommen“, berichtet ein Beamter. Nicht selten würden sich Flüchtlinge, die den 25er bereits überschritten haben, als Minderjährige ausgeben. „Bei augenscheinlichen Fällen könnte man sich die teure Altersfeststellung sparen und stattdessen einen Amtsarzt entscheiden lassen“, fordert der oberste FSG-Polizei-Personalvertreter in NÖ, Martin Noschiel.

Grafik, Foto: APA… Foto: /Grafik

Vorteile für Junge

Es habe sich herumgesprochen, dass Jugendliche bevorzugt behandelt werden. Aus Sicht der Flüchtlinge ist der Versuch, sich jünger zu machen, nachvollziehbar. Minderjährige werden etwa nicht in jene Länder zurückgeschoben, in denen sie erstmals in die EU einreisten. Zudem können die Eltern rasch nachgeholt werden.

Im Innenministerium verweist man darauf, dass die Altersfeststellungen gesetzlich verankert sind (siehe Zusatzbericht). Notwendig sind mehrere medizinische Untersuchungen. „Es ist klar, dass entsprechende Gutachten im Asylverfahren vorausgesetzt sind“, sagt Sprecher Karl-Heinz Grundböck. Die Volljährigkeit müsse rechtsstaatlich abgesichert sein. Und Rechtsstaatlichkeit koste eben Geld.

Konsequenzen für das Asylverfahren hat die „Alterslüge“ keine. „Es gibt keine automatischen Rechtsfolgen“, bestätigt Grundböck. „Die allgemeine Glaubwürdigkeit wird aber nicht gestärkt.“ Allerdings drohen nun bis zu 5000 Euro Strafe, wenn man durch falsche Angaben zu einem Aufenthaltstitel kommt.

„Strafen werden in den Verfahren einiges verkomplizieren“, meint hingegen Anny Knapp, Obfrau des Vereins Asylkoordination. Sie glaubt, dass man mit Beratungen mehr erreichen kann. Generell sei die Anzahl jener, die „eindeutig volljährig“ seien, nicht groß, widerspricht sie der Polizei. Vielmehr berichtet sie von Fällen, bei denen Jugendliche angeben, 15 zu sein, ihnen aber nicht geglaubt werde. Das teure Gutachten ergebe dann ein Alter von 16. „Viele werden zur Altersfeststellung geschickt, obwohl klar ist, dass sie noch minderjährig sind.“Andere Experten kritisieren, dass die Verfahren zum Standardfall verkommen seien, obwohl sie das letzte Mittel sein sollten. Jeder, der aussehe wie 16, werde getestet. Zudem sei eine präzise Altersangabe auch mit Gutachten nicht möglich. Und auch wenn jemand über 18 sei, betont Knapp, „ist er ja nicht schlagartig selbstständig“. Sie fordert deshalb auch eine psychologische Beurteilung der Betroffenen.

Im Vorjahr haben insgesamt 42.285 Menschen in Österreich um Asyl angesucht. 3900 Anträge wurden von unbegleiteten Minderjährigen gestellt. Bei 2252 Asylverfahren hatten die Asylbeamten Zweifel an den Angaben der jungen Flüchtlinge, 919 wurden untersucht und für volljährig erklärt. 285 Anträge wurden von jungen Afghanen unter 14 Jahren gestellt – die mit Abstand größte Gruppe. Auch bei den 14- bis 18-Jährigen lagen Afghanen mit 2161 Anträgen ganz vorne, gefolgt von jungen Pakistani (309). Unbegleitete minderjährige Syrer kamen im Vorjahr 130 nach Österreich.

Quelle: Kurier

Apr 12

Panoramapark: Angst auf dem Spielplatz – Mütter fühlen sich von Jugendgruppe bedroht

Erneut kam es im Panoramapark zum Polizeieinsatz.
Foto: privat

Bonn – Verstärkte Polizeipräsenz, regelmäßige Kontrollaktion, Rückgang der Straßenkriminalität: Doch Ruhe ist in Bad Godesberg immer noch nicht eingekehrt!

Erst Anfang April fühlten sich Mütter mit kleinen Kindern im Panoramapark von etwa 20 Jugendlichen bedroht, die sich am frühen Nachmittag auf den Spielgeräten breitgemacht hatten.  „Wir sind dann vor denen regelrecht geflüchtet“, erzählt eine der Frauen.

Plötzlich seien drei Streifenwagen gekommen, berichtet eine andere Mutter.  „Die haben sich bestimmt eine Stunde lang mit denen beschäftigt“, erklärt sie.  Die Beamten nahmen die Personalien der 20 Jugendlichen auf und ermahnten sie.

Nur mit Pfefferspray raus

Irene P. (74, Name geändert) bekam den Vorfall mit. „Wir beobachten sehr oft, dass der Park regelrecht belagert ist“, erzählt sie. „Abends geht meine Tochter nicht mehr ohne Pfefferspray mit dem Hund raus.“

80-Jähriger vor Füße gespuckt

Die 74-Jährige berichtet von einem schockierenden Fall, der sich vor dem Bad Godesberger Kinopolis abspielte. „Eine 80-jährige Freundin wollte ins Kino und bat eine Gruppe Jugendlicher sie vorbeizulassen – sie haben ihr dann vor die Füße gespuckt und sie beschimpft: »Dreckige Deutsche, uns gehört hier doch bald sowieso alles«.“

Bad Godesberg – die Angst will nicht gehen. Seit der tödlichen Prügelattacke auf Niklas (17) im Mai letzten Jahres fühlen sich viele Bad Godesberger nicht mehr sicher. Und das, obwohl in ihrem Viertel in 2016 zum Beispiel die Straßenkriminalität um 111 auf 1667 Fälle zurückgegangen ist.

Polizei regelmäßig unterwegs

Kurpark, Arcadia-Passage, Innenstadt, Koblenzer Straße. Das sind die typischen Anlaufstellen für die Polizei, dort versammeln sich Jugendliche, oft in großen Gruppen. Seit es wärmer ist, ist auch der Panoramapark wieder Treffpunkt, so ein Beamter.

Auch Schulhöfe kontrolliert

„Im Rahmen des Präsenzkonzeptes werden die Parks immer kontrolliert“, erklärt Polizeisprecher Simon Rott. So wurden am 1. April im Kurpark 16, im Panoramapark fünf Personen kontrolliert. Die Beamten nahmen aber auch eine Godesberger Gaststätte unter die Lupe sowie Schulhöfe.

Cornelia Junker (68) ist mit ihrem Enkel auf dem Spielplatz des Panoramaparks. „Ich weiß, dass es hier immer wieder zu Begegnungen mit Jugendlichen kommt“, erzählt sie.  Angst hat sie aber nicht.

„Seit Niklas’ Tod heißt es, es sei in Bad Godesberg bedrohlich. Das ist ein tragischer Fall, aber ich fühle mich hier sicher. Zumal seitdem deutlich mehr Polizei im Einsatz ist“, so die 68-Jährige.

„Ich finde es nicht schlimmer oder besser als früher“, sagt Informatiker Marco Claus (38). „Ich weiß allerdings nicht, was abends los ist.“

Rondell kein Treff mehr

Der Polizeidruck ist auch am Rondell zu spüren, wo sich vor Niklas’ Tod immer viele Jugendliche trafen. „Abends ist hier seitdem keiner mehr“, erzählt Aslan Müslüm (26), Mitarbeiter im dortigen Kiosk. „Es ist wie ausgestorben.“

Quelle: Express

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