Sep 24

Zeuge nach Überfall in Oberdollendorf gesucht

Symbolbild

OBERDOLLENDORF. In der vergangenen Woche wurde eine 16-Jährige an der S-Bahn-Haltestelle Oberdollendorf Nord ausgeraubt. Nun sucht die Polizei nach einem Zeugen, der der Jugendlichen geholfen hat.

Nach dem brutalen Überfall auf eine 16-Jährige an der Haltestelle „Oberdollendorf Nord“ am Montag, 11. September, sucht die Polizei nach einem noch unbekannten Zeugen. Laut Bericht soll er der Jugendlichen unweit des Tatorts seine Hilfe angeboten und sie in einem silberfarbenen Geländewagen nach Hause gefahren haben. Die Polizei bittet den Zeugen, sich bei den Ermittlern unter der Telefonnummer 0228/150 zu melden.

Nach bisherigen Erkenntnissen stieg das Mädchen an dem Abend gegen 19.15 Uhr aus der Stadtbahn 66, als sie an den Fahrradständern von fünf Männern angesprochen wurde. Diese forderten sie auf, ihre Handtasche herauszugeben.

Als sie sich weigerte, wurde sie mehrmals ins Gesicht geschlagen. Die 16-Jährige erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen. Die noch unbekannten Täter entfernten sich nach der Tat mit dem gestohlenem Bargeld und einer Powerbank in Richtung einer nahegelegenen Tankstelle. Zeugenangaben zufolge sollen sie zwischen 26 und 30 Jahren alt sein. Drei von ihnen sollen eine dunkle Hautfarbe haben.

Quelle: GA

Sep 23

Der große Flüchtlingsirrtum

Das Arbeitsmarktwunder für Flüchtlinge ist ausgeblieben. Denn das Gros der Neuankömmlinge bestand leider nicht aus syrischen Ärzten und Ingenieuren. Es war ein Scheitern mit Ansage.

Wie sich die Aussagen ähneln. Während der Automobilausstellung in diesen Tagen bekundete Dieter Zetsche seinen Willen, „Teil der Lösung“ eines gewaltigen Problems sein zu wollen. Vor zwei Jahren hatte der Daimler-Chef von der Frankfurter Bühne aus eine ganz ähnliche Botschaft in die Welt gesendet. Nur dass das Problem ein anderes war. Während die Autoindustrie heute unter dem gewaltigen Druck steht, mit dem in Verruf gerateten Verbrennungsmotor im Gepäck rasch Fahrt für die elektrisch angetriebene Zukunft aufnehmen zu müssen, gab es im Herbst 2015 nur ein Thema: die Flüchtlingskrise.

Nach der Entscheidung der Bundeskanzlerin zur Aufnahme der in Ungarn festgesetzten Menschen aus dem arabischen Raum fühlten sich Zigtausende eingeladen und machten sich auf den Weg über die Balkan-Route in Richtung Deutschland. Bis zum Jahresende waren es rund 900.000. Es war die Zeit, als der Staat die Übersicht verlor, wie viele Menschen ins Land strömten und wer die Neuankömmlinge waren. „Wir schaffen das“, selten hat ein Zitat der Kanzlerin die Bevölkerung so polarisiert wie ihr Ausspruch aus jenen Tagen.

Arbeitsmigranten brauchen eine Perspektive

In diese aufgeheizte Stimmung hinein sprach Automanager Zetsche damals in Frankfurt der Kanzlerin Mut zu und betonte sogar die Chance auf ein „neues Wirtschaftswunder“, die sich bei gelungener Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ergebe. Er war damit keinesfalls alleine. Ökonomen rechneten eifrig vor, dass die unverhoffte Zufuhr an vornehmlich jungem Humankapital ein Segen für die alternde und schrumpfende deutsche Bevölkerung sei. Flüchtlinge als Antwort auf Fachkräftemangel und demographischen Wandel?

Das Fatale an dieser Gleichung ist, dass sie zwei Dinge miteinander verknüpft, die strikt voneinander getrennt gehören: die Migration aus humanitären Gründen und die Zuwanderung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Erstere ist ein Akt internationaler Solidarität gegenüber verfolgten und bedrohten Menschen, Letztere aus Sicht des aufnehmenden Staates eine wichtige Stellschraube der Volkswirtschaft. Während Asyl ein Recht auf Zeit ist, muss qualifizierten Arbeitsmigranten eine dauerhafte Bleibeperspektive ermöglicht werden.

Fachleute warnten von Anfang an

Die Politik hat sich lange um diese Unterscheidung gedrückt. Erst im zu Ende gehenden Bundestagswahlkampf waren Stimmen wie die des FDP-Spitzenkandidaten Christian Lindner zu hören, der die befristete Bleibeperspektive des Asylrechts hervorhob und gleichzeitig die Bedeutung eines übersichtlichen Zuwanderungssystems unterstrich. Großkoalitionär wurde das Thema dagegen totgeschwiegen, aus Angst, mit einer Asyldebatte Wasser auf die Mühlen der AfD zu schütten.

Zwei Jahre nach dem großen Strom hat die Willkommenskultur von damals einer neuen Nüchternheit Platz gemacht. Echte Fachleute hatten von Anfang an gewarnt, wie schwierig die Integration von Flüchtlingen in eine hochgradig arbeitsteilige Volkswirtschaft auf dem Sprung ins digitale Zeitalter werden würde. Denn das Gros der Neuankömmlinge bestand aus Menschen mit unzureichenden Qualifikationen und fehlenden Deutschkenntnissen und nicht, wie in der überschwänglichen Berichterstattung gern der Eindruck erweckt wurde, aus syrischen Ärzten und Ingenieuren.

Viele Faktoren verhindern Integration

Derzeit haben rund 150.000 Menschen aus den Hauptasylländern eine sozialversicherte Arbeit in Deutschland gefunden, und das vor allem in Dienstleistungszweigen wie der Gastronomie, Reinigung, Logistik oder Zeitarbeit, die sonst gerne von linken Politikern als Schmuddelbranchen verunglimpft werden. Dem gegenüber stehen mehr als 200.000 arbeitslose und auf Hartz-IV-Leistungen angewiesene Personen. Eine weitere Viertelmillion ist ebenfalls arbeitssuchend, nimmt aber an Sprach- und Qualifikationskursen teil und taucht deshalb nicht in dieser Statistik auf, Tendenz steigend.

Schnelle Erfolge sind nicht in Sicht, im Gegenteil: Die Erfahrungen zeigen, dass viele Sprachkurse nicht mit dem gewünschten Niveau abgeschlossen werden. Oftmals tauchen die Teilnehmer irgendwann einfach nicht mehr auf. Zudem beklagt sich die Arbeitsagentur, dass einige Länder die Einhaltung der Wohnsitzauflagen nicht wirksam kontrollieren. Die Arbeitsplatzsuche ist zum Scheitern verurteilt, wenn ein Flüchtling plötzlich auf eigene Faust von Bayern ins Ruhrgebiet umzieht. Das Ein-Euro-Job-Programm von SPD-Arbeitsministerin Nahles für Asylbewerber in der Warteschleife hat sich als Flop enttarnt. Höchst bemerkenswert, dass sich für die einfachen Tätigkeiten in den Kommunen oftmals keine Kandidaten fanden – entweder mangels Eignung oder weil Asylbewerbern der Zuverdienst zu niedrig schien.

Quelle: FAZ

Sep 23

Räuber hielten Mann den Mund zu und traten auf ihn ein

Bei der Polizei in Graz ging der erste Notruf ein – der Mann, mit dem das Opfer gerade telefoniert hatte, hat den Überfall mitbekommen und rasch reagiert © KLZ/Weichselbraun

Ein brutaler Raubüberfall ereignete sich Mittwochabend gegen 21.10 Uhr in Klagenfurt. Ein 54-jähriger Klagenfurter war gerade zu Fuß zu seinem Auto unterwegs, das er in der Bahnstraße abgestellt hatte.

Er telefonierte währenddessen mit dem Handy. Als er in sein Fahrzeug steigen wollte, wurde er von hinten angegriffen. „Ein Mann hielt ihm von hinten den Mund zu, damit er nicht um Hilfe rufen konnte“, sagt Wolfgang Pittino, Leiter des Kriminalreferates beim Stadtpolizeikommando Klagenfurt. Die anderen beiden Täter attackierten ihn mit Fußtritten.

Als einer der Täter auf Englisch Geld vom Opfer forderte, griff der Mann, der beim Überfall unbestimmten Grades verletzt wurde, nach einem Pfefferspray im Auto und setzte sich zur Wehr. Daraufhin flüchteten die unbekannten Täter mit dem Laptop und dem Handy des Opfers. In der Zwischenzeit hatte jener Mann, mit dem der Klagenfurter telefoniert hatte, bereits die Polizei verständigt. „Da sich dieser in Graz befand, ging zuerst dort der Notruf ein. Dieser wurde an uns weitergeleitet“, sagt Pittino. Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet, doch diese verlief bisher negativ.

Personenbeschreibung

Bei den Tätern handelt es sich um drei Männer: Alle circa 185 Zentimeter groß mit kräftiger Statur, dunkler Hautfarbe und seitlich kurzen Haaren. Bekleidet waren die Männer mit Jeans beziehungsweise dunklen Hosen und einfarbigen, dunklen Jacken.

Quelle: Kleine Zeitung

Sep 23

Kriminalität: jeder zweite Tatverdächtige ist Ausländer

Polizisten kontrollieren bei einer Razzia mehrere Tatverdächtige.

Berlin – Am kommenden Montag soll die ausführliche Kriminalitätsstatistik für Berlin vorgestellt. Daraus geht auch hervor, wie groß der Anteil von ausländischen Tatverdächtigen bei Straftaten in Berlin ist.

Wie die Morgenpost schon vorab berichtet, werden 45 Prozent der Straftaten von mutmaßlichen Tätern begangen, die keinen deutschen Pass haben. Das ist ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber 2015, und das, obwohl die Gesamtzahl der angezeigten Straftaten im gleichen Zeitraum leicht gesunken ist (TAG24 berichtete).

Ein Grund für diesen hohen Anteil, sind Verstöße gegen das Asyl- und Ausländerrecht, dazu gehören etwa Passvergehen, illegale Aufenthalte oder Nichteinhaltung des Beschäftigungsverbotes. Weiterhin gehören auch Touristen und beispielsweise „reisende“ Banden aus Osteuropa in diese Tätergruppe. Werden dieses Gruppen heraus gerechnet, und nur Tatverdächtige, die in Berlin leben herangezogen, liegt der Anteil von Ausländern allerdings immer noch bei 37 Prozent, berichtet die Morgenpost unter Berufung auf die Statistik weiter.

Aus Sicht der Polizei ist die „Tatverdächtigenbelastungszahl“ besonders aussagekräftig. Bei dieser wird betrachtet, wie oft Mitglieder einer Bevölkerungsgruppe im Verhältnis zu ihrer Gesamtzahl, straffällig werden.

Daraus gehe hervor, die Wahrscheinlichkeit, dass Ausländer Tatverdächtige sind, mehr als doppelt so hoch ist, wie bei Berlinern mit deutschem Pass.

Quelle: Tag24

Sep 23

Schleuser versteckt Mann unter dem Rücksitz

Unter einer präparierten Rückbank war eine männliche Person versteckt.

Pirna – Die Polizei hat am Donnerstag eine Schleusung verhindern können. Sie kontrollierten einen Transporter vom Typ Mercedes Sprinter auf der S173, in dem auf den ersten Blick nur ein 31 Jahre alter Fahrer saß.

Dennoch kontrollierten die Beamten den Mann und stellten fest, dass dieser bereits am 18. September wegen Einschleusens von Ausländern eine Anzeige erhalten hatte.

Im Fahrzeug wurden die Beamten dann fündig. Versteckt unter einer präparierten Rücksitzbank, hatte eine männliche Person den Hohlraum als Unterschlupf genutzt, um heimlich in die Bundesrepublik Deutschland zu gelangen. Dabei handelte es sich um einen Mann, der bereits am 18. September diesen Jahres einen illegalen Einreiseversuch unternommen hatte.

Gegen den 20-Jährigen Moldauer bestand also eine Einreisesperre, er wurde an die tschechischen Behörden übergeben, während der 31-Jährige Fahrer festgenommen wurde und im Laufe des Freitags dem Haftrichter vorgeführt werden wird.

Quelle: Tag24

Sep 22

Ficki – Ficki Sticker auf Merkelplakat in Schweizer Fernsehen

Plakat mit Sticker

Rundschau-Moderator Sandro Brotz postetete ein Foto auf Twitter. Ein kleiner Sticker auf einem Merkelplakat sorgt derzeit für Aufregung.

 

Klar zu sehen ist ein Sicker der wohl einen Afrikaner zeigt, mit der Aufschrift „Ficki Ficki? – Eine Anspielung auf die vielen Vergewaltigungen durch Armutsmigranten in Deutschland

Klar zu sehen, ein Ficki Ficki Sticker

Im Nachgang klärte Brotz auf, der Sticker sei nicht durch ihn angebracht worden.

Quelle: Truth24.net

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Sep 22

Gasteltern sollen Au-Pair verbrannt haben | Mysteriöser Mord in London

Die 21-jährige Sophie aus Frankreich kommt nach London, um Englisch zu lernen. Sie arbeitet dort als Au-Pair in einer wohlhabenden Familie – bis Nachbarn einen „fauligen Geruch“ im Garten des Stadthauses bemerken.

Im Garten eines Londoner Stadthauses im Ortsteil Southfields hat die britische Polizei eine Leiche entdeckt. Bei der Person soll es sich um das 21-jährige Au-Pair einer französisch-algerischen Familie handeln. Die Gasteltern stehen unter Verdacht, die Französin getötet und ihre Leiche im Garten verbrannt zu haben, wie das britische Portal „Mail Online“ berichtet. Demnach wollte Sophie L. die Familie mit zwei Kindern verlassen und nach Frankreich zurückkehren.

Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, nachdem sie Flammen und Rauchwolken aus dem Garten des Hauses aufsteigen sahen und einen „fauligen Geruch“ wahrnahmen. Ein Achtjähriger, der den Zaun des Hauses hochkletterte, will gesehen haben, wie ein Mann „Stöcke“ auf die Flammen legte. Die Einsatzkräfte hätten im Garten des Hauses stark verbrannte Leichenteile gefunden, „anhand derer man weder Alter noch Geschlecht“ der Person feststellen konnte, schreibt das Portal. Die Polizei gehe aber davon aus, dass es sich dabei um das Au-Pair handeln könnte. Nachbarn hatten sie seit mehreren Tagen nicht gesehen.

Sophie L. war vor 14 Monaten nach Großbritannien gekommen, um Englisch zu lernen. Für ihre Arbeit soll sie 50 Pfund im Monat erhalten haben. Freunde berichten, dass sie sich in London allerdings nicht wohl gefühlt habe. Deshalb habe sie ihre Mutter gebeten, ihr 40 Pfund für die Rückreise zu schicken. Am Montag sollte die 21-Jährige nach Frankreich zurückkehren, traf dort allerdings nie ein. Seitdem gilt sie als vermisst.

Nachbarn der Familie berichteten, dass die 34 Jahre alte Au-Pair-Gastmutter, Sabrina K., „eine Menge Geld“ habe und sehr mit ihrem Sozialleben beschäftigt gewesen sei. Sie hat eine drei Jahre alte Tochter und einen sechsjährigen Sohn, der aus ihrer Beziehung mit dem irischen Musiker Mark Walton stammt. Walton ist unter anderem Mitbegründer der Boyband „Boyzone“, in der Ronan Keating singt.

Neben Sabrina K. wurde auch ihr 40 Jahre alter Lebenspartner Ouissem M. festgenommen. Gegen beide wird wegen Mordes ermittelt. Zu Hause sollen sie sich häufig lautstark gestritten haben. „Das Paar war nicht besonders freundlich“, sagte ein Nachbar. Ouissem M. soll seiner Freundin das Au-Pair vermittelt haben. In welcher Beziehung er und die Französin zueinander standen, ist nicht bekannt.

Quelle: ntv

Sep 22

Nicht wählen besser als AfD wählen | Darf ein Kanzleramts-Chef so etwas sagen?

Quelle: BILD

Riesen-Wirbel um Peter Altmaiers Interview im BILD-Talk „Lilly live“

Hat er damit wirklich recht? Fünf Tage vor der Bundestagswahlsorgt Peter Altmaier (59, CDU) mit einem BILD-Interview für Wirbel! Im Wahltalk „Lilly live“ aus dem Café Einstein Unter den Linden behauptete der Kanzleramtsminister, ein Nicht-Wähler sei besser als ein AfD-Wähler.

In einem Blitz-Interview wurde Altmaier gebeten, Aussagen zu- oder nicht zuzustimmen.

Der genaue Wortlaut:

► „Es ist besser AfD zu wählen als nicht zu wählen“, legte Moderatorin Lilly Wagner vor.

► Altmaiers spontane Antwort: „Nein.“

► BILD-Politik-Chef Nikolaus Blome hakt nach: „Ein Nicht-Wähler ist besser als ein AfD-Wähler?“

► Altmaiers Antwort: „Aber selbstverständlich. Die AfD spaltet unser Land. Sie nutzt die Sorgen und die Ängste der Menschen aus. Und deshalb glaube ich, dass eine Stimme für die AfD – jedenfalls für mich – nicht zu rechtfertigen ist.“

Er plädiere zwar nicht für das Nicht-Wählen, schob Altmaier nach. Aber: „Es ist so, dass der Nicht-Wähler auch eine Meinung zum Ausdruck bringt.“ Altmaier weiter: „Ich kann keinen Sinn darin erkennen, für die AfD zu stimmen. Im Übrigen glaube ich auch, dass die Linke keine Partei ist, die die Stabilität unseres politischen Systems befördert“, so der CDU-Politiker.

Quelle: BILD

Sep 22

Maas erklärt, warum einige Kinderehen in Deutschland legal sein sollten

Angesichts der massiven Kritik aus der Union hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) die von ihm geplanten Ausnahmen im neuen Gesetz gegen Kinderehen verteidigt. Maas stellte am Dienstag in Berlin klar, dass auch er Ehen von unter 16-jährigen nicht anerkennen und für nichtig erklären lassen will.

Im Alter zwischen 16 und 18 Jahren aber könne es „Ausnahmesituationen“ geben, sagte der Minister. Insbesondere wenn es bereits Kinder aus der Beziehung gebe, müsse geprüft werden, ob es „besondere Ausnahmegründe“ gebe, die „die Aufrechterhaltung der Ehe als sinnvoll erscheinen lassen“, sagte Maas.

Er wies darauf hin, dass die Mädchen und jungen Frauen „keinerlei Unterhaltsansprüche aus der Ehe“ hätten, wenn diese von vornherein für nichtig erklärt werde. „Auch die Interessen der Frau müssen da eine Rolle spielen“, forderte Maas. Deswegen solle „im Regelfall“ die Ehe von Unter-18-Jährigen aufgehoben werden, „es sei denn, es gibt besondere Fälle, die sich aus dem Kindeswohl ergeben“.

Union kritisiert Maas-Plan: „Nicht akzeptabel“

Maas will bis Ende des Jahres einen Gesetzentwurf für das Verbot von Kinderehen auf den Weg bringen. Am Freitag bekannt gewordene Pläne des Ministers waren auf scharfe Kritik der Union gestoßen.

Die CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner nannte Maas‘ Pläne „zu ängstlich, halbherzig und deshalb nicht akzeptabel“. Klöckner kritisierte, Maas habe einen Entwurf vorgelegt, der offensichtlich vor dem Skandal des Kindesmissbrauchs durch Zwangsehen kapituliere. Der Staat legalisiere damit Ehen, in die Mädchen, die oft nicht älter als elf Jahre seien, von ihren Familien gezwungen würden. Die Union will ein grundsätzliches Aus für Ehen unter 18 Jahren.

1500 verheiratete Kinder und Jugendliche in Deutschland

In Deutschland sollen Ehen nach derzeitiger Rechtslage nicht vor der Volljährigkeit geschlossen werden. Ausnahmen sind möglich, wenn ein Partner volljährig und der andere mindestens 16 Jahre alt ist.

Komplizierter ist die Rechtslage beim Umgang mit im Ausland geschlossenen Ehen. Bisher werden Kinderehen in Deutschland nicht anerkannt, wenn ein Partner jünger als 14 Jahre ist. Bei Ehen, die mit 14-jährigen oder älteren Minderjährigen geschlossen wurden, haben die Gerichte einen Ermessensspielraum.

Durch den Zuzug von Flüchtlingen einschließlich verheirateter Jugendlicher und Kinder ist die Debatte um Kinderehen in Deutschland neu entbrannt. Kürzlich war bekannt geworden, dass inzwischen fast 1500 verheiratete Kinder und Jugendliche in Deutschland leben. In 361 Fällen sind die Betroffenen jünger als 14 Jahre.

Quelle: Focus

Sep 21

Angeklagter gesteht tödlichen Kopfschuss auf zweifache Mutter

Spurensicherung am Tatort in Offenbach. Bild © Heiko Schneider

„Ich war wie in einem Rausch“ – Durch drei Schüsse starb im Februar eine 40 Jahre alte Frau aus Offenbach. Ihr mutmaßlicher Mörder hat jetzt vor Gericht gestanden. „Verzweiflung und Zorn“ hätten ihn zu der Bluttat getrieben.

Im Prozess um den Mord an einer zweifachen Mutter aus Offenbach hat der Angeklagte gestanden, der Frau in den Kopf geschossen zu haben. „Es lief ab wie in einem bösen Traum“, ließ der 33-Jährige am Dienstag vor dem Landgericht Darmstadt über seinen Verteidiger mitteilen. „Ich war von Verzweiflung und Zorn wie in einem Rausch.“

Der Mann gab zu, im Februar insgesamt drei Mal auf das Opfer geschossen zu haben – zwei Beinschüsse und der tödliche Kopfschuss. Die 40-Jährige starb noch am Tatort im Offenbacher Stadtteil Waldhof, sie hinterließ zwei Kinder.

Beziehung zwischen Opfer und Täter Der Mann erklärte, türkischer Staatsangehöriger zu sein. Die Frau sei aus Rumänien nach Deutschland gekommen.

Zwischen beiden habe eine Beziehung bestanden, sagte der Mann. Seine Frau habe davon erfahren, er sei deswegen unter Druck gesetzt worden.

„Seine Familie forderte ihn unmissverständlich auf, sofort Schluss zu machen“, schilderte der Anwalt die Ansicht seines Mandanten. „Er selbst hat das spätere Opfer aber über alle Maßen geliebt. Er konnte werde seine Ehe beenden noch die neue Beziehung.“ Die 40-Jährige habe ihrerseits noch einen weiteren Mann kennengelernt. „Er konnte sie nicht verlassen, zweifelte aber, ob die Liebe von ihr nicht nur ein Spiel war“, erklärte der Verteidiger.

Passanten hatten die schwer verletzte Frau im Februar vor einem Mehrfamilienhaus gefunden. Die Polizei konnte den vermeintlichen Täter daraufhin nach einer Großfahndung im Stadtteil Lauterborn festnehmen. Für den Prozess sind bislang vier Verhandlungstage geplant.

Quelle: Hessenschau

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