Sep 11

Geiselnahme mit Messer und Bombenattrappe | Prozess in Köln

Der Angeklagte (r.) mit seinen Verteidigern Mustafa Kaplan und Boris Krösing. FOTO: Claudia Hauser

Köln. Im vergangenen Herbst soll ein 31-Jähriger in Köln seine Ehefrau misshandelt und sie als Geisel genommen haben. Nun steht er vor Gericht  – und schweigt zu den Vorwürfen.

Eigentlich sollte Ercan I. (Name geändert) am Montagmorgen in Hand- und Fußfesseln in Saal 23 des Kölner Landgerichts geführt werden – doch offenbar hatte er zuletzt nicht mehr den Eindruck gemacht, dass das notwendig ist. Die Vorsitzende Richterin der 14. Großen Strafkammer hatte eine entsprechende Mitteilung noch auf dem Tisch, die beiden Justizbeamten im Saal versicherten aber, dass der Angeklagte keine Probleme machen würde.

Der 31-Jährige ist wegen Geiselnahme und Brandstiftung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in der Nacht auf den 20. November vergangenen Jahres die Wohnungstür seiner Schwiegermutter in Köln eingetreten zu haben. Dorthin war seine Frau geflüchtet, nachdem es immer wieder heftigen Streit zwischen dem Ehepaar gegeben haben soll. Allein am 19. November musste die Polizei dreimal anrücken, weil Ercan I. seine Frau angegriffen haben soll. Wegen häuslicher Gewalt erteilten die Beamten ihm damals einen Platzverweis und untersagten ihm, sich der Wohnung oder seiner Frau zu nähern.

Messer und Bombenattrappe

Um 5 Uhr früh soll er seine Frau dann in der Wohnung der Mutter als Geisel genommen und sich mit ihr in der Küche verbarrikadiert haben. Dazu warf er einen Kühlschrank um und schob ihn vor die Tür. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er mehrmals „Ich bringe dich um“ gesagt und seiner Frau ein Messer an den Hals gehalten hat. Immer wieder soll er sie dabei gefragt haben, warum sie am Vortag die Polizei gerufen habe.

Er hatte eine Bombenattrappe bei sich, die er aus sieben Handys, Kabeln und Klebeband zusammengebastelt haben soll. Mehrere Polizisten schafften es zunächst nicht, ihn zur Vernunft zu bringen. Der 31-Jährige forderte erst einen Türkisch sprechenden Polizeibeamten, ließ sich aber auch von ihm nicht zum Aufgeben bewegen. 50 Minuten später schaffte die Frau es in einem Moment der Unaufmerksamkeit ihres Mannes, die Tür zu öffnen und aus der Küche zu rennen.

In der JVA Feuer gelegt

Etwa sechs Wochen nach der Tat soll der Angeklagte in der JVA Köln einen Schrank in seiner Zelle und eine Matratze angezündet haben. Ein Justizvollzugsbeamter entdeckte das Feuer rechtzeitig, löschte es mit einem Kollegen und alarmierte die Feuerwehr. „Wir mussten ihn damals wegen Suizidgefahr alle 15 Minuten kontrollieren“, sagte der Beamte im Zeugenstand. Zweimal soll Ercan I. versucht haben, sich nach seiner Festnahme das Leben zu nehmen.

Am ersten Prozesstag schwieg er zu den Tatvorwürfen und wollte auch keine Angaben zu seinem Lebenslauf machen. Seine Frau muss am Dienstag als Zeugin aussagen. Ein Urteil wird für den 26. September erwartet.

Quelle: RP

Sep 11

Hinterhältige Mordattacke mit Dönermesser: Türke muss sich in Freiburg verantworten

Symbolbild

Komplizen hielten den Kontrahenten fest, der Türke stach mehrmals brutal auf das Opfer ein, dieses wäre fast gestorben

Vor der Schwurgerichtskammer wird verhandelt gegen einen 22 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen, der sich in dieser Sache in Untersuchungshaft befindet, wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung. Zunächst soll es am Nachmittag des 17.02.2017 im Bereich des Döner-Imbisses am Freiburger Hauptbahnhof zum Streit zwischen dem Angeschuldigten und einem 28 Jahre alten Landsmann gekommen sein. Dabei soll der Geschädigte mit einem Taschenmesser versucht haben auf den Angeschuldigten einzustechen. Der Beschuldigte soll daraufhin aus den Geschäftsräumen des Döner-Imbisses ein Döner-Messer genommen haben, um sich gegen den Geschädigten, der zu dieser Zeit erheblich alkoholisiert gewesen sei, zu verteidigen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags soll der Beschuldigte bei einer Messerfirma in Freiburg ein Springmesser erworben haben, um es bei etwaigen weiteren Auseinandersetzungen mit dem Geschädigten einsetzen zu können.

Noch am frühen Abend des 17.02.2017 sei der Geschädigte dann erneut in den Döner-Imbiss am Bahnhof gekommen. Der Geschädigte habe dort erneut ein Messer gezogen und damit in Richtung des Beschuldigten eingestochen. Der Beschuldigte habe ausweichen und den Angriff abwehren können, wobei der Geschädigte sein Messer verloren habe. Dieses soll der Beschuldigte sodann aufgenommen und damit mehrfach auf den am Boden von zwei Zeugen festgehaltenen Geschädigten eingestochen haben.

Am hellichten Tage wird mitten am Hauptbahnhof ein Mann fast totgestochen – Alltag in Freiburg

Die Auseinandersetzung soll sich dann in den Außenbereich auf den Bahnhofsvorplatz verlagert haben. Der Beschuldigte soll dem Geschädigten nachgesetzt sowie mit Tötungsabsicht das zuvor von ihm erworbene Springmesser gegen den Geschädigten eingesetzt und diesen mit mehreren Stichen schwer verletzt haben. Der Geschädigte habe nur durch intensivmedizinische Behandlung und eine Notoperation gerettet werden können.

Landgerichtsgebäude, Salzstr. 17, Freiburg, Saal IV, 1 Ks 200 Js 5381/17

Fortsetzungstermine waren vorgesehen für den 17.08., 05.09. und 07.09.2017, jeweils 8:30 Uhr.

Quelle: Truth24.net

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Sep 11

Migrantenmob zieht mit Messer und Pistole bewaffnet durch Freiburg

Quelle: Polizei Freiburg

Eine Horde Armutsflüchtlinge macht Freiburg unsicher, zieht mit Waffen durch die Straßen und schießt um sich

Bereits am Abend des 24.08.2017, gegen 23.00 Uhr, soll eine Gruppe von drei jungen fremdländischen Männern, bekleidet mit Jogginganzügen und Muskelshirts, aus Richtung Rieselfeld kommend an der Straßenbahnhaltestelle „Am Lindenwäldle“ vorbei bis in die Bugginger Straße im Stadtteil Weingarten gelaufen sein. Einer der Männer soll mit einer Schusswaffe hantiert haben, zudem seien auch Messer mitgeführt worden. Durch mehrere Zeugen wurden zwischen 22.50 und 23.00 Uhr auch Schüsse im Bereich Rieselfeld und Weingarten wahrgenommen.

Personenbeschreibungen:

Person 1 (mit Schusswaffe): ca. 185 cm groß , dunkle kurze Haare, schmaler Bart entlang der Wangen, dunkler Trainingsanzug mit weißen Streifen

Person 2 (mit Messer): dünne Gestalt, mit Unterhemd/Muskelshirt bekleidet

Person 3: dickliche Gestalt, blauer Jogginganzug mit weißen Streifen, Vollbart

Laut Zeugen sollen sich die Personen auf Russisch verständigt haben.

Zu den Waffen:

Die Schusswaffe konnte nicht näher von Zeugen beschrieben werden. Bei einem Messer könnte es sich um eine in die Gürtelschnalle verborgene Stichwaffe gehandelt haben (Oben ist ein beispielhaftes Foto einer vergleichbaren Waffe zu sehen).

Wer Hinweise auf die drei jungen Männer geben kann möge sich mit dem Polizeiposten Freiburg-Weingarten unter der Rufnummer 40142810 oder dem Polizeirevier Freiburg-Süd unter derRufnummer 882-4421 in Verbindung setzen.

Quelle: Truth24.net

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Sep 10

In München wirbt CSU-Übervater Strauß für die AfD

Ob Franz Josef Strauß die AfD wählen würde, ist reine Spektulation. Dennoch sind in einigen deutschen Großstädten Plakate mit dem CSU-Übervater aufgetaucht, die genau das behaupten. Dahinter steckt ein ominöser Tarnverein der AfD – der am Rande der Legalität agiert

Vor blau-weißen Rauten der bayerischen Flagge und mit festem Blick schaut der legendäre CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß auf die Wähler.

Seit Freitag hängt überall in München das großflächige Konterfei des 1988 verstorbenen CSU-Übervaters.

Problem Nummer Eins: Er wirbt nicht für die Christsozialen, sondern für die AfD.

 

Daran stößt sich nun dessen Familie. „Mein Vater würde auf gar keinen Fall AfD wählen“, sagte Strauß-Sohn Franz Georg den Zeitungen „Münchner Merkur“ und „TZ“. Sein Vater sei ein „christlicher Konservativer, kein ‚Rechter'“.

Problem Nummer Zwei: Die Plakate sind nicht Teil der Bundestagswahl-Kampagne der rechtspopulistischen Partei. Zumindest nicht offiziell.

Denn hinter der Aktion steckt ein AfD-Tarnverein, der laut eigenen Angaben das Strauß- und fünf weitere Motive derzeit in allen deutschen Großstädten plakatiert. Die Plakate werben offensiv für eine Stimmabgabe für die AfD.

Genau das könnte für die Partei aber zu einem Problem werden. Denn bei dieser und anderen Kampagnen des Tarnvereins handelt es sich um Aktionen in einer rechtlichen Grauzone, am Rand zu einer verbotenen Parteienfinanzierung.

1. Welcher Verein steckt hinter der Kampagne?

Der in Stuttgart ansässige Tarnverein firmiert unter dem harmlos klingenden Namen Verein für Rechtsstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten e.V.

Zwar gibt er vor, eine rechte Denkfabrik zu sein. „Es findet aber keine eigene Wissensproduktion über Studien oder ähnliches statt“, schreibt die Watchdog Organisation Lobby Control in einem Hintergrundpapier zu dem Verein.

Aus Sicht der NGO sei das einzig erkennbare Ziel des Vereins, Wahlwerbung für die AfD zu machen. Neben Plakatkampagnen (die es unter anderem schon bei sieben Landtagswahlen seit März 2016 gab) erstellte der Verein auch Google-Anzeigen, Videos und Zeitungen.

Zuletzt fiel er durch die Mitte Juli verbreitete kostenlose Zeitung „Deutschland Kurier“ auf – auch die warb unverhohlen für die AfD.

Für die deutliche Parteinahme für die Rechtspopulisten hätten sich laut dem Vereinsvorsitzenden David Bendels 90 Prozent der angeblich 20.000 Förderer entschieden. So erzählte er es der Wochenzeitung „Junge Freiheit“.

2. Wie finanziert sich der AfD-Tarnverein?

Die Finanziers hinter den teuren Kampagnen sind bis jetzt nicht bekannt. Lobby Control hat ausgerechnet, dass die Kosten für die bisherigen Wahlkampagnen bei mindestens sechs Millionen Euro liegen würden.

Damit würde der Verein zu den größten finanziellen Unterstützern der AfD zählen. Zugleich zweifelt die Watchdog Organisation aber die Behauptung an, es gebe tausende Förderer. Vielmehr würden sich dahinter nur die Unterzeichner eines Manifests verbergen und keine Spender.

Aus Sicht von Lobby Control würden hinter dem Verein und seinen Aktivitäten vielmehr wenige finanzkräftige anonyme Großspender stehen.

Das glaubt auch Lutz Frühbrodt, Professor für Fachjournalismus an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Mit Kleinspenden lasse sich ein Projekt wie der „Deutschland Kurier“ kaum stemmen, erklärte er.

Zwar soll der Druck und die Verbreitung der 600.000 Exemplare der ersten Ausgabe durch Privatspenden an den Verein finanziert worden sein. Doch Frühbrodt geht davon aus, „dass Geld aus dem deutschsprachigen Ausland fließt. Ich halte es aber auch nicht für ausgeschlossen, dass einige Unternehmer in Deutschland dieses rechte Projekt fördern wollen.“

Eine Schlüsselrolle hinter den Kampagnen nimmt dabei die Schweizer Werbeagentur Goal AG ein.

3. Welche Rolle spielt die Schweizer PR-Agentur?

Die Goal AG arbeitete regelmäßig mit anderen europäischen rechtspopulistischen Parteien zusammen, darunter auch die Schweizer Volkspartei (SVP).

Für den Verein für Rechtsstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten führt die Schweizer PR-Agentur das Sekretariat und übernimmt zudem praktisch alle Öffentlichkeitsmaßnahmen, berichtet Lobby Control.

Die Organisation wirft sogar die Frage auf, „ob der ganze Verein nicht nur ein Projekt und eine Tarnorganisation der Goal AG ist“.

Klar ist: Zwischen der AfD, dem Verein und der Goal AG gibt es zahlreiche Verknüpfungspunkte. „Das belegen zahlreiche gemeinsame Auftritte von AfD-Politikern mit dem Vereinsvorsitzenden Bendels (…) und die direkte Unterstützung der Goal AG für mehrere AfD-Politiker“, schreibt Lobby Control.

Goal AG soll darüber hinaus die Aktivitäten einiger AfD-Politiker auch direkt finanziell unterstützt haben, darunter von AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen und AfD-NRW-Chef Marcus Pretzell.

Doch auch bei dem Schweizer Unternehmen ist unklar, woher das Geld stammt.

4. Warum ist das Vorgehen des Vereins problematisch?

Da der Verein bis heute nicht klargemacht hat, woher die Gelder für die millionenschwere Unterstützung kommen, muss er sich mindestens den Vorwurf gefallen lassen, verdeckte Wahlwerbung für die AfD zu machen.

Zudem umgeht der Verein mit seinem Vorgehen die Transparenzregeln des Parteienrechts, betont Lobby Control. „Zeit Online“ spricht in diesem Zusammenhang von einer „millionenschweren Blackbox“.

Die NGO macht klar: „Die verdeckte Wahlwerbung nutzt eine Lücke in den Transparenz-Vorschriften für Parteien.“

Während Parteispender ab einer Spende in Höhe von mehr als 10.000 Euro offengelegt werden müssen, können die Finanziers des Vereins verborgen bleiben.

Das Problem: Jede Privatperson und jeder Verein kann problemlos für eine Partei werben. Kritisch wird es erst, wenn eine Partei eingebunden wird, beispielsweise indem sie die gespendeten Zeitungen selbst verteilt oder die Plakate aufhängt. Dann würde eine verdeckte Parteienfinanzierung naheliegen, die verboten ist, wie das Recherche-Portal „Correctiv“ erklärt.

Genau das prüfte 2016 die Bundestagsverwaltung. Die Behörde befand jedoch damals, dass „derzeit keine Anhaltspunkte für einen Verstoß der AfD gegen das Parteiengesetz erkennbar“ sind.

Eine Grauzone bleibt aber.

5. Wie reagiert die Afd?

Die Rechtspopulisten haben bisher nichts gegen die Wahlwerbung unternommen. Zugleich reden AfD-Politiker die Unterstützung durch den Verein klein oder geben sich unwissend.

So erklärte der AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen gegenüber „Correctiv“:

„Die Goal AG hat auf eigenes Betreiben, ohne eine Beauftragung meinerseits oder seitens der Partei Alternative für Deutschland oder eines ihrer Landesverbände (…) Zeitungsanzeigen und Plakate mit für meine Wahl werbenden Motiven und Texten gestaltet und finanziert.“

Zumindest bei Meuthen würden Unterlagen mit seiner Unterschrift aber das Gegenteil naheliegen, berichtet „Correctiv“.

Quelle: Huffington Post

Sep 10

Angela Merkel in Vorpommern erneut mit Tomaten beworfen

Ostvorpommern war einst eine Hochburg der NPD und ist nun eine der AfD. Dass es bei einem Auftritt der Kanzlerin dort Proteste geben würde, war erwartet worden. Es bleibt nicht bei Rufen und Pfiffen.

undeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bei einem Wahlkampfauftritt in Vorpommern von etwa 150 rechten Demonstranten mit Pfiffen und Buhrufen begrüßt worden.

Ihr Auto wurde bei der Einfahrt zu der Veranstaltungshalle in Wolgast mit Tomaten beworfen, wie die Polizei mitteilte.

„Hau ab, hau ab“

Immer wieder riefen Demonstranten, darunter NPD- und AfD-Anhänger, vor der Halle „Hau ab, hau ab“.

Die CDU-Vorsitzende war bereits bei einem Auftritt am Dienstag in Heidelberg mit Tomaten beworfen worden.

Am Mittwoch wurde ihre gesamte Rede im sächsischen Torgau mit Buhrufen, Pfiffen und Hupen massiv gestört.

Auch Außenminister Sigmar Gabriel wurde bei einem Auftritt in Dresden am Freitag angepöbelt.

Merkel redete am Nachmittag zunächst in Strasburg, das wie Wolgast zum Bundeswahlkreis 16 gehört, in dem die AfD bei der Landtagswahl vor einem Jahr drei Direktmandate gewonnen hatte und auch jetzt wieder auf ein hohes Abschneiden hofft.

In Strasburg wurde ihre Rede in einer Sporthalle nur einmal kurz von Pfiffen und „Merkel muss weg“-Rufen unterbrochen. Vor der Halle protestierten dort etwa 25 Linke und einige NPD-Vertreter.

Schreien bringt „Deutschland nicht voran“

In Wolgast nahm Merkel vor mehreren hundert Zuhörern Bezug zu den Protesten vor der Halle. „Da gibt es einige, die pfeifen und schreien. Ich glaube nicht, dass das ausreicht, um Deutschland voranzubringen.“

Auch in der Halle gab es vereinzelte Zwischenrufe wie: „Wo ist das Christliche in ihrer Partei?“

Störungen im Wahlkampf nehmen nach Ansicht des scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert an Schärfe zu.

So ein Verbalradikalismus äußere sich seit längerem im Netz und sei zu lange folgenlos geblieben, „wodurch sich möglicherweise manche auch ermutigt fühlen, diese Art von Auseinandersetzung, (…) nun auch auf öffentlichen Plätzen und Straßen und bei Kundgebungen zur Anwendung zu bringen“, sagte er am Rande eines Besuchs in Rom.

Merkels Regierung habe „einiges erreicht“

Merkel appellierte an die Zuhörer, zur Wahl zu gehen und für die CDU zu stimmen. „Man wird nicht für vergangene Verdienste gewählt. Aber man kann sehen an den Arbeitslosenzahlen, dass wir einiges erreicht haben“, rief sie.

Zur künftigen Herausforderung sagte Merkel: „Es ist nicht gottgegeben, dass wir noch in zehn Jahren die besten Autos der Welt bauen.“

In Strasburg sprach sie sich dafür aus, wieder mehr staatliche Institutionen in ländlichen Regionen anzusiedeln. Das sei nötig, um gleichwertigere Lebensverhältnisse herzustellen, sagte sie vor rund 1.000 Zuhörern.

Derzeit seien die Lebensbedingungen so unterschiedlich wie noch nie: „In Großstädten finden sie keine Wohnung mehr, in ländlichen Regionen finden sie keinen Arzt.“

Quelle: gmx

Sep 10

Sie haben die Wahl – Bundestagswahl 2017

Sep 10

Elfjähriger in Flüchtlingsheim sexuell missbraucht

 Hat sich ein 41-jähriger Mann in einem Flüchtlingsheim in Charlottenburg mehrfach an einem elfjährigen Jungen vergangen? Mit dieser Frage muss sich seit Freitag eine Jugendkammer des Landgerichts Moabit befassen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung vor. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe allerdings mit Nachdruck.

Rebwahr A. kam im Frühjahr 2016 als Flüchtling aus dem Irak nach Berlin und wurde in dem Heim untergebracht, in dem auch sein mutmaßliches Opfer mit Mutter und Schwester bis heute lebt.

Anfangs steckte A. dem Jungen kleine Geschenke zu, gelegentlich auch Geld. Das räumt A. ein, der Junge habe ihn an seine eigenen Kinder erinnert. In der Folgezeit soll A. den Elfjährigen dann in seinem Einzelzimmer insgesamt dreimal sexuell missbraucht haben.

Die Details dieser Taten, die die Vertreterin der Staatsanwaltschaft bei ihrer Anklageverlesung vorträgt, sind abstoßend und ekelerregend.

Von für das minderjährige Opfer besonders erniedrigenden Sexualpraktiken spricht die Staatsanwältin unter anderem.

Im April dieses Jahres vertraute sich der Junge seiner Mutter an, die stellte den Mann anschließend zur Rede.

Rebwahr A. widerspricht am ersten Verhandlungstag entschieden. Er habe sich wegen der Vorwürfe der Mutter an den Heimleiter gewandt und darauf bestanden, die Polizei einzuschalten. Was A. über seine Anwältin zu seiner Entlastung vortragen lässt, klingt keinesfalls unlogisch und nach Schutzbehauptung. Andererseits erscheint es den Ermittlern schwer vorstellbar, dass ein Elfjähriger die Taten mit all ihren Details einfach erfindet. Dem Gericht steht an den nächsten fünf Verhandlungstagen eine schwierige Beweisaufnahme bevor.

Quelle: Morgenpost

Sep 10

Afrikanerin fordert Nachtquartier, zerreist 10.000 € und futtert Geld auf

Symbol- Geldesser

Armutsflüchtlinge gar nicht so arm: Am 5. September meldete sich eine Schwarzafrikanerin (34) mit ihrer Tochter (2) in der Wache der Dortmunder Bundespolizei und forderte einen Schlafplatz. Was danach geschah, war auch für die Einsatzkräfte schwer zu begreifen.

Gegen 22:30 Uhr meldete sich die 34-jährige Frau zusammen mit ihrer Tochter in der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof. Dort erklärte sie einem Beamten, dass sie mit ihrer Tochter den ganzen Tag auf den Beinen gewesen sei und nun einen Schlafplatz benötige.

Daraufhin wurde die Frau überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass sie bereits als vermisst gemeldet war. Sie war in eine Hilfseinrichtung der Stadt Dortmund nicht zurückgekehrt. Diese wurde daraufhin informiert und eine Abholung von Mutter und Tochter wurde zugesagt.

Die Kamerunerin erhielt bereits umfangreiche Hilfen und wurde sogar vermisst gemeldet

Als die Frau über Atemnot klagte, wurde sofort der Rettungsdienst alarmiert. Als Rettungssanitäter die 34-Jährige untersuchten wollten, schlug ihre Stimmung plötzlich um. Sie riss das Innenfutter der Handtasche auf, entnahm diesem Banknoten im Wert von 10.075,- Euro, zerriss einige davon und stopfte sich das Geld in den Mund.

Sie riss die Tasche auf, entnahm über 10.000 € eingenähtes Geld, zerreist es und stopft es sich in den Mund

Bundespolizisten stoppten daraufhin die Frau und konnten sie fixieren. Dabei wehrte sie sich heftig und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Nachdem sie sich später beruhigt hatte, entschied ein Arzt, die Frau in ein Krankenhaus einzuliefern.

Die 10.075,- Euro wurden vorerst sichergestellt. Gegen die kamerunische Staatsangehörige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands eingeleitet. Warum die Frau so viel Bargeld, eingenäht in ihrer Handtasche, dabei hatte, müssen weitere Ermittlungen ergeben.

Quelle: Truth24.net

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Sep 10

Er wollte ihre Hose öffnen: Sexueller Übergriff auf 30-Jährige

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag 6. auf 7. September, griff ein bislang unbekannter Täter eine 30-jährige Frau in der Innenstadt mit offensichtlich sexueller Motivation an. Die Geschädigte wurde leicht verletzt.

Die 30-Jährige war am Donnerstag, 7. September, gegen 1.40 Uhr, nach dem Besuch einer Sportbar von der Gerbergasse in Richtung Brunnhausgasse unterwegs. Dort wurde die Frau plötzlich vor einem Anwesen von hinten von einem Unbekannten gepackt und herumgerissen. Im Anschluss zerriss der Angreifer das T-Shirt seines Opfers und versuchte gewaltsam die Hose der Frau zu öffnen. Nachdem sich die Überfallene mit Fußtritten zur Wehr setzte, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete zu Fuß. Das Opfer verständigte sofort die Polizei. Eine eingeleitete Fahndung nach dem Flüchtigen blieb ohne Erfolg.

Nach Angaben des Opfers ist der unbekannte Täter etwas 30 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und schlank. Er hat eine athletische Figur, ist ein dunkelhäutiger, afrikanischer Typ, bekleidet mit schwarzer Jeansjacke und schwarzer Hose.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten sexuellen Nötigung übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugenaufruf:

Wer hat zur fraglichen Zeit im Bereich der Gerbergasse, Brunnhausgasse Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten oder kann Hinweise zu der beschriebenen Person geben? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ingolstadt unter Telefonnummer 0841/ 93430 entgegen.

Quelle: wochenblatt

Sep 10

11.000 syrische Pässe geklaut: Will der IS so Terroristen in Deutschland einschleusen?

Syrien – Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll in Syrien gut 11.000 Blanko-Pässe erbeutet haben. Das gehe aus Berichten des Bundesinnenministeriums hervor, berichtet die „Bild am Sonntag“.

Darin heiße es mit Blick auf das Bundeskriminalamt: „Nach BKA-Informationen befinden sich (…) insgesamt 11.100 syrische Blanko-Pässe mit folgenden Seriennummern in den Händen des IS“.

Laut Bericht hat das Bamf (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) für das Jahr 2015 in Deutschland nachträglich genau 18.722 Pässe wegen Auffälligkeiten überprüfen lassen.

Ende Oktober 2016 waren es bereits 81.301 Dokumente. 800 Fälschungen wurden für das Jahr 2015 entdeckt, für 2016 sogar 8625, schreibt die „BamS“.

Die Sicherheitsbehörden fahnden nach den Pässen unter anderem deshalb, weil das Risiko besteht, dass der IS so Kämpfer in Deutschland einschleusen könnte.

Quelle: Tag24

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