Apr 02

Hinterhältige Attacke: Sechs Wirtschaftsflüchtlinge umzingeln und verprügeln Altdorferin wortlos

Symbolbild

Mutmaßlicher Arabermob bestehend aus 6 Wirtschaftsflüchtlingen ging völlig unvermittelt auf 25-Jährige los und prügelte auf sie ein – Polizei sucht Zeugen, aber nicht auf ihrer Website! | Bayern

Gegen 3 Uhr lief die 25-Jährige die Nürnberger Straße in Altdorf entlang, als sich plötzlich drei Personen vor sie stellten. Auch hinter der Frau hatten sich drei Unbekannte aufgebaut. Laut Angaben der Polizei schlug die Gruppe ohne ein Wort zu sagen auf die Altdorferin ein. Nach der Attacke ließen sie die Frau zurück.

Sie ließen das Opfer einfach liegen

Am Samstagmorgen tauchte die 25-Jährige dann „deutlich gezeichnet“, wie die Polizei berichtet, bei der Dienststelle auf. Sie erinnerte sich, dass drei der Personen etwa 1,80 Meter groß waren und kurze schwarze Haare hatten. Zudem fiel ihr auf, dass sie sich in einer ihr unbekannten Sprache unterhielten, als sie sich entfernten.

Polizei Bayern veröffentlicht nur in einem Lokalmedium, auf ihrer Website findet sich keine Meldung

Die Bayerische Polizei verhindert eine Öffentlichkeitsfahndung auf ihrer Website, bislang hat nur ein kleines Lokalblatt von der Tat berichtet. Die Polizei versendet gewisse Taten nur durch einen lokalen Presseverteiler.

Die Polizei sucht Zeugen, welche den Mob beobachtet haben oder weitere Angaben machen können. Unter der Telefonnummer 091879500 werden die Hinweise entgegengenommen.

Quelle: Truth24.net

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Apr 02

Mehr Sexualdelikte in der Schweiz

Am Silvester 2015 kam es zu massiven sexuellen Übergriffen durch Asylbewerber am Hauptbahnhof in Köln. Bild: Keystone

Die neue Kriminalstatistik zeigt: Die Anzeigen gegen Asylbewerber steigen in der Schweiz überdurchschnittlich.

März 2016. Eine 18-jährige Studentin steigt am Bahnhof Luzern in ein Taxi. Sie will nach Kriens. Der Taxichauffeur weicht von der Route ab, fährt auf einen abgelegenen Parkplatz in einem Industriegebiet und vergewaltigt dort die junge Frau. Eine von insgesamt 588 Vergewaltigungen, die letztes Jahr in der Schweiz angezeigt wurden – es waren 11 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die polizeiliche Kriminalstatistik, die diese Woche veröffentlicht wurde, gibt auch Aufschluss über die Herkunft der mutmasslichen Täter: Von den 495 Beschuldigten, deren Identität bekannt ist, waren 298 Ausländer, darunter 51 Asylbewerber, inklusive zwei abgewiesene, deren Ausreisefrist abgelaufen war.

Aussagekräftig werden die Zahlen, wenn man sie ins Verhältnis setzt: 60 Prozent der Angezeigten waren Ausländer. 10 Prozent von allen Beschuldigten waren Asylbewerber – 2010 waren es noch 6 Prozent. Eine Zunahme gibt es auch bei den sexuellen Belästigungen: 2015 gingen 35 Anzeigen gegen Personen aus dem Asylbereich ein, 2016 waren es bereits 82. Der Anteil der Flüchtlinge an allen angezeigten sexuellen Belästigern verdoppelte sich innert eines Jahres von 6 auf 12 Prozent.

Einen Anstieg gibt es in mehreren Kantonen – etwa im Aargau. «Diese Zunahme können wir nicht abschliessend erklären», sagt Barbara Breitschmid von der Kantonspolizei Aargau. «Es kann damit zusammenhängen, dass mehr Asylbewerber hier sind oder dass sich das Anzeigeverhalten nach der Silvesternacht in Köln geändert hat.» Was als sexuelle Belästigung angezeigt werde, sei unterschiedlich, sagt Breitschmid. «Das reicht vom Streicheln am Arm bis zum Griff an die Brüste oder zwischen die Beine.»

Problem mit den Ausländern ist «echt»

Die meisten Fälle von sexuellen Übergriffen durch Asylbewerber hätten sich in Zügen, Bahnhöfen und Einkaufszentren ereignet. Anders bei den Vergewaltigungen, hier gab es im Aargau letztes Jahr sechs Anzeigen gegen Flüchtlinge. «Sie fanden vor allem in Asylunterkünften statt», sagt Breitschmid. In einem Fall habe das Opfer den Beschuldigten nach mehreren Treffen mit nach Hause genommen. Bei der Kantonspolizei Zürich führt man den Anstieg bei den Sexualstraftaten auf die Präventivarbeit zurück, die das Anzeigeverhalten geändert habe. «In diesem Zusammenhang gab es auch mehr Anzeigen wegen sexueller Delikte», sagt ein Polizeisprecher.

Diese These sei falsch und werde «seit 20 Jahren wie ein Mantra wiederholt», sagt Strafrechtsexperte Martin Killias. «Die Crime Surveys, also die Erhebungen zu den Straftaten, zeigen eindrücklich, dass die Anzeigeraten sehr stabil bleiben.» Wo es Ausnahmen gebe, etwa bei Raub, sei das mit geänderten Tatkonstellationen erklärbar. «Die Untersuchungen zeigen auch, dass Ausländer nicht häufiger angezeigt werden als einheimische Tatverdächtige», sagt Killias. Wenn es mehr Anzeigen gegen Ausländer gebe, sei das Problem daher «echt».

Damit stellt sich eine Frage, die bisher in den Giftschrank gehörte: Sind Männer aus patriarchalischen Ländern besonders anfällig für sexuelle Gewalt? «Es geht um die fehlende Integration», sagt Killias. «Bei den Migranten hat es schon immer viele junge Männer gegeben, aber heute gibt es darunter auch Männer, die mit den Lebensformen der Frauen in westlichen Ländern nicht umgehen können.» Das habe die Kölner Silvesternacht gezeigt. Dort kam es zu zahlreichen Übergriffen auf Frauen durch Gruppen junger Männer, vornehmlich aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum. «Egal, ob der Täter Schweizer oder Ausländer ist, eine Vergewaltigung ist immer schlimm», sagt SVP-Nationalrätin Natalie Rickli «Die Zahlen zeigen aber, dass wir sexuelle Gewalt richtiggehend importieren.»

(SonntagsZeitung)

Quelle: Tagesanzeiger

Apr 02

Migration: Merkels Aufforderungen an Flüchtlinge in Deutschland

Bundeskanzlerin Merkel hat die Flüchtlinge in Deutschland zu Neugier am Leben der Deutschen aufgerufen. Auch hat sie einen Vorschlag, wo sie sich ansiedeln sollten, um das Leben einfacher zu machen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Flüchtlinge in Deutschland dazu aufgerufen, nicht nur die Gesetze zu achten, sondern auch neugierig zu sein. In ihrem neuen Video-Podcast empfahl sie den Flüchtlingen am Samstag zudem, nicht in die großen Städte zu streben, sondern in ländlichen Regionen zu bleiben. Dort gebe es mehr Wohnraum, und die Menschen dort könnten sich oft auch besser um Flüchtlinge kümmern, sie besser integrieren.

Von den Deutschen erwartet Merkel, dass sie mit Verständnis und Interesse auf Flüchtlinge zugehen. Viele täten das, aber sie wolle auch andere, die es noch nicht so tun, dazu ermuntern. Im Gespräch mit dem syrischen Journalisten Hamdi Al Kassar, der im Spätsommer 2015 nach Deutschland geflohen war, betont Merkel die Bedeutung der Integration.

„Die Werte, die dieses Land lebt, achten“

Auf die Frage, was Deutschland von Flüchtlingen erwarte, antwortet die Bundeskanzlerin: „Wir erwarten, dass sich die Menschen, die zu uns kommen, an unsere Gesetze halten, dass sie ein bisschen neugierig sind auf unser Leben.“ Die Flüchtlinge seien ja nach Deutschland gekommen, weil sie sich hier ein ruhigeres und beschützteres Leben versprächen. Also müssten sie „die Werte, die dieses Land lebt – Toleranz, Offenheit, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit“ achten und versuchen zu verstehen.

„Auf der anderen Seite müssen wir als Deutsche auch offen sein“, so die Regierungschefin weiter. Man müsse verstehen, dass die Flüchtlinge aus einer „fremden Welt“ mit anderen Gebräuchen und Traditionen kämen, und deshalb mit Verständnis und mit Interesse auf sie zugehen.

Auf die Wohnsituation von Flüchtlingen angesprochen, bittet die Bundeskanzlerin um Geduld. 2015 seien 890.000 Menschen gekommen, da habe man viel improvisieren müssen. Vorrangig gelte es, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive unterzubringen.

Quelle: Welt

Apr 02

Beziehung zur Schwester: Afghanenmob sticht Schere in den Kopf und zerschneidet Gesicht

Symbolbild

Weil die Familie den jungen Freund nicht akzeptierte, versuchte der Bruder des Mädchens und ein Nebenbuhler den Freund mit einer Schere zu ermorden, sie zerschnitten ihm brutal das Gesicht | München

Bereits am Montag, 13.03.2017, kam es gegen 15.30 Uhr, im Durchgang zum sogenannten südlichen Verladehof am Münchner Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren afghanischen Asylbewerbern.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Mordkommission ist davon auszugehen, dass drei afghanische Asylbewerber im Alter von 16 bis 18 Jahren, einen 19-jährigen Landsmann mit Schlägen, Tritten sowie mehreren Stichen mit Teilen einer Schere im Kopf- und Rückenbereich verletzten. Grund der Auseinandersetzung dürfte die Beziehung des Geschädigten zur 14-jährigen Schwester eines der Tatverdächtigen sein, da diese Beziehung von Seiten ihrer Familie nicht akzeptiert wird.

Die afghanischen Wirtschaftsflüchtlinge rammten die Schere in Kopf und Rücken des 19 Jährigen, zerschnitten ihm das Gesicht

Gleichzeitig versuchte auch noch ein anderer Tatverdächtiger ebenfalls die Gunst der 14-Jährigen zu gewinnen. Nachdem es offenbar im Vorfeld der jetzt gegenständlichen Tat, etwa 2-3 Wochen vorher bereits zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen war, wollte man die Sache zum Tatzeitpunkt klären und verabredete sich vorab hierzu am Hauptbahnhof.

Beim Aufeinandertreffen der Kontrahenten befanden sich auf beiden Seiten weitere Personen, insgesamt dürfte es sich um eine Gruppe von ca. 10-12 Personen gehandelt haben. Darunter befand sich auch die 14-jährige Freundin des Geschädigten. Es kam sofort zu verbalen Streitigkeiten und gegenseitigen Tätlichkeiten, wobei aus der Gruppe der Tatverdächtigen auch das Smartphone des Geschädigten zerstört wurde.

Ein weiterer afghanischer Anwerber buhlte ebenso um das 14 Jährige Mädchen, man traf sich um „das zu klären“

Letztlich kam der 19-Jährige zu Boden und die Tatverdächtigen schlugen und traten auf ihn ein. Auch stachen sie mit getrennten Klingen einer Schere auf den Mann ein. Erst als eine Passantin auf den Vorfall aufmerksam wurde und damit drohte, die Polizei zu verständigen, flüchteten die Täter.

Die Schere wurde auseinandergenommen, jeder bekam eine Klinge, damit stach der Mob auf den Kopf ein

Die polizeiliche Aufnahme und die ersten Ermittlungsmaßnahmen erfolgten durch die Bundespolizei, da sich der Tatort im Bereich der Bahnanlage befindet.

Der Verletzte kam zur stationären Behandlung in eine Klinik, wo insgesamt zwei, ca. 5-6 cm tiefe Rückenstiche nahe der Wirbelsäule, eine Schnittverletzung im Nackenbereich und eine in der linken Gesichtshälfte, die von der Stirn bis zum Ohr reichte, versorgt wurden.

Nachdem die Staatsanwaltschaft München I aufgrund der Tatausführung und der festgestellten Verletzungen von einem versuchten Tötungsdelikt ausging, übernahm die Mordkommission des Polizeipräsidiums München die weiteren Ermittlungen.

Die Afghanen wollten den jungen Mann offenbar brutal ermorden

Erste Fahndungsmaßnahmen führten bereits zwei Tage darauf, am 15.03.2017, zur vorläufigen Festnahme von zwei Tatverdächtigen im Alter von 16 und 18 Jahren, der dritte Tatverdächtige wurde am selben Tag in Landshut vorläufig festgenommen.

Gegen alle drei Tatverdächtigen erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlag. Die Ermittlungen zu weiteren beteiligten Personen sowie zum konkreten Tatablauf dauern noch an. Die Tatwaffe konnte bislang nicht sichergestellt werden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 01

Wozu 1. April? Wir verarschen euch das ganze Jahr über!

Alles klar ? !

Apr 01

90-Jährige vergewaltigt: Mehr als fünf Jahre Haft für 19-Jährigen

Ein 19-Jähriger wurde wegen der Vergewaltigung einer 90-Jährigen zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. (Symbolbild)

Eine 90 Jahre alte Frau wird in der Düsseldorfer Innenstadt vergewaltigt. Die DNA-Spur führt zu einem 19-Jährigen. Vor Gericht gesteht der Angeklagte. Jetzt ist das Urteil gefallen.

Ein halbes Jahr nach der Vergewaltigung einer 90 Jahre alten Frau in Düsseldorf ist ein 19-Jähriger zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den Angeklagten am Freitag wegen Vergewaltigung, Raub und Körperverletzung nach Jugendstrafrecht schuldig.

Das Sexualverbrechen an der 90 Jahre alten Kirchgängerin an einem Sonntag in der Innenstadt von Düsseldorf hatte Entsetzen ausgelöst. Der Angeklagte hatte am ersten Prozesstag umfassend gestanden. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren gefordert.

19-Jähriger Täter voll schuldfähig

Bei der Urteilsverkündung betonte die Vorsitzende Richterin, der 19-Jährige sei voll schuldfähig. Die Vergewaltigung sei auch durch DNA-Spuren an eindeutigen Körperstellen nachgewiesen.

Dem inzwischen 91 Jahre alten Opfer war eine Aussage vor Gericht erspart geblieben.

Der Angeklagte hatte ausgesagt, er habe am Vorabend der Tat Alkohol getrunken und Drogen genommen.

Doch kam ein Gutachter zum Schluss, dass seine Steuerungsfähigkeit nicht eingeschränkt war. Denn unmittelbar nach der Tat am 2. Oktober 2016 habe sich der Angeklagte „geschickt“ verhalten, meinte das Gericht. Er habe nach der Vergewaltigung noch die Handtasche des Opfers durchwühlt, den Haustürschlüssel der Frau an sich genommen und ihre Adresse aufgeschrieben.

Täter: „Still, sonst tot“

„Still, sonst tot“, drohte er ihr, wie es in der Anklage hieß. Als der Vergewaltiger von ihr abließ, war ihr Körper von Blutergüssen und Schürfwunden übersät, sie hatte Unterleibsverletzungen.

Der in Marokko geborene Angeklagte war in Spanien, wo er aufwuchs, in etliche Straftaten verwickelt und gilt als Intensivtäter. Nach Deutschland sei er 2016 gekommen, weil ihm in Spanien Gefängnis gedroht habe, hatte er bei Prozessbeginn gesagt.

Die DNA-Spur brachte die Ermittler auf seine Spur. Er hatte bereits wegen Raubes in Untersuchungshaft gesessen.

Der große Altersunterschied zwischen Täter und Opfer sei kein Anzeichen für eine Unzurechnungsfähigkeit, betonte das Gericht. Eher gebe es Hinweise auf eine „dissoziale Persönlichkeit“. Dem Angeklagten wurde das Urteil von einem Dolmetscher übersetzt.

Quelle: Web.de

 

Apr 01

Alexanderplatz in Berlin: Mann flüchtet vor aggressivem Mob in ein Kino am Alex

Das Cinestar-Kino am Alexanderplatz. Eine Gruppe von bis zu 20 Personen bedrängte einen Mann, warf eine Flasche und jagte ihn in ein Kino

Der Mann rettete sich vor der mit Flaschen werfenden Gruppe in ein Kino, hielt mit einem Angestellten von innen die Tür zu.

Am Donnerstagabend wurde auf dem Alexanderplatz ein Mann bedroht und mit einer Flasche beworfen. Er rettete sich in ein Kino. Der 40-Jährige zeigte der Polizei an, dass er gegen 21.50 Uhr am S-Bahnhof Alexanderplatz aus einer etwa 15 bis 20 Personen großen Gruppe bedrängt worden sein soll. Daraufhin lief der Bedrängte in Richtung Kino. In Höhe einer Tramhaltestelle soll aus der Gruppe eine Flasche in seine Richtung geworfen worden sein. Diese verfehlte ihn und zerbrach auf dem Boden.

Am Eingang des Kinos traf er auf einen Angestellten. In diesem Moment soll erneut eine Flasche in Richtung des 40-Jährigen geworfen worden sein. Diese prallte an der Fensterfront ab, fiel auf den Boden und zerschellte.

Der 36 Jahre alte Mitarbeiter des Kinos und der Verfolgte begaben sich daraufhin in das Kino und versuchten von innen die Tür zuzuhalten. Der Gruppe gelang es kurz die Tür aufzureißen und nach Angaben der beiden Männer Reizgas in das Kino zu sprühen. Anschließend flüchtete die Gruppe in Richtung S-Bahnhof. Der 40-Jährige und der 36 Jahre alte Mitarbeiter des Kinos klagten über Atemwegsreizungen. Die Ermittlungen dauern an.

Laut Polizei ist der Hintergrund des Angriffs auf den Mann noch unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge attackierte die Gruppe den 40-Jährigen offenbar ohne Anlass. In der Nähe des Tatorts kontrollierten Polizisten eine Gruppe von zehn Personen. Diese stand jedoch offenbar nicht im Zusammenhang mit der Tat. Zu den tatsächlichen Tätern gibt es bisher keine konkreten Hinweise.

Quelle: Morgenpost

Apr 01

Spandau 50 Männer gehen mit Reizgas und Messern aufeinander los

Blaulicht der Polizei (Symbolbild)
Foto: dpa

Berlin – Sie waren mit Reizgas, Ledergürteln und Messern bewaffnet: Etwa 50 junge Männer sind am Donnerstagabend im Münsinger Park in Spandau aufeinander losgegangen. Dabei gab es nach Polizeiangaben mehrere Verletzte.

Als die Polizisten am Ort der Schlägerei eintrafen, flüchteten die Tatverdächtigen in Richtung Rathaus Spandau. Im Lindenufer griffen die Beamten 18 junge Leute auf, die offenbar an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen waren. . Zwei 23-Jährige hatten gerötete Augen, einer zudem eine Hautabschürfung an einer Hand. Der andere junge Mann klagte über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Beide mussten ärztlich behandelt werden. Messer und Reizgas fanden die Polizisten bei den insgesamt zwölf Männern und sechs Frauen nicht.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind unklar, die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)

Apr 01

Schädel-Hirn-Trauma: Massenschlägerei im Bahnhof – zwei Schwerverletzte

Eine Massenschlägerei in einem deutschen Bahnhof ist eskaliert. Ein Beteiligter mit Schädel-Hirn-Trauma wird im Krankenhaus behandelt. 13 Beteiligte im Alter zwischen 14 und 25 Jahren wurden festgenommen.

Bei einer Schlägerei von etwa 30 bis 40 Männern im Bahnhof Erkner (Oder-Spree) hat es mehrere Verletzte gegeben.

Zumeist sei es bei Hautabschürfungen und Hämatomen geblieben, teilte die Bundespolizei in Berlin am Freitag mit.

Ein Beteiligter mit Schlüsselbeinbruch und ein weiterer mit einem Schädel-Hirn-Trauma mussten jedoch ins Krankenhaus gebracht werden.

13 Beteiligte im Alter zwischen 14 und 25 Jahren seien festgenommen worden.

Tritte und Schläge

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich zwei Gruppen aus Berlin und Erkner am Donnerstagabend verabredet, nachdem es zuvor Streitigkeiten gegeben haben soll.

Als einer der Beteiligten, die zumeist im Alter zwischen 14 und 17 Jahren waren, ein Messer zog, sei die Situation eskaliert.

Die Gruppen seien mit Tritten und Schlägen aufeinander losgegangen.

Die Schläger flüchteten, als die Polizei erschien. Um was es bei den Streitigkeiten ging, war zunächst nicht bekannt.

Quelle: Welt

Apr 01

Berlin-Schöneberg: Jüdischer Junge verlässt Schule nach antisemitischem Vorfall

Aufstehen gegen Judenhass. Die Zahl antisemitischer und rassistischer Angriffe in Berlin ist im vergangenen Jahr stark gestiegen….Foto: Kai-Uwe Heinrich

An einer Friedenauer Schule wird ein 14-Jähriger antisemitisch beleidigt und angegriffen. Nun hat er die Schule verlassen.

An der Friedenauer Gemeinschaftsschule hat ein jüdischer Junge nach einem Angriff gegen ihn die Schule verlassen. Die Familie spricht von Antisemitismus. Der 14-Jährige war vor ein paar Monaten von einem Mitschüler beleidigt worden, nachdem dieser erfahren hatte, dass der Junge jüdisch ist. Vor rund zwei Wochen wurde er dann von zwei anderen Mitschülern an einer Bushaltestelle angegriffen. Sie nahmen ihn in den Schwitzkasten, richteten eine Spielzeugpistole auf ihn und schossen Plastikteile auf ihn. Zuvor sollen sie „Hey, du Engländer“ gerufen haben.

An der Friedenauer Gemeinschaftsschule haben rund 75 Prozent der Schüler eine andere Herkunftssprache als Deutsch, viele kommen aus türkischen oder arabischen Familien. Dies trifft nach Angaben von Schulleiter Uwe Runkel auch auf die tatverdächtigen Jugendlichen zu. Der jüdische Junge war vor rund vier Monaten an die Schule gekommen, er wurde in England geboren und lebte dort eine zeitlang.

„Ich kann nicht mit dir befreundet sein“

Über den Fall berichtete zuerst die englischsprachige Wochenzeitung „The Jewish Chronicle“, an die sich die Familie des Jungen gewandt hat. Beim ersten Vorfall habe ein Mitschüler zu dem Jungen gesagt: „Du bist ja eigentlich ein cooler Typ, aber ich kann nicht mit dir befreundet sein. Juden sind alle Mörder.“ Schulleiter Runkel bestätigte den ersten Teil der Aussage. Dass der Satz „Juden sind alle Mörder“ gefallen sei, wisse er allerdings nicht. Die Schule habe nach diesem Vorfall sofort die Eltern informiert, und Lehrer und Sozialarbeiter hätten den Fall in der Klasse besprochen. Der Junge, der die Beleidigung ausgesprochen hatte, habe die Schule inzwischen verlassen, weil er weggezogen sei, sagte Runkel.

Anzeige bei der Polizei

Nach dem gewalttätigen Vorfall an der Bushaltestelle hat die Schule Anzeige bei der Polizei erstattet. Einer der Täter war offenbar kurz zuvor von einer anderen Schule verwiesen worden. Nun müssen wohl beide Täter die Schule verlassen.

Die Eltern des Opfers nahmen ihren Sohn direkt nach der Tat von der Schule. „Ich bedauere sehr, dass der Junge uns verlassen hat und natürlich auch, dass so etwas überhaupt passiert ist“, sagt Runkel. Laut dem Bericht in der „Jewish Chronicle“ sind die Eltern unzufrieden mit der Reaktion der Schule. Der Schulleiter habe zu spät reagiert. Das weist Runkel zurück: „Nach dem ersten Vorfall haben wir die Sache sofort aufgearbeitet. Jetzt haben wir leider nicht mehr die Möglichkeit, dem Jungen zu vermitteln, dass er hier sicher ist. Aber wir werden uns weiter mit dem Thema beschäftigen, und für die Täter wird es Konsequenzen haben.“

Schule will den Fall aufarbeiten

Die Schule, die zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ gehört, führe regelmäßig in allen Klassen Workshops zu Mobbing und Diskriminierung durch. Inzwischen habe die Schule die Initiative Salaam-Shalom angesprochen, die sich mit Antisemitismus und Islamophobie beschäftigt und die Antidiskriminierungsstelle der Senatsverwaltung kontaktiert. „Wir haben auch ein Angebot vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus erhalten, dass wir in die Überlegungen zum Umgang mit den Ereignissen einbeziehen werden“, sagte Runkel. Er hat nun einen offenen Brief geschrieben, der auf der Schul-Homepage veröffentlicht ist. „Wir möchten unser Bedauern und Entsetzen kundtun, dass ein Schüler an unserer Schule Antisemitismus erfahren musste“, heißt es dort.

Die Eltern des Jungen sind offenbar noch wegen einer anderen Sache unzufrieden. Die Großeltern des 14-Jährigen sind Holocaust-Überlebende und haben als Zeitzeugen in der Klasse des Jungen gesprochen. Die Familie wollte das Projekt auf andere Klassen ausweiten. „Ich stand dem positiv gegenüber, aber wollte erst ein Konzept mit dem Schulteam dazu erarbeiten“, sagte Runkel. „Das ging der Familie wohl zu langsam.“

Antisemitismus bei Jugendlichen

Bestimmte antisemitische Einstellungen sind bei arabisch- und türkischstämmigen Jugendlichen verbreiteter als bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Das betrifft besonders anti-israelische Vorurteile, wie eine Studie der Universität Bielefeld im Jahr 2010 ergeben hat. Bei deutschen Jugendlichen ist der Studie zufolge dagegen ein geschichtsrelativierender Antisemitismus häufiger.

Es gibt mehrere Initiativen, die sich mit diesem Problem befassen, zum Beispiel Salaam-Shalom, bei der jüdische und muslimische Aktivisten arbeiten. „Viele Jugendliche wissen gar nicht, was die Worte bedeuten, wenn sie andere als Juden oder auch als Engländer beschimpfen“, sagt Koordinator Armin Langer. „Deshalb ist es so wichtig, dass Begegnungen stattfinden.“ Die Initiative schickt für einen Dialog über Religionen immer ein jüdisches Mitglied und ein muslimisches in Schulen. „Es gibt auch viele Erfolgsgeschichten“, sagt Langer. An der Kreuzberger Freiligrath-Schule etwa betreuen jüdische und muslimische Schüler gemeinsam ein Projekt zum Nahostkonflikt.

Der Verein „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA)“ arbeitet schwerpunktmäßig mit muslimisch sozialisierten Jugendlichen. „Hätten wir von dem Fall vor vier Monaten erfahren, hätten wir rechtzeitig intervenieren können“, sagt Geschäftsführer Aycan Demirel. Dass ein jüdischer Schüler wegen antisemitischer Übergriffe die Schule wechseln muss, komme in Berlin nicht häufig vor, sagt er. Klar gebe es Antisemitismus, aber in dieser extremen Form seien das „Einzelfälle“. Nach Angaben der Bildungsverwaltung gibt es pro Jahr weniger als zehn Meldungen von Schulen über antisemitische Vorfälle

Quelle: Tagesspiegel

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