Dez 10

Täter schlug zu und raubte Fahrrad

Symbolfoto: dpa

Heidelberg. Am Samstag um 23.25 Uhr befand sich ein 20-Jähriger zusammen mit einer Begleiterin an einer Haltestelle am Hans-Thoma-Platz. Hier wurde er von einem bislang Unbekannten angesprochen, welcher zunächst nach Zigaretten fragte.

Als diese Bitte abgelehnt wurde, da beide Angesprochenen Nichtraucher sind, forderte der Mann nun plötzlich, ihm das Fahrrades des 20-Jährigen zu geben. Nachdem ihm dies verweigert wurde, schlug der Täter dem jungen Mann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, schubste ihn in ein Gebüsch und trat ihn dann in den Bach, während er darüber hinaus auch noch mit einem Messer drohte.

Letztlich nahm er das Fahrrad des Geschädigten in einem geschätzten Wert von 500 bis 600 Euro an sich und flüchtete damit in Richtung Feldgebiet. Der 20-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen verlief erfolglos.

Der Räuber wird wie folgt beschrieben: Circa 1,90 Meter groß, Anfang 20 Jahre alt, alkoholisiert, dunkle Hautfarbe, er sprach akzentfrei Deutsch und war mit einer schwarzen Daunenjacke mit Kapuze und weißer Adidas-Jogginghose bekleidet. Er führte eine Umhängetasche mit sich und trug einen Ring am rechten Zeigefinger.

Zeugenhinweise werden unter Telefon 06 21 / 1 74 44 44 an den Kriminaldauerdienst erbeten.

Quelle: nrz

Dez 10

Drei Asylbewerber vergewaltigen 15-Jährige und behaupten, sie hätte sie verführt

Das Mädchen wurde auf einem Sportplatz brutal vergewaltigt (Symbolbild).

Tulln – Wird sie jemals wieder ein normales Leben führen können? Im Moment ist das für eine 15-Jährige aus dem österreichischen Tulln kaum vorstellbar. Denn der 25. April 2017 wurde für die Teenagerin zum Alptraum.

Auf dem Heimweg lief sie damals an einem Containerdorf für Flüchtlinge vorbei und wurde dort überfallen und von drei Männern vergewaltigt – mehrmals.

Beim Prozess kamen nun grausame Details ans Licht. Die Krone zitiert die Staatsanwaltschaft: „Als Erster war Halid Y. bei ihr. Er packte sie von hinten, versetzte ihr einen Faustschlag auf den Mund und hielt ihr den Mund zu, als sie um Hilfe rufen wollte. Nachdem auch die weiteren Beteiligten dazugekommen waren, hielten sie das Opfer an den Oberarmen fest und verbrachten es trotz Gegenwehr auf einen nahe gelegenen Sportplatz.“

Dort wurde die Schülerin brutal von zwei Männern vergewaltigt. Nach dem Martyrium gelang ihr zunächst die Flucht, doch sie wurde von „D. und Y. eingeholt. Sie verbrachten Sandra auf ein verlassenes Grundstück. Dort wurde sie von Y. gewaltsam festgehalten“, so die Anklage. Hier verging sich ein dritter an ihr.

Die Männer verfolgten ihr Opfer nach dessen Flucht und vergingen sich ein zweites Mal an ihr.
Die Männer verfolgten ihr Opfer nach dessen Flucht und vergingen sich ein zweites Mal an ihr.

Schon während der abscheulichen Tat, versuchten sich Halid Y., ein Asylbewerber aus Somalia, und Sherzai D. aus Afghanistan, ihr Verbrechen zu vertuschen.

So sollen sie sich selbst vom Handy ihres Opfers angerufen haben. Vor Gericht behaupteten sie, die junge Frau hätte mit ihnen einen Joint geraucht, um sie gefügig zu machen.

Auch nach der Tat schämten sie sich nicht, bombardierten die Schülerin mit „freundschaftlichen SMS“, so der Staatsanwalt.

Die beiden Männer konnten letztendlich durch eine eindeutige DNA-Probe identifiziert werden, doch von dem dritten Täter fehlt jede Spur.

Das Mädchen leidet bis heute stark unter den Erinnerungen an die Tat. So bestätigte ein Gerichtspsychologe Depressionen und eine Posttraumatische Belastungsstörung.

„Sie kommt nie zur Ruhe, wacht jede Nacht im Abstand von ein bis zwei Stunden auf; ritzt sich, leidet an Panikattacken. Traut sich kaum noch alleine auf die Straße zu gehen. Fühlt sich in Gesellschaft von Männern bedroht.“, so ihr Anwalt.

Um einen Weg zurück ins Leben zu finden, ist sie in therapeutischer Behandlung. Das Urteil gegen die beiden Männer wird im nächsten Jahr erwartet, Schmerzensgeld wird das Opfer wohl nicht bekommen.D

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

Dez 10

Asylbewerber hat 83-jährige Frau sexuell genötigt

Foto: Arne Dedert

Bei der Verhandlung gestern gestand der Mann die Tat. Welch kuriose Ausrede er ursprünglich hatte. Ein 29-jähriger Asylbewerber aus der Region hat im Juni auf den Rücken einer 83-jährigen Frau ejakuliert.

Das gestand der Mann gestern in einer Verhandlung vor dem Neuburger Amtsgericht. Ursprünglich hatte er den Vorfall allerdings abgestritten. Er sei anatomisch gar nicht dazu in der Lage. Sein Penis sei zu klein, hatte er zu einem Polizeibeamten während der Ermittlungen gesagt – und zum Beweis sogar die Hosen heruntergelassen.

Staatsanwalt Jürgen Staudt schilderte den Sachverhalt wie folgt: Am 15. Juni um 19 Uhr begleitete der 29-Jährige die Frau – seine Nachbarin – in ihr Schlafzimmer. Er forderte sie auf, sich aufs Bett zu setzen. Dann positionierte er sich hinter der Witwe, drückte ihren Oberkörper nach vorne und befriedigte sich selbst. „Ich will mich entschuldigen, dass das passiert ist“, beteuerte der Angeklagte. In seiner Heimat Syrien sei er nie in so einer Situation gewesen. Er könne sich nicht erklären, wie das passieren konnte.

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Das Verhältnis zwischen der 83-Jährigen und dem Asylbewerber sowie dessen Mutter und Schwester, die in derselben Unterkunft wohnten, war eigentlich vorbildlich: Der junge Mann betreute die schon etwas gebrechliche alte Dame, sie half ihren ausländischen Nachbarn beim Deutschlernen. Bis zu jenem Tag. Zunächst erzählte die Seniorin niemandem von dem Vorfall, dann vertraute sie sich ihrem Sohn an. Seine Mutter habe überhaupt nicht die richtigen Worte finden können, so sehr habe sie sich geschämt, berichtete der Sohn vor Gericht. Sie sei psychisch völlig am Ende.

Obwohl der Angeklagte die Tat gleich zu Beginn der Verhandlung gestand, vernahm Richter Christian Vehdie ermittelnden Beamten noch als Zeugen. Dabei kam ein pikantes Detail ans Licht. Wie ein Polizist erzählte, habe der Angeklagte bei seiner ersten Vernehmung behauptet, er könne überhaupt keinen Sex haben. Er sei nämlich krank beziehungsweise habe ein anatomisches Problem. Nach diesen Worten entblößte er sich. Der Beamte schätzte die Größe des Glieds auf 1,5 bis zwei Zentimeter. Er sei nicht nur wegen des Kriegs aus Syrien geflohen, sondern hatte auch gehofft, sich in Deutschland seinen Penis operieren lassen zu können, sagte der Angeklagte im Gerichtssaal.

Schon vor dem Geständnis am Amtsgericht hatte ein DNA-Gutachten den untrüglichen Beweis für die Schuld des 29-Jährigen gebracht. Die Spuren, die die Polizei auf dem Bettlaken der Frau fand, stimmten mit der DNA des Asylbewerbers überein.

Der Staatsanwalt forderte für den Angeklagten eine Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten. Verteidiger Stefan Röder sprach sich für eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren auf Bewährung aus. Christian Veh, für den dies die erste Verhandlung als Amtsgerichtschef war, und seine beiden Schöffen verurteilten den Mann schließlich zu zwei Jahren Haft – ohne Bewährung. Für den Angeklagten hätte vor allem sein Geständnis gesprochen, erklärte Veh. Nur weil er dadurch der 83-Jährigen eine Aussage vor Gericht erspart habe, würde die Strafe nicht deutlich über drei Jahren liegen. Gegen den Angeklagten sprachen die starke Erniedrigung und der massive Vertrauensbruch. „Sie haben da schon schwere Schuld auf sich geladen!“ Das Urteil ist rechtskräftig.

Quelle: Augsburger Allgemeine

Dez 10

Mann soll Esel vergewaltigt haben, bis dieser starb

Naftaly M. bedeckt sein Gesicht bei der Festnahme.

Mutathiini (Kenia/Afrika) – Naftaly M. (20) steht seit Anfang Dezember in Kenia vor Gericht, weil er einen Esel so lange vergewaltigt haben soll, bis dieser vor Erschöpfung starb.

Anwohner behaupten, dass sie gesehen hätten, wie der Angeklagte das Tier ausgerechnet in der Nähe einer Kirche festband und sich dann daran verging.

Naftaly M. bestreitet zwar sämtliche Vorwürfe, gab jedoch bei einer Vorladung vor dem Amtsrichter Ruth Kefa zu, dass er zu ängstlich sei, um sich mit Frauen zu unterhalten. Bei der eigentlichen Anhörung war der Beschuldigte nicht mehr vertreten.

Zur Zeit wurde er gegen Kaution freigelassen, muss jedoch mit einer baldigen Verurteilung rechnen. Denn bereits am 13. Dezember muss Naftaly M. vor Gericht erscheinen, wenn der Prozess fortgesetzt wird, berichtet die „SUN„.

Quelle: Tag24

Dez 09

Richter spricht mit Flüchtling Klartext: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

Richter Stephan Zantke (54) hat in einem Prozess gegen einen kriminellen Flüchtling Klartext gesprochen (Archivfoto).

Zwickau – Im Prozess gegen einen libyschen Straftäter hat Richter Stephan Zantke vom Amtsgericht Zwickau am Mittwoch klare Worte gefunden.

Laut einem Bericht der BILD hatte Mohamed F. immer wieder in dem Zwickauer Asylheim randaliert, in dem er lebte. Er griff Mitarbeiter mit einem Messer an und warf in einem Supermarkt eine Bierflasche auf ein 7-jähriges Kind. Zudem bespuckte er Polizisten und brüllte Frauen an mit „Nazi-Hure“ und „Scheiß-Deutsche“.

Richter Stephan Zantke (54) fragte den Angeklagten: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“.

Wie die Zeitung weiter berichtet, hatte die Staatsanwaltschaft nur 15 Monate Haft auf Bewährung gefordert. Diese Forderung erschien Richter Zantke offenbar als deutlich zu mild. Er verurteilte den 29-Jährigen zu zweieinhalb Jahren Gefängnis.

„Wie ein wilder Berserker haben Sie sich verhalten. Sie erhalten von unseren Steuern ein Dach überm Kopf – und jetzt müssen wir noch Ihren Schaden bezahlen. Sie sind frauenfeindlich und achten nicht mal Kinder“, schimpfte Zantke dem Bericht zufolge. Zantke sprach laut dem Blatt weiter Klartext: „Was wäre passiert, wenn wir solche Straftaten in Libyen begehen? Wir würden wohl nicht mehr leben…“

In fünf Tagen soll der Libyer seinen nächsten Prozess haben. Er soll einen Marokkaner mit einer abgebrochenen Bierflasche verletzt haben.

Fotos: Klaus Jedlicka

Quelle: Tag24

Dez 08

Frau (30) bespritzt Polizisten mit eigener Muttermilch

Bei einer Personenkontrolle wurden Polizisten von einer Frau mit Muttermilch bespritzt. (Symbolbild)

Jüterborg – Eine 30-jährige Frau hat sich am Donnerstag vor Polizisten entblößt und die Beamten anschließend mit Muttermilch bespritzt.

Die Polizisten wurden gegen 11.30 Uhr zum Bahnhof Jüterborg gerufen um die Personalien der Frau und von ihrem 20-jährigen Begleiter aufzunehmen. Das Duo war in einem Regionalexpress von Wannsee nach Jüterborg ohne gültigen Fahrschein unterwegs.

Der Mann weigerte sich, seinen Ausweis zu zeigen. Laut Polizei ließ er sich auf den Boden fallen und schlug in Richtung der Polizisten. Daraufhin schrie die 30-jährige Begleiterin lauthals los und zog sich komplett aus.

„Während die Beamten dem 20-Jährigen Handfesseln anlegten, bespritzte seine Begleiterin die Einsatzkräfte mit Muttermilch aus ihren Brüsten“, erklärte die Bundespolizei.

Nachdem sich die Situation schließlich beruhigt hatte, konnten sie auch die Identität der beiden Kameruner klären. Neben der Erschleichung von Leistungen, muss sich ihr Begleiter zudem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Das Bespritzen mit der Muttermilch hat auch für die 30-Jährige ein Nachsspiel: Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Dez 08

19-jähriger Flüchtling bei Streit im betreutem Wohnen zu Tode gestochen

Der 19-jährige Flüchtling erlag seinen schweren Verletzungen am Hals (Symbolbild).

Frankfurt – Am Donnerstagmittag wurde der Leichnam eines 19-jährigen Flüchtlings durch seinen Mitbewohner auf dem Boden eines betreuten Wohnens entdeckt.

Laut des Polizeipräsidiums in Frankfurt wurde der junge Mann, eritreischer Herkunft, von einem Mieter des Hauses (18) infolge eines Streits tödlich am Hals verletzt.

Nach der Tat floh der 18-jährige afghanische Täter und fuhr mit dem Zug in Richtung Ruhrgebiet.

Die Bundespolizei nahm wenig später den mutmaßlichen Täter in Dortmund fest.

Die Hintergründe zu dem Streit sind bis dato unklar. Am Freitag wird der 18-jährige Mann dem Haftrichter in Frankfurt vorgeführt.

Quelle: Tag24

Dez 08

Großeinsatz: 41-Jähriger auf offener Straße niedergeschossen

Die Salzburger Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. (Symbolbild)

Salzburg/Österreich – Großaufgebot der Polizei am Donnerstagabend in Salzburg.

Wie die Beamten in einer Pressemeldung berichten, wurden gegen 21.45 Uhr mehrere Schüsse im Stadtteil Lehen abgefeuert.

Ein 41-jähriger Türke wurde lebensgefährlich verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand sei noch nicht stabil.

Der mutmaßliche Täter konnte nach der Tat fliehen, wurde aber wenig später von der Polizei gefasst. Es handle sich um einen 53-jährigen Türken, der die Tatwaffe bei der Festnahme nicht mehr bei sich trug.

Die Pistole wurde aber wenig später gefunden und die Wohnung des Mannes durchsucht.

Wieso es zu der Auseinandersetzung kam, ist noch völlig unklar. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.

Fotos: DPA

Dez 07

Miniatur-Galgen für Merkel und Gabriel dürfen verkauft werden

Bei einer Pegida-Demonstration am 12. Oktober 2015 in Dresden wurde der Galgen von Demo-Teilnehmern getragen. Nun dürfen Miniatur-Kopien verkauft werden

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz billigt den Verkauf von Nachbildungen des Galgens, mit dem auf einer Pegida-Demonstration 2015 gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel demonstriert wurde. Die Entscheidung sorgt für Empörung.

Ist das Kunst oder Aufruf zum Mord an Politikern? Jens Döbel aus Schwarzenberg in Erzgebirge, der vor zwei Jahren auf einer Pegida-Demo in Dresden einen Galgen („Reserviert Angela ,Mutti‘ Merkel“ und „Reserviert Siegmar ´das Pack´ Gabriel“) hochhielt, baut jetzt Miniatur-Nachbildungen in Serie! Und bietet sie auch zum Verkauf an. Die Chemnitzer Staatsanwaltschaft stellte ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Verkäufer ein, „da im konkreten Fall kein Straftatbestand als erfüllt angesehen wird“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Zuerst hatte die Süddeutsche Zeitung darüber berichtet.

Keine Aufforderung zu einer Straftat

Die Staatsanwälte halten weder den Tatbestand der „öffentlichen Aufforderung zu Straftaten“ noch eine Störung des „öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ für erfüllt. Dies setze voraus, dass der Beschuldigte „die Tötung der beiden Politiker in Aussicht gestellt und vorgegeben hätte, dies läge in seinem Einflussbereich“. Bei objektiver Betrachtung könne das Verhalten auch dahingehend verstanden werden, „den genannten Politikern symbolisch den politischen Tod zu wünschen“.

„Da keine Straftat vorliegt, können die Miniatur-Galgen durch die Staatsanwaltschaft auch nicht beschlagnahmt oder deren Verkauf unterbunden werden“, heißt es weiter.

Während die Behörden juristisch argumentieren, fanden Politiker klare Worte. Sachsens designierter Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) verwies bei Twitter zwar auf die Unabhängigkeit der Justiz, stellte zugleich aber klar: „Auch wenn die Staatsanwaltschaft keine Strafbarkeit sieht, halte ich es nicht nur für geschmacklos, Galgen mit Namen von Personen zu verkaufen. Diese Grenzüberschreitung vergiftet das Klima in unserem Land.“

 

Der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Detlef Müller (SPD) äußerte sich ebenfalls: „Die Justiz darf nicht politisch sein, sie muss aber die politischen Folgen ihrer Entscheidungen bedenken. Strafverfolgung in einem demokratischen Rechtsstaat verliert ihren Sinn, wenn ihre Entscheidungen Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte nicht mehr schützen, sondern diese dem Lynch-Mob freigeben.“

Die bisherige Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses, Renate Künast (Grüne), forderte die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden auf, die Galgen-Entscheidung zu prüfen: „Staatsanwälte dürfen sich nicht durch abgrundtiefe Naivität zum Steigbügelhalter von Rechtsextremen machen lassen“, sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

Verein wird vom Verfassungsschutz beobachtet

Jens Döbel ist Mitglied des sächsischen Vereins Heimattreue Niederdorf (60 Mitglieder), der vom Verfassungsschutz beobachtet wird. „Wir sind keine Nazis“, sagt der Vereinschef Thomas Witte zu RT. „Wir sind gegen jegliche Art des Extremismus – egal ob rechts, links oder aus religiösen Gründen. Nachdem wir zufällig bei einer Gemeinderatssitzung erfahren haben, dass wir vom Verfassungsschutz beobachtet werden, haben wir dem sächsischen Innenminister Markus Ulbig einen Brief mit der Bitte um Erklärung geschickt.“

Die Mini-Galgen werden schon zum Kauf angeboten

Der Vereinschef bestreitet weiter, vor dem Urteil die Miniatur-Galgen verkauft zu haben, wie es in einigen Medien hieß. „Jens Döbel hat die Holz-Skulpturen allein hergestellt und zum Verkauf angeboten. Aber auf Grund des Urteils und des medialen Rummels werden wir uns jetzt daran beteiligen. Und fünf Euro von jeder verkauften Miniatur spenden wir für Obdachlose in Chemnitz. Vom Geld werden wir Sachleistungen wie Decken oder Winterkleidung kaufen.“ Die Nachbildungen sollen in zwei Ausführungen hergestellt werden, die kleinere Variante soll 18,95 und die größere 29,95 Euro kosten.

Quelle: RT Deutsch

Dez 07

Nackter Mann stieß in Melsungen Seniorin zu Boden und stahl ihr Auto

Melsungen. Ein nackter Mann hat am Mittwochabend in Melsungen eine 74-jährige Frau aus Körle verletzt und ihr Auto gestohlen.

Laut Polizei hielt die Frau gegen 22.45 Uhr mit ihrem Auto an der Straße Sonnenhang, um dort eine Bekannte abzusetzen. Plötzlich sprang ein ihr unbekannter, nackter Mann in das Fahrzeug und setzte sich auf die Rückbank.

Der Mann gab an, er werde verfolgt. Die 74-Jährige und ihre 78-jährige Bekannte boten daraufhin an, ihn zum Melsunger Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen, stiegen die beiden Frauen aus dem Fahrzeug aus. Daraufhin stieß der Mann die 74-Jährige zu Boden, entriss ihr den Autoschlüssel und fuhr mit dem Auto in Richtung Melsunger Innenstadt davon. Die Frau erlitt durch das Umstoßen leichte Verletzungen.

Der Mann ist laut Beschreibung etwa 1,70 Meter groß, 35 bis 40 Jahre alt und schlank. Er spricht akzentfrei deutsch und hat blondes, kurzes Haar. Sein Körper war stark verschmutzt.

Bei dem gestohlenen Auto handelt es sich um einen schwarzen VW Golf Sportsvan, Kennzeichen WOB-J 7775.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe: Wer kann Angaben zu dem beschriebenen Mann machen? Wer hat eine solche Person gesehen? Wer kann Angaben zum Verbleib des Autos machen? Da der Täter unbekleidet war, bittet die Polizei außerdem um Hinweise zu herrenlosen Kleidungsstücken im Bereich Melsungen.

Quelle: hna

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