Nov 23

Afghane verurteilt: „Bin hingegangen, um Mädchen zu vergewaltigen“

Foto: krone.at-Leserreporter, krone.at-Grafik

Ein afghanischer Asylwerber hat am Mittwoch im Wiener Landesgericht unumwunden zugegeben, im vergangenen Sommer im Donaupark in Missbrauchsabsicht über eine junge Frau hergefallen zu sein. „Ich bin hingegangen, um ein Mädchen zu vergewaltigen“, erklärte der 25-Jährige einem Schöffensenat. Der Mann wurde rechtskräftig zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt.

m 22. Juni hatte es in der Bundeshauptstadt weit über 30 Grad. Eine 24 Jahre alte Frau wollte die Sonne genießen. Sie legte sich im Bikini auf die Papstwiese, döste vor sich hin und hörte Musik, als sie in unmittelbarer Nähe Schritte wahrnahm. Als sie die Augen öffnete, kniete ein unbekannter Mann neben ihr und drückte sie an den Schultern zu Boden. „Da hab‘ ich gemerkt, dass irgendwas nicht richtig läuft“, schilderte die junge Frau dem Gericht.

„Habe laut um Hilfe geschrien“
Sie wehrte sich nach Kräften und strampelte mit den Beinen, was dem Angreifer Gelegenheit bot, ihr die Beine auseinanderzudrücken. Dann legte sich der nur mit Shorts bekleidete Mann auf sie und machte sich an seinem Hosenbund zu schaffen. „Als ich gemerkt hab‘, dass ich allein nicht mehr rauskomm‘, hab‘ ich laut um Hilfe geschrien“, erinnerte sich die 24-Jährige.

Zwei junge Burschen, die sich in einiger Entfernung befanden, hörten die Hilferufe. Die beiden – ein Student und ein Schüler – eilten herbei, und vor allem dank des Älteren konnte sich die junge Frau befreien. „Ich hab‘ ihn in den Würgegriff genommen. Er hat nach mir getreten und mich gekratzt. Ich hab‘ ihn gewürgt, als gäbe es kein Morgen“, schilderte der Student dem Senat. Ein Ehepaar – Touristen aus der Schweiz – schritt ebenfalls noch ein. Während der Mann die Polizei verständigte, tröstete die Frau die 24-Jährige. Die drei Männer hielten dann gemeinsam den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizisten in Schach.

„Bin mit dieser Absicht aus meinem Zimmer gegangen“
Dieser stellte im Grauen Haus die versuchte Vergewaltigung gar nicht in Abrede: „Ich bin mit dieser Absicht aus meinem Zimmer gegangen.“ Als er die Frau im Bikini wahrnahm, „konnte ich meine Nerven nicht beherrschen“. Ihm sei „schwindlig“ gewesen: „Irgendetwas war in meinem Kopf. Hier oben war zu.“Von der Vorsitzenden auf sein Sexualleben angesprochen, erklärte der 25-Jährige, er sei einmal monatlich ins Bordell gegangen.

Finanzielle Unterstützung? Caritas dementiert 
Der Asylwerber hatte vor seiner Festnahme 600 Euro im Monat an Sozialunterstützung bezogen. Zusätzlich griff ihm die Caritas mit 200 Euro unter die Arme. Diese erklärte gegenüber krone.at: „Das war kein Geld der Caritas, sondern Mittel der öffentlichen Hand (Verpflegungsgeld, Anm.), die aus einer Beratungsstelle der Caritas ausbezahlt worden sind.“


Papiere bei Flucht gefälscht

Der Afghane war vor sieben Jahren nach Österreich gekommen. Seinen eigenen Angaben zufolge machte er sich dabei zwei Jahre jünger – als am Papier Minderjähriger dürfte er sich bessere Chancen in seinem Asylverfahren ausgerechnet haben. Von der Richterin zu seinen Fluchtgründen befragt, erwiderte der 25-Jährige: „Hier kann man ruhig leben.“ Ihn hätten „wirtschaftliche Gründe“ zum Aufbruch nach Europa bewogen. Job hätte er allerdings keinen gefunden – womöglich nicht zuletzt deshalb nicht, weil er von der Schule flog, nachdem er dort eine Mitschülerin bedrängt haben soll. „Ich hab‘ mir gedacht, sie kann meine Freundin werden“, erklärte der Angeklagte dazu dem Gericht.

Er sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen und hätte an dem Tag nichts gegessen, betonte der 25-Jährige. Auf die Frage, wie er auf die 24-Jährige gekommen sei, antwortete er: „Sie ist dort gelegen. Sie hat geschlafen. Kein Mensch war in ihrer Nähe.“

„Man sieht, welchen Stellenwert Frauen für ihn haben“
Ungeachtet der bisherigen Unbescholtenheit und des formalen Geständnisses, was bei der Strafbemessung mildernd angerechnet wurde, kam der Senat der Bitte von Staatsanwältin Andrea Kain um Verhängung einer empfindlichen Freiheitsstrafe nach. „Man sieht schon, welchen Stellenwert Frauen für ihn haben, die in der Sonne liegen. Er denkt, er kann sie benutzen. Es ist in Österreich aber Gott sei Dank nicht so“, meinte die Vorsitzende in der Urteilsbegründung.

Die Sex-Attacke hat bei der Betroffenen übrigens keine dramatischen Folgen ausgelöst. Die Frage nach ihrem aktuellen Befinden beantwortete die 24-Jährige mit „alles bestens“.

Quelle: krone

Nov 23

Asylbewerber werden mehrere Vergewaltigungen vorgeworfen

Gegen einen mutmaßlichen Vergewaltiger hat die Staatsanwaltschaft Tübingen nun Anklage erhoben. (Symbolbild)

Tübingen – Er soll zwei Frauen vergewaltigt haben, bei zwei weiteren habe er es versucht. Darum hat die Staatsanwaltschaft Tübingen Anklage gegen einen 21-Jährigen aus Gambia erhoben.

Wie die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung schreibt, ist der Asylbewerber seit März 2014 in Deutschland. Als die erste Tat geschah, sei er noch nichtmal ein Jahr im Land gewesen.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe der Mann in den frühen Morgenstunden des 1. Mai 2015 im Tübinger Stadtgebiet eine 33-jährige Frau angesprochen, welche sich alleine auf dem Heimweg befand. Er begleitete sie nach Hause. In ihrer Wohnung angekommen, soll der damals vermutlich 19 Jahre alte Gambier versucht haben, die Frau zu vergewaltigen. Nur aufgrund ihrer massiven Gegenwehr soll er von ihr abgelassen haben.

Die nächste Tat soll sich im selben Monat ereignet haben. Laut Staatsanwaltschaft habe der Mann am frühen Morgen des 24. Mai 2015 erneut eine 33 Jahre alte Frau in der Wilhelmstraße in Tübingen angesprochen und versucht, sie nach Hause zu begleiten. Hierbei soll er sie plötzlich in ein Gebüsch gezerrt, zu Boden gestoßen und heftig gewürgt haben. Danach soll es gegen den Willen der 33-Jährigen zum Geschlechtsverkehr gekommen sein.

Sein drittes Opfer soll der Asylbewerber in den frühen Morgenstunden des 11. Oktober 2015 attackiert haben. Der 21-Jährige soll eine junge Frau (22) im Alten Botanischen Garten in Tübingen überrascht und in ein Gebüsch gezerrt haben. Zum Geschlechtsverkehr sei es nur deshalb nicht gekommen, weil Passanten auf die Situation aufmerksam wurden.

Auch über behinderte Frau hergefallen

Die Staatsanwaltschaft legt ihm auch eine vierte Tat zur Last. Der mindestens 21 Jahre alte Angeschuldigte soll am 24. Februar 2017 eine erkennbar behinderte 34-jährige Frau unter einem Vorwand in seine Wohnung in Tübingen mitgenommen und dort gegen ihren Willen den Geschlechtsverkehr mit ihr durchgeführt haben. Der Angeschuldigte streitet die Taten bisher ab.

Wegen versuchter sowie vollendeter Vergewaltigung in je zwei Fällen wurde nun Anklage erhoben. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür bei erwachsenen Tätern einen Strafrahmen von zwei Jahren bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe vor, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Da der Angeschuldigte jedoch verschiedene Geburtsdaten angegeben hat, erfolgte eine Anklage an die Große Jugendkammer. Es lasse sich nicht ausschließen, dass der Mann in den ersten drei Fällen noch Heranwachsender war.

Wann das Verfahren vor dem Landgericht Tübingen beginnt, steht derzeit noch nicht fest, so eine Gerichtssprecherin gegenüber TAG24. Der Gambier sitzt seit dem 5. Juli dieses Jahres in Untersuchungshaft.

Quelle: Tag24

Nov 23

Geldstrafe für Muslim, weil er nicht für Richterin aufstehen wollte

Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zulässig, befand das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Archivbild)

Karlsruhe/Mannheim – Wegen seiner beharrlichen Weigerung, sich bei der Urteilsverkündung vor einer Mannheimer Richterin zu erheben, muss ein muslimischer Angeklagter 300 Euro Ordnungsgeld zahlen.

Seine Beschwerde gegen den Beschluss nahm das Bundesverfassungsgericht am Donnerstag nicht zur Entscheidung an. Sie sei offensichtlich unzulässig, weil nicht ersichtlich sei, inwiefern das Ordnungsgeld ungerechtfertigt in sein Grundrecht auf Glaubensfreiheit eingegriffen habe (AZ: 2 BvR 1366/17 – Beschluss vom 08. November 2017).

Der Kenianer war am 19. Oktober 2016 vom Amtsgericht Mannheim unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er hatte seine Weigerung mit religiösen Motiven begründet: Er dürfe sich als gläubiger Moslem nur für Allah erheben. Im Laufe des Prozesses war er wiederholt aufgefallen, weil er zu spät vor Gericht erschienen war.

Vor dem Bundesverfassungsgericht hatte schon das Oberlandesgericht Karlsruhe die Beschwerde gegen das Ordnungsgeld oder ersatzweise drei Tage Ordnungshaft zurückgewiesen. Zum ordnungsgemäßen Ablauf eines Gerichtsverfahrens gehört laut OLG-Beschluss die Achtung gewisser äußerer Formen. Bei der Urteilsverkündung handle es sich nicht um eine gottesdienstliche Verrichtung im Sinne einer Anbetung – nur in diesem Fall sei das Stehen als Götzendienst zu betrachten.

Es sei dem Mann deshalb nicht aus religiösen Gründen verboten gewesen, sich bei der Urteilsverkündung mit dem Gericht und allen anderen Anwesenden zu erheben. Das OLG ging von einem ungebührlichen Verhalten aus, weil der Mann mit dem Sitzenbleiben provozieren oder seine Missachtung bekunden habe wollen.

Quelle: Tag24

Nov 23

Dönermann schlägt zu, weil Kunde seinen Spieß eklig findet

Ein in einem Waschbecken abgelegter Dönerspieß hat in der Nacht zu Donnerstag einen handfesten Streit ausgelöst. (Symbolbild)

Halle (Saale) – Ein im Waschbecken abgelegter Dönerspieß hat in der Nacht zu Donnerstag in Leipzig für reichlich Stress gesorgt. Ein Dönerladen-Betreiber wollte nicht einsehen, dass ein Kunde die unsachgemäß gelagerte Delikatesse bemängelte und rastete komplett aus.

Der 30-jährige Kunde wollte sich gegen 0.25 Uhr in dem Geschäft in der Südvorstadt einen Döner holen. Während er wartete, sah er, wie der 46-jährige Betreiber den Dönerspieß im Waschbecken ablegte.

Der 30-Jährige vergewisserte sich, dass der Dönerspieß wirklich im Waschbecken lag. Dann teilte er dem Betreiber mit, dass er lieber auf seine Bestellung verzichten würde.

Das wollte der Dönerladen-Besitzer aber nicht einsehen und so kam es zum Streit zwischen beiden Parteien.

Schließlich verließ der 30-Jährige mit seinem 26-jährigen Kumpel das Bistro. Jetzt brannten bei dem 46-jährigen Betreiber alle Sicherungen durch. Wutentbrannt lief er den beiden Männern hinterher und zog dem 30-Jährigen einen Holzstuhl über den Schädel.

Dieser erlitt glücklicherweise nur eine Beule am Kopf. Er rief die Polizei, die nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Dönerladen-Besitzer ermittelt.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Nov 23

Fiese Masche! Achtung vor falschen Polizisten

Die Betrüger haben es besonders auf ältere Personen abgesehen (Symbolfoto).

Kassel/Hofheim – Im Main-Taunus-Kreis erbeuteten die falschen Polizeibeamten bereits Geld und Schmuck von über 250.000 Euro! Nun versucht die mutmaßliche Diebesbande auch in der Region Kassel ihr Glück…

Nach den Fällen im Main-Taunus-Kreis warnt auch die Kasseler Polizei vor solchen Betrügern. Mehrere Senioren aus der Region Kassel hätten von Anrufen falscher Polizeibeamter berichtet, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen am Donnerstag.

Die Betrüger erzählten von angeblichen Einbrüchen und fragten nach dem Aufbewahrungsort von Wertsachen, Kontodaten und Kontoständen.

Im Main-Taunus-Kreis hatten Betrüger mit ähnlicher Masche in den vergangenen Wochen von älteren Menschen Geld und Schmuck im Wert von mindestens 250.000 Euro erbeutet. Dass es dieselben Täter sind, sei möglich, sagte ein Sprecher der Kasseler Polizei: „Oft handelt es sich um organisierte Banden, die von Callcentern im Ausland agieren.“

Ihre Opfer fänden die Betrüger über Telefonverzeichnisse, in denen sie nach Personen mit älter klingenden Vornamen suchen.

Ermittler raten Betroffenen, am Telefon nichts preis zu geben und bei einem Verdacht die Polizei zu informieren.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Nov 22

Bereits sechs Fälle sexueller Belästigung in Dresden! Polizei fahndet nach diesem Mann

Mit diesen neuen Aufnahmen fahndete die Polizei nach einem Mann, der sich vor Kindern entblößte und sich vor Frauen befriedigte.

Dresden – Zunächst ging die Polizei nur von einem Fall aus, doch nun scheint der Fall zu einer größeren Nummer zu werden: Denn wie die Dresdner Polizei am Freitag mitteilte, fahndet sie nach einem Mann, der schon in sechs Fällen Frauen und Kinder sexuell belästigt haben soll.

Bereits im Juni fahndeten die Beamten in der Öffentlichkeit nach dem Mann, der sich im April vor zwei Mädchen auf der Robert-Matzke-Straße entblößt hatte und danach sexuelle Handlungen an sich vornahm.

Im Zuge der Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass es seit September 2016 sechs weitere ähnliche Fälle gab, die Täterbeschreibung war extrem ähnlich. In all diesen Fällen soll er sich in Straßenbahnen neben Frauen gesetzt haben und sich dann befriedigt haben.

Nun gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um ein und denselben Mann handelt. Am Freitag wurden neue Fotos veröffentlicht.

Die Polizei fragt: Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte unter der Rufnummer 03514832233 an die Dresdner Polizei

Quelle: tag24

Nov 22

Frau in Berlin bis zur Haustür verfolgt und sexuell belästigt: Wer kennt diesen Mann?

Die Polizei Berlin fahndet nach einem Mann, der im Mai eine 23-jährige Frau verfolgt und sexuell belästigt haben soll. Der Unbekannte traf die Frau gegen 00:40 am U-Bahnhof Hallesches Tor und verfolgte sie bis vor ihre Haustür.

Bereits im U-Bahnhof soll er damit begonnen haben, sein Opfer zu bedrängen.

Vor ihrer Hauseingangstür hielt er die Frau laut Polizei gewaltsam fest und belästigte sie weiter sexuell. Die junge Frau wehrte sich und schrie laut um Hilfe. Der Tatverdächtige ließ daraufhin von ihr ab und floh in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung:

  • 1,75 bis 1,80 Meter groß
  • schlank
  • hatte zur Tatzeit schwarze kurze Haare
  • dunkler Vollbart
  • geschätztes Alter ist Mitte 20
  • südeuropäisches oder auch türkisch/arabisches Aussehen

Hinweise nimmt die Polizei unter (030) 4664-913402 entgegen.

Quelle: focus

Nov 22

Nach versuchter Vergewaltigung: Asylwerber verurteilt

Foto: APA/HERBERT NEUBAUER
Der Asylwerber wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Der 25-jährige Mann gab die Tat unumwunden zu, wurde rechtskräftig zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Ein afghanischer Asylwerber hat am Mittwoch im Wiener Landesgericht unumwunden zugegeben, im vergangenen Sommer im Donaupark in Missbrauchsabsicht über eine junge Frau hergefallen zu sein. „Ich bin hingegangen, um ein Mädchen zu vergewaltigen“, erklärte der 25-Jährige einem Schöffensenat (Vorsitz: Eva Brandstetter). Er wurde rechtskräftig zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt.

Am 22. Juni hatte es in der Bundeshauptstadt weit über 30 Grad. Eine 24 Jahre alte Frau wollte die Sonne genießen. Sie legte sich im Bikini auf die Papstwiese, döste vor sich hin und hörte Musik, als sie in unmittelbarer Nähe Schritte wahrnahm. Als sie die Augen öffnete, kniete ein unbekannter Mann neben ihr und drückte sie an den Schultern zu Boden. „Da hab‘ ich gemerkt, dass irgendwas nicht richtig läuft“, schilderte die junge Frau dem Gericht.

Um Hilfe geschrien

Sie wehrte sich nach Kräften und strampelte mit den Beinen, was dem Angreifer Gelegenheit bot, ihr die Beine auseinanderzudrücken. Dann legte sich der nur mit Shorts bekleidete Mann auf sie und machte sich an seinem Hosenbund zu schaffen. „Als ich gemerkt hab‘, dass ich allein nicht mehr rauskomm‘, hab‘ ich laut um Hilfe geschrien“, erinnerte sich die 24-Jährige.

Zwei junge Burschen, die sich in einiger Entfernung befanden, hörten die Hilferufe. Die beiden – ein Student und ein Schüler – eilten herbei, und vor allem dank des Älteren konnte sich die junge Frau befreien. „Ich hab‘ ihn in den Würgegriff genommen. Er hat nach mir getreten und mich gekratzt. Ich hab‘ ihn gewürgt, als gäbe es kein Morgen“, schilderte der Student dem Senat. Ein Ehepaar – Touristen aus der Schweiz – schritt ebenfalls noch ein. Während der Mann die Polizei verständigte, tröstete die Frau die 24-Jährige. Die drei Männer hielten dann gemeinsam den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizisten in Schach.

Dieser stellte im Grauen Haus die versuchte Vergewaltigung gar nicht in Abrede: „Ich bin mit dieser Absicht aus meinem Zimmer gegangen.“ Als er die Frau im Bikini wahrnahm, „konnte ich meine Nerven nicht beherrschen“. Ihm sei „schwindlig“ gewesen: „Irgendetwas war in meinem Kopf. Hier oben war zu.“

„Gedacht, sie kann meine Freundin werden“

Von der Vorsitzenden auf sein Sexualleben angesprochen, erklärte der 25-Jährige, er sei ein Mal monatlich ins Bordell gegangen. Der Asylwerber hatte vor seiner Festnahme 600 Euro im Monat an Sozialunterstützung bezogen. Zusätzlich griff ihm die Caritas mit 200 Euro unter die Arme.

Der Afghane war vor sieben Jahren nach Österreich gekommen. Seinen eigenen Angaben zufolge machte er sich dabei zwei Jahre jünger – als am Papier Minderjähriger dürfte er sich bessere Chancen in seinem Asylverfahren ausgerechnet haben. Von der Richterin zu seinen Fluchtgründen befragt, erwiderte der 25-Jährige: „Hier kann man ruhig leben“. Ihn hätten „wirtschaftliche Gründe“ zum Aufbruch nach Europa bewogen. Job hätte er allerdings keinen gefunden – womöglich nicht zuletzt deshalb nicht, weil er von der Schule flog, nachdem er dort eine Mitschülerin bedrängt haben soll. „Ich hab‘ mir gedacht, sie kann meine Freundin werden“, erklärte der Angeklagte dazu dem Gericht.

Er sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen und hätte an dem Tag nichts gegessen gehabt, betonte der 25-Jährige. Auf die Frage, wie er auf die 24-Jährige gekommen sei, antwortete er: „Sie ist dort gelegen. Sie hat geschlafen. Kein Mensch war in ihrer Nähe.“

„Versucht, uns etwas vorzuspielen“

Als die Verfahrenshelferin des Afghanen abschließend wissen wollte, ob er die Tat bereue, entgegnete dieser: „Sowohl ja als auch nein. Ich hätte zu einem Arzt gehen sollen.“ Unmittelbar nach der Festnahme hatte er angegeben, innere Stimmen bzw. ein Klopfen zu hören. Der darauf hin beigezogene psychiatrische Sachverständige Karl Dantendorfer, der den 25-Jährigen insgesamt vier Mal untersucht hat, kam allerdings zum Schluss, dass diese Angaben nicht der Realität entsprechen dürften. „Er versucht, uns etwas vorzuspielen“, stellte Dantendorfer im Gerichtssaal fest. Er bescheinigte dem Angeklagten „Simulations- und Verfälschungstendenzen“.

Ungeachtet der bisherigen Unbescholtenheit und des formalen Geständnisses, was bei der Strafbemessung mildernd angerechnet wurde, kam der Senat der Bitte von Staatsanwältin Andrea Kain um Verhängung einer empfindlichen Freiheitsstrafe nach. „Man sieht schon, welchen Stellenwert Frauen für ihn haben, die in der Sonne liegen. Er denkt, er kann sie benutzen. Es ist in Österreich aber Gott sei Dank nicht so“, meinte die Vorsitzende in der Urteilsbegründung.

Die Sex-Attacke hat bei der Betroffenen übrigens keine dramatischen Folgen ausgelöst. Die Frage nach ihrem aktuellen Befinden beantwortete die 24-Jährige mit „alles bestens“. Die Zeugin hatte ausdrücklich keinen Wert auf eine schonende Befragung gelegt und war zu ihrer Aussage in Anwesenheit des Angeklagten und von Medienvertretern bereit. Schmerzengeld machte sie keines geltend. Sie verneinte daher die Frage, ob sie sich dem Verfahren als Privatbeteiligte anschließen wolle.

Quelle: kurier

Nov 21

Jugendgewalt steigt wieder an: Jeder 2. Täter hat Migrations-Hintergrund

Die Anzahl der Gewalttaten von Jugendlichen ist erstmals seit Jahren gestiegen.

Berlin – Nach einem jahrelangen Rückgang ist die Jugendgewalt in Berlin 2016 wieder leicht angestiegen. Die Zahlen der Gewalttaten wie Körperverletzungen sowie der Verdächtigen nahmen etwas zu.

Einen deutlichen Anteil daran haben junge Flüchtlinge und Einwanderer. Das zeigt der vierte Jahresbericht der Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention, der am Dienstag vorgestellt wurde. Die meisten der Gewalttaten waren allerdings leichte Körperverletzungen, schwere Taten kamen nur in der Minderzahl vor.

Von 8892 Verdächtigen im Alter zwischen 8 und 21 Jahren waren 4467 Deutsche, 1638 Deutsche mit Migrationshintergrund und 2464 nichtdeutsche junge Menschen.

Die letzte Zahl stieg von 2015 auf 2016 deutlich. Die Daten deuteten darauf hin, dass sich die Zahl der jungen Verdächtigen mit unsicherem Aufenthaltsstatus – vor allem Asylbewerber – 2016 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt habe, heißt es in dem Bericht.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Nov 21

Polizei-Einsatz verhindert Terroranschlag in Deutschland

Das Landeskriminalamt hat am Dienstagmorgen sechs mutmaßliche Terroristen festgenommen. Sie sollen Anschläge in Deutschland vorbereitet haben. (Symbolbild)

Frankfurt/Leipzig – Am Dienstagmorgen wurden in mehreren deutschen Städten IS-Terroristen festgenommen.

Das hessische Landeskriminalamt habe acht Wohnungen in Kassel, Hannover, Essen und Leipzig durchsucht und sechs Männer im Alter von 20 und 28 Jahren festgenommen. Handys, Computer und Dokumente wurden beschlagnahmt.

Die Ermittlungen richteten sich gegen sechs syrische Staatsangehörige, die sich seit Dezember 2014 beziehungsweise August 2015 als Asylantragsteller in Deutschland aufhalten. Ihnen wird vorgeworfen, Mitglieder der terroristischen Vereinigung „Islamischer Saat“ (IS) zu sein.

Weiterhin sollen die Beschuldigten einen Anschlag mit Waffen und Sprengstoff auf ein öffentliches Ziel in Deutschland vorbereitet haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft, war die Anschlagsplanung noch nicht abgeschlossen.

An den Durchsuchungen waren insgesamt 500 Polizeibeamte des Hessischen Landeskriminalamts und weiterer Polizeidienststellen der Länder beteiligt.

UPDATE, 11.15 Uhr: Laut der Zeitung „Welt“ sind die Ermittler durch Hinweise von Flüchtlingen auf die Terrorverdächtigen aufmerksam geworden. Diese seien unter falscher Identität als Bürgerkriegsflüchtlinge nach Deutschland gereist und nach Zeugenaussagen in Syrien als IS-Kämpfer aufgetreten.

Die anschließenden Ermittlungen zeigten, dass die Männer miteinander vernetzt waren und radikalislamisch eingestellt waren, berichtet die „Welt“ weiter.

UPDATE, 12.33 Uhr: Nach der Festnahme von sechs mutmaßlichen Islamisten wegen Terrorverdachts haben die Ermittler bisher keinen Hinweis auf ein konkretes Anschlagsziel. Es gebe bislang keine Anhaltspunkte, wie konkret Anschlagsvorbereitungen getroffen wurden und wo möglicherweise ein Anschlag verübt werden sollte, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag.

Die Festnahmen seien in einem „frühen Stadium“ erfolgt, nun müssten erst die sichergestellten Datenspeicher, Laptops und Mobiltelefone ausgewertet werden.

Der Hessische Rundfunk (hr) hatte zuvor unter Berufung auf Ermittlerkreise den Essener Weihnachtsmarkt als mögliches Ziel genannt.

UPDATE, 17.40 Uhr: Nach Angaben der Stadt Essen gibt es keine konkreten Hinweise für ein Anschlagsszenario auf dem Essener Weihnachtsmarkt. Das teilte die Ruhrgebietsstadt am Dienstag unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt und die Polizei mit.

Ein mutmaßlicher IS-Terrorist sei in Essen festgenommen worden. Es habe zudem Hausdurchsuchungen gegeben.

Fotos: Frank Schmidt

Quelle: Tag24

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