Apr 10

Sex-Attacke auf 22-Jährige in Innsbruck

© zeitungsfoto.at

Ein 19-Jähriger aus Somalia soll Sonntag früh in Innsbruck versucht haben, eine 22-jährige Einheimische zu vergewaltigen. Aufmerksame Bürger wurden auf den Angriff des Mannes aufmerksam, als sie mit ihrem Auto am Tatort vorbeifuhren. Sie alarmierten umgehend die Polizei, die eine Minute später eintraf und der Frau zur Hilfe kam. Der 19-Jährige wurde festgenommen, teilte die Polizei mit.Die Attacke auf die 22-Jährige erfolgte kurz vor 2.30 Uhr. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt, die Polizei verwies auf umfangreiche Erhebungen.

Quelle: oe24

Apr 10

5000 Euro Belohnung für Hinweise | Entsetzen in Felm: Pony „Goldi“ zu Tode gequält

Ein Tierschänder fügt einem Pony grausame Verletzungen zu. Das Tier musste eingeschläfert werden.

Felm | „Das schlimmste an der Sache ist nicht mal, dass mein Pony jetzt tot ist, sondern, dass es totgequält wurde“, beschreibt Caro Honerlagen ihren Gemütszustand. In der Nacht vom 17. auf den 18. Februar ist ein Unbekannter in den privaten Pferdestall in Felm (Kreis Rendsburg-Eckernförde) eingedrungen, hat sich das deutsche Reitpony der 26-Jährigen genommen und es mit einem Gegenstand traktiert. Seitdem fragt sich Honerlagen jeden Tag, wie jemand zu so etwas fähig ist. Mittlerweile sei die Familie sich sicher, dass die Tat am Abend und nicht in der Nacht passiert sein muss.

„Zwischen 21 und 22 Uhr hat mein Vater ein sehr lautes Geräusch gehört und daraufhin auch aus dem Fenster geschaut, leider aus dem falschen“, so Honerlagen. Hätte ihr Vater aus dem hinteren Fenster geschaut, dann hätte er den Täter mit großer Wahrscheinlichkeit gesehen. Denn dieser ist ein großes Risiko eingegangen. Die Pferdekoppel ist umringt von Wohnhäusern. Der Täter hatte das Pony aus seiner Box herausgeführt und es vermutlich in dem Paddock hinter der Box an den Hinterbeinen festgebunden und es dann mit Gegenständen schwer missbraucht. Am nächsten morgen fand Nico Godbersen, der Vater der Ponybesitzerin das schwer verletzte Tier am Tatort, außerhalb der Box und rief sofort den Tierarzt und seine Tochter an.

„Ich war gleichzeitig mit dem Tierarzt auf dem Hof und meine „Goldi“ stand da in einer Schockstarre. Das Pony wurde umgehend in eine Klinik gebracht, wo die Ärzte zunächst nur die Verletzungen im Vaginalbereich feststellten. „Die waren noch oberflächlich und sie wollten die Verletzungen nähen.“ Die Mediziner untersuchten den Analbereich und stellten fest, dass der gesamte Darm abgerissen war und alles, was sonst vom Darm abtransportiert werden würde, war im Bauchraum des Tieres. „Da war dann auch Schluss, so Honerlagen. „Goldi“ wurde eingeschläfert, die Verletzungen waren zu stark.

Die Verletzungen wurden dem Tier mit einem langen Gegenstand zugefügt. Der Täter muss enorme Gewalt angewendet haben, wie der behandelnde Arzt feststellte. Caro Honerlagen war während des Klinikaufenthaltes die ganze Zeit bei ihrem Pferd, das sie seit 15 Jahren besaß. „Ich hatte schon geahnt, dass es etwas Schlimmes ist, weil sie solche Schmerzen hatte, das konnte nicht nur von äußeren Verletzungen stammen.“

Honerlagen versucht immer wieder den Tathergang zu rekonstruieren. „Goldi“ steht zwischen zwei anderen Ponys, die nicht verletzt wurden. Die Ponybesitzerin ist sich sicher, dass er „Goldi“ gewählt hat, weil sie am zutraulichsten war. Honerlagen glaubt, dass der Täter das Pony aufgehalftert und hinten aus dem Stall geführt habe und es dann aber nicht wieder hineingestellt hat. „An dem Halfter war der falsche Strick befestigt.“ Anschließend hatte der Täter Halfter und Strick wieder zurückgelegt, das Pony ließ er draußen stehen.

Waren ein eingespieltes Team: Caro Honerlagen und ihre „Goldi“ (li.).
Waren ein eingespieltes Team: Caro Honerlagen und ihre „Goldi“ (li.). Foto: Privat

 

Das Wohnhaus der Eltern liegt direkt am Stall, der Hof kann nicht befahren werden, ohne, dass man ein Wohnhaus passieren muss. Von dem Ort, wo der Missbrauch stattgefunden hat, sind es keine 100 Meter zum Nachbarhaus. „Man kann von hier sehen, was bei den Nachbarn im Fernsehen läuft, so Honerlagen. Das Haus der Eltern, was direkt am Stallgebäude liegt, hat zwei Eingänge. „Wir benutzen immer den Hintereingang, von dort kann man genau auf das Paddock gucken, es war reiner Zufall, dass der Täter an diesem Abend nicht gesehen wurde.“ Zudem seien alle Nachbarn zu Hause gewesen. Im Normalfall suchen die Täter sich ihre Opfer auf abgelegenen Koppeln.

Die Polizei sucht jetzt nach Hinweisen. „Wir bauchen Beweise, Zeugenaussagen, alles, was hilfreich sein kann, um das Mosaik zusammenzufügen“, erklärt der Pressesprecher der Polizeidirektion Neumünster, Rainer Wetzel. Außerdem haben die Eigentümer des Ponys sich entschieden, für Hinweise, die zur Ermittlung der oder des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro auszuloben. Die Hinweise können an das Polizeibezirksrevier Rendsburg unter Tel. 04331/208202 übermittelt werden.

Für Caro Honerlagen ist der Schreck noch nicht vorbei. Sie hat Angst, dass der Täter wieder kommt. „Wenn jemand so offensichtlich das Risiko sucht, dann würde es mich nicht wundern, wenn der das nochmal probiert“. Dies hätten ihr andere Betroffene erzählt.

Vor vier Wochen gab es einen ähnlichen Fall in Pries. Honerlagen sieht dort einen Zusammenhang und auch die Polizei kann einen Zusammenhang nicht ausschließen. „Natürlich liegt es nahe, dass hier die gleiche Person oder Personen am Werke war, aber wir bauchen Beweise, Mutmaßungen nützen uns da leider nichts“, so Wetzel.

Quelle: SHZ

Apr 09

Wirtschaftsflüchtling sticht Mann (48) bei Fußballspiel Messer in Rücken

Symbolbild

Aus einer Schimpferei am Spielfeldrand wurde blutiger Ernst, auf dem Parkplatz rammte der Kosovare einem Mann hinterrücks ein Messer in die Lunge | Hamburg

Ein 50-jähriger Kosovare und dessen Sohn, ein 14-jähriger Deutscher, stehen im Verdacht, Dienstag Abend im Rahmen eines Fußballspiels mit einem 48-Jährigen in Streit geraten zu sein. Anschließend soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Personen gekommen sein, in deren Verlauf der 50-Jährige den 48-Jährigen mit einem Messer verletzt haben soll. Die Mordkommission (LKA 41) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Im Rahmen eines Fußballspiels kam es am Spielfeldrand zwischen Vater, Sohn und dem späteren Geschädigten zu Streitigkeiten und Beleidigungen. Der Streit verlagerte sich nun auf einen Parkplatz. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Geschädigte einen Stich in den Rücken erhielt. Hierdurch erlitt der 48-Jährige eine Lungenverletzung.

Großfahndung mit Hubschrauber brachte den Erfolg, die beiden Täter wurden gestellt

Zeugen wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam und kamen dem Geschädigten zu Hilfe, woraufhin die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten. Im Umfeld des Tatortes wurde mit dem Polizeihubschrauber, acht Funkstreifenwagen und unter Einsatz eines Diensthundes nach den beiden Tätern gefahndet. Die beiden Tatverdächtigen konnten letztlich von Einsatzkräften an ihrer Wohnanschrift angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Der Geschädigte wurde notoperiert. Lebensgefahr besteht aktuell nicht mehr. Der 50-Jährige wird einem Haftrichter zugeführt. Sein Sohn wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Quelle: Truth24.net

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Apr 09

Terror-Augenzeuge: „Der Lastwagen raste auf Mutter mit Kind zu – ich kam zu spät“

Der Bar-Besitzer Gabriel blickt auf niedergelegte Blumen am Anschlagsort
FOCUS Online

Es ist Freitagnachmittag, kurz vor 15 Uhr. Bar-Besitzer Gabriel sitzt mit seinem Geschäftspartner Alex in seinem „Cafe Bel Mondo“ in der Stockholmer Innenstadt.

Sie trinken Espresso, reden über ein bevorstehendes Geschäftstreffen. Gabriel sitzt mit dem Rücken zur beliebten Einkaufsstraße Drottninggatan. Plötzlich unterbricht Alex das Gespräch. „Da rennen Menschen durch die Straße und schreien. Verdammt, was ist da los?“ Die beiden Männer stürzen nach draußen und werden Zeugen, wie der Attentäter seine ersten Opfer überfährt.

Das „Cafe Bel Mondo“ liegt nur einen Häuserblock entfernt vom Tapas Restaurant „Caliente“. Hier stahl der Stockholmer Attentäter gegen 14.50 Uhr einen Brauerei-Lastwagen. Dann fuhr er die Einkaufsstraße Drottninggatan entlang, auf der sich zu diesem Zeitpunkt hunderte Menschen aufhielten. Auf seinen ersten Metern, vorbei am „Cafe Bel Mondo“ und über die Kreuzung zur „Olof Palme Gate“, überfuhr er vier Menschen, wie Bar-Besitzer Gabriel berichtet.

„Ich nahm das Kind auf den Arm, es weinte“

„Ich sah, wie der Lastwagen an meinem Restaurant vorbei raste. Er war schnell, Tempo 80 bestimmt“, sagt Gabriel. Der 29-Jährige wendet seinen Blick die Straße runter, in Fahrtrichtung des Lastwagens. An der Kreuzung sieht er gerade noch, wie eine Mutter, an ihrer Hand ein kleines Mädchen, mit einem Kinderwagen über die Straße läuft. Gabriel, selber seit elf Monaten Vater, bleibt das Herz stehen.

„Der Lastwagen hielt genau auf die Mutter zu. Ich bin losgerannt, aber es war zu spät. Der Wagen erwischte die Mutter mit ihrem Kinderwagen. Aber er verfehlte das kleine Mädchen. Es blieb am selben Ort stehen. Ich kam Sekunden danach. Ich nahm das Kind auf den Arm, es weinte.“

Angst um Frau und sein Kind

Sofort wird Gabriel umringt von weiteren Augenzeugen. Sie blicken auf die Mutter, sie liegt auf dem Asphalt, das Gesicht blutrot, sie spuckt, blubbert. Eine Frau fragt nach dem Kind auf Gabriels Arm. Er erklärt, wen er da auf dem Arm hat. „Ich habe das Kind der Frau übergeben. Ich wollte der Mutter helfen. Sie sah furchtbar aus. Doch ich hatte Angst, dass ich alles noch schlimmer mache. Deshalb habe ich den Notruf gewählt.“

Es dauert nur wenige Minuten, bis mehrere Notärzte am Tatort eintreffen. In der Straße rund um Gabriels Bar liegen vier Menschen. Und der Lastwagen rast weiter.

Gabriel weiß nicht, ob die Frau überlebt hat

Gabriel bekommt Angst um seine Frau und sein Kind. Denn sie wollen ihn besuchen und wie so oft den Drottninggatan entlanglaufen. Panisch tippt er Nachrichten via Whatsapp an sie und seine ganze Familie. „Terror Attacke“. „In Drottninggatan.“ „Bleibt alle zuhause.“ „Terror, Terror“.

Er selber wird von eintreffenden Polizeibeamten in sein Restaurant geschoben, muss alle Türen zur Drottninggatan schließen, zu einem Hinterausgang fliehen er und seine Gäste. „Zu diesem Zeitpunkt habe ich das erste Mal um mich selber Angst bekommen. Ich dachte: ‚Was, wenn es mehrere Attentäter sind.‘“ Doch es bleibt bei dieser einen Wahnsinnstat.

FOCUS Online

Am Tag danach steht Gabriel wieder in seinem Restaurant, serviert seinen Gästen Milchkaffee und Zimt-Rollen. Er denkt an die Mutter, das junge Mädchen. Er weiß nicht, ob die Frau überlebt hat, die Polizei konnte ihm keine Auskunft geben. „Ich wünsche ihr alles Gute. Es wäre schlimm, wenn auch sie zum Opfer dieses Terroristen geworden ist.“

Quelle: Focus

Apr 09

Gericht verbietet Abschiebung nach Bulgarien

Eine Abschiebung nach Bulgarien ist nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts nicht mehr möglich.
Quelle: Uwe Dillenberg (Archiv)

Hannover. Dies sei unanfechtbar und zeitlich unbefristet, solange sich die Situation in Bulgarien nicht grundlegend ändert, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag.

Schutzberechtigten drohe in Bulgarien die Obdachlosigkeit und ihnen fehle faktisch der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu staatlichen Sozialleistungen, urteilte das Gericht. Eine Abschiebung des Flüchtlings würde seine Existenz bedrohen und zu einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlungen führen. Der junge Mann hatte in Bulgarien Asyl erhalten, die Familie war dann aber nach Deutschland weitergereist.

In Fällen anerkannter Flüchtlinge könne nicht auf die für große Teile der bulgarischen Bevölkerung ebenfalls schwierige Lage verwiesen werden, entschied das Gericht. Denn Flüchtlinge hätten keine Sozialkontakte, könnten nicht auf familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zurückgreifen und seien weitgehend auf sich alleine gestellt. (Az. 15 B 2468/17)

Quelle: HAZ

Apr 09

Arabermob geht auf Frauen und Männer los | alle größeren Städte Deutschlands sind betroffen

Aggressiver Arabermob wie täglich in allen größeren Städten Deutschlands, hier mal in Pforzheim. Muslimische Wirtschaftsflüchtlinge ziehen in Horden durch die Städte und belästigen Mädels und schlagen sich mit den Männern, oft stechen sie mit Messern zu

https://www.youtube.com/watch?v=eoi1byautuE

Quelle: Truth24.net

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Apr 09

Im Garten beobachtet: 25- Jähriger onanierte vor Kinderbetreuerin

Foto: dpa-Zentralbild/Matthias Hiekel

Weil er sich neben einem Kindergarten im niederösterreichischen Baden selbst befriedigt hat, ist am Montag ein junger Bulgare vorübergehend festgenommen und in der Folge angezeigt worden. Der 25- Jährige gab laut Stadtpolizei zu Protokoll, dass ihm während Arbeiten im Garten eines Nachbarhauses eine Betreuerin aufgefallen sei. Die Beobachtung der Frau habe ihn erregt.

Die Leiterin des Kindergartens in der Helenenstraße hatte am Montagnachmittag die Anzeige erstattet. Zu dieser Zeit spielten etwa 40 Mädchen und Buben der Betreuungseinrichtung im Garten.

Der junge Mann, ein 25- jähriger bulgarischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz, wurde laut Stadtpolizei noch im Garten des Hauses angehalten und festgenommen. Bei der Einvernahme gab er an, dass er nicht an die Kinder gedacht habe. Er sei zudem der Meinung gewesen, nicht gesehen zu werden.

Quelle: Krone

Apr 09

Umfrage: Im Westen kippt die Stimmung gegenüber Flüchtlingen

Eine Mehrheit der Deutschen sieht die Republik an der Belastungsgrenze bei der Flüchtlingsaufnahme. Im Westen ist die Skepsis größer geworden als im Osten. Vor allem die Sorge um die Sozialsysteme wächst.

Immer mehr Deutsche sehen die Belastungsgrenze für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge erreicht. In einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung gab eine Mehrheit von 54 Prozent der Befragten an, Deutschland könne keine neuen Flüchtlinge mehr aufnehmen, weil die Kapazitäten erschöpft seien. Damit wachsen die Zweifel an der Aufnahmebereitschaft der Bundesrepublik deutlich im Vergleich zu 2015, als der Flüchtlingszuzug im Lauf des Jahres drastisch angestiegen war. Damals hatten noch 40 Prozent der Befragten die Republik an der Belastungsgrenze gesehen.

Ausschlaggebend für die wachsende Skepsis ist in erster Linie ein klarer Stimmungsumschwung in den westlichen Bundesländern: Inzwischen sind demnach 55 Prozent der Westdeutschen gegen einen weiteren Flüchtlingszuzug und 51 Prozent der Ostdeutschen. Die Stimmungslage mit Blick auf neue Flüchtlinge in West und Ost hat sich damit in den vergangenen zwei Jahren umgekehrt: So waren 2015 noch 38 Prozent der Westdeutschen gegen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge eingestellt und 44 Prozent der Ostdeutschen.

Vor allem ältere Menschen sind skeptisch

Insgesamt ist die jüngste Gruppe der Befragten nach wie vor offener für die Aufnahme von Flüchtlingen aus humanitären Gründen als ältere Bevölkerungsgruppen. Gut die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen ist aktuell wie vor zwei Jahren der Ansicht, Deutschland könne und solle mehr Flüchtlinge aufnehmen, weil dies humanitär geboten sei. Dagegen ging die Aufnahmebereitschaft der über 60-Jährigen in den vergangenen zwei Jahren drastisch zurück; nur noch 29 Prozent befürworten einen weiteren Zuzug – nach 53 Prozent im Jahr 2015.

Zwar hält eine Mehrheit im Westen die Aufnahmekapazitäten Deutschlands für erschöpft – dort wird allerdings eine ausgeprägtere Willkommenskultur wahrgenommen als im Osten. So geben 65 Prozent der Westdeutschen an, nach ihrer Einschätzung seien Flüchtlinge bei staatlichen Stellen vor Ort und in der dortigen Bevölkerung willkommen. Im Osten sagen dies indes nur 33 Prozent.

Im Einzelnen fürchtet eine große Mehrheit der Deutschen Belastungen des Sozialstaats (West: 78 Prozent, Ost: 84 Prozent), des Schulsystems (68 Prozent), des Wohnungsmarkts (65 Prozent) und Konfliktpotenzial zwischen Einheimischen und Migranten (72 Prozent) durch den Flüchtlingszuzug sowie durch Zuwanderung. Dagegen ist die große Mehrheit von 88 Prozent der Meinung, dass Flüchtlinge in Deutschland „rasch arbeiten dürfen“.

Konsens findet man in dem Wunsch nach mehr Solidarität innerhalb der Europäischen Union (EU). 81 Prozent der Befragten sprechen sich für eine EU-weite Lösung aus und fordern die Umverteilung von Flüchtlingen in andere Staaten.

Dennoch sehen 72 Prozent kulturelle Vielfalt als Bereicherung an – ein leichter Rückgang im Vergleich zu 78 Prozent im Jahr 2011, als die Frage nach der kulturellen Bereicherung erstmals erhoben wurde. Jeder vierte Befragte sieht eine multikulturelle Gesellschaft dagegen kritisch. 70 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass Minderheiten im öffentlichen Dienst unterrepräsentiert sind, etwa bei Lehrkräften und der Polizei.

In Sachen Integrationschancen der Zuwanderer gehen die Meinungen der verschiedenen Altersgruppen dagegen weit auseinander: Bei den über 60-Jährigen sehen drei Viertel der Befragten mangelnde Bildung der Migranten als Problem, unter den 14- bis 29-Jährigen sind es nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten. Dagegen geben 70 Prozent der jungen Bevölkerungsgruppe an, Diskriminierung von Einwanderern zu erleben, was unter den Alten weniger als die Hälfte konstatiert.

Für die Umfrage wurden Anfang Januar 2017 rund zweitausend Bürger telefonisch befragt.

Quelle: Welt

Apr 09

Möglicher Anti-Terror-Einsatz: Spezialeinsatzkräfte nehmen Verdächtigen in Flüchtlingsheim bei Leipzig fest

Der Einsatz fand in der Nacht statt
dpa/Patrick Seeger

Die Polizei hat in der Nacht zum Samstag in einem Asylbewerberheim in Borsdorf bei Leipzig einen Tatverdächtigen festgenommen. Zuvor habe es Hinweise auf eine mögliche geplante Straftat gegeben, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Samstag mit.

 

Details zum Alter des Mannes und möglichen Anschlagsplänen wurden nicht genannt. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) hatte zuvor von einem Anti-Terror-Einsatz berichtet.

Der Einsatz zog sich den Angaben zufolge bis in die frühen Morgenstunden hin. Gefahr für die Öffentlichkeit habe nicht bestanden, erklärte ein Polizeisprecher. „Wir hatten einen großen Einsatz, Details können wir nicht nennen.“

Der Tatverdächtige, der sich in der Nacht zum Samstag in dem Flüchtlingsheim aufhielt, wurde von Spezialkräften des Landeskriminalamtes festgenommen und befindet sich derzeit in Gewahrsam. Die Ermittlungen laufen. Während des Einsatzes hat es laut LKA keine Zwischenfälle gegeben. In der Gemeinschaftsunterkunft in Borsdorf haben bis zu 120 Asylbewerber Platz, derzeit ist sie jedoch nicht voll belegt.

Apr 09

Statistik enthüllt: OÖ Flüchtlingsbetreuer leben in großer Gefahr!

Morddrohungen, Verletzungen, sexuelle Belästigung – die Liste der Straftaten von Flüchtlingen gegen Betreuer in Asylheimen ist lang. Gerade in Oberösterreich ist die Gefahr besonders groß. Das zeigt die jüngste Veröffentlichung des Innenministeriums auf Anfrage des Grünen Nationalratsabgeordneten Albert Steinhauser.

„Ich werde dich töten. Ich werde euch alle töten. Ich werde Terror machen“ – Drohungen, die Betreuern in Asylheimen das Fürchten lehren sollen. Insgesamt 49 Straftaten von Flüchtlingen gegenüber Betreuern wurden 2016 in ganz Österreich angezeigt. Ein Drittel davon geschah in Oberösterreich!

16 Fälle in OÖ angezeigt

Insgesamt 16 der 49 angezeigten Straftaten gegen Betreuer spielten sich vergangenes Jahr in oberösterreichischen Flüchtlingsheimen ab. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer hoch ist. Denn nicht alle Vorfälle werden zur Anzeige gebracht.

Morddrohungen besonders häufig

Sehr auffällig ist, dass Flüchtlinge besonders oft mit dem „Töten“ drohen. Darunter häufig auch Minderjährige. Sie zeigen die Geste des „Kopfabschneidens“ oder greifen Betreuer mit Waffen an. Das geht aus dem detaillierten Bericht des Innenministeriums hervor.

Quelle: Wochenblick

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