Mrz 29

„Wichtige Brückenbauer“: Fast jeder zweite Muslim hilft Flüchtlingen

Viele Helfer stammen auch aus dem Nahen Osten.
(Foto: picture alliance / Maja Hitij/dp)

Viele Gläubige engagieren sich in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Fast jeder zweite glaubt an Allah. Mit den Flüchtlingen teilen sie eine gemeinsame Herkunft und kulturelle und sprachliche Kompetenzen.

Muslime in Deutschland sind einer aktuellen Umfrage zufolge häufiger in der Flüchtlingshilfe aktiv als Angehörige anderer Religionen oder Konfessionslose. So gaben 44 Prozent aller von der Bertelsmann-Stiftung im Land befragten Muslime an, sich im vergangenen Jahr für Geflüchtete engagiert zu haben. Bei den Christen gaben 21 Prozent diese Antwort, bei den Konfessionslosen 17 Prozent. Insgesamt hat sich ein Fünftel der deutschen Bevölkerung 2016 für die Neuankömmlinge engagiert.

Die vorgestellten Daten sind Auftakt einer geplanten Reihe von Veröffentlichungen. Sie stammen aus dem dritten Religionsmonitor der Stiftung, für den in mehreren Ländern mehr als 10.000 Menschen befragt werden. Damit soll die Rolle von Religion für den gesellschaftlichen Zusammenhang untersucht werden.

Muslimische Ehrenamtliche als Brückenbauer

Muslime bringen sprachliche, seelsorgerische und kulturelle Kompetenzen mit.Muslime bringen sprachliche, seelsorgerische und kulturelle Kompetenzen mit.(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Bei den allermeisten der für die Auftaktstudie Befragten in Deutschland ging die Hilfe dabei über ein einmaliges Engagement hinaus: Mehr als ein Drittel der Konfessionslosen gab sogar an, mindestens einmal wöchentlich in der ehrenamtlichen Hilfe für die Neuankömmlinge aktiv zu sein. Unter Muslimen lag dieser Anteil bei 28, bei den Christen bei 20 Prozent.

Einen Grund für das stark ausgeprägte Engagement muslimischer Menschen für Flüchtlinge sehen die Experten der Bertelsmann-Stiftung in der geteilten Herkunft: So haben besonders viele der ehrenamtlichen muslimischen Flüchtlingshelfer Wurzeln in den Herkunftsregionen der Geflüchteten, etwa in Ländern wie Afghanistan, Pakistan oder Bangladesh.

Viele stammen auch aus dem Nahen Osten. Sie brächten sprachliche, seelsorgerische wie kulturelle Kompetenzen mit, die in der Arbeit mit Flüchtlingen besonders erwünscht und nun häufig erstmals wertgeschätzt würden, so die Studienautoren. Muslimische Ehrenamtliche seien dadurch „wichtige Brückenbauer in unsere Gesellschaft“.

Hilfe kommt häufiger von Frauen als von Männern

Die Sorge, Muslime oder Christen in der Flüchtlingshilfe könnten ihren Einsatz für religiöse Einflussnahme missbrauchen, bestätige sich dagegen nicht: Allenfalls bei einem Bruchteil (1 bis 2 Prozent) der Engagierten zeige sich ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein. Die überwiegende Mehrheit sei offen für andere Religionen.

Die Umfrage gibt auch Aufschluss über weitere Aspekte, die die Einsatzbereitschaft für die Neuankömmlinge beeinflussen: So gaben 22 Prozent der Westdeutschen an, in der Flüchtlingshilfe aktiv gewesen zu sein, aber nur 14 Prozent der Menschen aus Ostdeutschland.

Es zeigt sich allerdings, dass diejenigen, die sich im Osten für Geflüchtete engagieren, dies tendenziell mit höherem Zeitaufwand tun als im Westen. Außerdem kommt die Hilfe häufiger von Frauen als von Männern. Ebenso zeigen die Daten: Je besser die Ausbildung und die wirtschaftliche Lage, desto eher ist jemand für Flüchtlinge aktiv.

Quelle: n-tv

Mrz 29

Koalition ändert Regeln für Alterspräsidenten im Bundestag

Joachim Gauck speaks during swearing-in ceremony at the lower house of parliament Bundestag in Berlin, Germany, March 22, 2017. REUTERS/Hannibal Hanschke

Die AfD kann nicht darauf hoffen, bei einem Einzug in den nächsten Bundestag den Alterspräsidenten zu stellen.

Abgeordnete der großen Koalition verständigten sich am Dienstag darauf, die entsprechenden Regeln noch vor der Wahl im September zu ändern. Nach den Plänen soll der Alterspräsident nach der Dauer der Zugehörigkeit zum Parlament und nicht mehr nach dem Alter bestimmt werden. Darauf hätten sich CDU/CSU und SPD geeinigt, sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder. Sein SPD-Kollege Thomas Oppermann sprach von einer vernünftigen Regelung. „Die konstituierende Sitzung sollte von einem erfahrenen Abgeordneten geleitet werden, und zwar unabhängig davon, aus welcher Partei die Person kommt.“

Eine solche Regel nach „Dienstalter“ hatte Bundestagspräsident Norbert Lammert vorgeschlagen. Hintergrund ist, dass die AfD bei einem Einzug ins Parlament nach der Wahl am 24. September den ältesten Abgeordneten stellen könnte. Der Alterspräsident hat die Aufgabe, in der ersten Sitzung zunächst den Vorsitz zu führen. Traditionell hält er eine kurze Ansprache. Die Änderungen sollen in der nächsten Sitzungswoche beschlossen werden. Kauder widersprach der Einschätzung, dies sei eine Anti-AfD-Maßnahme. Es handele sich vielmehr um eine „Fortentwicklung der bisherigen Regelung“.

In dieser und der vorherigen Legislaturperiode war Ex-Forschungsminister Heinz Riesenhuber Alterspräsident, der 81 Jahre alt ist. Dienstältester Abgeordneter ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Der 74-jährige CDU-Politiker gehört dem Bundestag seit 1972 an und kandidiert erneut für das Parlament.

GAULAND SPRICHT VON „TRICKSEREIEN“

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland kritisierte die Entscheidung der Koalition. „Was müssen die Altparteien für eine Angst vor der AfD haben, wenn sie jetzt schon zu solchen Tricksereien greifen wollen, nur um zu verhindern, dass wir den Alterspräsidenten im nächsten Deutschen Bundestag stellen könnten.“ Es erfülle ihn aber mit Genugtuung, dass die AfD die Parteien vor sich hertreibe, sagte der 76-Jährige. Umfragen sehen die AfD im Bund bei acht bis elf Prozent.

Alterspräsident hätte unter den alten Regeln Wilhelm von Gottberg werden können, der am Donnerstag 77 Jahre alt wird und auf der Liste der niedersächsischen AfD kandidiert. Er hatte den Holocaust als „wirksames Instrument zur Kriminalisierung der Deutschen und ihrer Geschichte“ bezeichnet.

Quelle: Reuters

 

 

Mrz 29

Protest in Bremen-Kattenesch: Anwohner gegen Flüchtlinge

Gegenüber der Baustelle sollen im Mai 256 geflüchtete Menschen einziehen. (Christina Kuhaupt)

Das Übergangswohnheim an der Marie-Mindermann-Straße in Bremen-Kattenesch soll Mitte Mai eröffnet werden. Nachbarn protestieren gegen das Containerdorf – und bedrohen die Bauarbeiter.

Die Arbeiten für den Bau eines Flüchtlingsheims an der Marie-Mindermann-Straße in Kattenesch sind fast abgeschlossen. Derzeit läuft der Innenausbau. In die acht Wohncontainer sollen ab Mitte Mai 256 Geflüchtete für drei Jahre einziehen. Dagegen regt sich Protest: Seit vergangenem Jahr stemmt sich eine Anwohnerinitiative gegen das Projekt – bislang ohne Erfolg.

Georg S. will keine Flüchtlinge in seiner Nachbarschaft haben. Der Rentner, der seinen Nachnamen nicht in der Zeitung lesen will, wohnt mit seiner Frau genau gegenüber des Containerdorfs. Die Straße vor seiner Einfahrt ist aufgerissen – zwei Handwerker arbeiten gerade am Wasseranschluss für die Flüchtlingsunterkunft. S. und seine Nachbarn können ihre Autos nun erst einmal nicht mehr vor der Haustür abstellen. „So geht das nicht“, sagt er. „Uns wurde weder gesagt, wo wir jetzt parken können, noch, wo wir unsere Mülltonnen hinstellen sollen.“

Anwohner sehen Reihenhaus-Idylle in Gefahr

Es geht ihm aber nicht allein um die aufgerissene Straße: S. sieht die Reihenhaus-Idylle in der Marie-Mindermann-Straße in Gefahr. Ein Flüchtlingswohnheim vor der Haustür will er nicht akzeptieren. „Früher sind hier Rehe und Fasane spazieren gegangen“, sagt er und zeigt auf den Boden. „Jetzt ziehen hier 300 Fremde ein – das gefällt uns nicht.“ Wie wird er die neuen Nachbarn begrüßen? S. dreht sich mit dem Rücken zur Baustelle. „So“. Wegen der aufgerissenen Straße war er schon beim Amtsgericht, andere hätten sich direkt bei den Bauarbeitern beschwert, erzählt S., aber er wolle keinen Ärger mit denen.

Die Baustelle wird videoüberwacht. Rund um das Areal in unmittelbarer Nähe zur A 1 patrouilliert ein Sicherheitsdienst. Auch an diesem Tag dreht ein junger Mann in Arbeitsschuhen seine Runden. Protestierende Anwohner sind ihm bisher nicht aufgefallen. „Nee, da war nichts“, sagt er und schüttelt den Kopf. „Das müssen Einzelfälle gewesen sein.“

Handgemenge mit Bauarbeitern

Einer dieser Einzelfälle ereignete sich in der vergangenen Woche: Ein 76-jähriger Anwohner protestierte an der Baustelle, kritisierte die neuen Verkehrsschilder vor seiner Haustür. Eines dieser Schilder warf er in einen Busch. Es folgte ein Handgemenge mit den Bauarbeitern. Die Polizei wurde alarmiert und ermittelt nun wegen Nötigung gegen den Rentner. Auch andere Nachbarn hätten die Bauarbeiter beschimpft, sagt ein Polizeisprecher. Und ein Passant berichtet, die Zufahrt zur Baustelle werde von den Heimgegnern regelmäßig mit Bauzäunen versperrt.

Peter Schulz, Sprecher von Immobilien Bremen bestätigt, dass es auch gegenüber Mitarbeitern von Hansewasser schon zu Drohungen gekommen ist. Immobilien Bremen leitet das Bauprojekt in Kattenesch. Insgesamt verantwortet das Unternehmen 30 Flüchtlingsheime in der Stadt. Bislang hätten sich die Bewohner der Unterkünfte in Bremen überwiegend auf aufgeschlossene Nachbarn einstellen können, sagt Schulz. „Spätestens, wenn die Einrichtungen in Betrieb waren, haben sich die meisten Befürchtungen als unbegründet herausgestellt.“ An einen ähnlichen Fall wie in der Marie-Mindermann-Straße kann er sich nicht erinnern.

Ortsamtsleiter Michael Radolla beschreibt die Situation an der Baustelle als insgesamt ruhig. Die Zwischenfälle sind ihm nicht bekannt. „Das müssen Einzelfälle sein“, sagt auch er. Die Anwohnerinitiative und ihre Haltung gegenüber dem Flüchtlingswohnheim kennt er aber. Von denen sei in den vergangenen Monaten aber niemand im Ortsamt vorstellig geworden.

Weitere Wohnheime geplant

Am 11. Oktober 2016 hatte die Behörde den Bau genehmigt. Bereits zuvor hatten Mitglieder der Bürgerinitiative „Bambi“ gegen das Flüchtlingswohnheim Front gemacht, weil sie dadurch eine Beeinträchtigung ihrer ohnehin schwierigen Wohnverhältnisse nahe der A 1 ­befürchteten. Einige Nachbarn versuchten, auch rechtlich gegen das Containerdorf vorzugehen – bislang ohne Erfolg.

33 Übergangswohnheime gibt es in Bremen, vor sechs Jahren waren es in der ganzen Stadt nur drei. Noch immer kommen Geflüchtete in Bremen an, im Januar und Februar waren es 274 Menschen. In diesem Jahr sollen sieben weitere Einrichtungen mit insgesamt 1400 Plätzen eröffnet werden.

Protest von Anwohnern gab es in Bremen bereits an mehreren Orten. In Huchting und Findorff kam es sogar zu Anschlägen: Das Übergangswohnheim in Huchting sollte eigentlich im November 2016 öffnen. Doch im September 2016 warfen Unbekannte die Scheiben der Container mit Pflastersteinen ein und schleuderten Molotowcocktails hinein. 20 der 80 Wohneinheiten wurden durch das Feuer beschädigt, 16 Container musste die Behörde entsorgen.

Innenbehörde: Vereinzelte Sachbeschädigungen und Schmierereien

Ein knappes Jahr vor dem Anschlag in Huchting hatten Unbekannte auch in Findorff Feuer gelegt: Im Oktober 2015 steckten die Täter eine Sporthalle an der Regensburger Straße in Brand – einen Tag, bevor Vertreter der Behörde prüfen wollten, ob dort Geflüchtete untergebracht werden können. In beiden Fällen konnte die Polizei die Täter bislang nicht ermitteln. Während in das Huchtinger Wohnheim mittlerweile Geflüchtete eingezogen sind, wird das Gebäude in Findorff weiterhin als Sporthalle genutzt. Die Sanierung kostete mehr als eine Million Euro. Laut Innenbehörde kam es an anderen Einrichtungen für Geflüchtete auch vereinzelt zu Sachbeschädigungen und Farbschmierereien.

Quelle: Weser Kurier

 

Mrz 28

„Mit Rollator wird man zur Zielscheibe für Kriminelle“

Passiert immer seltener, die Folgen sind aber oft dramatisch: Ein Mann reißt einer älteren Dame mit Rollator im Vorbeilaufen die Handtasche von der Schulter. Foto: imago

 

Oberhausen. Fünfmal in kurzer Zeit haben Betrüger, Diebe und Einbrecher Helga F. aus Oberhausen attackiert. Das hat ihr Lebensgefühl verändert.

„Die Vorfälle häufen sich, seit ich den Rollator habe“, sagt Helga F.. „Es gibt da eine Verbindung. Ja, mit dem Rollator ist man Zielscheibe.“

Dreimal haben Trickbetrüger die 86-Jährige aus Oberhausen angesprochen, ein Mädchen klaute ihr das Portemonnaie im Supermarkt, und Einbrecher versuchten sich an ihrer Wohnungstür. Alles innerhalb weniger Wochen im Frühjahr 2016. „Ich war ein Objekt, das die beobachtet haben.“ Helga F. fühlt sich umso mehr belagert, je schwächer sie wirkt. Dabei mäht sie noch den Rasen am Haus, in dem sie allein mit ihrem Sohn wohnt, ist bis vor kurzem Auto gefahren, hat sich von ihrem Sturz mit Knochenbruch erstaunlich schnell erholt.

Mit Rollator ist man froh um jeden Schritt, den man spart

Zur Apotheke, zum Lottoladen, zum Netto, das schafft Helga F. noch, aber sie geht nicht mehr die einsamen Straßen, nicht mehr den kürzesten Weg. „Dabei ist man mit dem Rollator ja froh um jeden Schritt, den man spart. Und am liebsten gehe ich mittags, wenn die Berufsschüler aus haben. Ich gucke mich auch öfter um, wenn ich Absätze hinter mir höre.“

Ihr Lebensgefühl verändert sich eines Frühlingstages vor der Gefriertruhe im Aldi-Markt. „Ich habe gerade etwas da rausgefischt, drehe mich um. Da läuft ein Mädchen ganz flott weg, schwarz angezogen. Ich hatte mein Portemonnaie im Rollatorkorb gelassen. Mir ist erst an der Kasse aufgefallen, dass es weg war. Ich habe der Kassiererin gesagt: Das muss jemand geklaut haben! Aber sie meinte nur: Lassen Sie mal ihre Sachen stehen und holen sie Geld von zuhause.“

„Zwei Tage später komme ich vom Einkauf zurück, meine neue Gartenzange hat aus dem Beutel geragt. Da überholt mich ein Fahrrad, bremst vor mir, und ein junger Mann legt mir ein Zwei-Euro-Stück auf den Rollator. ,Du mal wechseln?’ Ich hatte die Angst in der Kehle sitzen, und mit der Hand greife ich die Gartenzange. ,Kann ich nicht.’ Und flink war er weg.“

„Du was verkaufen?“

Helga F. erzählt ihrer Tochter erst Tage später von dem Diebstahl und dem Betrugsversuch. Die Polizei schickt die Tochter zu Aldi, um nach Videos zu fragen. Aber die, so hört Gudrun M., werden nach wenigen Tagen gelöscht.

Wenige Wochen später fegt Helga F. die Straße. Ein Südländer mittleren Alters nähert sich: „Wie heißt du?“ – „Hör mal, was soll das?“, antwortet Helga F., sie ringt um Fassung. „Wie alt du bist?“ – „Das werd ich dir grad sagen.“ Schon hat sie sich gefangen. – „Du was verkaufen?“ – „Jetzt nimm aber die Beine in Hand.“

Kurz darauf, der Heimweg vom Einkauf, Auftritt gepflegter Mann in schwarzem Anzug: „Hallo, können Sie bitte wechseln?“ Auch er legt ihr einfach ein Zwei-Euro-Stück auf die Ablage des Rollators. „Hab ich schon mal gehabt“, sagt Helga F.. „Da, gehen Sie zu Aldi.“ Abgang Trickbetrüger, aber nicht Richtung Aldi.

Den Einbruchversuch bemerkt Helga F., als sie ihrer Tochter hinterherwinkt. „Ich habe mich am Türrahmen festgehalten. Da waren Brösel an meinen Fingern, Metallspäne.“ Die Polizei konnte ihr nur raten, aufzurüsten. Der Schwiegersohn hat also an sämtlichen Fenstern abschließbare Griffe und Scharniersicherungen montiert. Materialkosten: 899,70 Euro. Jedes Mal, wenn Helga F. nun ein Fenster auf Kipp stellen will, muss sie den Schlüssel aus seinem Versteck fischen, muss ihn in den Griff friemeln und an der anderen Seite des Fensters die Sicherung zur Seite drücken. Noch kann sie das.

Mit einem Hund müsste man ja abends auf die Straße

„Sie haben ja dann in fünf, sechs Häusern hier im Viertel eingebrochen.“ Frau K., drei Türen weiter, schreibe sich nun die Nummernschilder auf, wenn hier jemand Fremdes parkt. „Auch in meinem Kirchenkreis sind alle ein bisschen unsicher“, sagt Helga F.. „Gehst du auch da runter?, fragt man. Ja, dann gehe ich mit dir. Einer verzichtet auf einen Hund, dann müsste er ja abends raus. Eigentlich geht von den alten Leuten hier keiner mehr abends raus. Man ist einfach nicht mehr standfest.“ Sie überlegt. „Wenn ich mich an einer Seite festhalte, kann ich mit der anderen schon noch boxen … Aber wo habe ich was zum Festhalten? Und der Rollator rollt weiter.“

Quelle

Mrz 28

Nach Massenschlägerei in Stuttgart: 22-jähriger Tatverdächtiger wird Haftrichter vorgeführt

Der 22-jährige Tatverdächtige war nach der Messerstecherei bei der Stadtbahn-Haltestelle Stadtbibliothek in der Klett-Passage festgenommen werden. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart – Bei einem teils mit einem Messer ausgetragenen Streit unter mehreren Männern in Stuttgart sind fünf Menschen verletzt worden. Ein Mann sei lebensgefährlich verletzt, teilte die Polizei am Samstag mit. Ein 22 Jahre alter Flüchtling aus Syrien sei als Tatverdächtiger festgenommen worden, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Hintergründe waren unklar.

Ersten Ermittlungen zufolge, sollte es gegen 17 Uhr unter zwei Personengruppen im Bereich des Mailänder Platzes zu einer Aussprache wegen eines wenige Stunden zuvor stattgefundenen Streits kommen. Dabei eskalierte die Situation und ein 22-Jähriger zog ein Messer, mit welchem er um sich stach.

Stationäre Aufnahme im Krankenhaus

Hierdurch erlitten drei Männer im Alter von 18, 20 und 22 Jahren leichte Verletzungen, die ambulant in einem Stuttgarter Krankenhaus behandelt wurden. Ein weiterer 20-Jähriger trug eine tiefe Schnittverletzung am Gesäß und ein 26-Jähriger eine Stichverletzung am Kopf davon. Beide mussten stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, wobei beim 26-Jährigen zunächst akute Lebensgefahr bestand.

Der 22-jährige Tatverdächtige war nach der Tat geflüchtet und konnte im Rahmen der Fahndung in der Klett-Passage festgenommen werden. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt.

Die Ermittlungen der Mordkommission zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0711/8990-5778 zu melden.

Quelle: StN

Mrz 28

Polizei mit Großaufgebot im Einsatz: Mehrere Verletzte bei Massenschlägerei am Rheinufer

Der Rhein-Boulevard in Köln am Sonntagabend. Die Polizei hat mehrere Angreifer festgenommen
Foto: Lars Nottelmann

Köln – Mehrere Hundertschaften der Polizei waren im Einsatz: Eine Massenschlägerei am Rheinboulevard in Köln sorgte für Aufregung. Es gab Verletzte und Festnahmen.

Am späten Sonntagnachmittag befanden sich rund 500 meist junge Menschen am Rheinufer nahe der Deutzer Brücke. Sie genossen das herrliche Frühlingswetter.

Hunderte Schaulustige verfolgten den Großeinsatz der Polizei am Rhein
Hunderte Schaulustige verfolgten den Großeinsatz der Polizei am RheinFoto: Lars Nottelmann

Gegen 19 Uhr plötzlich Tumulte. Mehrere Personen gerieten in Streit, Fäuste flogen. Die Situation eskalierte. Sofort rückte die Polizei an. „Bis zu 50 Personen waren in eine Schlägerei verwickelt“, erklärt ein Polizeisprecher.

Beamte trennten die streitenden Personen. Es gab auch Festnahmen. Einzelheiten über Hintergründe und Beteiligte konnte die Polizei noch nicht nennen.

Quelle

Mrz 28

Euro-Zonen-Exit: Millionäre gehen – Die Nerze verlassen das sinkende Schiff


Die Gold Coast in Australien zieht die Reichen magisch an.
© Gettyimages

Die Reichen sehen zu, dass sie die Euro-Zone verlassen. Mehr als 4000 Millionäre sollen allein  Deutschland 2016 verlassen haben, ein paar Jahre zuvor waren es noch nur ein paar Hundert jährlich.

Mittellose Flüchtlinge aus Syrien und Afrika fluten West-Europa und gleichzeitig flüchten die Wohlhabenden aus der Euro-Zone. Diesen politisch brisanten Zusammenhang zieht Andrew Amoils, Leiter des „2017 Globalen Vermögens-Report: Weltweiter Wohlstand und Trends der Vermögens-Migration.

Politisch schwer unkorrekt

Während die einen auf Schlauchbooten das Mittelmeer überqueren wollen, ist die Flucht der Reichen weniger spektakulär, doch die Wanderungsbewegungen der Millionäre nehmen weltweit zu. Und offenbar handelt es sich um weit mehr, als die üblichen  Verlagerungen des Wohnsitzes im Ruhestand – die Reichen sind auf der Flucht.

 Paris blutet aus

West-Europa ist kein gemütliches Zuhause mehr für die Wohlhabenden. Drei der vier Städte mit dem größten Millionärs-Exodus in 2016 liegen in der EU-Zone: Paris, Rom und Athen. Am stärksten blutet Paris aus: Im Jahr 2016 verließen 7000 Millionäre die Stadt, das sind sechs Prozent des Millionär-Bestandes. In Rom waren es 5000, in Athen 2000. Aus den USA schaffte es Chicago in das Negativ-Ranking, die Stadt wird von einer beispiellosen Gewaltwelle heimgesucht.

Sprunghaftes Ansteigen der Zahlen

Der Report schert sich nicht um politisch korrekte Erklärungen. Die Fluchttendenzen aus Paris werden unverblümt so erklärt: „Frankreich wird schwer getroffen von den wachsenden Spannungen zwischen Christen und Muslimen – vor allem in den städtischen Gebieten. Wir erwarten, dass die Migration der Millionäre aus Frankreich in der nächsten Dekade weiter zunehmen wird, wenn diese Spannungen weiter eskalieren.“ Unter den beliebten Zielen befinden sich Australien und Israel. Die Beliebtheit Israels erklärt der Report mit dem Exodus der Juden aus Europa. Dieser Faktor erklärt auch die Spitzenposition von Paris. Auch in Deutschland haben die Reichen offenbar nicht mehr viel Vertrauen in die politische Stabilität. 2015 haben etwa 1000 Millionäre Deutschland verlassen, davor lag die Zahl im niedrigen dreistelligen Bereich. Im Jahr 2016 waren es schon 4000. Das entspricht in etwa einer Verzehnfachung innerhalb weniger Jahre.

In der 2016-Studie wird die Bedeutung gesellschaftlicher Spannungen betont, um so das sprunghafte Ansteigen der Zahlen in kurzer Zeit zu erklären. Wichtig sind aber auch Faktoren wie Vertrauen in die Justiz, die Qualität des Schulsystems und andere Standortfaktoren.

Verlust der Leistungsträger

Die Zahlen sind alarmierend. Den betroffenen Ländern und Städten gehen Kaufkraft und Steuertrag der Vermögenden dauerhaft verloren. Vor allem aber wird die wirtschaftliche Aktivität der Leistungsträger mitsamt ihrem Kapital exportiert. Aller Voraussicht nach wird sich mit dem Wohnort auch das Zentrum der Geschäftsaktivitäten verlagert.

Andrew Amoils ist der Meinung, dass die Reichen ohnehin nur eine Art Frühwarnsystem der Gesellschaft sind. Dank ihres finanziellen Rückhalts, guter Ausbildung und internationaler Kontakte können sie leichter als andere auswandern. Zumal ausreichendes Vermögen in Ländern wie Kanada und Australien in aller Regel zu einem legalen Einwanderungsstatus verhilft. Der Auszug der Millionäre bedeutet aber nicht, dass sich die restliche Bevölkerung in den Fluchtländern wohlfühlt. Auf Dauer müsse man von einem gesteigerten Auswanderungswunsch bis weit in die Mittelschicht ausgehen, so der Report.

Traumland ist Australien

Die Städte, die die meisten Millionäre anzogen, sind Sydney (4000), Melbourne (3000), Tel Aviv (2000), Dubai (2000), San Francisco (2000) und Vancouver (2000). Erstaunlich ist, dass es weder Los Angeles noch New York in das Ranking geschafft haben.

Australien profitiert von den Faktoren, die dem EU-Raum zusetzen. Das Land gilt als sicher, es hat ein gutes Schul- und Gesundheitssystem, ist relativ dünn besiedelt und besitzt ein verlockendes Klima. Das wirtschaftliche Wachstum liegt an der Spitze der Industriestaaten und war in den vergangenen Jahren etwa doppelt so hoch wie im Euro-Raum.  Nachteil: In beliebten Gegenden steigen die Immobilienpreise um mehr als zehn Prozent.

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Mrz 28

Kampf um Toleranz in Berliner Kita: Eltern protestieren gegen schwulen Erzieher

Viele Eltern wollen nicht, dass ein homosexueller Mensch mit ihren Kindern in Kontakt ist. (Symbolbild)Foto Lino Mirgeler/dpa

Ein Homosexueller wird in Berlin-Reinickendorf Erzieher in einer Kita mit muslimischen Eltern. Das löst wütende Proteste aus. Was passiert, wenn zwei Welten aufeinander treffen.

Die Geschichte mit dem Wurm war natürlich spannend. Der Wurm lag auf der Rutsche des Kita-Spielplatzes, Christian Berger* nahm ihn vorsichtig weg, und die Kinder beobachteten jede Bewegung. So richtig einordnen konnten sie dieses Tier ja nicht. „Ist das eine Raupe?“, fragte ein Vierjähriger. „Nein“, antwortete Berger, der Erzieher, „das ist ein Regenwurm.“ Dann legte er ihn in die Wiese.

Der 36-Jährige* hatte an diesem Tag den Morgenkreis geleitet, er stand mit den Kindern an Rutsche und Sandkasten, er machte seinen Job, mehr nicht. Und er machte ihn offenbar gut. „Die Kinder streiten sich, wer mit mir an der Hand gehen darf.“

Körperkontakt wird als Problem gesehen

An der Hand gehen? Körperkontakt? Heikles Thema. Die Kinder wissen ja nicht, dass Eltern wegen Christian Berger massiv protestierten. „Sie gingen auf die Barrikaden“, sagt die Geschäftsführerin der Kita in Reinickendorf. Sie protestierten gegen Bergers Anstellung, sie drohten mit einer Unterschriftenaktion, sie fürchteten um ihre Kinder. Es waren muslimische Eltern. „Die kommen aus einer anderen Welt“, sagt die Geschäftsführerin. In dieser Gedankenwelt ist jemand wie Christian Berger eine latente Gefahr.

Denn Christian Berger ist homosexuell.

Die Eltern sind Muslime

Die Geschichte des Erziehers Berger ist die Geschichte über das Aufeinanderprallen von zwei Welten. Sie steht immer noch für alltägliche Erfahrungen, sie steht für viele Geschichten, die ähnlich ablaufen. „Wir sind doch in Berlin, wir sind doch im 21. Jahrhundert, da geht doch so etwas nicht“, sagt die Geschäftsführerin, die nicht genannt werden möchte, und die vier Kitas leitet. Die Kita, in der Berger nun arbeitet, hat mit einer Ausnahme nur Kinder von muslimischen Eltern. Die Eltern kommen aus dem arabischen Bereich, aus Russland, der Türkei, aus Rumänien. „Für einige von ihnen ist ein Homosexueller automatisch ein Kinderschänder“, sagt Berger.

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Mrz 28

Deutschland zahlt XXL-Flüchtlingsharem 360.000 Euro im Jahr – Experte

© Foto: pixabay

Polygamie lohnt sich: Mit vier Frauen und gut zwei Dutzend Kindern ist der arbeitslose Syrer Ghazia A., örtlichen Medienberichten zufolge wohnhaft im idyllischen Montabaur im Westerwald, Vater einer der wohl größten Flüchtlingsfamilien Deutschlands. Laut einer Expertenbewertung beziehen alle zusammen bis zu 360.000 Euro Sozialhilfe pro Jahr.

Mehrfach-Ehen
© AP Photo/ Mark Baker

Glaube darf nicht über Gesetz stehen: Bundesjustizminister will Polygamie verbieten

Bereits im August hatte die „Rhein-Zeitung“ über den „Problemfall“ berichtet. Demnach sei vor einem Jahr eine syrische Großfamilie in Deutschland angekommen, bestehend aus einem einst vermögendem Geschäftsmann, vier Frauen und 23 Kindern.Die für den Islam durchaus üblichen polygamen Ehen können in Deutschland juristisch nicht anerkannt und nach Sozialrecht nicht als eine einheitliche Bedarfsgemeinschaft angesehen werden. Laut „Bild“-Recherchen heißt der Mann Ghazia A. und verdiente einst mit Autowerkstätten und Mietwagen sein Geld. In Deutschland angekommen, habe sich das Familienoberhaupt entscheiden müssen, mit welcher seiner vier Frauen er eine Bedarfsgemeinschaft bilden möchte. Danach sei die Familie auf mehrere nahe liegende Städte verteilt worden.

Im Laufe des Sommers sei es in den dafür angemieteten Wohnungen wiederholt zu Konflikten gekommen: Ein 16-jährigen Syrer soll sogar Verwaltungsmitarbeiter körperlich angegriffen, einige seiner Brüder mehrmals Einrichtungsgegenstände zerstört haben.

Augenzeugenberichten zufolge sollen die Söhne zunächst versucht haben, den Schulbesuch ihrer Schwestern zu verhindern, wobei die Frauen angeblich sogar von Zeit zu Zeit in den  Keller eingesperrt worden seien.

Inzwischen seien bei der Integration der Riesen-Familie aber Fortschritte zu verzeichnen, schreibt die Bild-Zeitung unter Berufung auf die Behörden. Es sei gelungen, der Großfamilie europäische Werte und den Sinn der Schulpflicht nahezubringen.

Ghazia A. lebt nun mit einem Teil seiner Familie und der ältesten Frau in der rheinland-pfälzischen Stadt Montabaur. Einen Job habe der 49-Jährige bislang nicht gefunden. Wahrscheinlich hätte der Familienvater auch kaum Zeit für echte Arbeit, da er ja meistens unterwegs sei:  „Nach unserer Religion habe ich die Pflicht, jede Familie gleichermaßen zu besuchen und bei ihnen zu sein, keine zu bevorzugen!“, erklärt Gazia, der die ganze Woche lang von einer seiner im Umkreis von 50 Kilometer lebenden Familien zur nächsten pilgert, gegenüber der „Bild“.

Montabaur - Hier lebt Ghazia A.
© Wikipedia/ Trolinus

Montabaur – Hier lebt Ghazia A.

Laut dem Diplom-Finanzwirt des Deutschen Arbeitgeber Verbandes e.V. (DAV), Hubert Königstein, können, ausgehend von den aktuellen Höhe der Sozialhilfebeträge, alle Familienmitglieder zusammen durchaus 360.000 Euro pro Jahr erhalten, etwa 30.030 Euro im Monat.

„Für den obigen, als Annäherung ermittelten, Betrag arbeiten bei einem durchschnittlichen Bruttolohn von 2.461 Euro immerhin 12,2 Handwerksgesellen“, so der Experte.

Auf den Nettolohn bezogen, 1.596 Euro bei einem Handwerksgesellen in Steuerklasse 1, müssten dann 18,8 Handwerksgesellen arbeiten. Dies würde auch bedeuten, dass bei 314,33 Euro Lohnsteuer 95,5 Handwerksgesellen ihre gesamte Lohnsteuer allein für den Unterhalt dieser syrischen Großfamilie zahlen würden, was umgerechnet den Gegenwert von 2.292 Arbeitsstunden bzw. 458 Arbeitstagen bedeuten würde.

„Das Vorgenannte ist kein Plädoyer für die Abschaffung von Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe steht nicht zur Disposition – es ist aber Wissengrundlage, um entscheiden zu können, welche Form von Lebensentwürfen wir künftig finanzieren wollen und finanzieren können“, so Königsstein.

Quelle

Mrz 28

Nach BILD-Post auf Facebook: Sextäter stellt sich der Polizei

Der Triebtäter auf einem Überwachungsbild aus der Straßenbahn
Foto: Polizei

Leipzig – Der miese Sextäter von Leipzig sitzt im Polizeigewahrsam! Nachdem BILD über die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei berichtet hatte, meldeten sich auf der -Seite von BILD Leipzig viele User, die den Triebtäter erkannten. Mehr als 1600 Mal wurde der Post geteilt. Der Fahndungsdruck war enorm! Zu enorm für den Gejagten…

DER TRIEBTÄTER VON LEIPZIG HAT SICH GESTELLT!

„Der Tatverdächtige (…) wurde vorläufig festgenommen“, schrieb das Social-Media-Team der Polizei Sachsen in der Nacht zu Samstag unter den Facebook-Post, den BILD Leipzig Stunden zuvor abgesetzt hatte. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 29-jährigen Tunesier.

Zuvor hatten viele User Hinweise hinterlassen: Viele erkannten offenbar den Mann, der am Morgen des 11. Dezember mit der Straßenbahn (Linie 16) durch Eutritzsch unterwegs gewesen ist. In dem Zug saß auch eine Frau (39). Sie war auf dem Heimweg von der Nachtschicht, stieg an der Haltestelle „St. Georg“ aus.

Der Mann folgte ihr, sprach die Frau in gebrochenem Deutsch an. Als sie weiter lief, packte der Täter sie. Er stieß die Frau gegen ein Auto, begrabschte sie und nahm laut Polizei „sexuelle Handlungen“ an ihr vor.

Die Frau wehrte sich, konnte zunächst flüchten. Doch der Sextäter holte sein Opfer ein, stieß es am Wölkauer Weg gegen Mülltonnen. Die Frau stürzte, der Mann warf sich auf sie, versuchte sie zu vergewaltigen.

Polizeisprecherin Maria Braunsdorf: „Aufgrund heftiger Gegenwehr konnte die Frau erneut flüchten. Eine Zeugin, die die lauten Hilferufe vernahm, eilte ihr zur Hilfe. Daraufhin ließ der Unbekannte von der Frau ab und flüchtete.“

Die Frau erstattete Anzeige, erkannte ihren Peiniger auf den Bildern der Überwachungskamera aus der Straßenbahn wieder. Am Freitag gab die Polizei die Bilder zur Öffentlichkeitsfahndung frei. Wenige Stunden später gab der Täter auf. Polizeisprecher Uwe Voigt: „Er saß in der Straßenbahn und hatte die Öffentlichkeitsfahndung im LVB-Fernsehen gesehen.“ Voigt bedankte sich am Samstag ausdrücklich „bei der Bevölkerung die schon über soziale Netzwerke Hinweise zu einem möglichen Aufenthalt des Gesuchten gegeben hatte.“

In eigener Sache: Da der Gesuchte gefasst wurde, haben wir auf Wunsch der Polizei den Facebook-Post zur Fahndung und den dazugehörigen BILD-Beitrag gelöscht.

Quelle: BILD

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