Mrz 07

Prozess Vergewaltigungs-Prozess in Bamberg: Angeklagter räumt Taten ein


Ein 27-Jähriger soll unter anderem versucht haben, eine 17-Jährige in Kersbach zu missbrauchen. Jetzt hat sich der Angeklagte zu den Vorwürfen geäußert. Foto: M. Hoch

Ein 27-Jähriger soll unter anderem versucht haben, eine 17-Jährige in Kersbach zu missbrauchen. Jetzt hat sich der Angeklagte zu den Vorwürfen geäußert.

In Handschellen kommt Rami F. in den Verhandlungssaal des Landgerichts Bamberg. Der kleine, eher schmächtige Mann soll ein brutaler Sex-Verbrecher sein. Zwei Frauen – eine in der Nähe von Schwabach, die andere bei Kersbach – soll er versucht haben zu vergewaltigen. Eine minderjährige Schülerin habe er laut Staatsanwalt Christian Schorr am Bahnhaltepunkt St. Afra (Landkreis Aichach-Friedberg) vergewaltigt. Dabei hatte er dem Mädchen angedroht, es umzubringen, wenn es sich wehre.

Der Mann räumt zu Beginn der Verhandlung über einen Dolmetscher ein: „Die Anklage ist richtig. Ja, alles stimmt so.“ Der Tunesier ist bei den Behörden im In- und Ausland kein unbeschriebenes Blatt, wie der Prozess offenbart. So hatte er Behörden über seine Herkunft angelogen. F. behauptete, aus Syrien zu stammen, weil er sich so bessere Chancen auf Asyl erhoffte. „Ich wollte Asyl beantragen, damit ich Sozialleistungen bekomme.“ Sechs Jahre hatte er in Italien gelebt, reiste weiter in die Bundesrepublik und versuchte dazwischen auch in Österreich und der Schweiz, als Flüchtling anerkannt zu werden.

Wegen illegaler Einreise erhielt F. einen Strafbefehl von 60 Tagen Haft in der Schweiz und auch in Deutschland saß der Mann wegen Diebstahls bereits 30 Tage im Gefängnis. Auf die Frage des Vorsitzenden Richters Manfred Schmidt, warum er die Frauen überfallen habe, erklärt der Angeklagte: „Ich war noch nie mit einer Frau zusammen oder lebte mit einer Frau zusammen. Ich hatte auch noch nie eine Freundin.“

Ein Gutachter wollte von F. wissen, ob er vor seinen Taten sexuell erregt gewesen sei. Der Tunesier antwortet: „Ja. Ich bin ein heißblütiger Mensch.“ Zudem gehörten Alkohol und Drogen zum Alltag von Rami F.: „Ich trank Becks oder Bavaria – drei bis vier Flaschen am Tag. Außerdem habe ich gehascht.“

Angeklagter jammert

Gegenüber den Richtern kommt F. ins Jammern. Vor allem, nachdem Richter Schmidt ihm die Anordnung einer Sicherungsverwahrung nach seiner zu erwartenden Haftstrafe in Aussicht stellte.

Das Landgericht geht demnach von einer hohen Gefährlichkeit des Straftäters für die Allgemeinheit aus. Der Angeklagte kleinlaut: „Ich möchte meine Gefängnisstrafe nicht in Deutschland verbüßen. Ich will zurück nach Tunesien.“ Doch diesen Wunsch wird ihm wohl der Richter nicht erfüllen. Dem Angeklagten drohen nämlich bis zu 15 Jahre Haft. Und im Fall der Verurteilung muss er einen Großteil seiner Strafe hier absitzen, bevor er abgeschoben werden könnte. Das Urteil soll Anfang April fallen.

Quelle

Mrz 07

Brisante Studie enthüllt: Asyl-Gewalttaten in OÖ explodieren


Foto Linz: „Wochenblick“ / Maskenmann: Fotolia, by-studio / Messer: Fotolia, blackday / Bildkomposition „Wochenblick“

Die jetzt veröffentlichte Kriminalitätsstatistik für 2015 enthält schockierende Zahlen: Neben den Vergewaltigungen stieg auch die Zahl der Gewaltdelikte – darunter auch brutaler Messerattacken. Auch Oberösterreich ist betroffen, wie „Wochenblick“-Recherchen ergaben.

Gewalttaten um zehn Prozent gestiegen

So heißt es in der BMI-Statistik zu Oberösterreich:  „Die Anzahl der Gewaltdelikte stieg von 4.980 auf 5.472 Anzeigen. Davon wurden 88,8 Prozent bzw. 4.858 Delikte geklärt. “ Das entspricht einem Anstieg von rund zehn Prozent.

Gemäß Landespolizeidirektor Andreas Pils stieg insbesondere die Zahl der Messerattacken „sprunghaft an, was eine eindeutige Sprache spricht“. Die Messerattacken seien vor allem auf Konflikte im Drogenmilieu zurückzuführen.

Anstieg durch Asyl-Konflikte

Laut Polizei sei der Anstieg vor allem durch Gewalttaten von Asylwerbern für den Gesamtanstieg der Gewalttaten verantwortlich. „Nahezu 500 Flüchtlingsquartiere in Oberösterreich und die damit verbundenen Spannungen in den Quartieren erklären einen guten Teil dieses Anstieges“, heißt es seitens der Polizei.

Landessicherheitsrat Elmar Podgorschek (FPÖ) sieht die eigenen Warnungen durch die aktuellen Zahlen bestätigt: Es handle sich um die „Folge der verfehlten Willkommenspolitik von SPÖ und ÖVP. Die Österreicher haben ein Recht auf Sicherheit und bekommen nun die Rechnung für den Kriminalitätsimport präsentiert. Die Massenzuwanderung der letzten zwei Jahre hat deutlich zu einem Anstieg der Kriminalität geführt.“

Podgorschek sieht sich bestätigt

Podgorschek forderte die Bundesregierung erneut auf, mehr Abschiebungen durchzuführen und „die Polizei personell aufzustocken und endlich mit Staaten wie Algerien, Afghanistan und Marokko die überfälligen Rückübernahmeabkommen zu verhandeln.“

Bereits im September hatte Podgorschek gewarnt: „Wenn ich an die nächste oder übernächste Generation denke, da sind ja Bürgerkriege vorprogrammiert.“ Kritiker warfen ihm daraufhin „Angstmache“ vor.

OÖVP fordert mehr Abschiebungen von Straftätern

Auch OÖVP-Geschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer fordert dringendes Handeln: „Asylwerber die Straftaten begehen, haben ihr Gastrecht verwirkt. Angesichts dieser doch massiven Erhöhung müssen wir rechtzeitig handeln. Die Gewährleistung der Sicherheit von Oberösterreichs Bürgerinnen und Bürger ist oberstes Gebot.“

Quelle

Mrz 06

Staatsanwalt klagt an: Dieser „Samurai“ zerstückelte ein Ehepaar


Der mutmaßliche Doppelmörder Fawzi M. posiert mit Samurai-Schwertern in einer Wohnung
Foto: Privat

Leipzig – Sieben Monate nach dem schaurigen Doppelmord an einem tunesischem Ehepaar hat die Leipziger Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Mörder Fawzi M. (37) erhoben.

Der Vorwurf: Mord und Raub mit Todesfolge sowie Störung der Totenruhe.

Die Opfer des Stückelmörders: Hadia und Ali T.
Die Opfer: Hadia und Ali T.Foto: Privat

Die Ankläger sind überzeugt, dass der Tunesier Ende Juli das mit ihm befreundete Ehepaar Ali T. (37) und Hadia T. (32) in deren Wohnung in der Zollikoferstraße überfallen, ermordet und die Leichen anschließend zerhackt hat.

Die sterblichen Überreste warf er schließlich in das Naturbad Bagger in Thekla.

„Im Ergebnis intensiver Ermittlungen und umfangreicher Beweiserhebungen gehen wir davon aus, dass der Angeschuldigte die Tat allein und zu dem Zweck verübt hat, die Tatopfer zu berauben“, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Ricardo Schulz.

Baggersee Thekla
Schwimmer entdeckten am 28. Juli am „Bagger“ die zerstückelte Leiche von Hadia B.. Am Abend stießen die Ermittler auf den Leichnam ihres Mannes Ali T.Foto: Silvio Buerger

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, bestreitet der Tunesier bislang die Tat. Der drogenabhängige Fawzi M. ist wegen Eigentums- und Körperverletzungsdelikten vorbestraft.

Polizeitaucher
Polizeitaucher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rückten in Leipzig anFoto: Silvio Buerger

Quelle

Mrz 06

Großfamilie liefert sich Massenschlägerei – als Polizei ankommt, wird sie attackiert – Einsatz in Minden


Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
dpa/Friso Gentsch

Die Schlägerei zwischen Mitgliedern einer Großfamilie in Minden hat zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Laut Mitteilung von Donnerstag war der Streit auf der Straße eskaliert, als die Beamten schlichten wollten. Sie wurden mit Schlägen und Tritten angegriffen.

 

Mehr als ein Dutzend Streifenwagen aus dem ganzen Kreisgebiet eilten am Mittwoch dazu. Vier Polizisten wurden verletzt. Die Einsatzkräfte setzen Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Beteiligt waren rund 25 Familienmitglieder.

Sie leisteten zum Teil Widerstand und versuchten bereits festgenommenen Verwandte gewaltsam wieder zu befreien. Die Polizei nahm sechs Männer im Alter von 17 bis 46 Jahren fest. Ein 55-Jähriger stellte sich später auf der Wache. Mehrere Frauen und Kinder der Familie begleiteten den Einsatz mit lautem Geschrei.

Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt

Vier Festgenommene erlitten leichte Verletzungen. Ein 46-Jähriger kam zur Behandlung vorübergehend in eine Klinik. Gegen die Verdächtigen wird wegen des Vorwurfes auf Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt. Die Verdächtigen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Das Motiv für die Schlägerei ist noch unklar. Nach ersten Ermittlungen könnte ein innerfamiliärer Konflikt die Handgreiflichkeiten ausgelöst haben.

Quelle

Mrz 06

Zerlegte Kuh in Essener Hinterhof: Diese Konsequenzen drohen dem Betrieb



Beim Verarbeiten missachteten die Essener Hygienevorschriften.
Foto: KDF-TV

Essen. Aufregung in Essen-Altenessen: Am Samstag hatten Anwohner in einem Hinterhof an der Karlstraße eine ganze Kuh zerlegt, Nachbarn riefen daraufhin die Polizei.

Der Hinterhof gehört zu einem Lebensmittelgewerbe, wie die Stadt gegenüber DER WESTEN bestätigte. Ein Amtsveterinär stellte fest, dass das Tier schon vorher ordnungsgemäß mit einem Bolzenschussgerät getötet worden war.

Kopf und Füße hätten beseitigt werden müssen

Hauptproblem: Im Hinterhof fanden die Beamten auch Kopf und Beine der Kuh.

„Das ist in Deutschland nicht rechtens. Diese Teile müssen nach der Schlachtung sofort beseitigt werden“,

so Stadt-Sprecherin Hannah Hettinger.

Das Veterinäramt beschlagnahmte das Fleisch der Kuh und beseitigte es. Es sei entgegen von Augenzeugenberichten kein Fleisch in den Verkauf gelangt, so Hettinger.

Hygienevorschriften nicht eingehalten

Weil in dem Betrieb außerdem Hygienevorschriften nicht eingehalten worden waren, wurde er nun vorerst geschlossen. Woher die tote Kuh kam, ist noch unklar: Das ermittelt das Veterinäramt derzeit. (pen)

Quelle

Mrz 06

CDU-Politiker Jens Spahn und sein Lebensgefährte möchten gern Kinder adoptieren



Jens Spahn (CDU) würde gerne mit seinem Lebensgefährten Kinder adoptieren.
Foto: Kay Nietfeld / dpa

Politiker Jens Spahn wäre gern Vater. Mit seiner Partei ist das aber kaum machbar. Er nennt die CDU „auf eine falsche Art konservativ“.

Berlin/Ahaus.  Der CDU-Politiker Jens Spahn (36) würde gerne mit seinem Lebensgefährten Kinder adoptieren. „Ich denke, wir wären ihnen gute, verantwortungsvolle Eltern“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Aber leider ist meine eigene Partei da auf eine falsche Art konservativ“, ergänzte Spahn, der aus dem münsterländischen Ahaus stammt und Mitglied des CDU-Präsidiums ist.

Er warb in dem Interview auch für die Ehe für alle. „Dass zwei Menschen in der Ehe verbindlich füreinander einstehen, ist ein Grundwert der Union. Solche Werte bieten Orientierung. Und die müssen wir wieder offensiver vertreten“, sagte Spahn.

Beschränkte Rechte für Homosexuelle

Seit 2001 gibt es zwar die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle in Deutschland. Diese ist aber nicht völlig mit der Ehe gleichgestellt – etwa beim Adoptionsrecht. Homosexuelle Paare dürfen in Deutschland nicht gemeinsam ein Kind adoptieren. Ein Partner darf das – der andere hat dann aber nur die Möglichkeit, ein beschränktes Sorgerecht zu bekommen.

Spahn kam 2002 als jüngster direkt gewählter Abgeordneter in den Bundestag. Seit Juni 2005 ist er Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium. Spahn gilt inzwischen als CDU-Hoffnungsträger. (dpa/sdo)

Quelle

Mrz 06

Verhaftet – Asylwerber belästigte mehrere Buben sexuell


Die Polizei sucht mögliche weitere Opfer des Tatverdächtigen. (Foto: Polizei)

Albtraumhafte Situation für mehrere 12-jährige Buben in Linz und Traun. Ein 36-jähriger Asylwerber aus Afghanistan soll die Kinder verfolgt und sexuell belästigt und bedroht haben. Der Mann wurde jetzt verhaftet.

Der 36-jährige Asylwerber aus Leonding (Bez. Linz-Land) steht im Verdacht, am Nachmittag des 26. Februar 2017 in einem Einkaufszentrum einen 12-Jährigen aus Traun belästigt zu haben. In der Absicht sexuellen Kontakt mit ihm zu haben, stellte er ihm laut Polizei bis zur Straßenbahnhaltestelle nach.

Er wollte das Kind sogar mit Geld dazu verleiten, mit ihm nach Hause zu kommen, oder gemeinsam zum Hauptbahnhof zu fahren, um dort eine öffentliche Toilette aufzusuchen,

so die Polizei. Der Beschuldigte ließ nicht von dem Unmündigen ab, bis dieser sich Hilfe bei fremden Personen suchte. Zuvor bedrohte der Asylwerber noch das das völlig verängstigte Opfer mit dem Umbringen, wenn dieser versuche, die Polizei zu verständigen.

Doch nicht genug: Der Beschuldigte steht nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei außerdem im Verdacht,  am selben Nachmittag einem 12-Jährigen aus Linz in einer Straßenbahn in den Intimbereich gegriffen zu haben. Der 12-Jährige musste den 36-Jährigen mehrere Male fest wegstoßen, bis er endlich von ihm abließ.

Der Afghane soll ihm und einem weiteren 12-Jährigen aus Linz zudem seit Dezember 2016 nachstellen. Er forderte von den Burschen unter Anwendung von Körperkraft Küsse, wollte sie berühren, umarmen und ausziehen. Der 36-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz gebracht.

Mrz 05

Verstümmelung in Schlüchtern: Opfer ist erblindet


Archivfoto: Alexander Gies

Schlüchtern – Die Tat erinnert an einen Horrorfilm: Ein 19-Jähriger soll einem 18-Jährigen mit Messern, einer Gabel und einem Kugelschreiber das Gesicht brutal entstellt haben. Die Staatsanwaltschaft will den Mann nach dem Gewaltexzess vor Gericht bringen. Vorwurf: versuchter Mord. Das Opfer ist nach aktuellem Stand erblindet, erklärt die Staatsanwaltschaft.

Nachdem einem jungen Mann in Schlüchtern grausam das Gesicht verstümmelt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Hanau Anklage erhoben. Der Vorwurf lautet versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung, wie Oberstaatsanwalt Dominik Mies sagte. Der mutmaßliche Täter, der sich zu den Geschehnissen im Oktober im Main-Kinzig-Kreis bislang nicht äußerte, sei heimtückisch, grausam und auch geplant vorgegangen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der 19-Jährige dem 18-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand in die Augäpfel und den Hals gestochen haben. Bei dem mutmaßlichen Täter um einen Asylbewerber aus Eritrea, bei dem Opfer um einen anerkannten Asylbewerber aus Somalia. Das Opfer, das später in einer Klinik notoperiert werden musste, hat nach aktuellem Stand sein Augenlicht so gut wie verloren. Sein Sehvermögen gehe gegen Null, sagte Mies.

Bluttat wegen 50 Euro?

Bei der horrorfilm-ähnlichen Attacke habe der mutmaßliche Täter seinem Opfer die Augenlider durchtrennt, die Nasenflügel aufgeschnitten und beide Ohren angebissen, listete die Staatsanwaltschaft auf. Am Tatort seien mehrere blutverschmierte Messer sowie eine Gabel und ein Kugelschreiber sichergestellt worden.

„Eine schlüssige Erklärung haben wir für diese Gewalttat noch nicht“, sagte Oberstaatsanwalt Mies. Möglicherweise habe eine ausstehende Geldforderung eine Rolle gespielt. Von 50 Euro war schon mal im Laufe der Ermittlungen die Rede. Um diese Angelegenheit möglicherweise zu klären, hatten sich beide am 7. Oktober 2016 in der Wohnung des 19-jährigen mutmaßlichen Täters verabredet. Nach Angaben der Ermittler kannten sich die jungen Männer aus einer früheren gemeinsamen Zeit in einer Jugendhilfeeinrichtung.

Warum die Situation in der Wohnung eskalierte, ist nach Angaben der Ermittler unklar. Die Polizei hatte die Tür aufgebrochen, nachdem sie von einer Anwohnerin alarmiert worden war. Die Beamten fanden die beiden Kontrahenten in einer Blutlache auf dem Boden liegend vor.

Quelle

Mrz 05

Hamburg-Bergedorf: Feuer in Flüchtlingsunterkunft – Polizei nimmt 31-Jährige fest


Die Frau soll bereits im Zusammenhang mit Brandstiftungen aufgefallen sein. Das Haus wurde völlig zerstört.

Hamburg | In einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Bergedorf ist am Freitagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Ein Gebäude in der Anlage am Curslacker Neuen Deich wurde durch die Flammen zerstört. Ein Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, sonst gab es keine Verletzten. Rund 50 Feuerwehrleute brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und nahm noch während der Löscharbeiten eine 31 Jahre alte Frau fest.

Nach Berichten des NDR steht sie unter Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Die Verdächtige sei selbst in dem Gebäude untergebracht. Es habe zuvor Hinweise auf sie gegeben. Außerdem sei die Frau, die als psychisch auffällig gelte, bereits im Zusammenhang mit Brandstiftungen bekannt. Sie soll dem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach Angaben der Feuerwehr erhielt die Rettungsleitstelle über den Notruf 112 von den Bewohnern der Wohnunterkunft für Flüchtlinge die Meldung über ein Feuer im Dachbereich. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Anrufe und der starken Rauchentwicklung, über die berichtet wurde, erhöhte der Führungs- und Lagedienst bereits nach kurzer Zeit auf die Alarmstufe  „FEUER2“. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort stellten ein Feuer im Dachgeschoss eines zweigeschossigen Holz-Hauses fest. Die 16 Bewohner konnten das Gebäude bereits vor Ankunft der Feuerwehr unverletzt verlassen. Eine weitere Person aus dem Umfeld wurde mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Nach den Löscharbeiten übernahm die Polizei die weiteren Ermittlungen. Da das Gebäude völlig zerstört wurde, musste eine Ersatzunterbringung für die Bewohner in der Wohnanlage organisiert werden.

Quelle

 

Mrz 05

Festnahme: Terrorverdächtiger soll in Rheinberg-Orsoy gelebt haben


Foto: abr68 – Fotolia

In der Flüchtlingsunterkunft in Rheinberg-Orsoy gab es offenbar eine Festnahme.

Laut NRZ lebte dort der 19jährige Libanese, der laut Statsanwaltschaft am Mittwoch gefasst wurde. Er soll für den IS im Irak gekämpft haben. Außerdem soll ihn die Terrororganisation militärisch ausgebildet haben – unter anderem für die Herstellung von Sprengstoffen. Vor einem Jahr kam er nach Deutschland.

Quelle

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge

Close